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Hendrik Klein 0 Fans
Herkunft: Deutschland
Pseudonym: Jack Abrams
Facebook: Hendrik.Klein.Autor
Interview: Leserkanone.de-Interview mit Hendrik Klein vom 30.01.2021
 
Leserkanone.de-Exklusivinterview vom 30.01.2021
In seinen Büchern »Tödliche Gefahr« und »Künstler des Todes« schickt Hendrik Klein den Personenschützer und Sicherheitsberater James Kolbeck in den Einsatz. Im Interview mit Leserkanone.de sprach der Autor über die Bücher, über seinen Serienhelden und über das Autorenleben.

– Herr Klein, vor einiger Zeit erschienen Ihre Romane »Tödliche Gefahr« und »Künstler des Todes«. Womöglich hat noch nicht jeder Besucher unserer Webseite Notiz von den Büchern genommen, könnten Sie sie und die zugehörige James-Kolbeck-Reihe unseren Lesern daher kurz mit eigenen Worten vorstellen?

James Kolbeck ist ein ehemaliger Polizeibeamter, der sich mit der Sicherheitsfirma TK-Secure selbständig gemacht hat und nun als Personenschützer tätig ist - mit 1,95 Meter auch ein geeigneter Job! :) James ist ein humorvoller, aber auch ein rechtschaffender Mensch, der sich von Natur aus für Schwächere einsetzt und auch nicht davor zurückschreckt, das Gesetz hin und wieder zu biegen. In den beiden Büchern gerät James ungewollt in gefährliche Machenschaften, die das Leben anderer und sein eigenes bedrohen.

– Den Lesern welcher anderer Autoren oder welcher anderen Romane würden Sie Ihre Bücher ans Herz legen? Haben Sie literarische Vorbilder? Was sind Ihre eigenen Lieblingsromane?

Gute Bücher habe ich schon viele gelesen. In der Jugend waren es (natürlich) die Harry Potter Bänder oder Fantasy Bücher von Wolfgang Hohlbein. Später zog es mich dann zu Krimis und Thriller. Hier mag ich besonders die Bücher von Lee Child und Jillian Hoffman. Aber auch Werke von Stieg Larsson konnte mich richtig packen. Es ist in meinen Augen nicht nur die gute Story, die ein Buch ausmacht, sondern vor allem die Charaktere, die der Autor oder die Autorin schafft. Der Plot kann noch so grandios sein. Aber was nützt es, wenn die Hauptfigur langweilig ist und man mit ihr nicht mitfiebern kann?

– Heutzutage gehen viele Autoren und Verlage großzügig mit dem Begriff des »Thrillers« um und bezeichnen auch einfachste Krimis bereits als Thriller, da die Schublade vermutlich mehr Zugkraft beim Leser hat. Was macht Ihre Thriller zu »richtigen« Thrillern?

Ein Thriller hat die Bezeichnung erst wirklich verdient, wenn die Geschichte den Lesern und Leserinnen den Atem verschlägt. Wenn man vergisst, dass man morgens früh raus muss und nicht aufhören kann, weiterzulesen. Wenn die Nerven bis zum Anschlag gespannt sind und ein gelungener Cliffhanger den nächsten jagt. Ich glaube, und ich beziehe mich da auf das Feedback meiner Leserschaft, dass mir das ziemlich gelungen ist.

– Was macht James Kolbeck zu einer solch »besonderen« Romanfigur, dass man ihn unbedingt kennenlernen sollte und dass er gleich mehrere Buchauftritte verdient hat? Was schätzen Sie an ihm persönlich?

Ich mag seine Vorstellung von Rechtschaffenheit. Er ist ein verdammt guter Kerl, der sich nicht zu schade ist, für sich und andere einzutreten. Er ist aber auch kein Superheld, sondern ein Mensch mit Fehlern und Schwächen. Wer von uns hat nicht schon einmal Nachrichten gesehen und sich gedacht »er oder sie sollte mal an den Richtigen geraten. Dann würde er oder sie nicht mehr so einfach davonkommen«. James Kolbeck ist genau der Typ. Der »Richtige«. Das soll nicht heißen, dass ich es persönlich gutheiße, dass jemand selbst das Gesetz in die Hand nimmt. Das braucht eine moderne Gesellschaft in Wahrheit auch nicht. Aber in Büchern und in der Unterhaltung ist das ein spannendes Feld. Ein Antiheld, mit schwarzem Humor und Grenzen, die dann und wann überschritten werden. Das ist doch Unterhaltung. Als Autor lerne ich die Person James Kolbeck während des Schreibens immer besser kennen und kann die Figur mit all seinen Facetten und Mäkeln weiterentwickeln.

– Verschwindende Mütter, geschundene und gefangene Mädchen, Entführungen, Mord - Sie haben für Ihre Bücher augenscheinlich nicht nur oft in die Abgründe der menschlichen Seele geblickt, Sie haben auch selbst ganz neue Abgründe erschaffen. Woher nehmen Sie dafür die Inspirationen, und wie schafft man es, sich wochen- oder gar monatelang in der richtigen Stimmung dafür zu halten? Welcher Aufwand steckt generell in Büchern wie denen der James-Kolbeck-Reihe?

Viel Kiffen, viel Alkohol und selbst einen Mord begehen. Das ist das Rezept. :)
Und jetzt ehrlich: ich war schon immer gerne jemand, der spannende Filme geschaut und Bücher gelesen hat, die mich inspirierten. Ich konnte also bereits viele Abgründe sehen, die sich andere ausgedacht haben. Abgründe sieht man aber leider auch genügend im echten Leben. Es liegt in der Natur des Menschen, sich für Böses zu interessieren. Bei manchen mehr, bei anderen weniger. Bevor ich anfange, ein Buch zu schreiben, arbeite ich die Geschichte von Anfang bis Ende im Kopf schon einmal aus. Das wirklich Detailreiche (und manchmal sehr Böse) kommt während des Schreibens. Wenn ich dann ein Kapitel abgeschlossen und es mir noch einmal durchgelesen habe, stellte ich mir schon mal selbst die Frage »hast du das wirklich gerade selbst geschrieben? Kann ich das so veröffentlichen oder möchte dann keiner mehr mit mir in einem Raum sein?«. Man glaubt gar nicht, was man für Ideen kreieren kann, wenn man sich nur darauf einlässt. Man lernt völlig neue Seiten kennen. Es gibt für mich nicht den Moment, wo ich sage, heute macht es keinen Sinn zu schreiben, weil ich nicht gut drauf bin. Es ist am Ende nur eine Geschichte und nicht echt. Das kann ich gut von der Realität unterscheiden. Der Aufwand für jedes Buch ist enorm. Unzählige Stunden vergehen, bis man endlich am Ziel ist. Nicht nur das Schreiben selbst, sondern die Nacharbeit ist das, was mir am schwersten fällt.

– Sie haben Ihre James-Kolbeck-Thriller ohne einen Verlag in Eigenregie veröffentlicht. Was hat Sie dazu bewogen, es auf diesem Wege zu versuchen? Und halten Sie in der heutigen Zeit Verlage überhaupt noch für nötig?

Pro Jahr erscheinen weltweit über 1,5 Millionen Bücher. In Deutschland knapp unter 100.000. Darin sind die Bücher aus Selbstverlagen nicht enthalten. Das zeigt das enorme Interesse am Schreiben. Als Autor*in braucht man also nicht nur eine tolle Story und einzigartige Figuren, sondern auch einen Lastwagen voll Glück, um die Aufmerksamkeit eines Verlags zu erhalten. Es ist also nicht so, dass ich es nicht versucht hätte. Viele Agenturen und Verlage antworten nicht mal auf eine Bewerbung. Andere teilen nach Wochen mit, dass sie keine Kapazitäten mehr haben. Mittlerweile habe ich es zum Glück geschafft, eine Agentur für mich zu gewinnen, die versucht, meine zukünftigen Bücher über einen Verlag veröffentlichen zu lassen. Ich glaube schon, dass viele Leser*innen immer noch gerne durch den Buchladen streifen, um sich ein tolles Buch zu kaufen. Und um dort auf dem Tisch zu liegen, braucht man einen Verlag an seiner Seite. Dennoch ist der Selbstverlag eine wunderbare Sache, weil man seine Ideen und Werke auf diesem Wege veröffentlichen und eine breite Leserschaft erreichen kann.

– Was können wir von dem Autor Hendrik Klein in der nächsten Zukunft erwarten? Wie und wann wird es mit James Kolbeck weitergehen? Und sind womöglich darüber hinaus bereits neue Buchprojekte in Planung? Stehen außerdem Termine für Messen, Lesungen & Co. fest, bei denen man Sie live erleben kann?

Ich habe bereits ein Buch in der Pipeline, dass auf seine Veröffentlichung wartet. Der passende Verlag wird aktuell gesucht. Dieses Mal habe ich mich für einen Psychothriller entschieden. Meine Testleser sind begeistert und geschockt. Ein besseres Lob kann man als Autor vielleicht gar nicht bekommen. :) Ob man mich in Zukunft auf einer Lesung oder einer Messe sehen kann, liegt natürlich daran, ob uns die aktuelle Weltlage irgendwann mal wieder durchatmen lässt. Zumindest kann man mich bei Instagram oder Facebook digital finden.

Das Team von Leserkanone.de dankt Hendrik Klein für die Zeit, die er sich genommen hat!

Weiterführende Links:
Hendrik Klein bei Facebook
»James Kolbeck 1 - Tödliche Gefahr« bei Leserkanone.de
»James Kolbeck 1 - Tödliche Gefahr« bei Amazon
»James Kolbeck 2 - Künstler des Todes« bei Leserkanone.de
»James Kolbeck 2 - Künstler des Todes« bei Amazon
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