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Jani Friese

26 Fans
Herkunft: Deutschland
Webseite: Offizielle Homepage von Jani Friese
Facebook: JaniFrieseAutorin
Instagram: janifrieseautorin
Interviews: Leserkanonen-Interview mit Jani Friese vom 03.01.2019
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Nachdem sie ihre Leser schon seit mehr als einem halben Jahrzehnt zu begeistern wusste, stellte sich Jani Friese am 19. Oktober 2022 unseren Fragen zu ihrem Autorenleben:

– Frau Friese, wie lange sind Sie bereits in der Buchwelt aktiv? Was führte zu jener Zeit dazu, dass Sie mit dem Schreiben begonnen haben?

Im Oktober 2016 habe ich meinen ersten Roman veröffentlicht. Bereits in jungen Jahren begann ich kleine Geschichten zu schreiben. Ich bin ein sehr emotionaler Mensch und dazu hoffnungslos romantisch. Liebe und Schmerz liegen bekanntlich nah beieinander. Das ist es wohl, was mich schon immer fasziniert und mit dazu geführt hat, meine Fantasie in Worte zu kleiden. Nach der Schulzeit jedoch waren andere Dinge wichtiger, sodass mir das Schreiben danach abhanden gekommen ist. Erst 2012 fand ich die Ruhe, wieder mit dem Schreiben zu beginnen. Auf das unermüdliche Drängen meiner Freundin hin habe ich es dann Anfang 2016 endlich gewagt, mich bei einem Verlag zu bewerben. Nie hätte ich gedacht, das meine Geschichten je eine Chance hätten, aber ich wurde eines Besseren belehrt. Forever by Ullstein nahm gleich zwei meiner Bücher, was mein Leben von da ab an für immer verändert hat. Mittlerweile habe ich elf Bücher veröffentlicht und kann mir nicht vorstellen, je damit aufzuhören.

– In welchem Genre oder welchen Genres sind Ihre Werke angesiedelt? Den Fans welcher Autoren könnte es gefallen, einen Blick auf Ihre Bücher zu werfen?

Ich schreibe in dem Genre Liebesromane, obwohl andere behaupten, sie wären nicht typische Liebesromane. In meinen Büchern reise ich mit meinen Lesern z.B. nach Italien, Peru, Kanada, Irland, Amerika-New York.

Es geht um Familiengeheimnisse und Tabuthemen wie z.B. Demenz, Organspende, Flüchtlinge, Fehlgeburt u.a. Nicht zu vergessen, um das Wichtigste überhaupt, die ganz große Liebe. Bei Amazon gibt es übrigens auf meiner Seite Buchtrailer zu den Romanen. Ich liebe sie und sie erwecken die Geschichte nahezu zum Leben. Anschauen lohnt sich: https://amzn.to/3gg8O5P

Zu meinen Vorbildern gehören auf jeden Fall Nicholas Sparks und Lucinda Riley. Ich mag die Bücher von Sarah Lark, Corinna Bomann, Karin Lindberg und noch viele andere. Natürlich können die Fans auch gerne in meinen Büchern stöbern, ich würde mich freuen.

– Wodurch wird ein Buch in Ihren Augen zu einem guten Buch, was zeichnet gute Protagonisten aus?

Das ist schwer zu beantworten. Man kann es nicht festlegen, denn die Geschmäcker der Leser sind unterschiedlich. In Bezug auf das Genre in dem ich schreibe, sollten die Protagonisten eine Entwicklung durchmachen, sich verändern, am besten natürlich zum Positiven. Besondere Charaktere oder Eigenarten kommen immer gut an. Die Geschichte muss einen fesseln, ein auf und ab der Gefühle sein. Humor sollte ebenfalls nicht fehlen, mal mehr, mal weniger. Zum Ende wäre ein Happy End perfekt. Allerdings macht es eine Geschichte in meinen Augen noch besser, wenn man den Lesern etwas mitgibt, sie zum Nachdenken bewegt, sodass die Geschichte noch lange nachklingt.

– Wie sieht ein Tag im Autorenleben der Jani Friese aus? Wie, wann und wie viel schreiben Sie? Folgen Sie dabei speziellen Ritualen?

Wenn ich meinem Beruf als Intensivkrankenschwester nachgehe, komme ich nicht zum Schreiben. An den freien Tagen jedoch stehe ich Morgens zeitig auf, versorge meine Tiere und beginne nach dem Frühstück damit, mich um Social Media, Marketing und andere Dinge zu kümmern. Dann beginne ich mit dem Schreiben und Recherchieren. Meine Autorenzeit geht etwa acht bis neun Stunden, dann ist Privatleben angesagt. Manchmal jedoch kümmere ich mich abends noch um liegengebliebene Dinge, wenn es notwendig ist. Steht eine Veröffentlichung an, gibt es keinen Zeitplan, dann geht es drunter und drüber.

Bestimmte Rituale habe ich nicht, aber es muss gemütlich sein mit dem Blick nach draußen.

– Wo nehmen Sie die Ideen für Ihre Geschichten her? Was inspiriert Sie, wer inspiriert Sie?

Besonders gerne lasse ich mich von meinen Reisen inspirieren und von Tabuthemen. Entweder die, die mich selbst berühren oder von denen ich gelesen bzw. gehört habe. Ich möchte dadurch die Leser informieren und zum Nachdenken bewegen. Wenn man sich mit den Protagonisten identifizieren kann, nimmt man bestimmte Themen intensiver wahr. Das ist vielleicht mein Beitrag dazu, die Welt ein kleines bisschen besser zu machen.

– Planen Sie Ihre Geschichten im Voraus »am Reißbrett«, oder schreiben Sie »drauflos« und lassen Sie sich selbst überraschen? Warum halten Sie Ihre Vorgehensweise für die Richtige?

Früher habe ich drauflosgeschrieben, jetzt überlege ich mehr und plotte die Geschichte im Groben. Alles andere lasse ich auf mich zukommen. Ich weiß nie, was auf der nächsten Seite passiert. Das macht es ja so spannend. Man kann nicht sagen ob es richtig oder falsch ist. Jeder Autor muss für sich den richtigen Weg finden. Manchmal ändert man aber auch seine Vorgehensweise und das ist ebenfalls völlig in Ordnung.

– Fühlt sich das »Autorenleben« genauso an, wie Sie es vor Ihrer ersten Veröffentlichung vermutet haben? Was wünschen Sie sich vom deutschsprachigen Buchmarkt und von Ihren Lesern im Speziellen?

Es fühlt sich besser an, viel besser, lach! Allerdings bin ich damals etwas blauäugig an die Sache herangegangen. Nachdem ich die Zusage vom Verlag hatte, mussten eine Unmenge von Entscheidungen gefällt, sich um das Marketing und Social Media gekümmert werden. Anfangs war ich zugegeben etwas überfordert. Als ich dann mein erstes Buch als Selfpublisherin herausbringen wollte, erkannte ich, wie unwissend ich doch in dem Bereich war und wie viel Arbeit es bedeutet, ein Buch selbst zu veröffentlichen. Seitdem sind jetzt fünf Jahre vergangen und ich muss sagen, man lernt ununterbrochen weiter. Nie hätte ich gedacht, das man sich als Autorin um so viele Dinge kümmern und so viel erlernen muss. Dennoch würde ich es immer wieder so machen, denn das, was man an Zuspruch dafür bekommt, ist es allemal wert. Zudem gibt es nichts Schöneres als das zu tun, was man liebt.

Ich wünsche mir vom Buchmarkt mehr Sichtbarkeit und Anerkennung für die Selfpublisher, denn es gibt sehr viele, die sehr professionell und hart arbeiten. Die den Verlagsbüchern in Nichts nachstehen. Bessere Bezahlung für die Autoren, denn die wenigsten Leser wissen, wie schlecht die Bezahlungen der Verlage sind, wenn man nicht gerade ein Bestsellerautor ist.

Von den Lesern wünsche ich mir ein paar mehr Rezensionen, am besten formuliert in zwei bis drei Sätzen. Egal ob gut oder schlecht, allerdings wäre bei Nichtgefallen eine nette Formulierung toll, smile. Rezensionen unter die Gürtellinie verletzen unser Autorenherz, denn man sollte auch als Leser nicht vergessen, wieviele Stunden und Herzblut wir in unsere Geschichten stecken.

Ich lese jede Rezension und freue mich auch sehr über Mails oder Nachrichten. Es ist eine wundervolle Bestätigung unserer Arbeit, die wir so sehr lieben.

Das Team von Leserkanone.de dankt Jani Friese für die Zeit, die sie sich genommen hat!
 
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Usernote der Bücher der Autorin: Schulnote 1,34 / 93,22% (230 Noten)
Hinweis: Was hat es mit den unterschiedlichen Bewertungssystemen auf sich?
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Ein Interview von: Daniela Peine  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz  •  Cookies