Diese Website nutzt Cookies, nähere Infos finden Sie hier. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass sie Cookies verwendet. 
38.022 REGISTRIERTE BUCHBEWERTER
Wir grüßen unseren neuesten User »ashley5«!
  START   NEWS   BÜCHER   AUTOREN   THEMEN   VERLAGE   BLOGGER   CHARTS   BUCH FEHLT SUCHE:  
LESERKANONE
Benutzername:

Passwort:
Passwort?
Account anlegen
Gewinnspiel
 
BUCH @ AMAZON
 
BUCH @ AMAZON
 
Nikodem Skrobisz 15 Fans
Herkunft: Deutschland
Geboren: 26. Februar 1999
Pseudonym: Leveret Pale
Webseite: Offizielle Homepage von Nikodem Skrobisz
Twitter: @LeveretPale
Facebook: Leveret-Pale
Interviews: Leserkanone.de-Interview mit Leveret Pale vom 10.10.2016
  Leserkanone.de-Interview mit Leveret Pale vom 20.04.2017
Empfehlen:
 
 
Leserkanone.de-Exklusivinterview vom 20.04.2017
Einen der auffälligsten Buchtitel der letzten Wochen schuf Leveret Pale mit seinem aktuellen Roman »Crackrauchende Hühner«. Im Interview mit Leserkanone.de sprach der Autor über das Buch und seinen Titel, über die Entstehungsgeschichte und über das Autorenleben.

– Herr Pale, ein halbes Jahr ist vergangen, seitdem wir Sie zuletzt zu einem Gespräch begrüßen konnten. Was hat sich in der Zwischenzeit im Autorenleben des Leveret Pale getan?

In dem halben Jahr hat sich einiges in meinem Autoren-, aber auch Privatleben, ereignet, das meine Entwicklung als Schriftsteller stark weiter vorangetrieben hat. Eine philosophische Novelle, ‚Das Erwachen des letzten Menschen‘, und mein neuster Roman ‚Crackrauchende Hühner‘ ist erschienen. Meine Leserschaft ist gewachsen und ich habe viele neue Persönlichkeiten kennengelernt, die mich bei meinem Schreiben positiv beeinflusst haben. Vor allem mein Besuch auf der Leipziger Buchmesse im März war ein sehr prägendes und eindrucksvolles Erlebnis, weil ich dazu kam, viele Leser, Verleger & Autoren, die ich bisher nur aus Korrespondenzen oder Foren kannte, dort endlich persönlich kennenzulernen.

– Nun ist mit »Crackrauchende Hühner« ein neues Buch aus Ihrer Feder erschienen. Was erwartet die Leser in Ihrem neuen Roman?

‚Crackrauchende Hühner: Nihilist Punk‘ ist ein Buch, das genauso abgedreht ist, wie der Titel es vermuten lässt: Ich würde es nicht einmal mehr als einen Roman im konventionellen Sinne bezeichnen. Es ist eher eine Komposition von surrealistischen und postmodernen Stilmitteln und Ideen, eine feine Vermischung von Realität, Fiktion und Traum, wie sie August Schlegel zum Sabbern bringen würde, wäre er nicht atemlos geschockt von dem offensichtlichen moralischen Verfall, der sich durch die Seiten frisst. Es gibt zwar eine echte Handlung in diesem Buch und auch viele Charaktere, und man kann es auch wie einen normalen Roman lesen, allerdings steht in Zentrum eher ein philosophisches Ratespiel, welches durch wechselnde Perspektiven und Dialoge vorangetrieben wird, und in das Leser selber hineingezogen wird. Thema sind vor allem der Nihilismus und seine Auswirkungen auf den modernen Menschen, Drogenkonsum unter Jugendlichen und am wichtigsten, was überhaupt Realität ist und was die Sichtweise auf dieses Thema mit einem Menschen macht. Einige Teilnehmer meiner Leserunde auf Lovelybooks waren, nachdem sie das Buch beendet hatten, nicht mal mehr sich selbst sicher, was real und was Fiktion und was Illusion ist. Das ist genau der Effekt, den dieses Buch verursachen soll. Es bricht Stück für Stück mit allen Konventionen und Normen, bis auch irgendwann die Logik, die Realität und die Grenzen zwischen der Erzählung im Roman, der wirklichen Welt und dem Leser Risse bekommen und zerbrechen. Man wird als Leser dazu aufgefordert, wirklich alles zu hinterfragen.

Wer auf der Suche nach einer sowohl anspruchsvollen und gleichzeitig aber auch verstörenden und mit Konventionen brechenden Lektüre ist, oder einfach nach etwas komplett Neuem, wird hier fündig. Man sollte aber auf jeden Fall eine gute Portion Humor und starke Nerven mitbringen.

– Wie kommt man auf einen Buchtitel wie »Crackrauchende Hühner«? Und für wie wichtig halten Sie es heutzutage, gleich mit dem Titel eines Buchs für einen Aha-Effekt zu sorgen?

Ich wollte einen Titel, der die Abgefucktheit und den Wahnsinn, der in diesem Stück Literatur steckt, bereits deutlich macht, damit der Leser vorgewarnt ist und auch, damit das Buch aus der Masse hervorsticht. Und nun ja, in dem Roman kommen tatsächlich zwei kommunistische Hühner vor, die sehr gerne Crack rauchen. Da war es für mich irgendwie naheliegend, daraus einen Titel zu machen.
Ob das jetzt wirklich einen Aha-Effekt beim Betrachter erzeugt, da bin eher etwas skeptisch. Ich würde eher eine ‚Hä?‘-Effekt erwarten, schließlich stellt sich ein Aha-Effekt eher ein, wenn man etwas versteht oder wiedererkennt, und das ist hier beides nicht wirklich gegeben. Ein Aha-Effekt ist sicherlich nützlich, wenn man eine bekannte Marke aufbauen will oder bereits hat, wie z.B. Fitzek. Man sieht seinen Namen dick gedruckt auf dem Cover und man weiß sofort, aha, man hat hier einen qualitativ hochwertigen Thriller vor sich liegen. Ich versuche allerdings mit meinen Büchern nicht so sehr den Mainstream anzusprechen, sondern vor allem Leser, die auf Neues und Unkonventionelles aus sind. Ich ziele weder auf einen Aha-Effek ab, noch erwarte ich einen, höchstens vielleicht bei meinen Stammlesern. Ich möchte Bücher abliefern, bei denen der Leser bereits beim Lesen des Titels und Klapptexts zu grübeln, zu rätseln, und zu hinterfragen beginnt.

– Was macht Daniel und Nathan, die Protagonisten Ihres neuen Buchs, zu solch »besonderen« Figuren, dass man sie unbedingt kennenlernen sollte? Was schätzen Sie selbst an ihnen?

Nathan und Daniel stellen zum Beginn der Geschichte zwei Gegensätze dar:
Daniel ist ein durchschnittlicher sechzehnjähriger Teenager, der eher passiv durchs Leben geht, gut in seine Klasse integriert ist und keine allzu großen Schwierigkeiten macht.
Dagegen ist Nathan ein eher ungewöhnlicher Siebzehnjähriger. Er benimmt sich wie ein nihilistischer Punk, schert sich nicht darum, was andere Menschen über ihn denken, nimmt Drogen, schwänzt den Unterricht und gehört trotzdem zu den besten Schülern seiner Schule. Er ist seinen Mitschülern und seinen Lehrern auf eine unheimliche Art und Weise intellektuell überlegen und lässt sie das auch regelmäßig spüren, wenn sie versuchen, etwas gegen seine eigenwillige Art zu unternehmen. Generell legt er eine amoralische Skrupellosigkeit an den Tag, die den meisten seiner Mitschüler, auch Daniel, Angst macht. Auf der Berlinklassenfahrt am Ende der zehnten Klasse kommen die beiden allerdings zusammen in das gleiche Hostelzimmer und Daniel entdeckt, dass Nathan viel mehr ist, als nur ein gefährlicher Verrückter. Aus Neugier auf diese komplett andere Welt und aus Hunger nach einem Ausweg aus seinem normalen Leben, lässt er sich auf Nathan ein und versucht sich mit ihm anzufreunden, nimmt zusammen mit ihm Drogen, begleitet ihn auf seinen Streichen und diskutiert mit ihm über philosophische Themen. Das Buch ist zum Großteil aus der Sicht von Daniel geschrieben, wobei der eigentliche Hauptcharakter aber eindeutig Nathan ist. Stellvertretendend für den Leser, begleitet Daniel Nathan und langsam verändert sich Daniel auch, je mehr er mit Nathan zu tun hat. Er hinterfragt Nathan allerdings auch. Er tut das, was Nathan von ihm verlangt: Er hinterfragt alles, auch den Hinterfrager. Und das schätze ich an Daniel persönlich sehr. Er lässt sich nicht von Nathans nietzscheanischen Übermenschgetue blenden, sondern liefert immer Opposition und versucht einen Ausweg aus dem Nihilismus und eine eigene Antwort auf die Frage, wie er sein Leben leben soll, zu finden.
Wohingegen ich an Nathan eben sein Rebellentum schätze. Er kämpft gegen alles: den Staat, die Gesellschaft, Gesetze, Normen, die Realität, die Physik ... alles und es eskaliert immer mehr. Er ist ein unglaublich starker Charakter, der nicht nachgibt, auch wenn und paradoxerweise auch, gerade weil er an die Sinnlosigkeit seiner Handlungen glaubt. Er hat etwas von Albert Camus' absurden Helden.

– Wie schafft man es, eine solch extravagante Figur wie Nathan und all das, was aus seinem Handeln folgt, zu entwickeln? Sind beispielsweise spezielle Recherchearbeiten nötig, um das Wirken von Kratom realistisch darzustellen, dem absonderlichen Verhalten des Jungen eine praxisnahe Grundlage zu geben & Co.? Oder lässt man als Autor einfach seine Fantasie spielen? Welcher Aufwand steckt generell in einem Buch wie »Crackrauchende Hühner«?

Ich recherchiere während des Schreibprozesses wenig bis gar nicht, sondern lass meiner Fantasie freien Lauf. Fast alles, was ich an Informationen und Erfahrungen für das Buch brauche, sammel ich in meinem Alltag oder bei meiner intensiven Beschäftigung mit einem gerade für mich interessanten Thema.
Für mich ist das Schriftstellersein ein ‚Lifestyle‘. Ich bin immer auf der Suche nach neuen Erfahrungen, die ich dann literarisch umsetzen kann. Ich bin generell ein sehr neugieriger und rastloser Mensch, dessen Wissenshunger kaum zu stillen ist. Dabei gehe ich auch sehr investigativ vor und bis an meine Grenzen. Ich betreibe Milieustudien, bereise verschiedene Städte und Länder, treffe mich mit Menschen aus verschiedenen Schichten & Subkulturen und führe auch verschiedene Experiment an mir selbst durch. Das führt sogar dazu, dass ich mich bereits selbst mit Chloroform und K.O.-Tropfen ausgeknockt habe, um danach darüber akkurater schreiben zu können.
Mein Wissen zu der pflanzlichen Droge Kratom, die übrigens in Deutschland komplett legal ist (Stand: April 2017), und in dem Roman eine große Rolle spielt, bildet hier eine Mischung aus intensiver Beschäftigung und Experimenten. Kratom ist zurzeit in den USA eine sehr populäre, legale Droge. Es gibt mittlerweile in vielen größeren Städten Kratombars, wo Kratom- und KavaKava-Getränke ausgeschenkt werden, anstatt Alkohol. In Europa ist Kratom zwar in den meisten Ländern auch legal, hat aber hier noch eher den Charakter eines Geheimtipps. Kratom wurde von den Medien in Deutschland auch bisher komplett ignoriert, während in den USA Kratom bereits öfters Thema bei CNN, in der New York Times und in The Guardian war.
Ich bin vor einundhalb Jahren auf Kratom gestoßen, da ich mich generell sehr viel mit Pharmazie beschäftige. Und als ich dann einige Studien las, und medizinische Datenbanken wie pubmed nach Daten dazu durchforstete und Drogendatenbanken wie erowid und Konsumentenforen wie Land-der-Träume durchlas, entwickelte ich eine Faszination für dieses exotische Kraut. Als ich dann sah, dass es in Deutschland bereits zahlreiche Kratomkonsumenten gibt, aber keine deutsprachige Fachliteratur und kaum Artikel zu Kratom existieren, beschloss ich dann ein Buch über Kratom zu schreiben. Es erschien im Sommer 2016. Dafür musste ich sehr viel und intensiv recherchieren, aber das Buch war zeitweise sogar ein Amazonbestseller in dem entsprechenden Genre Fachliteratur Pharmazie und in Botanik. Dadurch kam ich auch in Kontakt mit der deutschen Kratomszene und internationalen und nationalen Händlern sowie Kratombauern in Indonesien. Mittlerweile habe ich mit der Substanz und der Szene nichts mehr zu tun und auch hat meine Faszination dafür nachgelassen, aber ich konnte das Wissen darüber für meinen Roman ‚Crackrauchende Hühner‘ verwenden.
Die Ideen und Geschichten für meine Romane, genauso wie ihre Charaktere, kommen mir allerdings spontan und unkontrolliert, fast schon wie Eingebungen. Ich trage dann die Idee ein paar Tage lang mit mir im Kopf herum und mach erste Notizen und wenn ich das Gefühl, bereit zu sein, schreibe ich einfach los und die Geschichte und die Charaktere entstehen unter meinen Fingern, ohne das ich dabei groß nachdenken oder plotten muss. Bei ‚Crackrauchende Hühner‘ kam mir die Idee für die Geschichte und das Konzept Anfang November. Eine Woche später fing ich mit dem Schreiben an und nach genau einundzwanzig Tagen hatte ich die ca. 360 Normseiten lange Erstfassung des Buches fertig. Danach brauchte ich drei Monate, um das Buch zu überarbeiten, testlesen und lektorieren zu lassen, es erneut zu überarbeiten und korrigieren lassen, damit es dann Ende Februar in den Druck gehen konnte.

– Seit dem Erscheinen Ihres ersten Romans ist schon einige Zeit vergangen. Fühlt sich das Autorenleben so an, wie Sie sich das anfangs vorgestellt hatten? Was wünschen Sie sich vom deutschsprachigen Buchmarkt und von Ihrer Leserschaft im Speziellen? Haben Sie seit Ihrer ersten Veröffentlichung Eindrücke gesammelt oder gibt es Vorschläge und/oder Kritikpunkte, die Sie mit Ihren Lesern teilen oder Ihnen mitteilen möchten?

Ja, mein erster gedruckter Roman ‚Die Rückkehr der Götter‘ erschien erst am 26. Februar 2016. Ich hatte bereits in dem Jahr davor einige eBooks veröffentlicht, aber die erste Printveröffentlichung liegt tatsächlich erst knapp 14 Monate zurück, obwohl es mir vorkommt, als wären es Jahre, die mittlerweile dazwischen liegen. Ich habe seitdem bereits sieben Bücher in der gedruckten Fassung veröffentlicht, davon zwei Romane, zwei Anthologien, zwei Sachbücher und eine Novelle. Die Lernkurve, die ich dabei durchgemacht habe, ist atemberaubend steil. Als ich letztes Jahr ‚Die Rückkehr der Götter‘ veröffentlichte, war ich noch unerfahren und unsicher, aber dann kamen die Leser, die Kritiken und ich habe in kürzester Zeit sehr viel daraus gelernt und mich verbessert.
Das Autorenleben habe ich mir auf jeden Fall leichter vorgestellt, als es letztendlich ist, vor allem habe ich unterschätzt, wie wenig man als publizierender Autor tatsächlich schreibt. Unglaublich viel Zeit verschlingt die Überarbeitung, die Zusammenarbeit mit Lektoren und auch das Marketing und die Interaktion mit der Leserschaft. Aber ich liebe diese Beschäftigungen genauso wie das Schreiben, vor allem der Austausch mit meinen Lesern macht mir großen Spaß. Ich beantworte jede E-Mail, die ich bekomme, persönlich und mittlerweile haben sich daraus teilweise auch schon wunderbare Korrespondenzen entwickelt. Teilweise bekomme ich schon Briefe oder Gchenkpäckchen von einigen meiner Stammleser zu besonderen Anlässen geschickt, was manchmal noch immer etwas befremdlich ist, aber auch irgendwie schön.
Natürlich gibt es auch ab und zu schlechten Rezensionen & Reaktionen, so hat zum Beispiel vor kurzem eine Leserin in einem Forum gefordert, dass Crackrauchende Hühner verboten gehört und hat mich mit einer Schimpftriade persönlich angegriffen.
Da haben sich aber dann andere Leser eingeschaltet und das Buch verteidigt. Generell sind solche negativen Reaktionen bisher äußerst selten und ich darf mich glücklich schätzen, vor allem sehr positives Feedback zu erhalten.
Von meinen Lesern wünsche ich mir nur, dass sie weiterhin offen bleiben für Neues und Verrücktes. Das ist nämlich die Grundvoraussetzung, um mit meinen Büchern überhaupt Spaß haben zu können; und mehr kann ich von meinen Lesern auch nicht fordern.
Ich erhoffe mir vom deutschen Buchmarkt, dass die Verlage und Händler mal mehr Mut zeigen und mehr deutsche Autoren und auch mehr kontroverse und ungewöhnliche Bücher veröffentlichen. In den letzten Jahren hat sich ja leider der Trend zum Einkaufen und Übersetzen erfolgreicher Bestseller aus dem Ausland und das Publizieren immer mehr massentauglicher und fast identischer Bücher zugespitzt. Ich kann verstehen, dass man als Verleger auch ein Unternehmer ist, der seinen Profit erwirtschaften will, allerdings sind Bücher ein Kulturgut. Verlage tragen daher auch eine kulturelle Verantwortung und deshalb sollte die Qualität und Vielfalt im Vordergrund stehen. Vor allem die großen Verlage, die eigentlich auch das Geld für die Förderung interessanter Projekte hätten, bringen immer mehr Mittelmaß und überschwemmen den Markt mit literarischen FastFood, unter dem dann viele Perlen untergehen.

Als Leser kann man gegen diese Entwicklung allerdings wohl wenig ausrichten, außer dass man bewusst bei spezialisierten Kleinverlagen oder Indieautoren vorbeischaut und diese unterstützt.


– Was können wir von dem Autor Leveret Pale in der nächsten Zukunft erwarten? Sind bereits neue Buchprojekte in Planung? Stehen außerdem Termine für Messen, Lesungen & Co. fest, bei denen man Sie live erleben kann?

Demnächst erscheint der zweite Band meines Darkfantasyzyklus Elirium-Saga unter dem Titel ‚Königsgambit‘ gegen Ende April und danach wird in einigen Monaten eine neue Horrorkurzgeschichtenanthologie von mir erscheinen, zu der ich aber noch nicht viel sagen kann, außer dass sie sich vor allem mit Albträumen und Metamorphosen beschäftigen wird. Das Leitmotiv ändert sich von Wahnsinn, der die letzten beiden Anthologie beherrschte, zu Albträumen und den dunklen Dingen jenseits jeglicher Logik. Des Weiteren arbeite ich zurzeit an zwei neuen Romanen, die ähnlich wie ‚Crackrauchende Hühner‘ eine Art psychedelische Gegenwartsliteratur sein werden, allerdings behandelt einer die gegenwärtige Gothic-Subkultur und der andere den Konsum von Badesalzen und die Drogenszene in Berlin. Mit deren Veröffentlichung ist aber frühestens im Herbst/Winter 2017 zu rechnen. Einige Lesungen und öffentliche Auftritte sind geplant, allerdings kann ich bisher nur mit Sicherheit sagen, dass ich am 11. November bei der langen Lesenacht von Billerbeck auftreten & lesen werde und dass man mich mit Sicherheit auf der Frankfurter Buchmesse antreffen wird. Wer mich mehr oder weniger live erleben will, kann mir auf Instagram folgen. (https://www.instagram.com/leveret_pale/) Dort kündige ich regelmäßig kommende Events an und dokumentiere Veranstaltungen wie Buchmessen und Teile meines Schreibprozesses live mit Bild und Text.

Das Team von Leserkanone.de dankt Leveret Pale für die Zeit, die er sich genommen hat!

Weiterführende Links:
Offizielle Webseite von Leveret Pale
Leveret Pale bei Twitter
Leveret Pale bei Facebook
»Crackrauchende Hühner« bei Leserkanone.de
»Crackrauchende Hühner« bei Amazon
Interview aus- und Bücherliste einblenden
 
Leserkanone.de © by Axel Saalbach (2011-2017)  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum & Rechtliches