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Sylvia Rietschel 15 Fans
Herkunft: Deutschland
Pseudonym: Sylvia Steele
Webseite: Offizielle Homepage von Sylvia Rietschel
Facebook: SylviaSteeleAutorin
Interview: Leserkanone.de-Interview mit Sylvia Steele vom 28.04.2017
 
Leserkanone.de-Exklusivinterview vom 28.04.2017
Am heutigen Tag erschien im Hause Dark Diamonds mit »Raven's Blood - Pechschwarze Schwingen« der neue Roman aus der Feder von Sylvia Steele. Im Interview mit Leserkanone.de sprach die Autorin über das Buch, über dessen Entstehungsgeschiche und über Raben.

– Frau Steele, dieser Tage hat Ihr neuer Roman »Raven's Blood - Pechschwarze Schwingen« das Licht der Welt erblickt. Womöglich hat noch nicht jeder unserer Besucher Notiz davon genommen, könnten Sie Ihr Buch daher unseren Lesern kurz mit eigenen Worten vorstellen?

Es geht um die 21-jährige Alexa, die vor 4 Jahren ihre Mutter und Schwester bei einem tragischen Unfall verloren hat, dessen Umstände immer noch nicht aufgeklärt sind. Erst durch ihren Onkel kann sie sich von ihrem Verlust ablenken, bis plötzlich ihre Jugendliebe Jake vor ihr steht und sie gezwungen ist, sich mit ihrer Vergangenheit auseinanderzusetzen. Sie weiß nicht, ob sie sich ihm erneut öffnen kann, und auch der Rabe, der seit Jakes Ankunft immer wieder auftaucht, lässt sie zweifeln. Doch letztlich ist es der Rabe, der etwas unheimlich Mächtiges heraufbeschwört und ihre ganze Welt auf den Kopf stellt. Wird sie sich ihrem Schicksal stellen?

– Den Lesern welcher anderer Autoren oder welcher anderen Romane würden Sie Ihren Roman ans Herz legen? Haben Sie literarische Vorbilder? Was sind Ihre eigenen Lieblingsromane?

O je, das sind, finde ich, immer sehr schwierige Fragen. Grundsätzlich kann ich »Raven’s Blood« jedem empfehlen, der auf einen Mix aus Urban Fantasy mit mythologischen Aspekten und New Adult Fantasy steht. Liebe, Familie und Freundschaft spielen in meiner Geschichte eine große Rolle, aber es wird auch düster und spannend. Meine literarischen Vorbilder sind vor allem Jessica Shirvington und Jennifer L. Armentrout, weil ich ihre Bücher liebe. Und natürlich kann ich die Frage nach meinen Lieblingsromanen wie jeder andere Buchwurm nur schwer beantworten, denn es gibt einfach zu viele (und das würde an dieser Stelle den Rahmen sprengen ... ganz vorn dabei sind aber auf jeden Fall die Bücher der vorher genannten Autorinnen – wer diese mag, wird sicher auch »Raven’s Blood« mögen).

– Romantische Literatur mit Mystery-Elementen oder phantastischen Elementen ähnelt sich sehr oft in ihrem Aufbau und in inhaltlichen Zügen, etwa in Form der »obligatorischen« Passage, in der die Protagonistin nach und nach realisiert, dass es mehr gibt als das, was sie bis dahin für die einzige Realität gehalten hat. Warum sticht »Raven's Blood - Pechschwarze Schwingen« Ihrer Meinung nach aus vielen anderen Veröffentlichungen des Genres heraus, was halten Sie selbst für die größten Alleinstellungsmerkmale Ihres Buchs?

Die Beantwortung dieser Frage ist gar nicht so einfach ohne zu spoilern. Ich würde sagen, dass es die Mischung aus Fantasy und Realität ist, die meine Geschichte besonders macht. Hinzu kommt der tierische Sidekick, den es in dieser Form noch nicht gab. Meine lebendigen Charaktere und überraschenden Wendungen runden das Ganze ab und machen »Raven’s Blood« zu einer emotionalen und besonderen Geschichte.

– Vor einigen Wochen erwähnten Sie, dass Ihr Buch zunächst als eine reine Liebesgeschichte geplant war, ehe dann der Rabe Teil des Ganzen wurde. Das hört sich nach einer großen Umstellung an - fängt man in so einem Fall das Schreiben noch einmal ganz von vorne an? Wie ist Ihr Buch generell entstanden - haben Sie zunächst alles detailliert geplant, oder entstand die Storyline während des Schreibens? Welcher Aufwand steckt generell in einem Roman wie »Raven's Blood - Pechschwarze Schwingen«?

Ich glaube, dass man als Leser den Aufwand, der hinter einem Buch steckt, nur schwer sehen und verstehen kann. Mit dem Schreiben ist es ja längst nicht getan, die richtige Arbeit beginnt eigentlich mit dem Lektorat, wenn das Projekt, in das man all sein Herzblut gesteckt hat, von jemanden, den man nicht mal kennt, unter die Lupe genommen wird. Diese Zeit war für mich bei »Raven’s Blood« wirklich anstrengend. Nicht, weil ich mit meiner Lektorin nicht klargekommen wäre (wir sind mittlerweile sehr gut befreundet), sondern weil diese Wochen sehr intensiv und zeitraubend waren, weil ich so vieles noch unbedingt einbringen wollte. Dagegen war die Umstellung von einem reinen Liebesroman auf eine Fantasygeschichte ein Klacks. Es ist ja kein Geheimnis, dass ich mir über den Plot meist erst irgendwann beim Schreiben wirklich Gedanken mache. Ich fange einfach an, lasse meinen Figuren ihren Freiraum und übernehme dann nur das Tippen oder Schreiben – den Rest erledigen sie. Deswegen war es auch nicht weiter tragisch, dass der Rabe von jetzt auf gleich alles verändert hat. Ich war nur überrascht, weil ich es so nicht erwartet hatte. Ich konnte ihn nicht davon abhalten, mein Herz – wie Alexas – im Sturm zu erobern. Er hat mich schnell davon überzeugt, dass »Raven’s Blood« genau so sein muss.

– Was macht Alexa, die Protagonistin Ihres Romans, zu einer solch »besonderen« Figur, dass man Sie unbedingt kennenlernen sollte?

Warum sollte man Alexa unbedingt kennen lernen? Nun, sie ist eine sehr dynamische und liebenswerte Protagonistin, die mir sofort ans Herz gewachsen ist. Schon während des ersten Teils macht sie eine große Entwicklung durch. Während sie anfangs gebrochen wirkt und sich in Arbeit zu vergraben versucht, entdeckt sie im Laufe der Handlung ihre eigene Stärke. Sie wird immer wieder vor neue Herausforderungen gestellt, verliert dabei aber nie ihr Ziel aus den Augen. Hinzu kommt, dass sie alles andere als perfekt ist. Sie hat ihre Ecken und Kanten, macht Fehler und redet manchmal schneller, als gut für sie ist, und damit kann sich wahrscheinlich fast jede junge Frau in sie hineinversetzen.

– Sind Raben die »ultimativen« Tiere für Bücher mit mysteriösem Einschlag?

Die »ultimativen« Tiere sind sie sicher nicht, weil es einfach eine unglaubliche Vielzahl an Geschöpfen gibt, die in solche Geschichten passen. Aber Raben sind in der Mythologie keine unbekannten Tiere und kommen in den unterschiedlichsten Sagen vor. Egal ob es dabei um die griechische oder die nordische Mythologie oder gar die grimmschen Märchen geht – Raben tauchen in beinahe jeder Mythologie auf. Bis heute haben sie von ihrer Anziehungskraft nichts verloren, weshalb sie immer wieder in Filmen, Serien und Büchern auftauchen. Und deswegen passen sie für mich nach wie vor zu solchen Geschichten.

– Ihr Buch ist ausschließlich als E-Book erschienen. Wird es bei einer digitalen Veröffentlichung bleiben, oder können auch E-Book-Verweigerer in Zukunft noch auf Ihre Geschichte hoffen? Halten Sie in der heutigen Zeit eine Veröffentlichung in »Papierform« überhaupt noch für notwendig und zeitgemäß?

Da ich selbst viel lese, kann ich die Entscheidung gegen ein Ebook gut verstehen. So ging es mir vor ein paar Jahren auch noch. Aber wenn man auf die digitalen Veröffentlichungen verzichtet, dann entgehen einem auch so viele unglaublich tolle Geschichten! Dessen muss man sich bei dieser Entscheidung bewusst sein. Dennoch glaube ich, dass Bücher in Papierform nach wie vor unverzichtbar sind. Es ist einfach etwas anderes ein richtiges »echtes« Buch in den Händen zu halten, das Rascheln der Seiten zu hören und den Geruch des Papiers wahrzunehmen. Genau deswegen hoffe ich auch darauf, dass der Verlag sich doch irgendwann dafür entscheidet, den Dark Diamonds Bücher eine Chance in Papierform zu geben.

– Sie sind nicht nur Autorin, sondern auch Buchbloggerin. Was war es damals für ein Gefühl, nach vielen geschriebenen Rezensionen die Seiten zu wechseln und nun selbst die Bewertete zu werden? Und fürchtet man als bloggender Schreiberling die Rache der einst verrissenen Autoren? ;-)

Haha, sehr gute Frage! Natürlich war diese Angst irgendwo da. Aber als Autor ist man gezwungen dieser »Gefahr« gegenüberzutreten. Nur weil ich Bloggerin bin, war es für mich nicht anders als bei meinen Autorenkolleginnen. Ich kann nicht leugnen, dass ich nach wie vor ein wenig Angst habe, dass sich jemand für eine weniger gute Rezension rächen will, aber ich bin bei Bewertungen immer ehrlich und übe mich in konstruktiver Kritik, wenn mir etwas nicht gefallen hat. Solange meine Bücher genauso bewertet werden, kann ich auch mit negativen Rezensionen umgehen. Schließlich kann ich mich nur so weiterentwickeln.

– Was können wir von der Autorin Sylvia Steele in der nächsten Zukunft erwarten? Sind bereits neue Buchprojekte in Planung? Stehen außerdem Termine für Messen, Lesungen & Co. fest, bei denen man Sie live erleben kann?

O ja, da wird noch einiges kommen :) Momentan schreibe ich an den zweiten Bänden meiner bisherigen Reihen und habe außerdem noch einige andere Projekte und Ideen auf meinem Schreibtisch liegen. Zudem werde ich auch dieses Jahr auf der Frankfurter Buchmesse unterwegs sein. Eventuell werde ich in der Messezeit meine erste Lesung abhalten (ich bin deswegen schon ganz schön aufgeregt). Und natürlich werde ich auch die Leipziger Buchmesse 2018 nicht auslassen. Mehr ist momentan noch nicht geplant, aber wenn doch noch etwas hinzukommen sollte, dann informiere ich meine Leser selbstverständlich auf meiner Webseite und Facebookseite.

Das Team von Leserkanone.de dankt Sylvia Steele für die Zeit, die sie sich genommen hat!

Weiterführende Links:
Offizielle Webseite von Sylvia Steele
Sylvia Steele bei Facebook
Sylvia Steeles Bücherblog bei Facebook
»Ravens Blood - Pechschwarze Schwingen« bei Leserkanone.de
»Ravens Blood - Pechschwarze Schwingen« bei Amazon
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