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Dieter Krause 1 Fan
Herkunft: Deutschland
Webseite: Offizielle Homepage von Dieter Krause
Twitter: @DkrKrause
Interview: Leserkanone.de-Interview mit Dieter Krause vom 24.07.2017
 
Leserkanone.de-Exklusivinterview vom 24.07.2017
In seinem Roman »Hadiya - Wächterin über die Bannkreise« reist Dieter Krause mit seinen Lesern in eine Parallelwelt. Im Interview mit Leserkanone.de sprach der Autor über sein Buch, über das Erschaffen von Welten und über das Autorenleben.

– Herr Krause, vor einer Weile erschien Ihr Roman »Hadiya - Wächterin über die Bannkreise«. Womöglich hat noch nicht jeder Besucher unserer Webseite Notiz von dem Buch genommen, könnten Sie es unseren Lesern daher kurz mit eigenen Worten vorstellen?

Dimo, der Held der Geschichte, ist ein gewöhnlicher Schüler, der eines Tages in einer Parallelwelt erwacht. Dort erfährt er von seiner wahren Blutlinie und seiner Aufgabe, die alten Mächte zu bekämpfen. Keine einfache Aufgabe für einen 14-Jährigen, der dazu noch sehr scheu ist. Noch bevor Dimo bereit ist, schlagen die alten Mächte erbarmungslos zu und bringen die beiden nicht nur in eine aussichtslose Situation, sondern Dimo selbst und seine Blutlinie in höchste Gefahr. Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht verraten denn natürlich warten noch ganz andere Gefahren, Intrigen und unvergessliche Charakteren auf euch.

– Den Lesern welcher anderer Autoren oder welcher anderen Romane würden Sie Ihren Roman ans Herz legen? Haben Sie literarische Vorbilder? Was sind Ihre eigenen Lieblingsromane?

Darüber grüble ich schon eine ganze Weile nach. Einige meiner Leser habe ich gefragt, aber meistens kam die Antwort ... »Keine Ahnung, ist mal was anderes.« Also habe ich aufgehört zu grübeln und warte darauf, dass jemand eine Idee hat und sie mir mitteilt.

Da ich beruflich viel Reise, lese ich unterwegs sehr viel, aber meist quer Beet. Ich kann mich natürlich nicht davon freisprechen, das ich mich durch das Eine oder Andere Buch hab inspirieren lassen, aber ein direktes Vorbild habe ich nicht. Ich denke, jeder sollte auf sein eigenes Herz hören und seinen eigenen Stil finden.

Hier mal eine kleine Auswahl meiner Lieblingsautoren: Simon Beckett, Dan Brown, James Rollins, Sebastian Fitzek, Sergej Lukianenko. Ihr seht, da ist von allem, etwas dabei.

– Tagtäglich erscheinen unzählige neue Fatasyromane, und es ist schwer, aus der breiten Masse herauszustechen. Was halten Sie selbst für die größten Alleinstellungsmerkmale Ihres Buchs, wegen denen man unbedingt bei Ihnen zuschlagen sollte?

Das ist richtig. Von Null auf Hundert mit einem Debütroman, ist nur sehr wenigen vergönnt. Jemand hat mir mal gesagt: »So ein Buch hat eine Halbwertzeit von einem halben Jahr.« Das finde ich persönlich sehr schade, denn es steckt sehr viel Herzblut darin.

In meinem Fantasy-Roman »Hadiya - Wächterin über die Bannkreise« habe ich mehrere Dinge miteinander verbinden wollen. Als Erstes natürlich meinen Traum aus meiner Kindheit, der sich als roter Faden durch die gesamte Geschichte schlängelt. Dann, die realen Schauplätze und deren Katastrophen, die ich auf meinen vielen Reisen erfahren habe. Ich möchte dem Leser den Eindruck vermitteln, dass er sich immer in einer Welt zwischen Fantasy und Realität befindet. Schon von Berufswegen her, bin ich ein absoluter Technikfreak. So ist auch Marc entstanden, der als Drilling Spezialist den russischen Tiefendrill auf der Kola-Halbinsel durchführt und ohne es zu wissen, auf die Bannkreise trifft. Auch darin steckt ein Körnchen Wahrheit. Natürlich möchte ich nicht zuviel verraten, aber wen dieses Thema interessiert, findet auf meiner Webseite weitere Informationen dazu. Dann wäre da natürlich noch die fantastische Unterwasserwelt. Über 20 Jahre hab ich aktiv getaucht und dabei eine Menge Eindrücke gesammelt. Das durfte natürlich nicht in meiner Geschichte fehlen. Und zu allerletzt, die Romanze zwischen Jenny und Dimo, die auf eine sehr ungewöhnliche Weise beginnt und immer wieder auf eine harte Probe gestellt wird.

Ich hoffe, ich habe euch ein wenig Lust darauf gemacht, in die Welt von Hadiya einzutauchen und bei ihren spannenden Abenteuern zwischen den Welten mitzufiebern.

– Was macht Dimo zu einer solch »besonderen« Romanfigur, dass man ihn unbedingt kennenlernen sollte? Was schätzen Sie an ihm und an seiner möglichen Mitstreiterin Jenny persönlich?

Dimo ist einer meiner persönlichen Lieblingscharaktere. Welcher kleine Junge hat nicht schon einmal davon geträumt, ein Held zu sein und dazu auch noch einen Drachen als besten Freund zu haben? Es dauert eine Weile bis er das, was Hadiya ihm eröffnet, begreift, aber er lernt schnell mit der neuen Situation und seinen neuen Fähigkeiten umzugehen.

Dimo, ist 14 Jahre alt, als er das erste Mal in die Parallelwelt hinübergleitet um zum Kampf gegen die alten Mächte ausgebildet zu werden. Dort erfährt er, dass er einer uralten Blutlinie von Kämpfern angehört und dass sein richtiger Vater ebenfalls zu dieser Riege gehörte. Seine Lieblingswaffe ist der Bô, ein speziell auf ihn abgestimmter Langstock, in den Hadiya einige Raffinessen eingearbeitet hat. Dimo selbst, ist in der Lage ein Zweites, unverwundbares Ich entstehen zu lassen, mit dem er sich in Sekundenschnelle an jeden beliebigen Ort transportieren kann, doch seine vielen neuen Fähigkeiten helfen ihm nicht dabei, Jenny, in die er unsterblich verliebt ist, aus einer ausweglosen Situation zu befreien. Jenny und Dimo, sie haben sich gegenseitig gesucht und gefunden, geben sich Kraft und Halt. Die beiden gehören einfach zusammen. Ohne Jenny könnte ich mir Dimo niemals vorstellen.

– Für Ihren Roman haben Sie eine ganz eigene Parallelwelt erschaffen. Ist das Konstruieren einer solchen Welt bei Ihnen ein Prozess, der nach und nach während des Schreibens von statten geht, oder ging dem Verfassen zunächst erst umfangreiche Reißbrettarbeit voraus? Welcher Aufwand steckt generell in einem Buch wie »Hadiya - Wächterin über die Bannkreise«? Und nach welchen Maßstäben und mit Hilfe welcher Inspirationen haben Sie Ihre Welt gestaltet?

Das mit der Reißbrettarbeit ist nun wirklich nicht mein Ding. Ich habe mich sozusagen hingesetzt, vorne angefangen und am Ende der Geschichte aufgehört. Ein wenig Recherche gehört natürlich auch dazu und ein Blatt auf dem ich mir die wichtigen Charaktere und deren Daten notiere. Der Rest spielt sich in meinem Kopf ab. Wenn ich schreibe, setzte ich mir die Kopfhörer auf und höre Ambiente-Musik. Eine elektronische Klangwelt, die mich alles um mich herum vergessen lässt. So, kann ich noch tiefer in meine Geschichte einzutauchen. Das Schreiben ist mein Hobby und da schaut man bekannterweise nicht so auf die Zeit. Bis ich alles soweit zurechtgefeilt hatte, so, das ich zufrieden war, ist fast ein Jahr vergangen. Also schon ein erheblicher Aufwand, wenn man die sogenannte »Halbwertzeit« bedenkt. Das ist mir aber egal. Ich freue mich über jeden neuen Leser.

Die Parallelwelt war von Anfang an in meinem Kopf, aber ich konnte zuerst nicht genau sagen, was ich mit dieser Parallelwelt anfangen wollte. Das kam erst beim Schreiben. Hadiya und Dimo brauchten einen Rückzugsort, den nur sie erreichen konnten und an dem die sicher sind. Dafür bot sich die Parallelwelt geradezu an. Doch sie sollte nicht irgend ein Ort sein, sondern etwas besonderes sein. Ein Ort, von dem man sich wünscht, selbst dort zu leben.

– Wie kam es generell dazu, dass Sie sich entschlossen haben, ein Buch zu verfassen? Und fühlt sich das »Autorenleben« genauso an, wie Sie sich das vorher vorgestellt haben?

Ich habe schon immer gerne geschrieben, aber mehr für mich selbst, um mich abzulenken. Eine besondere Motivation brauche ich dafür eigentlich nicht. Ich habe Spaß am Schreiben und sehe das eher als Ausgleich zu meinem Job. Kommerz ist also nicht mein erklärtes Ziel, aber ich freue mich über jeden Leser und seine persönliche Meinung, auch wenn sie mal nicht so gut ausfällt. Aber das Tollste finde ich natürlich, wenn mir jemand sagt: »Ich freue mich schon auf die Fortsetzung.« Das schönste Hobby, das ich mir vorstellen kann! ... Wenn es da nicht ab und zu diese Schreibblockaden geben würde. Schrecklich, wenn man merkt, dass das »i-Tüpfelchen« fehlt und man es nicht finden kann. Ich persönlich nenne es nicht Blockade, sondern Reifeprozess. Ich lasse einfach alles liegen und gebe dem Keim, die Zeit, die er braucht, um zu reifen. Meist vergehen dann ein paar Tage, bis ich merke, dass er Reif ist und ich das »i-Tüpfelchen«einfügen kann.

Ich weiß nicht wie ich mir das Autorenleben vorgestellt habe, aber das es so schwierig ist einen Verlag zu finden und ein Buch zu verbreiten, das hatte ich mir etwas unkomplizierter vorgestellt. Mit der Brechstange ran zu gehen, hilft da meist wenig. Ich setze mehr auf Mundpropaganda und ab und zu, erlebt man dabei super nette Überraschungen.

– Was können wir von dem Autor Dieter Krause in der nächsten Zukunft erwarten? Sind bereits neue Buchprojekte in Planung? Stehen außerdem Termine für Messen, Lesungen & Co. fest, bei denen man Sie live erleben kann?

Mir war immer wichtig, das »Hadiya - Wächterin über die Bannkreise« eine abgeschlossene Geschichte ist. Ich habe es noch nie gemocht ein Buch zu lesen, um am Ende zu erfahren, das ich jetzt Teil 2 lesen muss und dann Teil 3 ... Trotzdem habe ich mich irgendwann entschlossen einen zweiten, abgeschlossenen Teil in Angriff zu nehmen. Die Idee zum zweiten Teil, kam aus der Geschichte selbst. Es waren einfach noch so viele Ideen in meinem Kopf und der liebevolle Druck aus meiner persönlichen Umgebung machte die Entscheidung mehr als leicht. Deshalb freue ich mich ganz besonders, an dieser Stelle bekannt zu geben, das dass Manuskript zum zweiten Teil fertiggestellt und bei meinem Verlag eingetroffen ist. Ein genaues Erscheinungsdatum gibt es noch nicht, aber dieses Mal spielt die Geschichte in Südamerika.

Inzwischen schreibe ich an einer völlig anderen Story. Die Idee dazu kam mir bei einer Internetrecherche und daran gefeilt habe ich bei langen Spaziergängen mit meinem Hund. Ihr seht also, Ideen findet man überall, man muss sie nur entdecken.

Laut vorlesen!? Nein, eine Lesung habe ich noch nicht durchgeführt. Ausprobieren möchte ich das schon einmal, aber als notorischer »Brummbär« befürchte ich fast, das mir die Besucher weglaufen würden? Man wird sehen, was die Zeit so bringt.

Ich hoffe, ich konnte euch einen etwas tieferen Einblick geben und wünsche euch eine schöne Zeit mit meinem Buch. »Hadiya - Wächterin über die Bannkreise«

An dieser Stelle möchte ich mich beim LESERKANONE-TEAM bedanken, die dieses Interview trotz der ganzen Schwierigkeiten möglich gemacht hat. Beeinflussung ... geht gar nicht! Ich wünsche dem LESERKANONE-TEAM viel Kraft, das diese tolle Website auch weiterhin allen Bücherinteressierten erhalten bleibt.

Das Team von Leserkanone.de dankt Dieter Krause für die Zeit, die er sich genommen hat!

Weiterführende Links:
»Hadiya - Wächterin über die Bannkreise« bei Leserkanone.de
»Hadiya - Wächterin über die Bannkreise« bei Amazon
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