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Ernold Prinz 0 Fans
Herkunft: Φsterreich
Webseite: Offizielle Homepage von Ernold Prinz
Facebook: Ernold-Prinz-Autor
Interview: Leserkanonen-Interview mit Ernold Prinz vom 05.04.2017
 
Leserkanonen-Exklusivinterview vom 05.04.2017
In seinem gleichnamigen Werk begleitet Ernold Prinz seine Leser durch die »Achterbahn Leben«. Im Interview mit Leserkanone.de sprach der Autor über sein Buch, über das Herbeiführen eines Bewusstseinswandels und über skeptische Leser.

– Herr Prinz, womöglich hat noch nicht jeder Besucher unserer Webseite Notiz von Ihrem Buch »Achterbahn Leben« genommen. Könnten Sie Ihr Werk unseren Lesern kurz mit eigenen Worten vorstellen?

Sehr gerne!

In beinahe jedermanns Leben ereigne sich Dinge, die das Leben oft nicht gerade als mehrspurige, gerade Autobahn erscheinen lassen, sondern vielmehr einem holprigen Pfad. Oder anders mit einem bekannten Spruch ausgedrückt: »Life is like a rollercoaster!« – Leben ist wie eine Achterbahn. Voller Hochs und Tiefs.

Die Hochs nehmen wir ja gerne in Kauf. Feiern diese.

Viel heikler wird die Sache jedoch bei den Tiefs. Beklemmung, Angst, Verzweiflung kommen auf. Ablehnungs- und Verdrängungsmechanismen treten in Kraft.

Man beginnt oft verbissen an der Beseitigung des Problems zu arbeiten. Jedoch ist dies nur eine Art »Oberflächenbehandlung«. Letztlich eine gewisse »Symptomverschiebung«.

Nur selten fragt man sich, woher speziell die Tiefs dann kommen. Oder man setzt mit dieser Frage an falscher Stelle an.

Dieses Buch nun möchte einen möglichen Ansatz liefern, bestimmte Fragen einmal anders zu stellen. So anders, dass diese in ihrer Wirkung tiefer gehen ... in Richtung der Wurzel, der Ursache.

– Wen sehen Sie selbst als die Haupt-Zielgruppe Ihres Buches an? Und bedarf es Ihrer Meinung nach einer speziellen Geisteshaltung, um aus Ihrem Buch etwas schöpfen zu können?

Wenn ich diese Frage ein wenig wirken lasse, so ließe sich jeder einer »Hauptzielgruppe« einordnen, der dieser Achterbahnfahrt Leben einmal auf den Grund gehen möchte! Der interessiert ist, dieser Achterbahnfahrt Leben die Angst, Machtlosigkeit, Panik zu nehmen und dies am Ende sogar in Akzeptanz, Freude/Spaß und innere Freiheit zu verwandeln.

Der Ausdruck »spezielle Geisteshaltung« ist für mich ein sehr spannender Begriff. Ich selbst würde einzig meinen, dass es lediglich einer Bewusstheit, einer gewollten Eigenverantwortung, einem Interesse, Neugier und Offenheit sich und dem Leben gegenüber bedarf, um aus dem Buch etwas mitnehmen zu können!

Es liegt also im Grunde in der jeweiligen persönlichen Entscheidung des Lesers/der Leserin, ob meine teils provozierten Anstöße mitunter auch Resonanz auslösen dürfen

– Warum sind Sie genau der Richtige, um bei Menschen für einen Bewusstseinswandel zu sorgen und sie dazu zu bringen, ihr Leben neu zu ordnen? Und wie kamen Sie einst auf die Idee, Ihre Erkenntnisse zu einem Buch niederzuschreiben?

Also ob ich genau »der Richtige« bin... diese Entscheidung lege ich in die Hände des jeweiligen Lesers! Ich maße mir nicht an, eine solche »Position« zu beanspruchen!

Und wie kam ich auf die Idee, dieses Buch zu schreiben... diese Frage lässt sich für mich so beantworten: Ich wurde vor einigen Jahren selbst durch einen unscheinbaren Satz auf einer bekannten Internetplattform inspiriert. Dieser Satz und vor allem Seine Wirkung durfte erst über einen Zeitraum seine Wirkung entfalten, einen Prozess der gedanklichen Veränderung und Erkenntnis in Gang setzen. Der Urheber dieses Satzes, dieser Aussage hatte nichts anderes getan, als seine Erfahrung geteilt, sie anderen Menschen zur Verfügung gestellt, gleich einem exzellenten Koch, der in seinem Restaurant ein brilliantes Menü anbietet. Ob die Gäste nun davon begeistert sind... dies bleibt immer in der Entscheidung des Besuchers.

Somit bin ich hier nun also – bildlich gesehen – der »Koch«, der Autor, der den Menschen etwas anbietet. Ich durfte jedoch seit geraumer Zeit erfahren, dass meine Aussagen, verbalen Anstöße auf immer breiteres Interesse, Zustimmung stoßen. Deshalb nehme ich an, dass durchaus etwas »Richtiges« darin liegt.

Die zweite Antwort, weshalb ich die Erkenntnisse im Buch festhielt, ist jene, dass zum Beispiel genau dies ein Punkt war, zu dem ich seit Kindheit an in mannigfaltiger Weise immer wieder hörte »das schaffst Du nicht, das kannst Du nicht!«

Ich wollte dem schlichtweg auf den Grund gehen und selbst herausfinden, was ich kann... oder auch nicht. Genau zu dieser Thematik einer gedanklichen und emotionalen Anpassung ist jedoch grade ein weiteres Buch in Arbeit.

– In der Beschreibung Ihres Buchs wird darauf hingewiesen, dass es sich dabei »keinesfalls um esoterisches Geschwafel« handelt. Vermutlich greifen viele Menschen wegen eben genau dieser Skepsis gar nicht erst zu einem Buch wie dem Ihren. Wie würden Sie einen solchen Skeptiker überzeugen, dass Ihr Buch auch ihm helfen kann?

Das ist richtig. Ganz offen und ehrlich... ich habe mit manchen Dingen der Esotherik-Szene so meine Probleme. Einige Dinge klingen wahnsinnig toll, überspringen jedoch oft wichtige Wegstrecken des Lebens. Erzeugen in Menschen womöglich Hoffnungen, Erwartungen, die dann aber letztlich wieder enttäuscht werden. Begründete Skepsis macht sich breit.

Ich selbst halte mich für einen sehr geerdeten Menschen. Mensch sein, sich mit sich selbst, seinem Werdegang, mit möglichen Ursachen zu verschiedenen Ereignissen des Lebens zu befassen, ist für mich viel weniger Esotherik denn vielmehr eigentlich das Einmaleins des Lebens. Ein »Grundbaustein«, der einem in keiner Schule beigebracht wird.

Wie kann ich nun einen Skeptiker überzeugen?

Da stellte sich mir schon einmal die wichtige Frage: »Will ich das überhaupt?« »Wozu sollte das gut sein?«

Ich verwende an dieser Stelle gerne wieder ein einfacheres Beispiel aus dem Bereich der Gaumenfreuden...: Wie sollte ich einen Skeptiker je überzeugen, zum Beispiel irgendein exotisches Gericht zu probieren?

Alles steht und fällt mit der inneren Offenheit, Einstellung, Bereitschaft eines Menschen, über seinen bisherigen Horizont hinaus zu gehen!

Erneut... durch jahrelange Anpassung, wurde vieles unserer vermeintlich eigenen Meinung gar nicht wirklich selbst erfahren. Das glauben wir nur! Vieles stammt aus Hörensagen, Beeinflussung durch Umfeld.

Wenn sich in mir selbst alles gegen das Probieren des Gerichtes stemmt und ich mich nicht außerhalb meiner inneren Burgfestung begeben will, dann werde ich nur das zu Essen bekommen und erfahren, was innerhalb dieser Burgmauern ist. Das »Draußen« wird mir immer verborgen bleiben. Es erlaubt mir somit keine eigene Erfahrung, keine Erweiterung meines Horizonts.

Wenn nun ein Skeptiker über mein Buch erfährt... ich möchte jeden von ganzem Herzen einladen, es einfach zu lesen. Sich zu erlauben, über die Burgmauern hinaus zu gehen. Überzeugen kann und will ich also nicht. Jeder Mensch hat sein Leben, seine Verantwortung. Und über diese werde ich ganz sicher nicht bestimmen!

– Wie schafft man es, ein Buch wie das Ihre so zu verfassen, dass die Leser nach dem Zuschlagen der letzten Seite motiviert genug sind, das Gelesene auch wirklich in die Tat umzusetzen, anstatt einfach nur die gewonnenen Informationen abzuspeichern und anschließend so weiterzumachen wie vorher?

Ich weiß – es ist unhöflich, mit einer Gegenfrage zu antworten. Aber vielleicht wird meine Einstellung dazu dann besser, leichter verständlich. Und ich darf dazu ein bisschen ausholen...

Nehmen wir nun einmal an, es gibt da in Kürze einen Vortrag zu den Geheimnissen des Lebens. Da wird sogar angedeutet, dass man einen Schlüssel zu einem erfüllten Leben erfahren könnte... Der Vortragende bin ich.

Wie nun müsste dieser Vortrag gestaltet sein, um zu motivieren?

Tauchen da durchaus gewisse Erwartungen, Vorstellungen über Gestaltung, Inhalt, Durchführung, Aussagen etc. in Ihnen auf?

Wie nun aber sollte ICH Ihre Erwartungen, Vorstellungen kennen? Und darüber hinaus nun den Vortrag gestalten?

Dann sind da noch viele andere Besucher...

Es wird also im Vortrag mitunter Dinge geben, die sich genau in Ihr Leben einfügen, anstoßen, in Bewegung bringen... und auch welche, die das nicht tun.

Ich habe im Kontext dieser Frage also mein Buch nicht auf Erwartungen, Vorstellungen anderer ausgerichtet, sondern einzig meine Erfahrungen zu einem Thema dargelegt. Ich biete in dem Buch meine Erfahrung an, aus denen jeder für sich mitnehmen kann, was für sie/ihn richtig ist!

Und jetzt kommen wir zu einem Knackpunkt... wenn nicht DEM Knackpunkt des täglichen Lebens!

Wie kann ich einen Menschen motivieren, nicht nur abzuspeichern, sondern umzusetzen...?

Das Ding mit der Motivation ist so eine Sache!

Denn ich bin nun kein Prediger, kein Pusher, der sich z.B. auf eine Bühne stellt, da irgendetwas vorgaukelt, sogenannte Motivation impft. Denn genau dies sind jene Dinge, die zwar für einen Moment vielleicht wirken, jedoch rasch wieder verfliegen.

Die jeweilige Motivation darf und soll aus jedem Menschen für sich kommen! Dort liegt das nachhaltige Geheimnis!

Wieder ein einfaches Beispiel: Weshalb koche ich? Weshalb gehe ich duschen? Weshalb arbeite ich?

Muss ich hierzu eigentlich noch etwas zu einer Motivation erklären, oder liegt hier alles auf der Hand?

Weshalb also lese ich ein Sachbuch, einen Ratgeber?

Um mich nur berieseln zu lassen... und dann weiter zu tun, wie bisher?

Oder habe ich hier durchaus eine gewisse Absicht, Motivation, dieses Buch zu lesen, um nachher genau NICHT so weiter zu tun, wie bisher?

Und zum Abschluss dieser Antwort möchte ich bewusst die Aufmerksamkeit noch auf ein winziges Wort lenken: TUN

Dieses Wort TUN beinhaltet eine Handlung/Unterlassung, die das Bisherige verändern soll.

Grade aber im Zuge des Lebens bedarf es hier eines gewissen Zeitrahmens. Veränderung braucht Zeit. Leben ist ständige Veränderung, die erst durch bewusste Wahrnehmung Motivation ohne Ende zu bieten vermag.

– Sie haben Ihr Buch in Eigenregie veröffentlicht. Hatten Sie vorab entschieden, es auf diesem Wege zu probieren? Halten Sie den »klassischen« Weg des Veröffentlichens über einen Verlag heutzutage überhaupt noch für zweckmäßig und erwägen Sie, es in Zukunft auch einmal auf diese Weise zu probieren?

In der Tat habe ich es auf eigenem Weg aufgelegt.

Aus dem einfachen Grund: Wenn man keine Person des öffentlichen Lebens ist, keinen »Namen« hat, ist es grade für Jungautoren extrem schwierig, einen Verlag zu überzeugen, das Buch zu verlegen.

Auch Verlage sind Firmen, haben ihre Geschäftsvorstellungen. Wägen ab, inwieweit mit einem Buch Geld zu verdienen ist. Ob der Inhalt nun tatsächlich gut, hilfreich, wichtig wäre oder nicht... egal. Da nun der Bereich »Leben« nun schon kein so angesehenes Genre wie z.B. »Krimi« ist, erschwert sich der Einstieg über Verlag noch einmal mehr.

Des Weiteren ist es leider auch mittlerweile so, dass viele Firmen auf den Markt drängen, gegen eine teils stattliche Summe mitunter sogar noch den Buchdruck – rein auf Kundenbestellung (print on demand) – organisieren. In punkto unbedingt notwendigem Marketing jedoch, passiert wenig bis nichts. Ich wurde vom hiesig zuständigen Autorenverband sogar vor einigen Firmen schon eindringlich gewarnt, dass deren sogenannte Dienstleistung mit einer tatsächlichen Verlagstätigkeit nur mehr wenig zu tun hätte, sondern eher in die regelrechte Abzocke gehe.

Selbstverständlich habe auch ich versucht, Verlage für dieses... wie auch das in Vorbereitung befindliche Buch zu begeistern. Und hier schließt sich auch schon der Kreis.

Bücher schreiben sind in gewissem Maße auch ein wirtschaftlicher Faktor im derzeitigen System.

– Was können wir von dem Autor Ernold Prinz in der nächsten Zukunft erwarten? Sind bereits neue Buchprojekte in Planung? Stehen außerdem Termine für Messen, Lesungen & Co. fest, bei denen man Sie live erleben kann?

Wie schon kurz erwähnt... ein weiteres Buchprojekt ist in Fertigstellung. Es wird sich unter dem Titel »Vergangen war damals – Hör auf zu jammern« mit dem immens großen Bereich der menschlichen, persönlichen Vergangenheit befassen. Mit der Anpassung darin ... und deren Auswirkungen im täglichen Leben. Auswirkungen, die man so gesehen auch als Tiefs einer Achterbahnfahrt Leben sehen kann. Auswirkungen, über die Menschen allzu gerne jammern, letztlich aber aktiv nichts dagegen unternehmen, weitertun wie bisher. An dieser Stelle wären wir also wieder bei der Motivation zu etwas angelangt, die in dem jeweiligen Fall der Auswirkung wohl noch nicht hoch genug scheint...

Natürlich stehe ich für Lesungen gerne zur Verfügung! Lesungen erfolgen in der Regel jedoch über Einladungen von Verlagen, Bücherläden etc. Deren Interesse will jedoch auch erst einmal geweckt sein.

Messevorstellungen wäre längerfristig sicherlich ein interessantes Ziel. Dazu bedarf es jedoch eines Verlages/Unternehmens, der das Buch/die Bücher dann ganz gezielt und konkret vorstellt. Ein »Einzelauftritt« ist wenig zielführend.

Das Team von Leserkanone.de dankt Ernold Prinz für die Zeit, die er sich genommen hat!

Weiterführende Links:
Offizielle Webseite von Ernold Prinz
Ernold Prinz bei Facebook
»Achterbahn Leben« bei Leserkanone.de
»Achterbahn Leben« bei Amazon
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