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Vera Nentwich 33 Fans
Herkunft: Deutschland
Geboren: 1959
Webseite: Offizielle Homepage von Vera Nentwich
Twitter: @veraswelt
Facebook: autorinveranentwich
Interview: Leserkanone.de-Interview mit Vera Nentwich vom 09.06.2017
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Leserkanone.de-Exklusivinterview vom 09.06.2017
In ihrem neuen Roman »Tote machen Träume wahr« lässt Vera Nentwich wieder ihre Lieblings-Ermittlerin »Biene« Hagen auf ihre Leser los. Im Interview mit Leserkanone.de sprach die Autorin über ihr Buch, über ihre unkonventionelle Ermittlerin und über das Schreiben humorvoller Romane.

– Frau Nentwich, heute erschien Ihr neuer Roman »Tote machen Träume wahr«. Womöglich hat noch nicht jeder Besucher unserer Webseite Notiz von dem Buch genommen, könnten Sie es unseren Lesern daher kurz mit eigenen Worten vorstellen?

Es handelt sich um den dritten Fall meiner Hobbyermittlerin Sabine »Biene« Hagen. Mittlerweile träumt sie davon, eine richtige Detektivin zu werden, doch alle um sie herum halten diese Idee für verrückt. Sie lebt in Grefrath am Niederrhein, einer kleinen Gemeinde, in der solche Ideen eher mit Kopfschütteln quittiert werden. Und als wäre das nicht schon genug, geht dann auch noch ihr erster Auftrag als Detektivin grandios daneben. Haben alle recht, sollte sie wieder als Steuerfachangestellte arbeiten? Biene bleibt keine Zeit, eine Entscheidung zu treffen. Denn es gibt einen neuen Mordfall. Der mürrische Rentner Hans Tönnies soll vergiftet worden sein. Biene verschiebt ihre Zukunftsgedanken auf später und begibt sich erneut auf Mörderjagd. Kann sie den Mörder finden und ihre Zweifler zum Verstummen bringen? Und welche Rolle spielt der süße Straßenmusiker Basti dabei? Hält ihre Beziehung zu Jochen das aus?

Die Leserinnen und Leser erwartet eine turbulente und humorvolle Suche nach dem Mörder und den Zielen im Leben.

– Den Lesern welcher anderer Autoren oder welcher anderen Romane würden Sie das Buch ans Herz legen? Haben Sie literarische Vorbilder? Was sind Ihre eigenen Lieblingsromane?

Ich muss gestehen, dass mich eine Romanreihe besonders zu den Biene-Hagen-Krimis inspiriert hat und dies ist die Stephanie-Plum-Reihe von Janet Evanovich. Diese habe ich gerne gelesen und so entstand vor drei Jahren die Idee, etwas ähnliches an den Orten meiner Heimat anzusiedeln. Literarische Vorbilder ist vielleicht zu stark, aber ich mag den Humor von David Safier und die Geschichten von Thommie Bayer. Zuletzt begeistert hat mich »Das Rosie-Projekt« von Graeme Simsion und aktuell »Das unerhörte Leben des Alex Woods« von Gavin Extence.

– Insbesondere große Verlage tendieren dazu, Bücher zu veröffentlichen, die sich klar in Genre-Schubladen platzieren lassen, damit sie sich leicht vermarkten lassen. Die Beschreibung Ihres Buchs klingt nach ein wenig Krimi, nach ein wenig Liebesroman, und nach humoristischer Literatur. Würde man es sich nicht leichter machen, Bücher zu schreiben, die sich klar kategorisieren lassen? Wie kamen Sie auf die Idee, all diese Elemente zu kombinieren?

Nun, das Buch ist eindeutig ein Krimi, denn es gibt einen Mord. Aber es ist kein blutiger Krimi, der einem Gänsehaut beschert, das stimmt schon. Doch es gibt das Genre »Cosy Crime«, und dort passt die ganze Reihe sehr gut hinein. Und, wie gesagt, ich hatte ein sehr erfolgreiches Vorbild. So falsch kann ich also nicht liegen. Letztlich ist aber entscheidend, dass mir das, was ich schreibe, Spaß macht und ich es selbst lesen würde. Dies ist hier ganz klar der Fall. Ich mag nämlich keine blutigen Krimis und Thriller. Als Selfpublisherin habe ich glücklicherweise die Möglichkeit, das zu machen, was ich möchte, und muss mich nicht an strenge Marketingvorhaben halten. Letztlich geben mir der wachsende Zuspruch und die überaus positive Leserresonanz recht.

– Was macht Ihre Protagonistin Sabine »Biene« Hagen zu einer ganz »besonderen« Figur, die man unbedingt kennenlernen sollte? Was schätzen Sie an ihr persönlich?

Ich muss es hier offen sagen: Ich liebe Biene. Sie ist herrlich unkonventionell. Sie geht ihren Weg, auch wenn es um sie herum nur Zweifel gibt. Ihre Freiheit ist ihr wichtig und gleichzeitig liebt sie die Geborgenheit in der kleinen Gemeinde, in der sie lebt. Dabei steht sie gleich wieder auf, wenn es mal Rückschläge gibt, und das kommt recht oft vor – zum Glück für die Leserinnen und Leser.

– War es von Anfang an angedacht, Biene zur Protagonistin einer ganzen Reihe an Romanen zu machen, oder ist dies der Resonanz auf ihren ersten Auftritt geschuldet?

Die Idee, mit der Figur eine Reihe aufzubauen, war schon von Anfang an da. Aber natürlich habe ich sehr genau darauf geachtet, wie Bienes erster Fall »Tote Models nerven nur« ankam. Glücklicherweise war sehr schnell klar, dass ich die Geschichte unbedingt fortsetzen musste.

– Sollte man selbst aus Grefrath bzw. der Gegend des Niederrheins stammen oder zumindest einen Bezug zur Region haben, um den größtmöglichen Unterhaltungsfaktor aus Ihrem Buch zu gewinnen? Was macht die Region zu einem perfekten Schauplatz für eine Buchreihe wie die Ihre?

Von vielen Leserinnen und Lesern, die Grefrath und den Niederrhein bisher überhaupt nicht kannten, habe ich die Rückmeldung erhalten, dass sie sich die Orte und die Menschen sehr gut vorstellen konnten. Sie haben das Lokalkolorit als sehr erfrischend empfunden. Ich bin daher sicher, dass die Geschichten jedem Spaß machen, ganz egal, wo er oder sie lebt.
Jeder Ort am Niederrhein hat seinen eigenen Menschenschlag. Auch die Dialekte unterscheiden sich von Ort zu Ort. Diesen Geist in den Geschichten einzufangen, hat mich sehr gereizt. So habe ich beispielsweise einen Experten für den Grefrather Dialekt »Jriersch Platt« aufgesucht, um den Dialogen den richtigen Klang zu geben. Ganz wichtig für die Entscheidung, meine Geschichten dort spielen zu lassen, war aber auch, dass ich in Grefrath geboren und aufgewachsen bin. Das macht es mir einfacher.

– Originelle Romane zu schreiben klingt nach harter Arbeit: Wie schaffen Sie es, beim Schreiben auf Knopfdruck humorvoll zu sein und locker und heiter zu klingen? Wie erhalten Sie während eines wochen- oder monatelangen Schreibprozesses die dafür notwendige Stimmung?

Die Vorstellung, man muss gutgelaunt sein, um humorvoll zu schreiben, ist ein Irrglaube. Lustig zu sein oder zu schreiben, ist Arbeit. Es gibt klare Regeln, wie etwas lustig wird oder eben nicht. Manche Szene, die später auf meinen Lesungen zu Lachstürmen beim Publikum sorgen, kamen mir beim Schreiben gar nicht lustig vor. Es ist aber auch der Charakter von Biene, der mir beim Schreiben hilft. Wenn ich überlege, was würde sie als Nächstes tun, ist die Chance groß, dass etwas Humorvolles dabei herauskommt.

– Was können wir von der Autorin Vera Nentwich in der nächsten Zukunft erwarten? Sind bereits neue Buchprojekte in Planung? Stehen außerdem Termine für Messen, Lesungen & Co. fest, bei denen man Sie live erleben kann?

Mit jedem Buch erarbeite ich ein Programm für meine Lesungen, die mehr eine Mischung aus Kabarett und Lesung sind. Zuletzt habe ich mit einer Opernregisseurin, die Abläufe erarbeitet. Nachdem das Buch nun erhältlich ist, möchte ich dieses Programm an so vielen Orten, wie möglich, dem Publikum präsentieren. Ich liebe es, live zu erleben, wie die Zuschauer auf meine Geschichte reagieren. Auf meinem Blog unter https://www.vera-nentwich.de präsentiere ich die jeweils aktuellen Termine. Zudem habe ich mir vorgenommen, mal einen etwas anderen Liebesroman zu schreiben. Ein erstes Gerüst steht schon. Mal sehen, wohin es sich entwickelt. Aber ich bin sicher, dass auch Biene weitere Fälle wird lösen müssen.

Das Team von Leserkanone.de dankt Vera Nentwich für die Zeit, die sie sich genommen hat!

Weiterführende Links:
Offizielle Webseite von Vera Nentwich
Vera Nentwich bei Twitter
Vera Nentwich bei Facebook
»Tote machen Träume wahr« bei Leserkanone.de
»Tote machen Träume wahr« bei Amazon
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