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Jani Friese 1 Fan
Herkunft: Deutschland
Webseite: Offizielle Homepage von Jani Friese
Facebook: JaniFrieseAutorin
Instagram: janifrieseautorin
Interviews: Leserkanone.de-Interview mit Jani Friese vom 03.01.2019
  Leserkanone.de-Interview mit Jani Friese vom 15.01.2020
  Leserkanone.de-Interview mit Jani Friese vom 22.08.2020
 
Leserkanone.de-Exklusivinterview vom 22.08.2020
In ihrem neuen Roman »... über uns die Dächer von Rom« reist Jani Friese mit ihren Lesern nach Italien. Im Interview mit Leserkanone.de sprach die Autorin über das Buch, über die Corona-Krise und über das Autorenleben.

– Frau Friese, dieses Mal ist ein Dreivierteljahr vergangen, seitdem wir Sie zuletzt zu einem Gespräch begrüßen konnten. Was hat sich in der Zwischenzeit im Autorinnenleben der Jani Friese getan?

Eine ganze Menge. Ich habe meine Arbeitsstunden im Krankenhaus reduziert, um mehr Zeit zum Schreiben zu haben. Es macht mir wahnsinnig viel Spaß und ich kann mir nicht vorstellen, je wieder damit aufzuhören. Seit dem Kanadaroman habe ich zwei Romane beendet, einer davon wurde gerade beim Zeilenflussverlag veröffentlicht. Er spielt in Rom, die Stadt meiner Träume. Der Zweite wird geplant im April 2021 veröffentlicht. Gerade sitze ich an einem Weihnachtsroman, der im November erscheinen soll, dass aber ist noch geheim, also, pssst, nichts verraten, lach.

– Hat sich die Corona-Krise auch bei Ihrer Arbeit als Autorin bemerkbar gemacht?

Ja, auf jeden Fall. Dadurch dass ich weniger Termine hatte und mehr Zeit Zuhause verbracht habe, blieb mir deutlich mehr Zeit zum Schreiben. Allerdings fiel es mir etwas schwerer mich zu konzentrieren, denn die Arbeit als Intensivkrankenschwester in dieser Zeit mit Corona, kostet mich sehr viel Kraft. Umso besser ist es, dass ich durch das Schreiben abtauchen kann in eine andere Welt, zumindest für ein paar Stunden. Außerdem bin ich seit einiger Zeit strukturierter und konsequenter beim Schreiben, das hilft dann schon sehr, voran zu kommen.

– Nun ist mit »... über uns die Dächer von Rom« ein neuer Roman aus Ihrer Feder erschienen. Was erwartet Ihre Leser in dem Buch?

Wie der Name des Titels bereits verrät, entführe ich meine Leser dieses Mal nach Rom. Rom ist nicht nur sehr geschichtsträchtig, sondern auch noch meine absolute Lieblingsstadt. In meinem Buch geht es um Sofia, die auf tragische Art und Weise ihre Jugendliebe Noah verloren hat. Sie ist Lehrerin und erfüllt sich eines Tages ihre Traumreise nach Rom. Dort begegnet sie dem charmanten Bildhauer Adriano, der ihr sofort den Kopf verdreht. Er zeigt ihr sein Rom und führt sie zu romantischen Plätzen und durch Ruinen längst vergessener Tage. Die beiden kommen sich näher, aber sein ständiges, plötzliches Verschwinden und die Ähnlichkeit zu ihrem verstorbenen Freund Noah, stellt Sofia vor ein Rätsel. Als auch noch Adrianos Vater auf der Bildfläche erscheint, ist das Chaos perfekt. Wird Sofia nun endlich herausfinden, was Adriano zu verbergen versucht?
Außerdem erwartet meine Leser wie in jedem meiner Bücher, ein Tabuthema. Dieses Mal geht es um Organspende. Ein Thema, das jeden von uns irgendwann betreffen könnte. Genau deshalb ist es mir ein Anliegen, dadurch die Leser anzuregen, sich einmal damit zu beschäftigen, aber vor allem, sich zu informieren.

– Bei unseren letzten beiden Gesprächen waren Sie literarisch in Peru und in Kanada unterwegs. Was hat Sie dieses Mal in die ewige Stadt verschlagen? Was schätzen Sie an Rom und Italien persönlich?

Bereits bei meinem ersten Besuch habe ich mich sofort in die Stadt verliebt. Wohin man auch schaut oder geht, an jeder Ecke findet man Erinnerungen längst vergangener Zeiten. Rom steckt voller Geschichte, die überall hautnah spürbar ist. All die wundervollen Sehenswürdigkeiten, alten Ruinen und romantischen Plätze, die es mir angetan haben. Nicht zu vergessen die vielen kunstvollen Brunnen und prunkvollen Kirchen, eingeschlossen der Vatikan. Rom besitzt über hundert Kirchen sowie unzählige Museen voller Kunstschätze. Am schönsten ist es jedoch, durch die engen Gassen zu schlendern und die Atmosphäre in sich aufzunehmen. Abends dann in den kleinen Lokalen draußen zu sitzen und bei einem typisch italienischen Gericht sowie einem Glas Rotwein dem Treiben der Leute zuzuschauen. Das gehört wohl mit zu den schönsten Dingen, die man unbedingt tun sollte. Diese Stadt ist Inspiration pur. Als Kind bin ich mit meinen Eltern damals öfter zum Campen in Italien gewesen. Die Menschen, die Sprache und die Mentalität der Italiener hat es mir sofort angetan.

– Viele Liebesgeschichten spielen in Italien. Was macht Sofia und ihren Bildhauer Adriano zu zwei solch außergewöhnlichen Menschen, dass man vergleichbaren Charakteren noch in keinem anderen Buch begegnet ist?

Ich denke, es liegt an dem Tabuthema des Buches, das diese beiden zu außergewöhnlichen Persönlichkeiten macht. Der Umgang mit diesem Thema, das Begreifen und die Akzeptanz. Besonders Sofia hat damit zu kämpfen, loslassen zu können.
Adriano besticht durch seine wundervolle, lockere und witzige Art, den italienischen Charme nicht zu vergessen. Dennoch ist er tiefgründiger, als man vielleicht zu Anfang vermutet.
Diese Geschichte ist nicht nur ein Roman, sondern auch eine wundervolle Reise, vorbei an den beeindruckenden Sehenswürdigkeiten, zauberhaften Gassen und dem Gefühl, gedanklich voll und ganz in Rom zu sein.

– Inzwischen sind Sie nun schon seit einigen Jahren in der Buchwelt unterwegs. Fühlt sich das »Autorenleben« eigentlich genauso an, wie Sie sich das vorher vorgestellt haben? Was wünschen Sie sich vom deutschsprachigen Buchmarkt und von Ihrer Leserschaft im Speziellen?

Um ehrlich zu sein, kam früher überhaupt nicht der Gedanke auf, einmal Autorin zu werden. Ich habe meine Geschichten für mich geschrieben, doch dann ist mir mit der ersten Veröffentlichung der Sprung in die Autorenwelt gelungen, wofür ich noch immer so dankbar bin. In den letzten vier Jahren habe ich so unglaublich tolle Dinge erlebt und so viele liebenswerte Menschen kennengelernt. Ich bin dankbar für jeden einzelnen Moment. Ich bin der Meinung, der deutsche Buchmarkt sollte sich mehr um seine deutschen Autoren kümmern anstatt Autoren aus anderen Ländern teuer einzukaufen. Es gibt so unsagbar viele tolle deutsche Autoren. Ebenso Selfpublisher, die großartige Geschichten schreiben. Auch denen sollte man eine Chance geben, vor allem im Buchhandel vor Ort. Es hat sich ein wenig verbessert, doch für Selfpublisher ist es noch immer schwierig, einen Platz auf dem Büchertisch oder im Regal zu bekommen, geschweige denn, auf der Bestsellerliste. Von meinen Lesern wünsche ich mir, dass sie sich trauen, uns Autoren mehr anzusprechen oder ihnen zu schreiben. Ich liebe den Kontakt mit meinen Lesern und unterhalte mich sehr gerne mit ihnen über meine Bücher. Außerdem sollten viel mehr Leser Rezensionen schreiben, aber das ist nicht jedermann Sache, dennoch für uns ein wunderbares Echo, wie es gefällt.

– Was können wir von der Autorin Jani Friese in der nächsten Zukunft erwarten? Sind bereits neue Buchprojekte in Planung?

Im nächsten Frühjahr erscheint ein neues Buch, wohin es dieses Mal geht, wird noch nicht verraten. Im Augenblick bin ich dabei, meinen allerersten Weihnachtsroman zu schreiben. Zuerst kam mir das gar nicht in den Sinn, doch meine Lektorin hat mir diesen Floh ins Ohr gesetzt, weil sie weiß, wie sehr ich Weihnachten liebe. Nun, ob ich das noch in diesem Jahr schaffe, weiß ich nicht genau, aber der Anfang ist gemacht. Dieses Mal spielt er tatsächlich in Deutschland, wo genau, behalte ich vorerst für mich. Ich bin selber total aufgeregt, aber ich glaube, er wird richtig schön werden.

Das Team von Leserkanone.de dankt Jani Friese für die Zeit, die sie sich genommen hat!

Weiterführende Links:
Offizielle Webseite von Jani Friese
Jani Friese bei Facebook
Jani Friese bei Instagram
»... über uns die Dächer von Rom« bei Leserkanone.de
»... über uns die Dächer von Rom« bei Amazon
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Ein Interview von: Daniela Peine  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz