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Viola Plötz 383 Fans
Herkunft: Deutschland
Pseudonyme: Violet Truelove und Ava Innings
Webseite: Offizielle Homepage von Viola Plötz
Twitter: @truelovejoy
Facebook: truelovejoy.de
Instagram: avainnings_truelovejoy
Interview: Leserkanone.de-Interview mit Autorin Ava Innings alias Violet Truelove vom 23.08.2016
Tags: Fünf Verlinkungen in Leserkanone.de-Artikeln
 
Leserkanone.de-Exklusivinterview vom 23.08.2016
Während es vielen Autoren sehr schwer fällt, den eigenen einzigen Namen bekannt zu machen, ist Viola Plötz als »Violet Truelove« und »Ava Innings« gleich doppelt erfolgreich. Im Interview mit Leserkanone.de sprach die Autorin über ihre aktuellen Bücher »Ein Geist zum Verlieben« und »NY Millionaires Club - Finn«, über die Autorengruppe »Das Autorensofa« und über ihre zukünftigen Projekte.

– Frau Plötz, als »Violet Truelove« und »Ava Innings« sind Sie gleich doppelt als Autorin aktiv – und doppelt erfolgreich. Wie kam es dazu, dass Sie sich für zwei Pseudonyme entschieden haben? Und worin unterscheiden sich die Bücher, die Sie unter den beiden Namen schreiben?

Die ‚Waves-of-Love’-Reihe, die ich als Ava Innings schreibe, fällt ins Subgenre New Adult. Es sind zwar auch Liebesromane, aber die Protagonisten sind jünger, der Tonfall ist rauer und die Probleme, denen sich die Charaktere stellen müssen, sind ganz andere als in einem Truelove-Roman. Man kann ganz generell sagen, dass es einen höheren Erotikanteil und mehr Drama gibt als in der Zum-Verlieben-Reihe.

– Den Lesern welcher Autoren oder welcher Romane würden Sie Ihre Bücher ans Herz legen? Haben Sie literarische Vorbilder? Was sind Ihre eigenen Lieblingsromane?

Samantha Young, Colleen Hoover (beide Autorinnen bedienen das Genre New Adult), aber auch Susan Elizabeth Phillips, Susan Mallery und Rachel Gibson lese ich wahnsinnig gerne. Allerdings bin ich nicht nur ein Fan von Liebesromanen, sondern ich lese auch gerne Horror, Krimis und Thriller. Zu meinen absoluten Lieblingsautoren zählt daher Stephen King ebenso wie Nicholas Sparks oder H.P. Lovecraft. Ich bin – wie bei meinem Musikgeschmack auch – sehr unvoreingenommen.

– Als »Violet Truelove« haben Sie vor wenigen Wochen mit »Ein Geist zum Verlieben« den nunmehr sechsten Band Ihrer Zum-Verlieben-Reihe veröffentlicht. Womöglich hat noch nicht jeder Besucher davon Notiz genommen. Könnten Sie Ihr Buch und die zugehörige Reihe daher unseren Lesern kurz mit eigenen Worten vorstellen?

In ‚Ein Geist zum Verlieben’ geht es um den toten Rockstar Connor (man kennt ihn bereits aus ‚Ein Rockmusiker zum Verlieben’). Connor hat sich im Drogenrausch erschossen und geht nun dem Medium Isobella, kurz Bella, mit seinen Starallüren gehörig auf die Nerven.
Von all den Charakteren aus der Reihe ähnelt Connor Warden aus ‚Ein Surfer zum Verlieben’ von Charme und Witz her am ehesten, wodurch er es gekonnt schafft, Bella zur Weißglut zu bringen. Es ist ein frecher und temporeicher Roman. Wie die anderen Bücher aus der Zum-Verlieben-Reihe ist er modern, humorvoll und enthält eine positive Message.

– Handelt es sich bei dem Buch und seinen Vorgängern um abgeschlossene Geschichten, oder ist es notwendig, zunächst einmal die fünf anderen Teile zu lesen?

Ich würde dringen dazu raten, mit Band 1 zu beginnen, weil es den Lesespaß erhöht, wenn man die wiederkehrenden Protagonisten kennt. Auf jeden Fall sollte man ‚Ein Cop zum Verlieben’ vorher gelesen haben, denn es geht nicht nur um Bella und Connor, sondern auch um den Familienfluch, der das Leben von Cop Jared bedroht.

– Durch die übersinnlichen Komponenten unterscheidet sich »Ein Geist zum Verlieben« ein wenig von seinen Vorgängern. Bedeutete dies nicht zu einem gewissen Grad einen Stilbruch? Gab es Kritik, dass auf einen Surfer, einen Fotografen, einen Rockmusiker und einen Polizisten plötzlich ein Geist folgte?

Ein klares ‚Jein’ ist in diesem Fall die Antwort. Ja, er unterscheidet sich einerseits schon von den Vorgängern, andererseits gab es in meinen Romanen immer auch eine kleine übersinnliche Komponente. Bereits in meinem Debütroman ‚Ein Surfer zum Verlieben’ kommt Phil – Lindsays toter Bruder – vor, mit dem sie redet und von dem sie auch – ihrer Meinung nach – immer wieder Zeichen erhält. In ‚Ein Fotograf zum Verlieben’ (Band 2 der Zum-Verlieben-Reihe) wird bereits Daisy, die Hellseherin aus ‚Ein Cop zum Verlieben’ als Figur eingeführt. Beim Geist sind jedoch nicht nur einzelne Elemente vorhanden, sondern die komplette Story dreht sich um Bella, die ein Medium ist, und um Connor, einen toten Rockstar, der sich im Drogenrausch das Leben genommen hat.

– Noch aktueller als »Ein Geist zum Verlieben« ist »NY Millionaires Club – Finn«, die neueste Novelle, die Sie als »Ava Innings« verfasst haben. Was erwartet Ihre Leser in dem Buch?

‚Finn’ ist ein Roman fürs Herz. Mit einer wichtigen Botschaft, denn viele von uns neigen dazu, sich in ihrem stressigen Alltag zu verzetteln und ihre Träume zu vernachlässigen. Wir stellen sie hinten an und ordnen sie unseren Verpflichtungen unter, doch vielleicht ist es irgendwann zu spät. ‚Never stop dreaming’ heißt der Song, mit dem Reagan Finns Herz erobert und seine Welt auf den Kopf stellt. Worte, die wir nicht vergessen sollten.

– Millionenschwere Geschäftsleute zählen zu den am häufigsten anzutreffenden männlichen Protagonisten in Liebesromanen. Was halten Sie für die größten Alleinstellungsmerkmale von Finn, die ihn aus dem Club der Büchermillionäre herausstechen lassen? Was schätzen Sie an ihm persönlich?

Finn hat zwar Millionen auf dem Konto, ist aber nicht glücklich. Die Verantwortung droht, ihn zu erdrücken und er hat sich selbst verloren. Dennoch macht er tapfer weiter und beerdigt seine Träume. Er ist kein Bad Boy oder Rebell, sondern sehr angepasst. Erst Reagan zeigt ihm, dass er und seine Bedürfnisse wichtig sind.

– Da Sie die Geschichte als Novelle angelegt haben, musste sie sich besonders schnell entfalten. Wie schafft man es, in weniger als einhundert Seiten Persönlichkeiten und Emotionen so zu komprimieren, dass trotzdem eine nachfühlbare und mitreißende Liebesgeschichte entsteht? Wie unterscheidet sich die Arbeit an einer solchen Novelle vom Schreiben eines 400-Seiten-Romans wie »Ein Geist zum Verlieben«?

In ein ‚Geist zum Verlieben’ gibt es zahlreiche andere Personen, deren Geschichten eingewoben wurden. Es ist ein sehr viel komplexeres Buch, bei dem es beispielsweise auch zeitliche Abläufe mit anderen Zum-Verlieben-Büchern zu beachten galt. Den Überblick über das Zum-Verlieben-Universum zu behalten und alles so anzulegen, dass weitere Bände sich stimmig einfügen, ist nicht immer einfach.
‚Finn’ als erster Band unserer Millionäre hat es mir da sehr viel einfacher gemacht und es war schön mal etwas ‚Kurzes’ zu schreiben. Bei ihm hatte ich auch keinerlei Startschwierigkeiten und meiner Meinung nach hat sich alles sehr stimmig gefügt. Dass das nicht immer so ist, erfahre ich gerade bei ‚Hunter’, der ebenfalls zu den Millionären gehört. Er ist spröde und kompliziert und will sich nicht auf die Kürze beschränken lassen, aber ich bin sicher, ich werde ihn noch zähmen.

– Sie sind Teil der Autorengemeinschaft »Das Autorensofa«. Was hat es mit der Gruppe auf sich, wer steckt dahinter, wie haben Sie zusammengefunden und welche Ziele und Hoffnungen hegen Sie durch die Mitgliedschaft in einer solchen Vereinigung?

Die ursprüngliche Idee stammt von Kathrin Lichters und mir. Uns ging es darum, einen Messestand auf der Frankfurter Buchmesse zu haben, an dem sich Self-Publisher präsentieren können. Wir waren damals eine kleine Gruppe von Autoren und mussten rasch erkennen, dass ein Messestand auf der FBM nahezu unbezahlbar ist. Die Idee war im Prinzip gerade verworfen worden, als ich während der Eröffnung der Amazon Academy in Berlin mit Emma Wagner ins Gespräch kam. Sie hatte auch schon in eine ähnliche Richtung gedacht. Gemeinsam gingen wir die Sache dann an und heute setzt sich die Leitung der Gruppe aus Elke Becker, Jo Berger, Emma Wagner und mir zusammen. Unsere Ziele haben sich im Laufe der Zeit ebenfalls verändert und es geht uns nicht länger ausschließlich darum, auf Buchmessen präsent zu sein. Das Autorensofa ist keine reine Interessengemeinschaft mehr, sondern viele der Kollegen sind inzwischen enge Freunde geworden. Wir unterstützen einander, kooperieren miteinander und schaffen gemeinsame Projekte. Es ist toll zu sehen, was für eine erstaunliche Entwicklung das Autorensofa gemacht hat.

– Was können wir von den Autorinnen Ava Innings und Violet Truelove in der nächsten Zukunft erwarten? Sind bereits neue Buchprojekte in Planung? Stehen außerdem Termine für Messen, Lesungen & Co. fest, bei denen man Sie live erleben kann?

Es gibt zahlreiche Buchprojekte, die umgesetzt werden wollen. Band 4 und 5 der ‚Waves-of-Love’-Reihe, Band 4 der ‚NY-Millionaires-Club’-Reihe und ‚Ein Fotograf zum Verlieben 2’ sind in Planung. Definitiv werde ich auf der FBM vertreten sein und ich freue mich schon wahnsinnig darauf, diese zu erkunden. Im vergangenen Jahr war mir das wegen eines Beinbruchs nicht vergönnt, doch das werde ich in diesem Jahr nachholen.

Das Team von Leserkanone.de dankt Ava Innings alias Violet Truelove für die Zeit, die sie sich genommen hat!

Weiterführende Links:
Offizielle Webseite von Ava Innings alias Violet Truelove
Ava Innings alias Violet Truelove bei Twitter
Ava Innings alias Violet Truelove bei Facebook
»Zum Verlieben 6 - Ein Geist zum Verlieben« bei Leserkanone.de
»Zum Verlieben 6 - Ein Geist zum Verlieben« bei Amazon
»NY Millionaires Club - Finn« bei Leserkanone.de
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