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Johanna Benden 155 Fans
Herkunft: Deutschland
Webseite: Offizielle Homepage von Johanna Benden
Facebook: nebelsphaere
Instagram: johanna.benden
Interviews: Leserkanone.de-Interview mit Johanna Benden vom 24.05.2019
  Leserkanone.de-Interview mit Johanna Benden vom 20.12.2019
Tags: Zwei Verlinkungen in Leserkanone.de-Artikeln
 
Leserkanone.de-Exklusivinterview vom 20.12.2019
Vor wenigen Tagen veröffentlichte Johanna Benden ihren neuen Roman »Splitter im Nebel«. Im Interview mit Leserkanone.de sprach die Autorin über das Buch, über das Leben in Glückstadt und über ihre zukünftigen Projekte.

– Frau Benden, ein halbes Jahr ist vergangen, seitdem wir Sie zuletzt zu einem Gespräch begrüßen konnten. Was hat sich in der Zwischenzeit im Autorinnenleben der Johanna Benden getan?

Moin moin!
Tatsächlich hat sich bei mir etwas ganz Entscheidendes verändert: ich habe meinen Job gekündigt und bin seit September Vollzeitautorin. Den Abschied nahm ich mit einem weinenden Auge – schließlich habe ich sehr gern für meinen Chef gearbeitet – und mit einem lachenden Auge – es ist einfach großartig, sich aufs Autorendasein konzentrieren zu können und vollständig in meinen Geschichten abzutauchen. Falls jetzt jemand Angst hat, dass ich nicht mehr auftauche: Mein Sohn merkte an meinem letzten Arbeitstag sehr selbstbewusst an, es würde mit meiner Schreiberei auch weiterhin bei Teilzeit bleiben, schließlich seien er und seine Schwester ja auch noch da. Grins. Recht hat er!

– Damals sprachen wir über Ihren Roman »Salz im Wind«, mit dem Sie das Fantasygenre erstmals verlassen hatten. Wie ist der Genrewechsel rückblickend angekommen? Gab es Rückmeldungen von Lesern, die den Fantasypart vermisst haben? Auf welche Resonanz stieß die Neuorientierung?

Ehrlich gesagt, war ich im Mai sehr nervös, ob der Genrewechsel gelingen würde. Umso glücklicher bin ich heute, denn meine treuen Nebelsphäre-Fans haben zahlreich in den Glückstadt-Roman reingeschnuppert! Die Rückmeldungen waren noch viel begeisterter, als ich es zu hoffen gewagt hatte. So schreibt Steffi beispielsweise: »Ich kenne Johannas vorherigen Werke und habe sie auch mehrmals gelesen. Ich fand es sehr mutig von ihr, diesen Bereich zu verlassen und etwas »fast« magieloses zu schreiben.
Aber Hut ab! Ich glaube, sie kann alles schreiben.«
Bei solchen Worten kann man sich nur gebauchpinselt fühlen, oder?
Aber die Sache funktioniert auch in die andere Richtung: Das magiefreie Genre hat neue Fans für die Drachen gebracht, da einige Leser, die »eigentlich gar kein Fantasy mögen«, mehr von mir lesen wollten und dann »notgedrungen« in der Nebelsphäre gelandet sind und dort alle sieben Bände »verschlingen mussten«, wie sie mir später berichteten.
Hach, solche Nachrichten machen mich glücklich! Trotzdem betonen einige Fans, dass es jetzt aber wirklich Zeit wird, dass die Drachen wieder fliegen.

– Nun ist mit »Splitter im Nebel« ein weiterer Roman aus Ihrer Feder erschienen. Was erwartet Ihre Leser in dem Buch?

»Splitter im Nebel« erzählt Annas Geschichte weiter und zu Ende. Erik und Robert (das ehemalige Babysitterkind und der Aufsichtsrat) haben im ersten Teil eine Freundschaft zu Anna entwickelt und sie nach Kräften unterstützt. Die Männer zeigen der jungen Frau nun, dass sie mehr wollen. Das Problem ist, dass Anna beide viel zu sehr mag und sich einfach nicht entscheiden kann.
Außerdem geht es in »Splitter im Nebel« um Annas Vergangenheit. Sie erfährt, warum sie damals eine Absage von der Kunsthochschule erhalten hat. Die Wahrheit reißt ihr den Boden unter den Füßen weg, doch Robert und Erik stehen treu an ihrer Seite. Kaum hat Anna einen Weg gefunden, damit umzugehen, werden schon die nächsten Leichen in ihrem Umfeld ausgebuddelt und diesmal geht es ans Eingemachte!
In »Splitter im Nebel« geht es um Freundschaft, Liebe und um den Mut, seinen eigenen Weg zu gehen, selbst wenn das bedeutet, dass man kämpfen muss.

– Sollte man »Salz im Wind« zwingend gelesen haben, ehe man »Splitter im Nebel« in die Hand nimmt, oder funktioniert das Werk auch als eigenständiger Roman?

Ersteres ist besser, denn »Splitter im Nebel« baut auf »Salz im Wind« auf. Für diejenigen, die den ersten Teil schon im Mai gelesen haben, habe ich eine Kurzzusammenfassung der wichtigsten Figuren und Geschehnisse geschrieben, damit man gleich voll in den zweiten Band eintauchen kann. <3

– Was hat dazu geführt, dass Ihre Protagonistin Anna zum zweiten Mal in Buchform durchstarten durfte? Haben Sie die Figur nach ihrem ersten Auftritt weiterentwickelt? Und wird es neben dem Wiedersehen mit Anna auch noch weitere Rückkehrer geben, auf die sich die Leser von »Salz im Wind« freuen können?

Anna hat in »Salz im Wind« zu sich selbst gefunden. Der Roman kann für sich allein stehen und bedarf nicht zwingend der Fortsetzung. Doch wie im wahren Leben, ist ein Mensch nie fertig mit seiner Entwicklung. So ist es auch bei Anna: Am Ende von »Salz im Wind« hat sie eine Idee davon, was all die Jahre falsch gelaufen ist. Nun muss sie beweisen, dass sie den Mut aufbringt, ihr Leben wirklich umzukrempeln und neue Wege zu beschreiten.
Ich denke, dass dieser Punkt im Leben entscheidend ist: Es kommt nicht aufs Wissen oder Wollen an, sondern aufs Machen!
Und natürlich sind alle Figuren aus dem ersten Teil wieder mit von der Partie. Besonders der alte Seebär Fiete hatte es meinen Lesern angetan. Ich kann verraten, dass er auch diesmal weder mit seiner Lebensweisheit noch mit seinen trockenen Sprüchen hinterm Berg hält.

– Hat man sich in Glückstadt bei Ihnen eigentlich schon einmal dafür bedankt, dass Sie der kleinen Stadt an der Elbe ein Stück mehr Bekanntheit verschafft haben, und werden Sie inzwischen von den anderen Glückstädtern erkannt, wenn Sie über die Straße gehen? Ist dies aus Autorinnensicht überhaupt erstrebenswert?

Bedankt hat sich bislang noch keiner, aber das ist auch nicht nötig. Ich habe den Roman geschrieben, weil ich meine Stadt liebe und einfach gern hier wohne. Hach, es gibt hier so viele schöne Ecken! Warum sollte ich die nur für mich allein haben wollen ;-) .
Worüber ich mich sehr freue, ist, dass seit der Veröffentlichung von »Salz im Wind« tatsächlich einige Leser hunderte von Kilometern in den Norden gefahren sind, um auf Annas Spuren zu wandeln und durch Glückstadt zu streifen. Günter Klingbeil, der Inhaber der Bootsaustrüstung am Hafen (den Laden gibt es wirklich!) erzählte mir erst gestern, dass er die »Salz im Wind«-Leser auf den ersten Blick erkennt: »Die schauen immer beim Reinkommen zur Decke und überprüfen, ob sie genauso bemalt ist wie im Buch beschrieben!«
Es ist ein tolles Gefühl, dass ich die Menschen mit meiner Glückstadtliebe anstecken kann. Manche von ihnen habe ich im letzten Sommer sogar auf Kaffee und Klönschnack getroffen. So viel zur Vermutung, dass Schriftstellerei einsam machen könnte ... Grins!
Und was die Bekanntheit angeht: Es kommt schon ab und zu vor, dass ich beim Einkaufen oder auf der Straße von fremden Menschen gefragt werde, »wann denn endlich das neue Buch erscheint!« Ich werte dieses Kaum-Noch-Abwarten-Können als liebevolles Kompliment für die bereits erschienenen Bücher.
Glückstadt ist ein Dorf – da kennt irgendwie jeder jeden. Deswegen fühlt es sich für mich familiär an, wenn ich hier auf meine Romane angesprochen werde. Ob das erstrebenswert ist? Hmmm. Ich weiß es nicht, denn ich mag meine Privatsphäre. Falls mich auch noch die Hamburger ansprechen würden, wäre das merkwürdig, aber so genieße ich es einfach.

– Was können wir von der Autorin Johanna Benden in der nächsten Zukunft erwarten? Sind bereits neue Buchprojekte in Planung? Stehen außerdem Termine für Messen, Lesungen & Co. fest, bei denen man Sie live erleben kann?

Ja, beides! :D
Am Freitag den 31. Januar 2020 wird es eine Lesung in der Bücherstube am Fleth (in Glückstadt) aus »Splitter im Nebel« geben. Natürlich dürft ihr mir im Anschluss wieder jede Menge Löcher in den Bauch fragen und Zeit für Klönschnack habe ich ebenfalls eingeplant!
Und im März könnt ihr mich auf der LBM (Leipziger Buchmesse) treffen. Das wird bestimmt wieder großartig.
Das nächste Projekt wird der Auftakt einer neuen Reihe aus der Nebelsphäre sein. Es geht bei mir also mit Drachen und Magie weiter, worauf ich mich schon sehr freue! Derzeit feile ich an den Protagonisten und am Plott, aber die Rohfassung des Prologs steht schon. Hach, einige meiner Fans können es genauso wenig abwarten wie ich ;-) <3 .
Weitere Glückstadt-Romane wird es ebenfalls geben, doch ich weiß noch nicht, wessen Geschichte ich erzählen möchte.

Das Team von Leserkanone.de dankt Johanna Benden für die Zeit, die sie sich genommen hat!

Weiterführende Links:
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