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Susanne Ptak 215 Fans
Herkunft: Deutschland
Pseudonyme: Ann-Sophie Holtland und Nina Rabe
Webseite: Offizielle Homepage von Susanne Ptak
Twitter: @ninarabe64
Facebook: Susanne-Ptak-Nina-Rabe
Interviews: Leserkanone.de-Interview mit Susanne Ptak vom 25.11.2015
  Leserkanone.de-Interview mit Susanne Ptak vom 09.02.2017
  Leserkanone.de-Interview mit Susanne Ptak vom 14.08.2020
Tags: Sieben Verlinkungen in Leserkanone.de-Artikeln
 
Leserkanone.de-Exklusivinterview vom 14.08.2020
Mit ihrem »Mord in Holtland« stürmte Susanne Ptak kürzlich die Top Ten der E-Book-Charts von Media Control (nachlesbar hier). Im Interview mit Leserkanone.de sprach die Autorin über das Buch, über das Schreiben langer Krimireihen und über eine neue von ihr erschaffene Spürnase.

– Frau Ptak, dieses Mal sind dreieinhalb Jahre vergangen, seitdem wir Sie zuletzt zu einem Gespräch begrüßen konnten. Was hat sich in der Zwischenzeit im Autorinnenleben der Susanne Ptak getan?

Himmel! Wie die Zeit vergeht! Das waren aber flotte dreieinhalb Jahre! Nun, ich habe fleißig an meinen Krimi-Reihen geschrieben, so dass »Mord in Holtland« bereits der 11. Fall für Dr. Josefine Brenner ist und ich gerade am 15. und damit auch letzten Spinnkrimi arbeite. Außerdem habe ich mit der Reihe »Insa Warnders ermittelt« eine neue Ermittlerin auf den Landkreis Leer losgelassen.

– Hat sich die Corona-Krise auch bei Ihrer Arbeit als Autorin bemerkbar gemacht?

Da ich ja als Autorin ohnehin im »Home-Office« arbeite, hat sich für mich grundsätzlich nicht viel verändert. Was natürlich fehlt sind Messen und Lesungen und somit der persönliche Kontakt zu meinen Lesern. Glücklicherweise machen bei mir die Buchverkäufe auf Lesungen nur einen geringen Teil meiner Umsätze aus und meine Leser bleiben mir (vielen, vielen Dank dafür!) auch ohne Lesungen treu, so dass ich bisher von größeren finanziellen Einbußen verschont blieb. Trotzdem freue ich mich schon jetzt darauf, wenn solche Veranstaltungen wieder problemlos stattfinden können! Hoffen wir, dass es nicht mehr allzu lange dauert!

– Nun ist mit »Mord in Holtland« ein neuer Roman aus Ihrer Feder erschienen. Was erwartet Ihre Leser in dem Buch?

Bei diesem Fall ermittelt Josefine wieder einmal gemeinsam mit den Leeraner Kommissaren Werner Harms und Steffen Köster, denn sie ist gerade dabei, in ihr neues Haus gleich neben Hauptkommissar Harms einzuziehen. Noch während Josefine und ihre Freunde den Umzugswagen ausladen, wird auf einem Feldweg ganz in der Nähe die Leiche von Clarissa Kaufmann gefunden. Da die Kommissare Steffen Köster und Werner Harms zu den Umzugshelfern gehören, versteht es sich von selbst, dass Josefine gleich in die Ermittlungen einbezogen wird. Wozu erst den Rechtsmediziner aus Oldenburg kommen lassen? Auch Enkelin Jessica ist mit von der Partie, genauso wie – natürlich inoffiziell – die Freundinnen Theda und Britta.
Eine erste Spur scheinen die Todesanzeigen zu sein, mit denen das Mordopfer sich kurz vor seinem Tod beschäftigt hatte. Doch auch unter den Mitgliedern der Hundeschutzorganisation, in der Clarissa Mitglied war, herrscht nicht nur eitel Sonnenschein.
Josefine und Britta können ihre Neugier nicht zügeln und ermitteln auch auf eigene Faust im Kreise der Verdächtigen. Doch mit wem sie sich dabei wirklich anlegen, merken sie erst, als es zu spät ist ...

– Der Kriminalroman ist der elfte Band Ihrer Reihe über die pensionierte Rechtsmedizinerin Dr. Josefine Elisabeth Brenner. Wie schaffen Sie es, diese auch nach so vielen Bänden immer noch frisch und abwechslungsreich zu gestalten, ohne in Muster zu verfallen oder sich zu wiederholen?

Ganz herzlichen Dank! Ich freue mich riesig, wenn das so empfunden wird! Vermutlich liegt es daran, dass es mir auch nach elf Bänden immer noch Spaß macht, mit Josefine auf Mörderjagd zu gehen.

– Dieses Mal haben Sie eine Frauenleiche auf einem Feldweg literarisch »deponiert«. Was ist der Reiz daran, sich als - davon gehen wir einfach mal aus - ansonsten friedliebender Mensch während des Bücherschreibens solche Verbrechen auszudenken und Romanfiguren fiese Machenschaften durchführen zu lassen?

Diese Frage habe ich mir auch schon häufiger gestellt :-D. Und ich schreibe nicht nur Krimis, ich lese die selbst gerne oder schaue Fernsehkrimis. Tatsächlich bin ich aber nicht nur ein friedliebender Mensch, sondern sogar ein wenig harmoniesüchtig ... Selbst unterschwelliger Unmut macht mich schon nervös, Streitereien bringen mich schnell aus der Fassung. Also, wirklich beantworten kann ich diese Frage nicht. Womöglich liegt es daran, dass mich diese Verbrechen ja nicht direkt betreffen und ich am Schluss die Wogen wieder glätten kann? Ich weiß es wirklich nicht :-D.

– Sie haben derzeit gleich mehrere heiße Eisen im Feuer, denn im vergangenen Herbst haben Sie mit Insa Warnders eine neue Spürnase auf die Buchwelt losgelassen. Was erwartet Ihre Leser in der zugehörigen Buchreihe?

Kriminaloberkommissarin Insa Warnders ist nach ihrer Scheidung und etlichen Jahren Dienst in Hannover mit ihren drei Kindern nach Leer zurückgekehrt. Jetzt leben die vier auf dem Hof ihrer Familie, gemeinsam mit Insas Mutter und Großmutter. An der Seite ihres Chefs und Kollegen Carsten Voss jagt Insa Mörder im Landkreis Leer. Allerdings geht es in dieser Buchreihe nicht nur um spannende Ermittlungsarbeit, denn mit drei Kindern im Teenageralter ist auch Chaos in der Familie vorprogrammiert. Außerdem ist da noch Tjarko Benninga, Insas große Jugendliebe. Und auch mit Carsten Voss versteht sie sich besser, als es für eine berufliche Beziehung vielleicht gut ist ...

– Was unterscheidet Ihre neue Reihe von Ihren beliebten Romanserien über Dr. Josefine Brenner und die ostfriesische Spinngruppe? Und was ist gleichgeblieben?

Der wohl hervorstechendste Unterschied zu den beiden anderen Reihen ist, dass ich die Geschichten von Insa selbst erzählen lasse. Ich fand die Idee sehr spannend, Ermittlungen aus Sicht der Kommissarin zu beschreiben, was erfreulicherweise auch bei meinen Lesern gut anzukommen scheint. Außerdem muss Insa den Spagat zwischen Beruf und Familie meistern, was sicher manch eine Leserin gut nachvollziehen kann. Gleichgeblieben ist natürlich, dass brutale Mörder ihr Unwesen in ländlicher Idylle treiben.

– Was können wir von der Autorin Susanne Ptak in der nächsten Zukunft erwarten? Wann und wie wird es mit Dr. Josefine Brenner weitergehen? Und sind womöglich auch darüber hinaus bereits neue Buchprojekte in Planung?

Wie eingangs schon erwähnt, arbeite ich zurzeit am 15. und letzten »Spinnkrimi«. Der Titel wird »Wolfsmord« sein und es geht um das Thema »Wölfe in Deutschland«, das mich als Weidetierhalterin schon seit einigen Jahren bewegt.
Da Josefine nun in Ostfriesland in direkter Nachbarschaft der »Spinnkrimi-Kommissare« lebt, denke ich, es ist ein guter Zeitpunkt, um die Spinnkrimis einzustellen. Britta und Co. haben ja in den letzten Jahren schon häufiger gemeinsam mit Josefine ermittelt und so werden sie das auch in Zukunft tun, nur eben in der Josefine-Brenner-Reihe. Band 12 wird noch in diesem Jahr erscheinen.
Anfang 2021 geht es dann mit Insa Warnders weiter.

Das Team von Leserkanone.de dankt Susanne Ptak für die Zeit, die sie sich genommen hat!

Weiterführende Links:
Offizielle Webseite von Susanne Ptak
Susanne Ptak bei Twitter
Susanne Ptak bei Facebook
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