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Elisabeth Marienhagen 1 Fan
Herkunft: Deutschland
Webseite: Offizielle Homepage von Elisabeth Marienhagen
Facebook: elisabeth.marienhagen
Instagram: elisabeth_marienhagen
Interview: Leserkanonen-Interview mit Elisabeth Marienhagen vom 14.06.2022
Tags: Eine Verlinkung in Leserkanone.de-Artikeln

Seit Jahren begeistert Elisabeth Marienhagen die Fans verschiedener Genres mit ihren Büchern. Am 20. Juni 2022 stellte sie sich unseren Fragen zu ihrem Autorenleben:

– Frau Marienhagen, wie lange sind Sie bereits Teil der schreibenden Zunft? Was führte dazu, dass Sie mit dem Schreiben begonnen haben?

Es klingt nach Klischee. Aber ich habe tatsächlich schon früh angefangen, kleine Geschichten zu verfassen, die leider - oder zum Glück - allesamt verschollen sind. Als meine Kinder klein waren, habe ich einige Geschichten für sie aufgeschrieben und mit einer davon mein erstes Honorar verdient. Seit Ende 2016 vertritt mich meine Agentin Alisha Bionda von der Agentur Ashera. Seither habe ich acht Romane veröffentlicht.

– In welchem Genre oder welchen Genres sind Sie aktiv? Wie kam es dazu? Fans welcher Autoren könnte es gefallen, in Ihre Werke hineinzuschnuppern?

Die verschiedenen Genres, in denen ich schreibe, historische Romane, Cosy-Krimi, Familiengeheimnis, Märchen, SF und Fantasy spiegeln meine eigenen (Lese)Interessen wider. Die Abwechslung macht mir einfach Spaß. Fans von Rhys Bowen könnte mein Cosy-Krimi gefallen, meine historischen Romane sind vielleicht eher für Fans von Mila Sommerfeld, Ellin Carsta, Ulrike Renk, Farina Eden oder Hanna Caspian interessant.

– Was macht ein Buch in Ihren Augen zu einem guten Buch, was macht Figuren zu gelungenen Figuren?

Ich liebe es, wenn ein Autor mich in die Handlung hineinzieht und vor meinen Augen wie durch Magie ein Film entsteht, der auch von Gerüchen und anderen Sinnesempfindungen erfüllt ist. Wenn ich die letzte Seite umblättere und denke, oh schade, wie schön und traurig, dass die Geschichte vorbei ist, hat ein Buch meine Kriterien für ein gutes Buch definitiv erfüllt. Ich persönlich mag Figuren, die neben Humor auch Ecken und Kanten haben. Das reicht aber noch nicht: Was mir besonders wichtig ist, dass ich die Handlungen einer Figur nachvollziehen kann, kurzum, dass ich mit ihr fühle.

– Wie können sich Ihre Leser einen Tag in Ihrem Autorenleben vorstellen? Wie, wann und wie viel schreiben Sie? Halten Sie sich dabei an spezielle Rituale?

Ich bin ein Morgenmuffel und schreibe am liebsten bis tief in die Nacht. Viel Aufregendes passiert tagsüber nicht: Mails beantworten, das Übliche. Mein Autorenleben beginnt nach dem Abendessen. Meist lese ich zur Einstimmung den Text durch, den ich am Vortag getippt habe. Das ist vielleicht mein Ritual. Meist korrigiere ich daran herum, lese das Verbesserte noch einmal und tauche immer tiefer in das Leben meiner Figuren und die Geschichte ab und ein. Manchmal flutscht es, ein anderes Mal hänge ich ewig an einem Satz oder einem Abschnitt und bin mit einer Formulierung unzufrieden. Dabei verfliegt die Zeit wie im Nu. Wenn ich merke, dass ich müde werde, gucke ich auf die Uhr und denke: »Oh, nein, schon wieder sooooo spät …«

– Woraus entwickeln sich die Ideen für Ihre Geschichten? Wer oder was sind Ihre Inspirationen?

Vieles entwickelt sich aus Gesprächen, mitunter entdecke ich eine Zeitungsnotiz oder schaue mir ein Bild an, manche Idee gärt lange, andere ploppen auf einmal auf und sind mit einem Schlag wie von Zauberhand da.

– Planen Sie Ihre Geschichten im Voraus »am Reißbrett«, oder schreiben Sie »drauflos« und lassen Sie sich selbst überraschen? Warum halten Sie Ihren Weg für den Richtigen?

Früher habe ich einfach drauflosgeschrieben, hatte eine grobe Idee und keinen Plan. Das hat mir einen SF-Roman von tausend Seiten beschert, der eine absolut verrückte Mischung aus diversen Genres ist- und unveröffentlicht in der Schublade liegt. Inzwischen schreibe ich mit Plan und nach Exposé, bin vor Überraschungen aber trotzdem nicht gefeit. Eigentlich sollte Magdalenas Bruder Heiner im ersten Band der Winzerfrauenreihe sterben. Er hat sich glattweg geweigert (und ich bin ihm unheimlich dankbar dafür, auch wenn das sämtliche Planungen umgeschmissen hat). Das Wissen darum, wie mit welcher Methode geplottet wird, wo Wende- und Höhepunkte sein soll(t)en, schadet nicht. (Dem, der die Regeln kennt, verleidet es mitunter aber den Spaß an Blockbustern aus Hollywood.)

– Fühlt sich das »Autorenleben« genauso an, wie Sie es vor Ihrer ersten Veröffentlichung vermutet haben? Was wünschen Sie sich vom deutschsprachigen Buchmarkt im Allgemeinen und von Ihren Lesern im Speziellen?

Mein Autorenleben ist definitiv anders als ich erwartet habe. Das Drumherum hat mich überrascht, wie wichtig es ist, Blogger ins Boot zu holen und Werbung zu machen. Das Schreiben des Buches kommt mir da manchmal wie der kleinere Teil vor. Vom deutschen Buchmarkt wünsche ich mir viel Offenheit für neue Ideen und Konzepte gerade im ebook-Bereich – neue Formen von Fortsetzungsgeschichten vielleicht? Denn es erfordert leider viel Zeit, einen Roman zu schreiben. Meinen Lesern sage ich tausend Dank für ihre Unterstützung.

Das Team von Leserkanone.de dankt Elisabeth Marienhagen für die Zeit, die sie sich genommen hat!
 
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Blognote der Bücher der Autorin: Schulnote 1,14 / 97,14% (7 Rez.)
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Usernote der Bücher der Autorin: Schulnote 1,31 / 93,85% (13 Noten)
Hinweis: Was hat es mit den unterschiedlichen Bewertungssystemen auf sich?
Bücher nach Bewertung Bücher chronologisch Bücher alphabetisch
Baker Street Tales 07 - Sherlock Holmes und die Dame in Violett
Genre: Kriminalroman und Kurzgeschichte (Arunya, 30. Oktober 2017)
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Der Tote von Wynden Manor
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100/100
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100/100
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100/100
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90/100
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Genre: Fantasy und Kurzgeschichte (Eigenverlag, 16. Februar 2016)
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Genre: Fantasy und Kurzgeschichte (Eigenverlag, 26. März 2014)
Lotti Anderson trinkt Eierlikör
Genre: Kriminalroman und Kurzgeschichte (Eigenverlag, 8. November 2014)
Schneekristallküsse
Genre: Romantische Literatur (Edel, 1. Dezember 2018)
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Ein Interview von: Heike Dzemski  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz