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Subina Giuletti 278 Fans
Herkunft: Deutschland
Webseite: Offizielle Homepage von Subina Giuletti
Twitter: @subinagiuletti
Facebook: Subina-Giuletti
Interviews: Leserkanone.de-Interview mit Subina Giuletti vom 27.09.2017
  Leserkanone.de-Interview mit Subina Giuletti vom 05.01.2019
Tags: Eine Verlinkung in Leserkanone.de-Artikeln
 
Leserkanone.de-Exklusivinterview vom 05.01.2019
In ihrem aktuellen Roman »Sterne gibt es überall« bietet Autorin Subina Giuletti ihren Lesern einen interessanten Genre-Mix. Im Interview mit Leserkanone.de sprach die Autorin über den Roman, über alternative Heilmethoden und über den Wert von Büchern.

– Frau Giuletti, mehr als ein Jahr ist vergangen, seitdem wir Sie zuletzt zu einem Gespräch begrüßen konnten. Was hat sich in der Zwischenzeit im Autorinnenleben der Subina Giuletti getan?

Es war eine überwältigende Zeit für mich. Mein Buch »Weil du meine Seele streichelst ...« ist in 2018 erneut in die Charts geschossen, war auf der Bildbestsellerliste zu finden und wurde dann von Saga Edmond auch als Hörbuch herausgegeben. Im letzten Frühling habe ich »Zeit für Engel ... Zeit für dich« geschrieben, einen Roman über die Liebe und den Glauben daran, dass wir als Einzelne durchaus die Power haben, die Welt zum Positiven zu verändern. Auch dieser Titel landete in den Top 20 und auf der Bildbestsellerliste. Ich hatte ein ausgefülltes Jahr, bin aber sehr, sehr dankbar, dass meine Bücher und die Themen darin so angenommen werden.

– Nun ist mit »Sterne gibt es überall« ein neuer Roman aus Ihrer Feder erschienen. Was erwartet Ihre Leser in dem Buch?

Wie immer ein Mix aus Liebesgeschichte, Erotik, Spannung, Verwicklungen und zugleich Tiefgang. Diese Mischung ist mittlerweile mein Markenzeichen geworden. Diesmal habe ich mich jedoch an ein heikles und kontrovers diskutiertes Thema gewagt – und es auf spezielle Weise aufgearbeitet. Unter anderem geht es darum, inwieweit wir Einfluss auf unser Leben, unser Schicksal und unseren Körper haben. Was passiert da in uns drin? Und wie ist das im Alter? Stimmt es, dass man sich nicht mehr ändern kann?

– Ihre Protagonistin Lisa hat es in Ihrem Buch nicht gerade leicht und führt zunächst offenbar ein eher zurückgezogenes Leben. Warum halten Sie Ihre Protagonistin dennoch - oder gerade deswegen - für eine starke Frauenfigur?

Die Frage gefällt mir, denn sie beleuchtet einen wesentlichen Faktor: Lisa ist stark, weil sie raus will aus ihrem Denkmuster und ihre Themen bearbeitet - mit allen Höhen und Tiefen, die dieser Prozess mit sich bringt. So viele Menschen jammern über ihr Leben, doch selbst wenn es Lösungsansätze gibt - oder andere Leute, die ihnen helfend zur Seite stehen - ergreifen sie oft nicht die Chance und verbleiben lieber in ihrem Jammer-Modus. Lisa hingegen steht mit dem Rücken zur Wand und will trotzdem nicht so bleiben wie sie ist. Sie fängt an, sich mit ihren Mustern, die sie in ihre ausweglos scheinende Situation gebracht haben, auseinanderzusetzen - und dazu gehört viel Mut.

– Wie kamen Sie auf die Idee, ein Thema wie den Einsatz alternativer Heilmethoden bei schweren Krankheiten in einen Liebesroman zu integrieren? Sollten Leser selbst einen Zugang zu dem Thema haben? Und da es sich dabei ja um ein durchaus kontroverses Sujet handelt: Riskiert man nicht womöglich, Leser zu verschrecken, die damit rein gar nichts anfangen können?

Ich glaube nicht, dass es jemanden gibt, der nichts damit anfangen kann, vielleicht mal den einen oder anderen, der sich nicht damit beschäftigen will. Den einen interessiere ich - und einen anderen verschrecke ich vielleicht. Aber Krankheit ist ein präsentes Thema in unserer Gesellschaft und geht jeden an. Etliche meiner Leser müssen oder mussten sich damit auseinandersetzen. Ich finde, es ist für Jung und Alt wichtig zu erkennen, dass Gedanken eine nicht zu unterschätzende Power haben und Gesundheit etwas ist, wofür man selbst verantwortlich ist. Da meine Büchern immer eine alltagstaugliche und lösungsorientierte Spiritualität mit-beinhalten, lag es nahe, auch mal Gesundheit aus einer holistischen Sicht heraus zu beleuchten. Vor allem, weil die Wissenschaft das, was die alten Weisen schon längst wussten, nun bestätigen und belegen können.
Dass ich Leser, die auf der Suche nach purer Unterhaltung sind, damit verschrecken könnte und diese dann auch mal eine negative Rezensionen verfassen, ist eben der Preis, den ich zahle. Ich habe jedes Verständnis für leichte Lektüre, die lese ich ja selbst manchmal zur Entspannung, aber meine Bücher fallen eben nicht ganz in diese Kategorie - was meine Leser schätzen und wofür ich ihnen sehr dankbar bin.

– Wie schafft man es als Autorin, den richtigen Mittelweg zu treffen, ernsthafte Themen in einen Liebesroman mit der gebotenen Seriosität und dem angemessenen Tiefgang einzubauen, dabei aber gleichzeitig immer noch den lockeren Ton zu treffen, den Leserinnen und Leser von romantischer Literatur erwarten?

Das ist tatsächlich jedes Mal ein Balanceakt. Gerade beim letzten Buch habe ich wohl mindestens zwanzig Seiten gestrichen, weil ich nicht in die »Schätzing-Falle« tappen wollte und der fachliche Anteil zu groß geworden wäre. Die gebotene Seriosität erreiche ich durch intensive Recherche und auch Bezug auf uralte Quellen, z.B. Schriften wie die Veden, die darin befindlichen Upanishaden, das Yoga Vasishta usw ... oder - wie im neuen Buch - neueste wissenschaftliche Erkenntnisse, die auch die Biologin in mir zum Zuge haben kommen lassen. Und gerade weil das alles in eine realitätsnahe Liebesgeschichte gepackt ist und meine Protas ihre Herausforderungen mithilfe dieses Wissens angehen, können sich meine Leser mit deren Verhalten und dem Geschehen voll identifizieren. Viele schreiben mir, die Geschichten seien aus ihrem Leben gegriffen.

– Die E-Book-Version Ihres Buchs ist derzeit für 99 Cent zu haben. Für ein Buch mit mehr als 400 Seiten, in dem sicher viele Wochen oder Monate Arbeit stecken, hört sich das nach unangemessen wenig an. Was halten Sie von der Entwicklung der Buchpreise allgemein und der oft großen Schere der Buchpreise zwischen Self-Publishern und Autoren alteingesessener Verlage?

Danke, dass Sie das ansprechen. Ja, ich empfinde es auch manchmal als unangemessen wenig. Aber ist das nicht der Kompromiss, den viele Selfpublisher nach wie vor eingehen müssen, um eine Chance zu haben? Ein Verlag hat nun mal andere Werbe- und auch Verdienstmöglichkeiten als wir. Wir können lediglich versuchen, uns mit einem kleinen Einführungspreis nach vorne zu schieben und hoffen, dass unsere Leser das Buch so bewerten, dass es in der Masse an massiv und teuer beworbenen Neuerscheinungen entdeckt wird. Gerade Mix-Genres oder Bücher mit Tiefgang haben es besonders schwer, weil die Mehrzahl nun mal auf Mord, Thriller und Chick-Lit steht.

– Was können wir von der Autorin Subina Giuletti in der nächsten Zukunft erwarten? Sind bereits neue Buchprojekte in Planung? Stehen außerdem Termine für Messen, Lesungen & Co. fest, bei denen man Sie live erleben kann?

Wenn alles klappt, möchte ich in diesem Jahr noch einen weiteres Werk in diesem Mix aus Belletristik und Spiritualität veröffentlichen. Danach möchte ich mich endlich - sollte nicht ein anderer Impuls oder eine bahnbrechende Idee dazwischenkommen - meinem Epos widmen. Das wollte ich schon seit drei Jahren angreifen. Aber es ist ein großangelegtes Projekt, das mir gerade wie ein riesiger Berg erscheint - und für das ich auch das Genre wechseln müsste. Ich hoffe, meine Leser verzeihen mir das! :)
Um mich live zu treffen, gibt es nur eine Gelegenheit: Die Buchmesse in Frankfurt - dort werde ich beim Autorensofa zu bestimmten Terminen zu finden sein.

Das Team von Leserkanone.de dankt Subina Giuletti für die Zeit, die sie sich genommen hat!

Weiterführende Links:
Offizielle Webseite von Subina Giuletti
Subina Giuletti bei Twitter
Subina Giuletti bei Facebook
»Sterne gibt es überall« bei Leserkanone.de
»Sterne gibt es überall« bei Amazon
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