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C.R. Scott

1006 Fans
Herkunft: Deutschland
Pseudonyme: An Lin und André Linke
Webseite: Offizielle Homepage von C.R. Scott
Facebook: crscottromane
Instagram: c_r_scott_romane
Interviews: Leserkanonen-Interview mit An Lin vom 10.02.2016
  Leserkanonen-Mini-Interview mit C.R. Scott vom 06.12.2021
Tags: 26 Verlinkungen in Leserkanone.de-Artikeln
 
Leserkanonen-Exklusivinterview vom 10.02.2016
Mit zeitgenössischen und paranormalen Liebesromanen, die allesamt einen spürbaren Japanbezug haben, hat sich An Lin in den letzten Monaten einen Namen gemacht. Im Interview mit Leserkanone.de sprach die Autorin über ihren aktuellen Roman »Unwissend verliebt«, ihre Begeisterung für Japan und über ihre zukünftigen Projekte.

Frau Lin, vermutlich hat noch nicht jeder Besucher unserer Webseite Notiz von Ihrem aktuellen Roman genommen. Könnten Sie unseren Lesern »Unwissend verliebt« kurz mit eigenen Worten vorstellen?

Gerne! »Unwissend verliebt« ist ein zeitgenössischer Liebesroman. Er handelt von der 27-jährigen Josy aus Los Angeles und dem britischen Millionärssohn Joe, die beide in Tokio um eine gefragte Stelle in einer renommierten Werbeagentur kämpfen. Gerade als die zwei sich näher kommen, eskaliert der Wettstreit und droht sowohl die sich anbahnende Romanze als auch ihre Karrieren zu zerstören.

Den Lesern welcher anderer Autoren oder welcher anderen Romane würden Sie Ihr Buch ans Herz legen? Haben Sie literarische Vorbilder? Was sind Ihre eigenen Lieblingsromane?

Ich lese gerne das, was ich auch schreibe: Liebesgeschichten. Meine Lieblingsautorin ist unangefochten Jane Austen. Vor allem »Stolz und Vorurteil« und »Verstand und Gefühl« lege ich Lesern ans Herz. Spannende Liebesgeschichten, bei denen sich die Hauptfiguren mit ihren eigenen Vorurteilen im Weg stehen, sind einfach zeitlos - sie sind vielleicht sogar aktueller denn je. Ansonsten lese ich gerne Mangas, die von der ersten großen Liebe handeln.

Es vergeht kein Tag, an dem nicht viele neue Liebesromane veröffentlicht werden. Was halten Sie selbst für die Alleinstellungsmerkmale von »Unwissend verliebt«, wegen denen man gerade bei Ihrem Buch zugreifen sollte?

»Unwissend verliebt« und auch meine anderen Romane thematisieren die japanische Kultur. Subtil vermitteln sie Hintergrundwissen über dieses Land und vergleichen es dabei mit deutschen oder auch amerikanischen oder chinesischen Gepflogenheiten. Bei mir geht es um Shinto-Götter, um Ninjas, Samurai aber auch um moderne Aspekte des Landes. Es sind schon viele Leserinnen auf mich zugekommen und haben gesagt, dass das für sie etwas ganz Neues war. Anderen wiederum ist genau das aber auch schon zu speziell. Ich schreibe einfach das, was mich interessiert und worin ich mich auskenne.

»Unwissend verliebt« wird auch als »Reisbällchen 1« bezeichnet, also als erster Teil einer ganzen Reihe von Büchern. Was wird die Reihe auszeichnen, werden die einzelnen Bände unabhängig voneinander gelesen werden können und steht schon fest, wie lang die Reihe werden wird?

Ja genau, es gehört zu dem Konzept dieser Reisbällchen, dass sie unabhängig voneinander gelesen werden können. Meine Reisbällchen sind etwas Kurzes, Süßes und Japanisches für zwischendurch. Eben wie richtige Reisbällchen, nur zum Lesen. Wie lang die Reihe tatsächlich werden wird, kann ich gar nicht sagen. Zwischen meinen längeren Roman-Reihen möchte ich immer mal wieder einen Kurzroman zwischenschieben. Bisher habe ich Ideen für 15 solche Reisbällchen-Storys.

Ist es generell nicht gewagt, schon von Beginn an festzulegen, dass ein Buch den Auftakt einer ganzen Reihe bilden soll? Immerhin weiß man vor der Veröffentlichung des ersten Bandes noch nicht, wie die Leser das Werk überhaupt aufnehmen.

Das stimmt, ja. Allerdings veröffentliche ich einerseits schon seit zehn Jahren und mache das andererseits nicht hauptberuflich. Das bedeutet zum Einen, dass ich inzwischen glaube ganz gut einschätzen kann, welche längeren Projekte ich auch wirklich durchziehen möchte. Aber zum Anderen schreibe ich aus der Freude heraus. Natürlich arbeite ich hart daran, meinen Lesern tolle Geschichten zu liefern. Aber am Ende ist es am wichtigsten, selbst hinter diesen Geschichten zu stehen und daran seinen Spaß zu haben. Deswegen schreibe ich immer das, worauf ich Lust habe. Es war nie mein Traum, ganz von meinen Romanen abhängig zu sein. In erster Linie arbeite ich fest in einem Verlag und darf dort in einem Team professionell Bücher kreieren. Die Romane laufen mehr so nebenher. Das macht sie nicht weniger wichtig für mich. Aber das nimmt mir ein Stück weit den Druck. Man sollte immer das schreiben, was einen interessiert und einem liegt. Und mich interessiert es unter anderem, ganz viele Reisbällchen zu schreiben.

Vor »Unwissend verliebt« veröffentlichten Sie zwei Bücher im Bereich der Paranormal Romance, die ebenfalls einen starken Japanbezug hatten. Wie kommt der Japan-Schwerpunkt Ihrer Bücher zustande? Empfinden Sie eine besondere Faszination für das Land der aufgehenden Sonne? Was verbindet Sie persönlich mit Japan, und sollten Ihre Leserinnen auch eine spezielle Begeisterung für das Land hegen, um Spaß an Ihren Romanen haben zu können?

Für Japan interessiere ich mich schon seit mehr als 15 Jahren. Denn seit über 15 Jahren bin ich begeisterte Manga-Leserin. Ich mag den Erzählstil in japanischen Mangas, Animes und Spielfilmen sehr gerne. Das brachte mich schnell dazu, mich auch mit anderen Aspekten der japanischen Kultur auseinanderzusetzen. Ich besuchte mehrere Sprachkurse, schrieb für das Japan-Magazin, die Kids Zone, die Deutsch-Japanische Gesellschaft Berlin, Carlsen Manga... und bereiste im Studium das Land von Fukuoka bis Tokio. Offiziell habe ich als An Lin erst drei Bücher veröffentlicht, das stimmt. Aber vor dieser Zeit habe ich jahrelang unter einem anderen Pseudonym schon einiges für die jugendliche Manga-Szene geschrieben. An Lin soll dagegen für etwas erwachsenere Lektüre allgemein über Japan stehen. Allerdings muss man keinerlei Kenntnisse über Japan mitbringen, um die neuen Romane zu lesen.

Bedeutete das Schreiben eines reinen Liebesromans wie »Unwissend verliebt« für Sie als Autorin eine ganz andere Herangehensweise als das Verfassen von Büchern mit phantastischen Elementen? Welcher Aufwand steckt generell in einem Buch wie »Unwissend verliebt«?

Oh, eine gute Frage, denn darüber habe ich noch gar nicht nachgedacht. Ich würde nicht sagen, dass ein phantastischer Liebesroman oder aber ein realistischer Liebesroman mehr Aufwand bedeutet. Ich persönlich muss für jede Geschichte ein paar neue Aspekte über Japan recherchieren. Und für jede Geschichte muss man sich einen Handlungsverlauf und Figurenprofile überlegen. Die Idee zu »Unwissend verliebt« hat schon seit 2009 oder so in meiner Schublade herumgelegen. Mit den Jahren hat sich das Projekt immer weiter ausgeformt. Für den reinen Schreibprozess habe ich dann so eineinhalb Monate gebraucht - neben meinen anderen Tätigkeiten.

Was können wir von der Autorin An Lin in der nächsten Zukunft erwarten? Wann geht es mit den »Reisbällchen« weiter? Und sind darüber hinaus bereits andere Buchprojekte in Planung?

Ich arbeite bereits fleißig an weiteren Geschichten. Und auch wenn ich persönlich das nicht den ganzen Tag über machen könnte, merke ich doch jeden Abend aufs Neue, wie glücklich mich das kreative Schreiben macht. Aktuell arbeite ich an zwei längeren Paranormal-Romance-Reihen gleichzeitig. Das hat mit gewissen Verlagsgesprächen zu tun. Auf das nächste Reisbällchen freue ich mich auch schon. Aber vermutlich werde ich erst im Herbst dazu kommen. Vielleicht erscheint das zweite Reisbällchen also auch wieder zur Weihnachtszeit. Bis es so weit ist, werden im Laufe des Jahres andere, längere Romane erscheinen. Mehr kann ich dazu leider noch nicht verraten. Aber das ist ja das Schöne an diesem Konzept: Die Reisbällchen stellen unabhängige Geschichten dar und unterliegen keinem Erscheinungsrhythmus.

Das Team von Leserkanone.de dankt An Lin für die Zeit, die sie sich genommen hat!

Weiterführende Links:
Offizielle Webseite von An Lin
An Lin bei Twitter
An Lin bei Facebook
»Unwissend verliebt« bei Leserkanone.de
»Unwissend verliebt« bei Amazon
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