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Evelyne Aschwanden 0 Fans
Herkunft: Schweiz
Webseite: Offizielle Homepage von Evelyne Aschwanden
Twitter: @Evelynec_a
Facebook: ECAschwanden
Interview: Leserkanone.de-Interview mit Evelyne Aschwanden vom 09.01.2018
 
Leserkanone.de-Exklusivinterview vom 09.01.2018
In ihrem Debütroman führt Evelyne Aschwanden ihre Leser auf »Schattensuche« in der »Anderswelt«. Im Interview mit Leserkanone.de sprach die Autorin über ihr Buch, über das Fantasygenre und das Autorenleben.

– Frau Aschwanden, vor Kurzem erschien Ihr Debütroman »Anderswelt - Schattensuche«. Womöglich hat noch nicht jeder Besucher unserer Webseite Notiz von dem Buch genommen, könnten Sie es unseren Lesern daher kurz mit eigenen Worten vorstellen?

Die Geschichte dreht sich um die 15-jährige Maret, die in einer Familie von Hütern geboren wurde, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, die Menschen vor dem Übernatürlichen zu beschützen. Auch Maret soll bald in die Fußstapfen ihrer Vorfahren treten. Nach dem Verschwinden ihres älteren Bruders und Mentors Viktor sieht sie sich jedoch mit diesem Schicksal völlig überfordert und hat Mühe, in ihren Alltag zurückzufinden. Erst mit dem Auftauchen ihres geheimnisvollen neuen Mitschülers, Yannik, ändert sich das. Ausgerechnet er soll Maret zu ihrem Bruder führen können. Doch auch Yannik hütet seine eigenen Geheimnisse...

– Den Lesern welcher anderer Autoren oder welcher anderen Romane würden Sie Ihr Buch ans Herz legen? Haben Sie literarische Vorbilder? Was sind Ihre eigenen Lieblingsromane?

Mein Roman wird oft mit den »City of Bones«-Büchern von Casandra Clare verglichen und auch von LeserInnen dieser Romane gemocht, was mich natürlich sehr freut. Ich selbst bewundere vor allem die großen Selfpublisher Deutschlands, die es tatsächlich geschafft haben, von ihren Büchern leben zu können (J. Vellguth, Maya Shephard, I.Reen Bow, Laura Newman und viele weitere). Das ist ein Ziel, das ich ebenfalls anstrebe und zu sehen, dass es andere bereits erreicht haben, motiviert mich ungemein. Als meine Lieblingsromane würde ich wohl am ehesten die Bücher der »Skulduggery Pleasant«-Reihe erwähnen. Mein Jahreshighlight 2017 war außerdem »Carry On« von Rainbow Rowell.

– Tagtäglich erscheinen unzählige neue Fatasyromane, und es ist schwer, aus der breiten Masse herauszustechen. Was halten Sie selbst für die größten Alleinstellungsmerkmale Ihres Buchs, wegen denen man unbedingt bei Ihnen zuschlagen sollte?

Die meisten Romane im Urban-Fantasy Genre beginnen damit, dass ahnungslose Menschen in eine für sie unbekannte Welt hineingezogen werden und diese Schritt für Schritt entdecken müssen. Bei meinem Buch ist es jedoch genau umgekehrt: Die Hauptperson ist bereits Teil dieser unbekannten Welt und muss sich in die Lage einer Person hineinversetzen, für die all das noch neu ist. Das gibt eine völlig neue Perspektive auf die Geschichte.

– Ihr Buch ist der erste Teil der »Anderswelt-Saga«. Auf wie viele Bände ist diese angelegt? Wird man die einzelnen Teile separat lesen können, oder baut die Geschichte aufeinander auf? Und ist es nicht riskant, gleich mit mehreren Büchern zu planen, da man ja im Voraus nicht wissen kann, wie zunächst einmal der erste Teil bei den Lesern ankommt?

Im Moment ist eine Trilogie geplant. Die einzelnen Bände bauen alle aufeinander auf und können aus diesem Grund auch nur schlecht separat gelesen werden. Natürlich wusste ich anfangs nicht, wie mein Buch bei den LeserInnen ankommen würde, aber dieses Risiko hat man bei jeder Neuveröffentlichung. Außerdem ging es und geht es mir vorwiegend darum, diese Geschichte aufzuschreiben und das hätte ich auf jeden Fall auch getan, wenn keine Veröffentlichung geplant gewesen wäre.

– Was macht die junge Maret zu einer solch »besonderen« Romanfigur, dass man sie unbedingt kennenlernen sollte? Was schätzen Sie an ihr persönlich?

Maret ist alles andere als eine »klassische« Heldin. Trotz ihrer Familie und der Tatsache, dass sie eine Hüterin ist, ist sie immer noch ein Mensch wie jeder andere. Sie hat ihre eigenen Dämonen, mit denen sie kämpfen muss, und es fällt ihr manchmal schwer, sich ihren Ängsten zu stellen. Nichtsdestotrotz hat sie einen starken Willen und würde alles dafür tun, ihre Familie und ihre Freunde in Sicherheit zu wissen.

– Sie haben Ihr Buch ohne einen Verlag in Eigenregie via »epubli« veröffentlicht. Was hat Sie dazu bewogen, es auf diesem Wege zu versuchen? Und halten Sie in der heutigen Zeit Verlage überhaupt noch für nötig?

Ich habe mich bewusst für eine Veröffentlichung im Eigenverlag entschieden, da ich vom Cover bis zur Vermarktung alles selbst in der Hand haben wollte. Ich schätze die Freiheit, die ich dadurch habe, enorm und bin umso glücklicher, wenn das Buch nach der ganzen Arbeit dann tatsächlich bei den LeserInnen ankommt. Verlage halte ich nach wie vor für wichtig, da sie auch eine gewisse Qualität der Bücher garantieren, die bei Titeln im Selbstverlag leider nicht immer gegeben ist. Dennoch denke ich, dass in der Zukunft Selfpublishing immer mehr an Stellenwert gewinnen und die Zahl der HybridautorInnen sich stets erhöhen wird.

– »Anderswelt - Schattensuche« ist Ihr Erstlingswerk. Fühlt sich das »Autorenleben« genauso an, wie Sie sich das vorher vorgestellt haben? Was wünschen Sie sich vom deutschsprachigen Buchmarkt und von Ihrer Leserschaft im Speziellen?

Ehrlich gesagt bin ich mit keinen großen Erwartungen an den Veröffentlichungsprozess herangegangen. Mir war klar, dass ich eine völlig unbekannte Neuautorin sein würde und dass es seine Zeit brauchen würde, bis ich mir überhaupt einen kleinen Kreis von LeserInnen aufgebaut hatte. Dass ich die Kosten, die ich ausgegeben habe, je wieder rein holen würde, davon wagte ich nicht einmal zu träumen. Umso überraschter war ich also, als tatsächlich Leute, die weder meine Verwandten noch meine Freunde waren, mein Buch gekauft und gelesen haben und davon begeistert waren. Mein größtes Highlight in den letzten Monaten war dann, als ich mit meiner Geschichte tatsächlich in die Top 300 der Urban-Fantasy Romane auf Amazon einstieg. Damit hätte ich bei meinem ersten Roman niemals gerechnet. ;-)
Was ich mir für die Zukunft wünsche, ist ein wenig mehr Offenheit seitens der LeserInnen in Bezug auf Selfpublishing. Viele wundervolle Bücher werden leider auch heute nicht gelesen, da sich das Klischee, dass Selfpublishing für schlechte Qualität steht, hartnäckig hält. Natürlich gibt es solche Bücher, keine Frage, aber vielen guten Geschichten wird durch diese Verallgemeinerung niemals eine Chance gegeben.

– Was können wir von der Autorin Evelyne Aschwanden in der nächsten Zukunft erwarten? Sind über die Fortsetzung der »Anderswelt-Saga« hinaus bereits neue Buchprojekte in Planung?

Im Moment ist für Februar 2018 bereits ein weiteres Werk geplant, das jedoch noch geheim bleiben soll. Außerdem plane ich, Band 2 und 3 der »Anderswelt-Saga« bereits im nächsten Jahr zu beenden und mich neuen Projekten zu widmen. Es wird also im neuen Jahr eine Menge Lesestoff von meiner Seite geben. ;-)

Das Team von Leserkanone.de dankt Evelyne Aschwanden für die Zeit, die sie sich genommen hat!

Weiterführende Links:
Offizielle Webseite von Evelyne Aschwanden
Evelyne Aschwanden bei Twitter
Evelyne Aschwanden bei Facebook
»Anderswelt - Schattensuche« bei Leserkanone.de
»Anderswelt - Schattensuche« bei Amazon
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