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Katharina Lankers 14 Fans
Herkunft: Deutschland
Webseite: Offizielle Homepage von Katharina Lankers
Facebook: katharina.lankers
Interview: Leserkanone.de-Interview mit Katharina Lankers vom 07.05.2018
 
Leserkanone.de-Exklusivinterview vom 07.05.2018
In ihrem aktuellen Buch nimmt Katharina Lankers ihre Leser mit auf »Hessens Highway Sixty-Six«. Im Interview mit Leserkanone.de sprach die Autorin über das Buch, über hessische Autobahnen und über das Veröffentlichen in Eigenregie.

– Frau Lankers, vor Kurzem erschien Ihr neues Buch »Hessens Highway Sixty-Six«. Womöglich hat noch nicht jeder Besucher unserer Webseite Notiz von dem Buch genommen, könnten Sie es unseren Lesern daher kurz mit eigenen Worten vorstellen?

Ja, gerne :) Es handelt sich um einen humorvollen Kurzroman, der komplett auf der Autobahn spielt. Als Leser schaut man verschiedenen Charakteren beim Fahren über die Schulter und kann alle dort üblichen Emotionen hautnah miterleben: die einen sind aggressiv, die anderen ängstlich, und natürlich wird geflucht, was das Zeug hält. Mitten im Freitagsnachmittags-Stress droht die Situation zu eskalieren - bis es zu einer überraschenden Wendung kommt, die ich hier natürlich nicht verraten möchte…

– Den Lesern welcher anderer Autoren oder welcher anderen Romane würden Sie Ihr Buch ans Herz legen? Haben Sie literarische Vorbilder? Was sind Ihre eigenen Lieblingsromane?

Prinzipiell würde ich das Buch jedem Autofahrer (oder Mitfahrer) ans Herz legen. Wer Lust auf eine ungewöhnliche Story hat und gerne etwas Humorvolles liest, was dennoch zum Nachdenken anregt, dürfte an dieser 2-Stunden-Geschichte seinen Spaß haben.
Konkrete literarische Vorbilder im Prosabereich habe ich eher nicht, doch ich mag feinfühlige Romane mit Tiefgang und ausgefeilter Sprache. Lieblingsromane, die mir spontan einfallen, sind z.B. »Gut gegen Nordwind«, »Das Rosie-Projekt« oder »Das Labyrinth der Wörter«.

– Gab es ein einschneidendes Erlebnis auf einer hessischen Autobahn, oder wie sind Sie ausgerechnet darauf gekommen, gestresste Autofahrer in den Mittelpunkt einer Geschichte zu rücken?

Ich erlebe immer wieder, wie sich unglaublich viele Autofahrer unglaublich heftig übereinander aufregen (mich selber natürlich nicht ganz ausgenommen). Auf dem Beifahrersitz des Mannes an meiner Seite durfte ich das jahrelang besonders intensiv genießen und habe wunderbare Flüche kennengelernt ;-). Da kam mir die Idee, diese angespannte Situation, die wahrscheinlich jeder Autofahrer auch von sich selber kennt, mal ein wenig auf die Schippe zu nehmen und etwas Auflockerndes dazu zu schreiben.

– Was macht Markus zu einer solch »besonderen« Romanfigur, dass man ihn unbedingt kennenlernen sollte? Was schätzen Sie an ihm und an den anderen Fahrern persönlich?

Markus ist sozusagen der Prototyp eines genervten Autofahrers. Er steht aus verständlichen Gründen unter Zeitdruck, kann fluchen wie ein Rohrspatz und fährt so aggressiv, dass es zurückhaltenderen Fahrer(inne)n angst und bange werden kann. Auch jede der anderen Romanfiguren verkörpert verschiedene Eigenschaften oder Verhaltensweisen, die jemandem auf der Fahrspur nebenan, davor oder dahinter gewaltig auf die Nerven gehen können. So findet sich vermutlich jeder Leser in dem ein oder anderen Charakter wieder und kann entsprechend bei der Story mitfiebern. Meine persönliche Lieblingsfigur ist Nele – von ihrem entspannten Naturell würde ich mir manchmal gerne eine Scheibe abschneiden ! ;-)

– Sollte man aus Hessen stammen oder einen persönlichen Bezug zur Region haben, um größtmögliche Lesefreude an Ihrer Geschichte zu empfinden, oder ist Ihr Buch auch gestressten Pendlern aus Oberbayern zu empfehlen?

Dass der »Highway 66« meiner Geschichte in Hessen liegt, spielt eine eher untergeordnete Rolle - es war vor allem das schöne Wortspiel, das mich gedanklich auf die A66 geführt hat. Die Autobahn, auf der die Handlung spielt, könnte überall in Deutschland sein, so dass sich von Bayern bis Norddeutschland jeder Autofahrer in der Geschichte wiederfinden und sie genießen kann. Natürlich kann es für Ortskundige noch ein zusätzlicher Genuss sein, die einzelnen Orte und Autobahnabfahrten persönlich zu kennen, die im Buch vorkommen.

– Sie haben die Story ohne einen Verlag in Eigenregie via »Books on Demand« veröffentlicht. Was hat Sie dazu bewogen, es auf diesem Wege zu versuchen? Und halten Sie in der heutigen Zeit klassische Verlage überhaupt noch für nötig?

Die Geschichte vom Hessen-Highway sollte eigentlich nur ein Intermezzo sein, das ich zwischen zwei größeren Werken zu Papier bringen wollte. Einen Verlag für solche Kurzromane zu finden, ist nicht so einfach, daher habe ich hier nur halbherzige Bemühungen angestellt. Da das Buch auch in das Programm meines bisherigen Verlags nicht passte, sah ich es als willkommene Herausforderung an, mich mal selbst mit der Veröffentlichung zu versuchen und die einzelnen notwendigen Schritte besser zu verstehen und zu lernen. Das hat mir solchen Spaß gemacht, dass ich schließlich sogar das Verlagsangebot, das kurzfristig doch noch eintrudelte, abgelehnt habe. Im Nachhinein bereue ich das keinesfalls und kann mir gut vorstellen, weiterhin als Selfpublisher zu veröffentlichen. Als einen großen Vorteil sehe ich an, dass man alles selbst in der Hand hat, von der Titelwahl über das Cover bis zum Erscheinungsdatum. Der größte Nachteil ist meiner Meinung nach die geringere Reichweite – dies wäre für mich der einzige stichhaltige Grund, über einen Verlag zu veröffentlichen. Worauf ich dennoch in keinem Fall verzichten würde, ist ein professionelles Lektorat, denn nach meiner Überzeugung ist das Wichtigste bei einer Buchveröffentlichung immer noch ein guter Text.

– Was können wir von der Autorin Katharina Lankers in der nächsten Zukunft erwarten? Sind bereits neue Buchprojekte in Planung? Stehen außerdem Termine für Messen, Lesungen & Co. fest, bei denen man Sie live erleben kann?

In der ganz nahen Zukunft (Mai 2018) erscheint »Hessens Highway Sixty-Six« zusätzlich noch als Hörbuch, damit die Autofahrer auch beim Fahren ihren Spaß mit der Story haben können. :) Als nächstes habe ich vor, einen fast fertigen Liebesroman final zu überarbeiten und zu veröffentlichen. Und den November möchte ich wieder nutzen, um im Rahmen des »NaNoWriMo« eine der vielen anderen Romanideen, die in meinem Kopf herum toben, als Rohfassung zu Papier zu bringen.
Im August und September gibt es bereits Lesungstermine in und um meinen Wohnort Ingelheim, bei denen ich aus verschiedenen meiner Werke vortragen und erzählen werde. (Genaueres wird rechtzeitig auf meiner Webseite www.katharina-lankers.de angekündigt) Und natürlich werde ich wieder bei der Frankfurter Buchmesse vor Ort sein und freue mich auf Treffen mit allen, die mich gerne kennenlernen möchten!

Das Team von Leserkanone.de dankt Katharina Lankers für die Zeit, die sie sich genommen hat!

Weiterführende Links:
Offizielle Webseite von Katharina Lankers
Katharina Lankers bei Facebook
»Hessens Highway Sixty-Six« bei Leserkanone.de
»Hessens Highway Sixty-Six« bei Amazon
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