Diese Website nutzt Cookies, nähere Infos finden Sie hier. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass sie Cookies verwendet. 
40.820 REGISTRIERTE BUCHBEWERTER
Wir grüßen unseren neuesten User »Ursula Noack«!
  START   NEWS   BÜCHER   AUTOREN   THEMEN   VERLAGE   BLOGGER   CHARTS   BUCH FEHLT SUCHE:  
LESERKANONE
Benutzername:

Passwort:
Passwort?
Account anlegen
Gewinnspiel
 
Werbung:
BUCH @ AMAZON
 
BUCH @ AMAZON
 
BUCH @ AMAZON
 
Stephanie Pinkowsky 2 Fans
Herkunft: Deutschland
Webseite: Offizielle Homepage von Stephanie Pinkowsky
Facebook: stephanie.pinkowsky92
Interviews: Leserkanone.de-Interview mit Stephanie Pinkowsky vom 05.08.2016
  Leserkanone.de-Interview mit Stephanie Pinkowsky vom 16.08.2018
 
Leserkanone.de-Exklusivinterview vom 16.08.2018
Vor wenigen Tagen meldete sich Stephanie Pinkowsky mit ihrem neuen Roman »Seelenblut - Zwischen Liebe und Rache« zurück. Im Interview mit Leserkanone.de sprach die Autorin über das Buch, über die Weiterentwicklung von Charakteren und über das Schreiben bei Verlagen und in Eigenregie.

– Frau Pinkowsky, schon zwei Jahre sind vergangen, seitdem wir Sie zuletzt zu einem Gespräch begrüßen konnten. Was hat sich in der Zwischenzeit im Autorinnenleben der Stephanie Pinkowsky getan?

Eine ganze Menge! Ich habe seither einen langen Weg zurückgelegt, geprägt von wertvollen Erfahrungen, Rückschlägen und Erfolgen. Als Autorin habe ich einen bedeutenden Reifeprozess durchlaufen und verfolge meine Ziele nun konsequenter denn je. Ich war als Ausstellerin auf diversen Messen, habe meine ersten Lesungen vor Publikum halten können und war auch in den Hamburger Medien mehrfach präsent. Und das Wichtigste: Ich habe kontinuierlich einen Leserkreis für meine Romane aufgebaut, der stetig wächst. 

– Nun ist mit »Seelenblut: Zwischen Liebe und Rache« ein neues Werk aus Ihrer Feder erschienen. Was erwartet Ihre Leser in dem Buch?

Wie in meinem Debütroman »Seelensplitter« bildet auch im zweiten Band die verbotene Liebesbeziehung zwischen Mutter und Tochter den Kern der Geschichte. Doch nun werden meine Hauptfiguren Helene und Katja mit ihrem dunklen Geheimnis erpresst. Helene ist eine berühmte Schauspielerin und steht im Scheinwerferlicht der Öffentlichkeit, umso brisanter wäre eine Enthüllung ihrer heimlichen Liebesbeziehung. Ein unbekannter Stalker droht damit, diese öffentlich publik zu machen. Alles deutet zunächst darauf hin, dass ein fanatischer Reporter dafür verantwortlich ist. Doch auch nachdem dieser ermordet aufgefunden wird, nimmt das Grauen kein Ende. Helene und Katja geraten ins Zweifeln und wissen kaum, wem sie noch vertrauen können. Die Schlinge aus Intrigen; verbotener Leidenschaft und Verrat zieht sich immer weiter zu. Kurzum: Seelenblut ist keine Empfehlung für empfindliche Gemüter und nur für erwachsene Leser geeignet!

– Ihre Protagonistinnen Helene und Katja kennt man bereits aus Ihrem Roman »Seelensplitter«. In welchem Zusammenhang stehen die beiden Romane? Kann man das eine Buch lesen, ohne das andere zu kennen?

Vom Erzählzeitpunkt schließt Seelenblut an den ersten Band an. Es gibt auch kürzere Rückblicke in Katjas Kindheit, ohne jedoch hierbei zu viel aus Seelensplitter zu wiederholen.
Beide Romane sind so aufgebaut, dass sie unabhängig voneinander gelesen werden können. Wer mit Seelenblut startet und sich hinterher fragt, wie das Liebesdrama zwischen Helene und Katja einst seinen Anfang nahm, kann Seelensplitter auch problemlos im Anschluss lesen.

– Bergen aufeinander aufbauende Bücher nicht ein gewisses Risiko, da Leser womöglich über Nachfolgebände hinwegsehen, wenn sie den ersten Teil noch nicht kennen? Warum ist gerade jetzt der richtige Zeitpunkt, dass diejenigen, die sich bisher noch nicht zum Kauf von »Seelensplitter« durchgerungen hatten, in Ihre Buchwelt einsteigen?

Wie oben bereits erwähnt, lässt sich Seelenblut auch ohne Vorkenntnis des ersten Bandes lesen. Ansonsten gebe ich Ihnen da völlig recht, dieses Risiko sehe ich ebenfalls bei (noch) unbekannten Autoren und Buchreihen. Daher habe ich die Geschichten bewusst so gestaltet, dass die Reihenfolge beliebig ist.

Seelensplitter konzentriert sich auf die Entwicklung der verbotenen Gefühle zwischen Helene und Katja. Ich würde sagen, mein erster Roman findet unter der Rubrik der tragischen Liebesgeschichten seinen Platz, während es in »Seelenblut« sehr spannungsgeladen zugeht. Hier bewegt sich die Story sogar etwas in Richtung Krimi / Thriller. Wer reinen Liebesdramen mit viel Herzschmerz nichts abgewinnen kann, dessen Lesegeschmack wird eher mit Seelenblut getroffen. Oder eben umgekehrt. Wer mit Erpressung, Entführung, Mord und Blut nichts anfangen kann, dem würde ich lieber Seelensplitter empfehlen.

Durch die erfolgreiche Neuauflage im April 2018 ist außerdem vielen Lesern »Seelensplitter« noch sehr präsent Gedächtnis. Von daher hielt ich eine zeitnahe Veröffentlichung von Seelenblut für sinnvoll. Auch die Leser, die eine der beiden vorherigen Auflagen kennen, sollten nicht mehr länger warten.

– Ist man durch das Schreiben eines Auftaktbandes mit tragischen und verstörenden Momenten gezwungen, als Autorin beim zweiten Buch noch einmal eines »draufzusetzen«? Und wie gelingt es, Protagonistinnen weiterzuentwickeln, wenn sie bereits im ersten Buch viel durchmachen mussten?

Im Grunde genommen ist das wie im richtigen Leben. Menschen (in dem Fall Protagonisten) entwickeln sich ständig und ganz von alleine weiter, gerade wenn sie tragische Situationen und Verluste durchleben mussten. Jede Entscheidung hat eine Konsequenz. Die Entscheidungen, die Helene und Katja in »Seelensplitter« getroffen haben, sind die Grundlage für ihre Sichtweisen und Handlungen, die sie in »Seelenblut« zeigen. Gerade dadurch ergeben sich völlig neue Konflikte! In mancherlei Hinsicht werden Helene und Katja im zweiten Band schmerzhafter scheitern denn je, weil sie aufgrund ihrer alten Wunden schutzlos sind. In anderer Hinsicht haben die beiden etwas dazugelernt und ersparen sich Leid. Es ist also gar nicht nötig, zwanghaft eins »draufsetzen« zu wollen. Ich als Autorin habe mich am ständigen Entwicklungsprozess des wirklichen Lebens orientiert, den Menschen nach Schicksalsschlägen durchlaufen. Ich denke, diese Authentizität ist es, die Geschichten lesenswert macht.

– Sie waren sowohl Self-Publisherin und Verlagsautorin. »Seelenblut« haben Sie nun wieder in Eigenregie veröffentlicht. Was hat Sie dazu bewogen, es dieses Mal wieder auf diesem Wege zu versuchen? Und halten Sie in der heutigen Zeit Verlage überhaupt noch für nötig?

Mit meinem Debütwerk »Seelensplitter« habe ich in dieser Hinsicht einige Umwege genommen. Als ich vor zwei Jahren mein erstes Interview bei der Leserkanone gab, war ich absolut überzeugt, dass eine Verlagsveröffentlichung das absolute Nonplusultra sei. Tatsächlich habe ich dann auch einen Verlag gefunden, der Seelensplitter in seiner zweiten Auflage herausbrachte. Letztendlich machte ich jedoch die Erfahrung, dass dies für mich persönlich nicht der richtige Weg ist. Zu Beginn meiner Laufbahn betrachtete ich Selfpublishing als Notlösung oder Sprungbrett. Hier hat sich meine Einstellung komplett gewandelt! Heute bin ich eine stolze und überzeugte Selfpublisherin. Nach der erfolgreichen Neuauflage von Seelensplitter habe ich auch Seelenblut in Eigenregie veröffentlicht. Ich persönlich schätze die Entscheidungsfreiheit, die mir das Selfpublishing bietet. Nicht nur den inhaltlichen und gestalterischen Aspekt, sondern vor allem, dass ich alleine für Erfolg oder Misserfolg verantwortlich bin und meinen Kurs immer entsprechend korrigieren kann, ohne mich erst einmal durchsetzen oder gar auseinandersetzen zu müssen. Allerdings möchte ich nichts als generell besser oder schlechter werten! Ob Verlag oder Selfpublishing zum Ziel führt, ist einfach eine individuelle Entscheidung für jeden Autor und für jedes Buch. Die Vorteile eines großen Publikumsverlags möchte ich keinesfalls von der Hand weisen. Aber auch bei einem kleinen oder mittelständischen Verlag kann man sicherlich erfolgreich werden, sofern Autor und Verleger harmonieren und beide engagiert an einem Strang ziehen.

– Was können wir von der Autorin Stephanie Pinkowsky in der nächsten Zukunft erwarten? Sind bereits neue Buchprojekte in Planung? Stehen außerdem Termine für Messen, Lesungen & Co. fest, bei denen man Sie live erleben kann?

Ein dritter Teil wird die Romanreihe rund um Helene und Katja abschließen. Ich plane, diesen im August 2019 zu veröffentlichen. Der Gedanke macht mich allerdings ein bisschen wehmütig, da ich mir noch gar nicht vorstellen kann, mich von diesen Buchfiguren zu lösen. Ich hoffe, dieses Jahr im November wieder auf der Messe »Buch Berlin« ausstellen zu können, kann dies aber noch nicht hundertprozentig zusichern. Dies werde ich aber in jedem Fall rechtzeitig auf meiner Homepage und meinen Social-Media-Kanälen ankündigen.

Das Team von Leserkanone.de dankt Stephanie Pinkowsky für die Zeit, die sie sich genommen hat!

Weiterführende Links:
Offizielle Webseite von Stephanie Pinkowsky
Stephanie Pinkowsky bei Facebook
»Seelenblut - Zwischen Liebe und Rache« bei Leserkanone.de
»Seelenblut - Zwischen Liebe und Rache« bei Amazon
Interview aus- und Bücherliste einblenden
 
Texteigentümerin des Interviews: Daniela Peine  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz