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Moa Graven 271 Fans
Herkunft: Deutschland
Webseite: Offizielle Homepage von Moa Graven
Twitter: @moagraven
Facebook: Krimiostfriesin
Instagram: moa_graven_ostfrieslandkrimis
Interview: Leserkanone.de-Interview mit Moa Graven vom 25.05.2016
Tags: Fünf Verlinkungen in Leserkanone.de-Artikeln
 
Leserkanone.de-Exklusivinterview vom 25.05.2016
In zahlreichen Romanen - zuletzt in ihren Krimis »Blaues Blut« und »Stille Angst« - macht Moa Graven seit einigen Jahren Ostfriesland unsicher. Im Interview mit Leserkanone.de sprach die Autorin über ihre Buchreihen, über den kriminalistischen Flair Frieslands und über ihre zukünftigen Projekte.

– Frau Graven, Ihre Bücher erfreuen sich bei den Besuchern unserer Webseite immer größerer Beliebtheit. Für ihre beiden neuesten Werke, »Stille Angst« und »Blaues Blut«, wurde häufiger abgestimmt als für all ihre vorangegangenen Werke, einmal reichte es sogar für einen Einstieg in unsere Besuchercharts. Dennoch hat womöglich noch nicht jeder unserer Leser Notiz von Ihrer aktuellen Buchreihe genommen. Könnten Sie die Eva-Sturm-Krimis daher unseren Besuchern kurz mit eigenen Worten vorstellen?

Das mache ich sehr gerne. Eva Sturm habe ich vor einem Jahr erfunden, weil ich sehen wollte, wie es ist, wenn eine Frau die Täter zur Strecke bringt. Bisher sind die Hauptfiguren in meinen beiden anderen Krimi-Reihen ja männlich gewesen. Es war also mehr ein Versuch. Und dann ist der erste Krimi »Verliebt ... Verlobt ... Verdächtig« wie ein Bombe bei den Lesern eingeschlagen. Jetzt wird der Krimi sogar verfilmt. Eva ist eben eine Frau mit Ecken und Kanten, Leserinnen und auch Leser können sich schnell in ihre Person einfinden. Sie ist Ende vierzig und hat die üblichen Sorgen, die man in dem Alter eben so hat. Da kann ich mitreden und vielleicht ist mir der Charakter deshalb auch so authentisch gelungen. Sie löst die Fälle auf ihre ganz eigene Art.

– Den Lesern welcher anderer Autoren oder welcher anderen Romane würden Sie Ihre Bücher ans Herz legen? Haben Sie literarische Vorbilder? Was sind Ihre eigenen Lieblingsromane?

Wer Ostfriesland mag, ist bei meinen Krimis richtig. Mit Vorbildern habe ich es nicht so, aber ich liebe die Wallander Krimis. Sie haben mich praktisch verzaubert und in diesem Jahr fahre ich das erste mal nach Schweden, nur wegen Wallander. Und wenn ich das bei meinen Lesern erreichen kann, dass sie dann nach Ostfriesland möchten, habe ich was richtig gemacht. Bei den Autoren in meiner Umgebung schätze ich besonders meinen Autoren-Kollegen Klaus-Peter Wolf. Er ist kollegial und fair und hat in seinem neuesten Ostfrieslandkrimi »Ostfriesenschwur« meine »Kneipenkinder« mit meinem Profiler Jan Krömer erwähnt. Damit hat er mir bestimmt auch zu mehr Sichtbarkeit verholfen.

– Nun gab es ja in den vergangenen Jahren eine regelrechte Schwemme an Ostfriesland-Krimis. Was halten Sie selbst für die größten Alleinstellungsmerkmale Ihrer Bücher, wegen denen man bei Ihnen zuschlagen sollte anstatt bei einem der vielen anderen Romane?

Von dem Prinzip, nimm meins und lass die anderen liegen, halte ich nicht viel. Leser brauchen immer neue Bücher und deshalb habe ich auch kein Problem mit anderen Autoren. Mir hat kürzlich mal jemand in eine Rezension zu meinem ersten Krimi »Mörderischer Kaufrausch« geschrieben, dass ich echte Charaktere in meinen Büchern hätte und keine Klischees zu Ostfriesland bediene wie so viele andere. Vielleicht liegt es daran, dass ich Ostfriesin bin und deshalb nicht in Klischees denke. Ich kenne die Menschen in meiner Heimat ja.

– Wie kommt es Ihrer Meinung nach dazu, dass Ostfriesland in den vergangenen Jahren so oft zum Schauplatz von Verbrechen in Buchform geworden ist? Strahlt dieser schöne Flecken Deutschlands Ihrer Meinung nach einen speziellen kriminalistischen Flair aus?

Das liegt ganz einfach daran, dass die Menschen gerne über Orte lesen, die sie lieben. Und Ostfriesland muss man einfach lieben. Und wenn dann auch noch Spannung ins Spiel kommt, ist der Lesegenuss perfekt.

– Sind Ihre Bücher nur für Leute lesenswert, die selbst in Ostfriesland leben oder dort schon mal Urlaub gemacht haben? Oder könnte auch jeder andere Spaß daran haben?

Ich glaube gar nicht einmal, dass meine Bücher hauptsächlich wegen des ostfriesischen Flairs gelesen werden. Denn wie ich schon sagte, bediene ich keine Klischees. Ich höre immer wieder, dass es mir mit meiner Art zu schreiben gelingt, einen großen Spannungsbogen aufzubauen. Immer wieder höre ich, dass sie das Buch nicht aus der Hand legen können. So ging es übrigens auch dem Regisseur, der jetzt Eva Sturm verfilmt. Und dann sind meine Figuren sehr authentisch, sagt man mir. Viele Leser leiden mit ihnen mit beim Lesen. Das ist für mich als Autorin das größte Kompliment.

– Eva Sturm ist nun schon fünf Mal in Aktion getreten. War es von Anfang an geplant, sie zur Heldin einer ganzen Reihe an Büchern werden zu lassen? Falls ja, ist es nicht riskant, gleich mit mehreren Büchern zu planen, da man ja im Voraus nicht wissen kann, wie eine Figur ankommt? Und was zeichnet Eva Sturm als Protagonistin so sehr aus, dass sie es verdient hat, gleich in einer ganzen Reihe an Büchern aufzutreten? Was schätzen Sie persönlich an ihr?

Sind wir nicht alle ein bisschen Eva?, habe ich meine Leser bei dem dritten Band gefragt. Und viele haben Ja gesagt. Eva ist einfach wie du und ich. Geplant war eigentlich kaum etwas, was mir als Autorin passiert ist. Aber alle meine Reihen kamen so gut an, dass ich einfach weitermachen musste. Was besonders ist an Eva? Eigentlich gar nichts, sie ist völlig normal. Das könnte das Geheimnis sein, warum sie so gut ankommt. Und doch schlummern in ihr ganz viele Geheimnisse, die mit jedem Band weiter ans Licht gedrängt werden. Und das wiederum mag ich so an ihr, dass ihre Persönlichkeit viele Facetten hat.

– Eva Sturm ist nicht die erste Protagonistin, die sie in einer ganze Serien an Fällen ermitteln ließen. Warum sollte man dann, wenn man alle Bände der Reihe durchgelesen hat, gleich mit den Büchern über Jochen Guntram und Jan Krömer weitermachen? Was erwartet die Leser in diesen Buchreihen?

Kommissar Guntram war mein erster Ermittler. Dass es eine Reihe wurde, war Zufall. Eigentlich war der erste Fall 2013 nur als Fortsetzungskrimi in einer Monatszeitschrift geplant, für die ich als Journalistin gearbeitet habe. Die Leser wollten immer mehr von Guntram und jetzt kommt im Herbst ein Weihnachtskrimi mit ihm heraus, der achte Band der Reihe. Jan Krömer kam hinzu, weil ich einen Inselkrimi auf Norderney mit dem Titel »KillerFEE« geschrieben habe. Und dieser Jan, er hat mich als Persönlichkeit nicht mehr losgelassen, also habe ich weitergeschrieben. Alle drei, Guntram, Krömer und Eva sind völlig unterschiedliche Persönlichkeiten, es macht irre Spaß, an drei Reihen zu schreiben.

– Was können wir von der Autorin Moa Graven in der nächsten Zukunft erwarten? Wie wird es mit Eva Sturm weitergehen, und sind von der Reihe losgelöst bereits weitere neue Buchprojekte in Planung? Stehen außerdem Termine für Messen, Lesungen & Co. fest, bei denen man Sie live erleben kann?

Von Eva Sturm erscheint jetzt im Juni der sechste Fall mit dem Titel »Schiffbruch« und im September geht es weiter mit dem siebten Fall »Auf Dich wartet der Tod«. Natürlich geht es auch dann noch weiter mit ihr. Im November kommt der Weihnachtskrimi mit Kommissar Guntram. Da kann ich schon verraten, dass es eine besondere Wende in seinem Leben geben wird. 2017 geht es dann mit neuen Fällen weiter. Und Jan Krömer ermittelt Anfang 2017 in seinem fünften Fall mit dem Titel »Flächenbrand«. Durch das Filmprojekt mit Eva Sturm werde ich was Lesungen betrifft im Moment etwas kürzer treten müssen. Aber im September gibt es ein Eva Sturm Wochenende im Alten Dichterhaus in Timmel. Außerdem bin ich in Planung für eine Lesung in einer großen Burg, die wahrscheinlich im nächsten Frühjahr stattfinden wird. Wer Interesse an einer Lesung mit mir hat, kann mich gerne über meine Homepage www.moa-graven.de kontaktieren.

Das Team von Leserkanone.de dankt Moa Graven für die Zeit, die sie sich genommen hat!

Weiterführende Links:
Offizielle Webseite von Moa Graven
Moa Graven bei Twitter
Moa Graven bei Facebook
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