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Isa Day 40 Fans
Herkunft: Schweiz
Webseite: Offizielle Homepage von Isa Day
Twitter: @IsaDayArtist
Facebook: isaday.net
Interviews: Leserkanone.de-Interview mit Isa Day vom 14.04.2016
  Leserkanone.de-Interview mit Isa Day vom 13.08.2019
Tags: Eine Verlinkung in Leserkanone.de-Artikeln
 
Leserkanone.de-Exklusivinterview vom 14.04.2016
In ihrem Roman »Der verletzte Himmel« entführt Autorin Isa Day ihre Leser in eine Welt, in der es nur junge Menschen gibt. Im Interview mit Leserkanone.de sprach die Autorin über ihren Roman, das Fantasy-Genre und darüber, wie sie Welten erschafft.

– Frau Day, vor wenigen Wochen ist Ihr Roman »Der verletzte Himmel« erschienen. Womöglich hat noch nicht jeder Besucher unserer Webseite Notiz von dem Buch genommen - könnten Sie Ihr Werk unseren Lesern daher kurz mit eigenen Worten vorstellen?

Die Protagonisten meines Fantasy-Romans sind Joshi und Marcin – siebzehn- und achtzehnjährige Brüder. Sie sorgen für das Überleben ihres nur aus Kindern und Jugendlichen bestehenden Volkes in den wilden Wäldern Erriadas. Plötzlich flammt der alte Konflikt, der schon ihre Eltern das Leben kostete, wieder auf. Dabei wissen die Kinder nicht einmal, worum es bei der Auseinandersetzung ging. Während Marcin die Kriegshetzer im Zaum zu halten versucht, forscht Joshi in den Originalüberlieferungen, zu denen er als Einziger noch Zugang hat, nach der Wahrheit.

Das Buch hat somit viele Aspekte einer klassischen Heldengeschichte, in denen die Protagonisten Widerstände überwinden und durch Aufopferung ihren Platz in der Gemeinschaft finden müssen, ergänzt durch ungewöhnliche Twists, die sich aus der tiefen Verbindung zwischen Joshi und dem Land ergeben. Auch der Humor kommt bei allem Ernst nicht zu kurz.

– Den Lesern welcher anderer Autoren oder welcher anderen Romane würden Sie Ihr Buch ans Herz legen? Haben Sie literarische Vorbilder? Was sind Ihre eigenen Lieblingsromane?

Ich möchte mein Buch allen Lesern ans Herz legen, die spannende (Fantasy-)Geschichten mit vielschichtigen Helden schätzen, Bezug zur Natur haben und Tiere lieben. So ist mein Autorenfoto sozusagen ein erster Test. Wer Katzen mag, wird über die im Buch beschriebenen Irrfitzins lachen können. :-)

Ich persönlich lese sehr viel und habe verschiedene Lieblingsromane. Speziell erwähnen möchte ich die »Miss Fortune«-Romane von Jana DeLeon. Dabei handelt es sich um humoristische Thriller, die sehr spannend sind und dabei völlig auf die heute so üblichen Darstellungen von exzessiver Gewalt verzichten.

– Ihr Buch bildet den Auftakt zu einer Romanreihe namens »Der Weg des Heilers«. Können Sie schon absehen, welchen Umfang die Reihe haben wird? Und ist es nicht ein großes Risiko, eine Geschichte gleich als Buchreihe zu konzipieren, da man anfangs ja noch gar nicht wissen kann, ob der erste Teil genügend Zuspruch von Leserseite findet?

Der genaue Umfang der Reihe »Der Weg des Heilers« ist im Moment noch offen, was auch dem Wunsch des Verlags entspricht. So hat das Geheimnis im Herzen der Geschichte verschiedene Ebenen. Solange die Leser mir folgen mögen, kann ich Schleier um Schleier lüften.

Die Veröffentlichung als Romanreihe ist sicher ein Risiko, gleichzeitig gibt es durchaus einen Trend dazu. Viele Buchbegeisterte schätzen es, an vertraute Orte und zu vertrauten Personen zurückzukehren und zu erfahren, wie die Geschichte weitergeht. Um die Erwartungen der Leser zu erfüllen, halte ich mich als Autorin an die etablierten Regeln: Jeder einzelne Roman der Serie muss einen vollständigen Spannungsbogen inklusive Abschluss haben. Und jedes Buch muss für sich allein gelesen werden können.

– Im Bereich der Fantasyliteratur erscheinen täglich viele neue Bücher in deutscher Sprache. Was halten Sie selbst für die größten Alleinstellungsmerkmale Ihres Romans bzw. der geplanten Reihe, wegen denen man bei Ihnen zugreifen sollte und nicht bei einem der zahllosen anderen Werke?

Die Fähigkeiten meiner Protagonisten bauen auf ihrer Verbindung zum lebenden Land auf. Wenn sie diese Verbindung zulassen, werden sie von gewöhnlichen Sterblichen zu etwas Neuem und Besonderem. Ein solcher Ansatz findet sich nur in wenigen Fantasy-Büchern. Gleichzeitig nehmen die Leser meine Geschichten gemäss Feedback als sehr spannend wahr.

– Wie kam es, dass Sie ausgerechnet im Genre des Fantasyromans gelandet sind? Was bedeutet der Fantasybereich für Sie persönlich?

Ich liebe das Kreative an Fantasy: zu denken, was sein könnte – und das auch zu entwerfen. Diese Erwartungshaltung macht mich kritisch. Ich möchte als Leserin fasziniert werden und als Autorin faszinieren. Insofern war Terry Pratchett ein wichtiger Autor, der mich seit meiner Jugend begleitet hat. Sein Entwurf von Ankh-Morpork – eine Art fantastisches London – ist brillant.

– Während beispielsweise bei Kriminalromanen empfohlen wird, sich zunächst ein ausgeklügeltes Finale zu überlegen und dann »von hinten« einen möglichst gewitzten Weg aufzubauen, der zu dieser Auflösung führt, hat man als Fantasy-Autorin vermutlich viel mehr Möglichkeiten. Wie haben Sie Ihren Roman entstehen lassen? Haben Sie einfach drauflos geschrieben und sich selbst durch Ihre Geschichte treiben und von der Entwicklung überraschen lassen, oder sind Sie höchst systematisch vorgegangen? Wie entsteht eine Welt wie Erriada und ihr Inventar, welcher Aufwand steckt in einem Buch wie »Der verletzte Himmel«?

Ich verwende bei all meinen Romanen einen gemischten Ansatz: Wenn mich eine Idee fesselt, arbeite ich den Hintergrund der Geschichte, die Protagonisten und die Meilensteine – was wann erreicht wird – als Entwurf aus. Danach lasse ich der Idee die Möglichkeit, sich durch das Schreiben weiter zu entfalten und zu vertiefen.

Der Aufwand für diese kreative Arbeit ist für alle meine Romane hoch. Mir ist es wichtig, den Lesern eine reichhaltige, in den Details stimmige Welt zu präsentieren, ob sie nun real ist oder nicht. Erriada als Land ist etwas spezieller als andere meiner Entwürfe. Ich habe mir eine Welt vorgestellt, die alle meine Sinne anspricht und in der ich gerne leben würde, auch wenn sie nicht ungefährlich ist.

– Seit dem Erscheinen von »Der verletzte Himmel« sind nun schon rund zwei Monate vergangen. Was wünschen Sie sich vom deutschsprachigen Buchmarkt und von Ihrer Leserschaft im Speziellen? Haben Sie seit der Veröffentlichung Eindrücke gesammelt oder gibt es Vorschläge und/oder Kritikpunkte, die Sie mit Ihren Lesern teilen oder Ihnen mitteilen möchten?

Ich habe viel direktes Leserfeedback erhalten. Das ist immer etwas ganz Besonderes und überwiegt alle anderen Eindrücke, denn das sind ja meist Leser, denen das Buch sehr gut gefallen hat. Manchmal erhalte ich auch wertvolle Hinweise, die mir helfen besser zu werden.

In einem etwas nachdenklicheren Zusammenhang wünschte ich mir, dass meine Leser etwas grosszügiger mit dem Publizieren von Rezensionen wären. Ich erhalte fast alles Feedback mündlich oder per Mail. Auf meine Bitte, diese Meinung doch bei Amazon oder auch auf einer anderen Plattform zu teilen, passiert leider nur wenig. Das lässt mich manchmal seufzen.

– Was können wir von der Autorin Isa Day in der nächsten Zukunft erwarten? Steht schon fest, wann mit »In den Tiefen der Ewigkeit« zu rechnen ist, dem zweiten Teil Ihrer Buchreihe?

«In den Tiefen der Ewigkeit« erscheint am 2. Juni 2016 als Kindle eBook und kann bei Interesse bereits bei Amazon vorbestellt werden. Ein bis zwei Wochen später erscheint die Printausgabe. Der Verlag prüft derzeit mein aktuelles Manuskript, eine spannende Liebes- und Lebensgeschichte. Falls alles klappt, wird sie dieses Jahr noch veröffentlicht.

Das Team von Leserkanone.de dankt Isa Day für die Zeit, die sie sich genommen hat!

Weiterführende Links:
Offizielle Webseite von Isa Day
Isa Day bei Twitter
Isa Day bei Facebook
»Der Weg des Heilers 1 - Der verletzte Himmel« bei Leserkanone.de
»Der Weg des Heilers 1 - Der verletzte Himmel« bei Amazon
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