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Monika Loerchner 4 Fans
Herkunft: Deutschland
Webseite: Offizielle Homepage von Monika Loerchner
Facebook: MonikaLoerchner
Instagram: monikaloerchner
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Leserkanonen-Mini-Interview vom 18.02.2022
Das Jahr 2022 war noch keinen Tag alt, da war mit »Der Zorn des Schattenkönigs« ein neuer Fantasyroman von Monika Loerchner auf die Buchwelt losgelassen worden. In einem Mini-Interview beantwortete uns die Autorin die wichtigsten Fragen zum ihrem Buch.

Frau Loerchner, zum Jahreswechsel ist Ihr neues Buch »Der Zorn des Schattenkönigs« erschienen. Was erwartet Ihre Leser darin, wovon handelt es?

Das Buch heißt »Der Zorn des Schattenkönigs«. Wie immer bei meinen Büchern lege ich viel Wert auf ein neues, spannendes Setting.
Die Geschichte spielt in einem fiktiven Reich, dessen zwei Länder durch eine Mauer voneinander getrennt werden. Im Norden steht Magie jedem Menschen ab Vollendung seines 18. Lebensjahrs zur Verfügung, jedem gleich viel. Der Preis der Magie ist aber hoch: je mehr Magie man benutzt, desto mehr Schatten drücken einen Richtung Boden. »Aufrichtig« zu sein ist hier also im wahrsten Sinne des Wortes eine hohe Tugend. Die Menschen sind vollkommen frei, leben aber auch mit der ständigen Versuchung.
Im Süden dagegen gibt es keine Magie und die Menschen leben nach den Gesetzen des Wachsamen Gottes. Die Menschen sind unfreier und sind auch Ungerechtigkeiten, Schmerzen und Krankheiten ausgesetzt. Dafür haben sie das Versprechen des Gottes auf ein ewiges Leben nach ihrem irdischen Tod.
Die Menschen des Magiereiches betrachten den Wachsamen Gott als bloße Erfindung und Mittel, die Menschen zu unterdrücken; die Südländer sehen in der Magie etwas Böses.
Der große Unterschied zwischen Religion und Magie ist der, dass Religion bittend ist und Magie zwingend. Glaube ich, dann bete, dann bitte ich. Ob meine Gebete erhört werden, liegt nicht in meiner Hand. Magie dagegen funktioniert, wenn man alles richtig gemacht hat: wenn die Zauberformel korrekt ist, der Trank alle richtig gebraut und der Zauberstab richtig geschwungen wird, stellt sich der Erfolg ein. Magie ist also etwas, das ohne moralische Ansprüche von jedem benutzt werden kann; Religion dagegen verlangt von uns ein bestimmtes Verhalten. In »Der Zorn des Schattenkönigs« schaue ich, wie sich die Menschen zwischen diesen beiden Möglichkeiten entscheiden würden, wenn sie die Wahl hätten.
In der Geschichte an sich geht es um Veränderungen, um die Angst vor Neuem. Aber auch um Rache, Vertrauen, Freundschaft, Egoismus, Schwäche und Stärke. Die Leser und Leserinnen verfolgen die Schicksale mehrerer Protagonisten auf beiden Seiten der Mauer. Die Handlung setzt ein, kurz bevor etwas geschieht, das diese ganze Welt auf den Kopf stellen wird.

Warum sollte am besten jeder Fan von Fantasyliteratur Ihr Buch so schnell wie möglich lesen?

»Der Zorn des Schattenkönigs« ist Fantasy vom Feinsten, abseits eines Schema F. Es werden neue, spannende Fragen gestellt, die die Leser vor grundlegende Entscheidungen stellen. Ich zeige Menschen in unterschiedlichsten Ausgangslagen und mit vollkommen verschiedenen Standpunkten und Überzeugungen, die sie nicht innerhalb kürzester Zeit einfach über Bord werfen. Zum ersten Mal gebe ich auch einer romantischen Liebe eine wesentliche Bedeutung in einem meiner Romane. Wer sich gern auf philosophische Experimente einlässt, wer frische Settings und spannende Twists mag, ist hier genau richtig!

Wie sind Sie auf die Idee gekommen, »Der Zorn des Schattenkönigs« zu verfassen, was waren Ihre Inspirationen?

Wenn ich jetzt sage »im Schlaf« klingt das irgendwie schräg, oder? Tatsächlich hatte ich aufgrund seines mega-genialen Covers begonnen, einen Fantasy-Roman zu lesen. Der erwies sich leider als absolute Enttäuschung und strotze trotz seinem Erscheinen in einem großen Publikumsverlag nur so vor Logikfehlern. Ich brach auf Seite 30 ab, was mir schon lange nicht mehr passiert ist.
Das Cover aber verfolgte mich in meine Träume und schuf das Bild eines Schattenkönigs. Dieser Mann war als einziger aufrecht, während die Menschen um ihn herum gebückt gingen. Mein Interesse war geweckt, was es damit auf sich haben könnte, welcher Weltenbau, welche Geschichte dahinterstecken könnte. Ich setzte mich also hin und entwarf Setting und Geschichte.

Am Ende möchten wir mit einem kleinen Assoziationsspielchen schließen - Was sind die ersten Gedanken, die Ihnen zu den folgenden Begriffen spontan einfallen?

Arabella, David, Hunter und Nicole: Stur / einsam und unglücklich / loyal / stark.
Gottesland und Freiland: Ordnung, Unfreiheit, Schriftrolle, von Gott geliebt / Chaos, Schatten, Tod, Magie, Freiheit
Der Schattenkönig: Daniel. Unbeugsam, aufrichtig, gnadenlos.
Das Fantasygenre: Wunderschön in seiner vielfältigen Unendlichkeit. Das trifft auf die gesamte Phantastik zu.
Legionarion Verlag: Ganz viel Engagement und Herzblut, Mut und Leidenschaft.

Das Team von Leserkanone.de dankt Monika Loerchner für die Zeit, die sie sich genommen hat!

Weiterführende Links:
Offizielle Webseite von Monika Loerchner
Monika Loerchner bei Facebook
Monika Loerchner bei Instagram
»Der Zorn des Schattenkönigs« bei Leserkanone.de
»Der Zorn des Schattenkönigs« bei Amazon
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