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André Milewski 44 Fans
Herkunft: Deutschland
Webseite: Offizielle Homepage von André Milewski
Twitter: @Andre_Milewski
Facebook: AutorAndreMilewski
Instagram: andre_milewski
Interview: Leserkanone.de-Interview mit André Milewski vom 23.04.2016
Tags: Eine Verlinkung in Leserkanone.de-Artikeln
 
Leserkanone.de-Exklusivinterview vom 23.04.2016
Seit mehr als drei Jahren begeistert Autor André Milewski seine Fans mit seiner »Geheimakte«-Reihe, in der er einen Archäologen actionreiche Abenteuer bestehen lässt. Sein aktueller Roman »Geheimakte Fenris« ist bereits die vierte Veröffentlichung im Rahmen seiner Serie. Im Interview mit Leserkanone.de sprach der Autor über seine Buchreihe, seinen heldenhaften Archäologen, den Charme von Pulp-Geschichten und über den Erfinder von Dagobert Duck.

– Herr Milewski, im Herbst des vergangenen Jahres ist Ihr Roman »Geheimakte Fenris« erschienen. Womöglich hat noch nicht jeder Besucher unserer Webseite Notiz von dem Buch genommen - könnten Sie Ihr Werk und die zugehörige Buchreihe »Geheimakte« unseren Lesern daher kurz mit eigenen Worten vorstellen?

- Gerne. »Geheimakte Fenris« ist der mittlerweile vierte Teil einer Action-Abenteuerreihe um den deutschen Archäologen Maximilian Falkenburg, der ein Talent dafür hat in gefährliche Abenteuer verstrickt zu werden. Die »Geheimakten« leben besonders von ihrem rasanten Tempo und einer guten Portion Action & Spannung. Aber auch von gut recherchierten Hintergründen und den sympathischen Nebencharakteren.

– Den Lesern welcher anderer Autoren oder welcher anderen Romane würden Sie Ihre Reihe ans Herz legen? Haben Sie literarische Vorbilder? Was sind Ihre eigenen Lieblingsromane?

- Wer Bücher von Boyd Morrison, Clive Cussler, Andy McDermott, Matthew Reilly oder Dan Brown liest, wird sicherlich auch gefallen an meinen Büchern finden. Vorbilder im engeren Sinne habe ich nicht, am ehesten kommen hierfür Stephen King oder Terry Pratchett in Frage, weil sie sich einfach immer treu geblieben sind.

Zu meinen Lieblingsromanen zählen: Die Straße von Cormac McCarthy, Der Dunkle Turm von Stephen King & - natürlich - Der Herr der Ringe von J.R.R. Tolkien. Aber es gibt noch etliche mehr, meine Bücherregale haben schwer zu tragen. ;-)

– Hatten Sie von Anfang an geplant, eine ganze Reihe an Büchern rund um Ihren Archäologen Max Falkenburg zu schreiben, oder ist dies dem Erfolg des ersten Bandes zu verdanken?

- Jein. Um ehrlich zu sein war der erste Band ein ziemlicher Flop. ;-) Aber trotzdem habe ich von den wenigen Lesern durchaus positives Feedback bekommen, das mich darin bestärkt hat, einen zweiten Teil zu schreiben. Außerdem habe ich einfach den Drang gehabt, weitere Geschichten zu erzählen - egal wie erfolgreich ich damit war. Erst mit dem Erscheinen von »Geheimakte Aton« im März 2014 wurde auch der erste Band erfolgreich.

– Falkenburg begleitet sie nun schon seit rund vier Jahren. Was schätzen Sie persönlich an ihm? Was sind Ihrer Meinung nach seine großen Alleinstellungsmerkmale im Vergleich zu anderen Abenteurern - und damit womöglich auch die Alleinstellungsmerkmale Ihrer Bücher?

- An Max schätze ich seine kompromisslose Treue zu seinen Freunden, auch und gerade in schweren Zeiten. Außerdem ist er nicht perfekt und weiß das auch. Bei allen Abenteuern wäre er ohne die Unterstützung seiner Freunde nicht erfolgreich, er ist kein alles überstrahlender Superheld. Zudem ist er er immer noch offen für neues und erstaunlich Anpassungsfähig.

– Im ersten Teil Ihrer Reihe hatten Sie Ihre Leser ins Jahr 1952 geführt, mittlerweile sind Sie im Jahre 1965 angekommen. Wie schaffen Sie es, ein realistisches Bild der damaligen Zeit, der Orte und der entsprechenden Atmosphäre entstehen zu lassen, zumal jedes Mal auf ganz unterschiedliche Mysterien Rückgriff genommen wird? Sind für Ihre Bücher viele Recherchen notwendig? Welcher Aufwand steckt generell in einem Buch der »Geheimakte«-Reihe?

- Ich betreibe schon einigen Aufwand für die Recherche. So habe ich für jedes jedes Buch eine kleine »Recherche-Bibliothek« angelegt und auch Online versuche ich, soviel Material wie möglich zu sammeln und zu sichten. Es ist für mich entscheidend wichtig, dass die im Buch angegebenen archäologischen Fakten - soweit möglich - genau wiedergegeben werden. (Beim ersten Buch habe ich mir allerdings erlaubt, eine archäologische Entdeckung zeitlich vorwegzunehmen) Das betrifft aber nicht nur die archäologischen Fakten, sondern auch die Fahrzeuge, Waffen, Musik etc. die in den Büchern zum Einsatz kommen. Eigentlich eine Selbstverständlichkeit sollte man meinen, aber ich habe das auch oft schon anders »erlebt«/gelesen.

Je akkurater die historische Genauigkeit bei diesem Part ist, desto eher gelingt auch die Atmosphäre des Buches. Es treten ja auch reale historische Persönlichkeiten in den Büchern auf, wie z.B. die ehemaligen US-Präsidenten Eisenhower & Kennedy oder der Dichter Robert Frost. Viele Sachen der Recherche mache ich aber nur »für mich selbst«, das heißt, das wenigste davon was ich alles recherchiert habe, fließt auch wirklich in das Buch ein, aber ich selber werde durch die Recherche »sattelfester« im jeweiligen Thema. (Sicherlich kein Experte, aber durchaus gut informiert)
Und noch ganz wichtig: Ich wollte auf keinen Fall den aktuellsten Stand der Forschung abbilden, sondern eben den tatsächlichen Stand der 50er/ 60er Jahre.

Am Ende eines jeden Buches habe ich einen kleinen »Fakten«-Teil eingefügt, mit Verweisen auf die jeweilige Fachliteratur.

– Woher nehmen Sie Ihre Ideen und Inspirationen? Mal ging es bei Ihnen in den Hohen Norden, mal nach Ägypten, mal in die Welt der Maya - wie treffen Sie die Entscheidung, welches Thema als nächstes behandelt werden könnte? Und wenn die Entscheidung erst einmal getroffen ist, schreiben Sie dann drauflos und lassen sich selbst durch Ihre Geschichte treiben und von der Entwicklung überraschen, oder gehen Sie von vorneherein höchst systematisch vor?

- Ganz entscheidend für den ersten Band, Geheimakte Labrador, war Carl Barks (amerikanischer Comiczeichner). Schon George Lucas und Steven Spielberg hatten sich für Indiana Jones von ihm inspirieren lassen. So war es auch bei mir. Besonders eine Geschichte lieferte quasi die Grundidee (»Der goldene Helm«), dadurch stand für mich fest, das Finale muss in Labrador stattfinden. Da ich zuvor selbst in Oslo im Wikingerschiffmuseum zu Besuch war, bot sich dies als Startpunkt für das Abenteuer an. Der Rest ergab sich dann »wie von selbst«.

Ägypten und die Pyramiden fand ich schon immer faszinierend, deswegen war klar, auch hier muss ein Falkenburg Abenteuer stattfinden. Hierzu habe ich mich dann bei keiner Mythologie bedient, sondern mir etwas eigenes ausgedacht in Verbindung mit Pharao Echnaton.

Die Geschichtenentwicklung beginnt mit dem jeweiligen Artefakt (oder »MacGuffin«). Wenn das feststeht überlege ich mir einen Anfang und ein Ende. Dann folgen einige wichtige Zwischenetappen. Aber auf dem Weg vom Start bis zum Ziel können schon mal unvorhergesehene Ereignisse eintreffen, die ich vorher absolut nicht auf dem Zettel hatte und die Geschichte in eine ganz andere Richtung bringen. Manchmal wünsche ich mir, hierbei systematischer vorzugehen. ;)

Auf die Themen (wie z. B. Maya in Band 3) kann ich auch durch Zeitschriftenartikel inspiriert werden. Dazu bietet ein Magazin wie »National Geographic« besonders viel Möglichkeiten.

– Wie kam es überhaupt dazu, dass Sie im Bereich der (Archäologie-) Abenteuerthriller gelandet sind? Was bedeutet das Genre für Sie persönlich?

- Ganz klar: Indiana Jones ist Schuld. ;) Seit ich den ersten Film Mitte der 80er Jahre gesehen habe, war ich von dieser Art Action-Abenteuer begeistert. Mit diesem Genre verbinde ich aber auch eine gewisse Nostalgie, also zeitlich Mitte des vorigen Jahrhunderts angesiedelt. Ich lese unheimlich gerne »Pulp«-Geschichten aus dieser Zeit, die einfach einen ganz eigenen Charme hatte. Aber geplant hatte ich es eigentlich nie, einen Roman in diesem Genre zu schreiben, das hat sich einfach so ergeben.
Als Hommage an die Pulp-Klassiker habe ich mich dann auch für die Art meiner Covergestaltung entschieden, die von dem Illustrator Martin Schlierkamp kongenial umgesetzt wurden.

– Was können wir von dem Autor André Milewski in der nächsten Zukunft erwarten? Sind bereits neue Buchprojekte in Planung? Wird es mit der »Geheimakte« weitergehen, oder zeichnet sich jetzt erst einmal etwas ganz anderes auf dem Reißbrett ab? Und stehen Termine für Lesungen fest, bei denen man Sie live erleben kann?

- Die »Geheimakten« sind vorerst abgeschlossen. (Wenngleich ich noch einige Geschichten rund um Max Falkenburg in Petto habe - Stichwort: Peru)
Mein aktuelles Buchprojekt wird sich aber deutlich davon unterscheiden. Es handelt sich hierbei um einen Thriller, der in der Gegenwart angesiedelt ist und als Thema Elfenbein & den Kampf darum hat. Die Veröffentlichung ist für August 2016 geplant.

Am 03. & 04. September bin ich auf der »Unkown Buchmesse Essen« anzutreffen. (Hoffentlich auch schon mit dem neuen Buch im Gepäck.)

Vielen Dank für das Interview!

Das Team von Leserkanone.de dankt André Milewski für die Zeit, die er sich genommen hat!

Weiterführende Links:
Offizielle Webseite von André Milewski
André Milewski bei Twitter
»Geheimakte 1 - Geheimakte Labrador« bei Leserkanone.de
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»Geheimakte 2 - Geheimakte Aton« bei Leserkanone.de
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»Geheimakte 3 - Geheimakte Uxmal« bei Leserkanone.de
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»Geheimakte 4 - Geheimakte Fenris« bei Leserkanone.de (inklusive Trailer)
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