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Johanna Benden 181 Fans
Herkunft: Deutschland
Webseite: Offizielle Homepage von Johanna Benden
Facebook: nebelsphaere
Instagram: johanna.benden
Interviews: Leserkanone.de-Interview mit Johanna Benden vom 24.05.2019
  Leserkanone.de-Interview mit Johanna Benden vom 20.12.2019
  Leserkanone.de-Interview mit Johanna Benden vom 13.08.2020
  Leserkanone.de-Interview mit Johanna Benden vom 06.02.2021
Tags: Zwei Verlinkungen in Leserkanone.de-Artikeln
 
Leserkanone.de-Exklusivinterview vom 06.02.2021
In den vergangenen Wochen hat sich im Autorinnenleben von Johanna Benden mal wieder eine ganze Menge getan. Das E-Book ihres Erfolgsromans »Salz im Wind« ist einer von Amazons Deals des Monats Februar und damit zum halben Preis zu bekommen, vor allem aber hat sie mit »Gefangen in der Prophezeiung« auch noch neuen Lesestoff auf den Weg gebracht. Im Interview mit Leserkanone.de sprach die Autorin über das neue Buch, über das Abschließen von Romanreihen und über die Momente der Euphorie im Leben einer Autorin.

– Frau Benden, wir sind's schon wieder. Dieses Mal ist ein knappes halbes Jahr vergangen, seitdem wir Sie zuletzt zu einem Gespräch begrüßen konnten. Was hat sich in der Zwischenzeit im Autorinnenleben der Johanna Benden getan?

Ich habe im Dezember nicht nur einen neuen Fantasy-Roman veröffentlicht, sondern ebenfalls beide Bände der Hamburg-Reihe als private Edition aufgelegt. Dabei handelt es sich um eine Taschenbuch-Sonderausgabe mit spezieller Ausstattung und zusätzlichen Anhängen. Diesmal habe ich sogar eine Designerin mit Drachenzeichnungen beauftragt und ich muss sagen, dass das Ergebnis ein Traum geworden ist!



Die private Edition hat bei mir mittlerweile schon Tradition und wird von vielen Lesern sehnsüchtig erwartet. »Privat« ist sie übrigens deswegen, weil diese Sonderauflage nur in wenigen regionalen Geschäften erhältlich ist oder direkt bei mir. Das Signieren, Verpacken und Versenden nimmt mich jedes Mal wieder mehrere Wochen in Beschlag, aber die Begeisterung meiner Fans ist mir das wert. :)



– Mittlerweile ist mit »Gefangen in der Prophezeiung« wieder ein neuer Roman aus Ihrer Feder erschienen. Was erwartet Ihre Leser in dem Buch?

Der Leser bekommt humorvolle Fantasy, die in Hamburg spielt und süchtig macht (zumindest behaupten das meine Fans).
Hiltja und Thor kommen sich näher, gleichzeitig wird die junge Frau immer intensiver von ihren Weltuntergangsvisionen gequält und dann ist da auch noch Piet, der Hamburger Unterweltboss, der darauf besteht, dass Hiltja weiterhin für ihn Poker spielt. Thors Drachenfreunde mischen natürlich wieder kräftig mit. Ich fürchte, ohne Alex, Oxa und Luna wäre Thor in der Menschenwelt aufgeschmissen.

– Warum ist gerade jetzt der richtige Zeitpunkt, um ins »Nebelsphäre«-Buchuniversum einzusteigen - insbesondere für Leser, die vielleicht schon davon gehört hatten, sich bisher noch nicht durchringen konnten, einen der inzwischen zahlreichen Bände zur Hand zu nehmen?

Die Hamburg-Reihe ist perfekt um in die Nebelsphäre reinzuschnuppern, denn sie ist unabhängig von den anderen Reihen lesbar und obendrein noch abgeschlossen.
Aber ich muss euch warnen: Vermutlich bleibt es nicht bei den beiden Hamburg-Romanen. Einige Neuleser berichteten mir, dass sie nach den beiden Büchern direkt die Kiel- und danach auch noch die Lübeck-Reihe »verschlungen« haben. Für daraus resultierenden Mangel an Nachtschlaf kann ich leider keine Verantwortung übernehmen. ;)

– Das Buch schließt die »Hamburg-Reihe« Ihrer »Nebelsphäre«-Geschichten ab. An der gesamten »Nebelsphäre«-Welt arbeiten Sie nun schon seit beinahe einem Jahrzehnt – was ist es aus Autorinnensicht für ein Gefühl, wenn man mal wieder ein solch großes »Kapitel« zuschlägt und liebgewonnene Charaktere hinter sich lässt?

Der letzte Band einer Reihe hinterlässt immer Wehmut in mir. Diesmal ist es allerdings nicht ganz so schlimm, denn meine Hamburger Chaoten-Truppe birgt noch einiges an Entwicklungspotenzial. Da die Begeisterung meiner Leser für die neuen Figuren genau so groß ist wie meine eigene, werde ich die nächste Geschichte aus der Welt der Nebelsphäre mit ihnen schreiben. Es ist nämlich so, dass ein Ereignis aus der Vergangenheit seinen Schatten in die Zukunft wirft und dort Probleme verursacht. Massive Probleme, die derzeit niemand eindämmen kann!
Insgesamt muss ich sagen, dass eine Welt wie die Nebelsphäre für mich als Autorin Segen und Fluch zugleich ist. Einerseits liebe ich die vielen Besonderheiten und die Figurenfülle, die sich in den letzten zehn Jahren fast von allein erschaffen hat. Ja, ich fühle mich richtig heimisch in diesem Kosmos. Andererseits umfasst die Nebelsphäre mittlerweile fast 1,3 Millionen Wörter. Da ist es gar nicht so leicht, alle Einzelheiten im Blick zu behalten.

– Das neue Buch hat bei Amazon schon wieder mehr als 120 fast ausschließlich positive Bewertungen gesammelt, bei uns wurden Ihre Bücher schon fast 600 Mal bewertet und erhielten im Schnitt eine Schulnote im Einser-Bereich. Teilt man während des Schreibens nach so vielen Jahren immer noch die gleiche Euphorie, die die Leserschaft augenscheinlich beim Schmökern empfindet? Wie viel am Schreibprozess ist stressige Arbeit, wie viel ist »Quality Time«, die man genießt? Und würde man irgendwann gern aus seinem eigenen »Buchuniversum« ausbrechen und etwas ganz anderes schreiben?

Oha! Das sind ja gleich drei Fragen auf einmal! ;)
Zu den positiven Bewertungen: Ich bin sehr dankbar dafür, dass meine Romane so gut bei meinen Lesern ankommen. Tatsächlich lese ich jede einzelne Rezension und natürlich auch jede Nachricht ganz bewusst. Mir wird immer noch ganz warm ums Herz, wenn Leser*Innen meine Geschichten genauso begeistern wie mich. Das ist für mich nicht selbstverständlich, sondern ein großes Geschenk, das mich glücklich macht und beim Schreiben für das aktuelle Projekt motiviert.
Zur »Quality Time«: Ich schätze, dass ich bummelig die Hälfte der Zeit mit Schreiben verbringe und die andere Hälfte mit dem Drumherum, wie z. B. Marketing, Grafisches, Feedbackgespräche, Fanpost bearbeiten und so profanen Dingen wie Buchhaltung oder Steuer. Fast alle Tätigkeiten haben etwas für sich, aber am liebsten sind mir immer noch die Fanpost und natürlich das Schreiben an sich. Es fühlt sich fast wie Fliegen an, wenn ich so richtig in eine Geschichte eintauche – einfach herrlich. Dann bin ich ganz bei mir.
Zum Ausbrechen: Seit 2019 wechsele ich regelmäßig das Genre. Ich denke, das lässt sich gut mit einer Nachspeise vergleichen. Wenn ich tagein tagaus Mousse au Chocolat vorgesetzt bekomme, hängt mir das Zeug – so lecker es auch sein mag – irgendwann zu den Ohren heraus. Dann brauche ich mal ’nen Pfannkuchen oder einen simplen Pudding. Genauso ist es für mich beim Schreiben: Die Abwechslung tut mir gut.

– Als wir zuletzt mit Ihnen sprachen, recherchierten Sie gerade für einen Roman, in dem eine Apothekerin die Hauptrolle spielen soll. Wie recherchiert es sich, wenn man nur aus triftigen Gründen die Wohnung verlassen sollte und viele Orte komplett geschlossen sind? Sind die Planungen für das Buch inzwischen weiter fortgeschritten?

Corona schränkt mich bei der Recherche tatsächlich ein. Am liebsten besichtige ich die Spiel-Orte und unterhalte mich persönlich mit Fachleuten. Das geht jetzt alles nicht oder nur sehr eingeschränkt. Zum Glück habe ich tolle Kontakte, die mir Informationen digital bereitstellen oder mir in Telefonaten bzw. Videokonferenzen zur Verfügung stehen. Es ist großartig, wie sehr sich viele Menschen da reinhängen! Aber ganz ehrlich: Ich freue mich schon jetzt riesig auf die Zeit, wenn wir uns wieder nahe sein dürfen und ich alles mit meinen eigenen Augen ansehen kann!



– Was können wir von der Autorin Johanna Benden abgesehen von dem Apothekerinnen-Werk in der nächsten Zukunft erwarten? Sind bereits neue Buchprojekte in Planung?

Vor dem Roman über die Apothekerin (2021) und einer neuen Episode aus der Nebelsphäre (2022) wird es noch eine andere Geschichte von mir geben. Mit diesem »Geheimprojekt« beschäftige ich mich bereits über ein Jahr lang und die ersten 70 Seiten sind schon geschrieben. Ich kann so viel verraten, dass das Projekt ebenfalls in Glückstadt spielt und ich absolutes Neuland betrete. Zum Glück sind meine Testleser begeistert, sodass ich das Geheimnis in den nächsten Wochen bestimmt lüften kann. Hach, die neue Geschichte wird frisch und doch wieder typisch Norddeutsch – das ist für mich quasi wie Schokokuss-Pudding als Nachtisch! – Lecker!

Das Team von Leserkanone.de dankt Johanna Benden für die Zeit, die sie sich genommen hat!

Weiterführende Links:
Offizielle Webseite von Johanna Benden
Johanna Benden bei Facebook
Johanna Benden bei Instagram
»Nebelsphäre 3: Hamburg-Reihe 2 - Gefangen in der Prophezeiung« bei Leserkanone.de
»Nebelsphäre 3: Hamburg-Reihe 2 - Gefangen in der Prophezeiung« bei Amazon
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