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Patricius de Corax 1 Fan
Herkunft: Deutschland
Webseite: Offizielle Homepage von Patricius de Corax
Facebook: libradecorax
Interview: Leserkanone.de-Interview mit Patricius de Corax vom 22.01.2018
 
Leserkanone.de-Exklusivinterview vom 22.01.2018
In Patricius de Corax' Roman »Vampire Squad - File_001: Falscher Heiland« melden Blutsauger Herrschaftsansprüche an. Im Interview mit Leserkanone.de sprach der Autor über den Roman, über die geplante zugehörige Reihe und über den Vampirstandort Hamburg.

– Herr de Corax, vor Kurzem erschien Ihr neuer Roman »Vampire Squad - File_001: Falscher Heiland«. Womöglich hat noch nicht jeder Besucher unserer Webseite Notiz von dem Buch genommen, könnten Sie es unseren Lesern daher kurz mit eigenen Worten vorstellen?

Gerne. In Vampire Squad steht der Vampir Leon vor dem Problem, dass die weniger gesitteten Angehörigen der Schattengesellschaft sich nicht mehr länger vor den Menschen verstecken, sondern über sie herrschen wollen, wie es ihnen auch ihrer Meinung nach zusteht.
Er hingegen setzt sich dafür ein, dass Menschen und Vampire, Hexen, andere Kreaturen, und sogar Banker (auch wenn er zu denen seine eigene Meinung hat) Seite an Seite leben könnnen.
Logischerweise läuft das auf eine Konfrontation hinaus (Wer hätte sich das auch anders gedacht? ^^).
Ihm zur Seite steht seine beste Freundin, die Hexe Mireille.
Der wäre es zwar lieber, wenn sich Leon aus der Sache raushalten würde, aber aus Loyalität gibt sie dann doch klein bei,
Gemeinsam mit einem weiteren Mitstreiter, den es aber erst noch zu treffen gilt, muss verhindert werden, dass die Bösen, wie ich es der Einfacheit halber mal nennen möchte, in Hamburg Fuß fassen kann.

– Den Lesern welcher anderer Autoren oder welcher anderen Romane würden Sie Ihr Buch ans Herz legen? Haben Sie literarische Vorbilder? Was sind Ihre eigenen Lieblingsromane?

Um ehrlich zu sein, bin ich in letzter Zeit recht wenig zum Lesen gekommen, und bis auf WG mit Biss fällt mir gerade keine Vampirstory in Deutschland ein.
Vorbilder habe ich eher weniger. Das liegt aber nicht daran, dass ich die Kollegen nicht achte, sondern dass ich es nicht wagen würde, mich mit ihnen zu vergleichen. Aber zwei Autoren, die mir viel bedeuten, sind Michael Ende und Ottfried Preußler.
Dementsprechend zählen Sachen wie Die Unendliche Geschichte«, »Momo«, Krabat« und die »kleinen« Bücher (Gespenst, Hexe, Wassermann) zu den Werken, für die ich den Autoren am liebsten persönlich meinen Dank aussprechen würde.
Leider werde ich damit noch zwei drei Tage warten müssen.

– Womöglich wird bei einigen unserer Besucher das erste Wort des Buchtitels für Stirnrunzeln sorgen, denn in den vergangenen Jahren haben Vampirromane den Buchmarkt regelrecht überflutet und viele Storyideen wurden doppelt und dreifach erzählt. Was halten Sie selbst für die größten Alleinstellungsmerkmale Ihres Buchs, wegen denen man trotzdem wieder zu einem Vampirroman greifen und bei Ihnen zuschlagen sollte?

So paradox das vielleicht klingen mag, aber ich stimme der Aussage, dass Vampire in letzter Zeit recht inflationär genutzt wurden/werden definitiv zu. Ebenso, wie nach Harry Potter die Zaubererbücher aus dem Boden geschossen kamen, versuchen viele auf der Bis(s) Welle mitzureiten.
Ich muss aber zugeben, dass ich aus beiden Reihen kein eiziges Buch gelesen habe, und von den Filmen nur die Bi(s) Reihe kenne.

Was aber das Alleistellungsmerkmal angeht, so würde ich sagen, dass es sowohl der Handlungsort ist (meine Vampire sind in Hamburg beheimatet, oder zumindest wohnen sie dort), als auch die Art wie ich es erzähle.
Eines meiner Mottos ist ja »Fantasy meets große Schnauze«, und das merkt man auch gelegentlich, wie ich finde.
Außerdem war Vampire Squad nicht wirklich geplant, sondern hat sich als Plotbunny schon vor circa fünf Jahren bei mir eingenistet, und musste nun einfach raus.

– Was macht Hauptkommissar Mario Lorentz zu einer solch »besonderen« Romanfigur, dass man ihn und seine Weggefährten unbedingt kennenlernen sollte? Was schätzen Sie an ihm und an seinen - ziemlich speziellen - Begleitern persönlich?

Eigentlich ist ja Mario (ich darf ihn duzen) der Begleiter, zumindest war er bis zu seinem ersten Treffen mit Leon so geplant.
Ich hatte ja keine Ahnung, dass er sich eigenmächtig dazu entscheidet, seine Rolle zu ändern, und LKA Beamter zu werden, statt ein Vertreter der Hamburger Justizbehörde zu bleiben, wie ich es eigentlich für ihn vorgesehen hatte.
Was ihn aber charakterlich auszeichnet, ist seine absolute Loyalität.
Wenn er sich jemandem erst verbunden fühlt, dann würde er für denjenigen auch sein Leben geben.

– Wie kamen Sie darauf, gerade Hamburg zum Schauplatz Ihres Buchs zu machen? Sollte man selbst aus der Hansestadt stammen oder einen persönlichen Bezug zur Region haben, um größtmögliche Lesefreude an Ihrem Roman zu empfinden?

Dass ich meine Heimat dafür genutzt habe, und auch weiterhin nutzen werde, war eine spontane Entscheidung, die mir kam, kurz nachdem mir damals die ersten Zeilen des ersten Kapitels durch den Kopf gingen.
Als ich dann im November 2016 damit begann, diese Geschichte nun endlich aufzuschreiben, musste ich entscheiden, ob es dabei bleibt, oder ob ich die Handlung an einen etwas marktkonformeren Ort verlege.

Allerdings war ich schon immer der Meinung, dass nur tote Fische mit dem Strom schwimmen, und habe mich dann entschieden, dass es Hamburg bleibt.
Da es ja nicht nur meine Heimat, sondern auch meine Geburtsstadt ist, kenne ich mich hier auch ein wenig aus, was bei einem amerikanischen Handlungsort nicht der Fall gewesen wäre.

Außerdem bin ich der Meinung, dass Handlungsorte zumindest weitesgehend authentisch sein sollten.
Was das angeht, ist Tom Clancy mein Vorbild.
Überspitzt könnte man sagen: Wenn er sagt, vor Hausnummer 15 in Straße XYZ ist die Gewegplatte locker, dann kann man sich so ziemlich darauf verlassen, dass sie es zumindest zum Zeitpunkt des Maunsskriptes so war.

Aber keine Angst, man muss kein Fischkopp sein, um die Handlung oder die Orte zu verstehen, aber man erkennt die Orte vielleicht wieder, wenn man schon einmal dort gewesen ist, oder sie im TV gesehen hat.
Hätte ich die Story rein für Hanseaten geschrieben, wäre das doch eine sehr elitäre und in Hinblick auf den Verkaufm eine doch sehr ambitionierte Denkweise.

– Die Bezeichnung »File_001« deutet an, dass es nicht bei einem Auftritt von Mario Lorentz & Co. bleiben soll. Wird es sich um eine Buchreihe handeln, die aufeinander aufbaut, oder wird man die einzelnen Bände losgelöst voneinander lesen können? Und ist das Planen einer ganzen Buchreihe nicht riskant, da man im Vorhinein ja noch gar nicht wissen kann, auf welche Resonanz zunächst einmal der erste Teil bei der Leserschaft stößt?

Diese Frage würde ich gerne von hinten aufrollen
Natürlich ist die Planung einer Reihe recht unsicher, aber das ist das Leben eines Selfpublisher so oder so.
Aber das was mir alles im Kopf umhergeht, ist für ein Buch einfach zu viel.
Außerdem halten sich meine Charaktere doch eh nicht an das, was ich plane.
Hätten sie es getan, wäre mein Buch mit Seite 300 beendet gewesen.
Nun ist es bei 439 gedruckten Seiten, und das sind nur rund 70% von dem, was es vorher war.

Das Risiko wird durch die in sich geschlossenen Handlungsstränge zwar nicht ausgeschlossen, aber zumindest etwas geringer gehalten.
Man muss also nicht Buch Eins gelesen haben, um Buch Zwei zu verstehen.
Wer es aber tut, der wird manche Information nicht als solche sehen, sondern als kleine Auffrischung, ähnlich einem Film, der nach einer Werbepause auch erst einmal wieder zwei bis drei Minuten von vor der Pause wiederholt, wobei Letzeres ja eigentlich schon traurig ist.

– Vor »Falscher Heiland« veröffentlichten Sie gemeinsam mit Melanie Weber-Tilse einen romantischen bzw. erotischen Roman mit Fantasy-Elementen. In diesem Genre sind normalerweise fast ausschließlich weibliche Autorinnen unterwegs. Wie kam es dazu, dass Sie dennoch in dem Bereich gelandet sind? Was erwartet Ihre Leser in dem Buch, und warum sollte man am besten sofort mit »Himmlische Flüche und teuflische Zurückhaltung« weitermachen, sobald man »Falscher Heiland« fertiggelesen hat?

Sollte man nicht.
Nicht nur ist die Thematik eine komplett andere, sonder man sollte auch ein Buch nicht nur deswegen lesen, weil man schon ein anderes vom selben Autor gelesen hat.
Zugegeben senkt es natürlich die Hemmschwelle, wenn man den Autoren schon kennt.
Zugleich ist die Hürde dann aber auch höher, sofern einem das erste Bich gefallen hat.

Was die andere Geschichte angeht, das war eigentlich nur ein Experiment, deren Idee in einem lockeren Gespräch zwischen Melanie und mir entstanden ist.
Ein Wort gab das andere, und ein paar Monate später signierte ich dann plötzlich die ersten gedruckten Ausgaben.

Dennoch betrachte ich Vampire Squad als mein Debüt, weil es sich einfach richtig anfühlt, und der Erfüllung eines Traumes gleichkommt.

– Was können wir von dem Autor Patricius de Corax in der nächsten Zukunft erwarten? Sind bereits neue Buchprojekte in Planung? Stehen außerdem Termine für Messen, Lesungen & Co. fest, bei denen man Sie live erleben kann?

Lesungen bisher keine.
Würde ich zwar gerne mal machen, aber um das zu planen, fehlt mir aktuell nicht nur die Zeit, sondern auch ne Idee, wo ich da ansetzen soll. Wenn das hier also jemand liest... *hust*
Messetechnisch versuche ich, dieses Jahr auf der Leipziger anwesend zu sein, aber das liegt leider nicht nur in meiner Hand.
Was man von mir noch erwarten kann?
Wenn alles gut geht, dann kommt dieses Jahr der zweite Teil von Vampire Squad raus.

Ob ich mich dann gleich an den dritten (und geplant letzten) Teil setze, kann ich noch nicht sagen.
Logisch wäre es, da sonst die Gefahr groß wäre, dass es den Lesern zu lange dauert, bis sie Nachschub bekommen.
Allerdings liegen noch ein paar andere Ideen auf Halde, und vermehren sich dort fleißig.

Als Beispiel wäre da »Die Erben der vier Wächter« zu nennen, eine High Fantasy Geschichte, die ich vor zehn Jahren begonnen, und an der ich seitdem dann immer wieder mal geschrieben habe.
Diese Geschichte werde ich definitiv nicht fallen lassen, denn letzten Endes war sie es, die mich zum Schreiben brachte.
Sollte ich die allerdings irgendwann mal weiterschreiben, werde ich sie grundlegend überarbeiten müssen, um sie meinem Sprachgebrauch, und vor allem meinen veränderten Ansprüchen anzupassen.
Spätestens wenn Vampire Squad durch ist, geht es los.

Man sieht, die Zukunft wird spannend...
... vor allem für mich.

Das Team von Leserkanone.de dankt Patricius de Corax für die Zeit, die er sich genommen hat!

Weiterführende Links:
Offizielle Webseite von Patricius de Corax
Patricius de Corax bei Facebook
»Vampire Squad - File_001: Falscher Heiland« bei Leserkanone.de
»Vampire Squad - File_001: Falscher Heiland« bei Amazon
»Himmlische Flüche und teuflische Zurückhaltung« bei Leserkanone.de
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