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Stephan Rossmann 3 Fans
Herkunft: Deutschland
Pseudonym: Terence Horn
Webseite: Offizielle Homepage von Stephan Rossmann
Twitter: @Funnyterence
Facebook: hornterence
Interview: Leserkanone.de-Interview mit Stephan Rossmann vom 18.05.2019
 
Leserkanone.de-Exklusivinterview vom 18.05.2019
Vor wenigen Wochen veröffentlichte Stephan Rossmann seinen neuen Roman »Joshua - Die Liebe Gottes«. Im Interview mit Leserkanone.de sprach der Autor über das Buch, über dessen ganz spezielle Protagonisten Joshua und Samuel und über das Veröffentlichen in Eigenregie.

– Herr Rossmann, vor Kurzem erschien Ihr neuer Roman »Joshua - Die Liebe Gottes«. Womöglich hat noch nicht jeder Besucher unserer Webseite Notiz von dem Buch genommen, könnten Sie es unseren Lesern daher kurz mit eigenen Worten vorstellen?

Mein Roman erzählt die Geschichte von Samuel und Joshua. Zwei Hallodris, die sich im Drogenrausch kennenlernen. Joshua scheint vom Himmel gefallen, zumindest bleibt seine Vergangenheit im Dunkeln. Er zieht zu Samuel in die WG, krempelt beider Leben ordentlich um, verführt Frauen, kümmert sich um gar nichts, während Samuel den Haushalt schmeißt. Joshua erfährt während einer Sinnkrise eine Erleuchtung, fühlt sich fortan berufen, den Menschen seine »Lichtwende« kundzutun. Samuel kennt die richtigen Leute, beherrscht die sozialen Netzwerke, ihre gemeinsame Reise beginnt. Predigen, Frauen kennenlernen, bei Francesco lecker Essen, sie finden ihre Traumfrauen. Samuel und Joshua genießen das Leben, kommen groß raus, verbreiten die Lichtwende, bis zum großen Finale »Joshua- Die Liebe Gottes« ist Lesestoff hart am Zeitgeist, mit Bezug auf aktuelle Politik, Themen und Gesellschaft.

– Den Lesern welcher anderen Autoren oder welcher anderen Romane würden Sie Ihr Buch ans Herz legen? Haben Sie literarische Vorbilder? Was sind Ihre eigenen Lieblingsromane?

Philippe Djians »Betty Blue« war der erste Roman, der mich faszinierte, der mir wirklich gefiel. Eine tolle Geschichte, ein toller Typ, eine schwierige, aber liebenswerte Frau, ein großartiges Frankreich. Das war schon was. Von Charles Bukowski habe ich alles gelesen, seine Romane, Gedichte, Kurzgeschichten. Hermann Hesse (an ihm kommt man nicht vorbei), Ernest Hemingway (der Meister des Dramas), Michel Houellebecq (Ich habe alle Bücher von ihm gelesen, muss aber jedes Mal seinen Namen googeln), Heinz Strunk (Fleckenteufel, fand ich wahnsinnig witzig), Benedict Wells.

– Wird ein gottesfürchtiger Leser, der Ihr Buch aufgrund des Titels blind gekauft hat, beim Lesen einen Schock bekommen?

Der Titel sollte eigentlich heißen »Joshua – die Arroganz Gottes«. Aus welchem Grund auch immer habe ich kurz vorm veröffentlichen umentschieden. Es ist auch so, dass in meinem Roman die großen Religionen nicht erwähnt werden, hier und da angedeutet. Gott, welcher auch immer, wird weder beleidigt, noch in ein schlechtes Licht gestellt. Es ist sowieso komisch, warum Furcht und Angst zentrales Argument des Glaubens sein sollen. Warum fühlen sich Gläubige von anderen Meinungen angriffen, wenn sie an einen Gott glauben, der allmächtig ist? Nein, Joshua ist eine lesenswerte, humorvolle, Geschichte, die durch Joshuas Liebesgeschichten schockiert, einen frechen Ton, ungezügelte Lebenslust.

– An einer Art Messias in der Jetztzeit haben sich in der Vergangenheit einige Autoren versucht, der vermutlich prominenteste von ihnen war John Niven in seinem Roman »Gott bewahre«. Was halten Sie selbst für die größten Alleinstellungsmerkmale Ihres Buchs, wegen denen man gerade bei Ihnen zuschlagen sollte?

John Niven schickt einen neuzeitlichen Jesus auf die Erde, der bewusst locker und cool rüberkommt. Ob Joshua ein Messias ist oder nicht, entscheiden die Leser. In meinem Roman geht es um zwei vermeintliche Nichtsnutze, die mit Hilfe von »Wundern«, Glück und Freundschaft einen Weg finden ihr Leben zu verändern. Joshua ist ein Bild unserer Zeit, eine Kritik an den Medien, eine Warnung an Leichtgläubige.

– Was macht Joshua und Samuel zu solch »besonderen« Romanfiguren, dass man sie unbedingt kennenlernen sollte? Was schätzen Sie an ihnen persönlich?

Joshua ist ein Rebell, obwohl er es gar nicht sein will, charmant, liebenswürdig, die Frauen liegen ihm zu Füssen. Er ist aber auch faul und selbstverliebt. Samuel ist der Zurückhaltende, die zweite Reihe, der ewige Looser, in dem mehr steckt, als er sich selbst eingesteht. Wir werden sehen, ob er seinen Weg findet.

– Sie haben »Joshua - Die Liebe Gottes« ohne einen Verlag in Eigenregie veröffentlicht. Was hat Sie dazu bewogen, es auf diesem Wege zu versuchen? Und halten Sie in der heutigen Zeit traditionelle Verlage überhaupt noch für nötig?

Ein Verlag ist eine schöne Sache, ein großer Verlag. Dieser muss auf dich aufmerksam werden, dich entdecken. Das ist aber keine Garantie für einen Bestseller. Bei meinem ersten Roman habe ich viel Zeit in Marketing und Werbung gesteckt, mit dem Erfolg ein paar hundert Exemplare verkauft zu haben, teils an die falschen Leser. Das mache ich heute nicht mehr. Ich habe einen Job und Familie, Schreiben ist mein Hobby. Wenn jemand meine Bücher liest, freue ich mich. Der Leser soll aber mein Buch finden, nicht ich den Leser. Um die Frage zu beantworten: Verlage werden sicher gebraucht, gerade bei gedruckten Werken. Selfpublishing ist eine Chance, in einem populären Segment, wie Liebesroman oder Krimi auf sich aufmerksam zu machen. Verlage entscheiden weiterhin wer in die Bestsellerlisten kommt und wer nicht.

– Was unterscheidet die Bücher Ihrer Alter Egos Terence Horn und Stephan Rossmann? Anhand welcher Maßstäbe entscheiden Sie, in welche Richtung das jeweils nächste Projekt gehen soll?

Terence Horn war ein Anfang, ein schüchterner Beginn. Ich wollte nicht gleich mit meinem eigenen Namen raus und sagen: »Schaut mal, ich habe was geschrieben.« Heute bin ich selbstbewusster und veröffentliche unter meinem Namen. Terence Horn ist weiterhin der Initiator der Montagslyriker, Betreiber meines Blogs.

– Was können wir von dem Autor Stephan Rossmann in der nächsten Zukunft erwarten? Sind bereits neue Buchprojekte in Planung? Stehen außerdem Termine für Messen, Lesungen & Co. fest, bei denen man Sie live erleben kann?

Ich schreibe einfach weiter, arbeite tatsächlich an einem neuen Roman, der in zwei, drei Jahren erscheinen wird, schneller bekomme ich das einfach nicht hin. Auch möchte ich irgendwann ein Kinderbuch rausbringen, eins für meinen Sohn. Für Lesungen fehlt mir schlicht die Zeit.

Das Team von Leserkanone.de dankt Terence Horn für die Zeit, die er sich genommen hat!

Weiterführende Links:
Offizielle Webseite von Terence Horn
Terence Horn bei Twitter
Terence Horn bei Facebook
»Joshua - Die Liebe Gottes« bei Leserkanone.de
»Joshua - Die Liebe Gottes« bei Amazon
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Ein Interview von: Daniela Peine  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz