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Andrea Bielfeldt 54 Fans
Herkunft: Deutschland
Pseudonyme: Andi Biel und Amy Baxter
Webseite: Offizielle Homepage von Andrea Bielfeldt
Twitter: @andreabielfeldt
Facebook: andrea.bielfeldt.autorin
Interviews: Leserkanone.de-Interview mit Andrea Bielfeldt und Jo Berger vom 30.11.2016
  Leserkanone.de-Interview mit Amy Baxter vom 19.06.2017
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Leserkanone.de-Exklusivinterview vom 19.06.2017
Anlässlich des Erscheinens von Amy Baxters neuestem Roman »Forever next to you« hat ihre Kollegin Charlotte Taylor von der Autoren-Gemeinschaft Das Autorensofa ein Interview mit ihr geführt.

Charlotte: Hallo Amy, schön, dass wir heute mal ganz unter uns sind und unsere Klarnamen-Wirtskörper zuhause gelassen haben. So können wir uns endlich mal über Dinge unterhalten, über die Andrea Bielfeldt und Carin Müller NIEMALS sprechen würden.

Amy: Hallo, Charlotte! Ich freu mich sehr darüber, dass wir mal ungestört miteinander plaudern können. Andrea hab ich solange mit dem Hund Gassi geschickt. Damit wir auch wirklich ungestört sind. Lets talk about sex!

Charlotte: Fangen wir gleich mit dem Offensichtlichsten an: In deinem neuesten Roman »Forever Next to You – Eric & Joyce« geht es wie in allen anderen Teilen der San Francisco-Ink-Serie um Dinge, die unter die Haut gehen. Vordergründig sind das die Tattoos, denn deine Protagonisten arbeiten im Tätowier-Shop Skinneedles, aber eigentlich dreht es sich doch um tieferliegende Dinge, oder? Magst du davon mal kurz erzählen?

Amy: Als Jake Burnett, der Inhaber des Tattoo-Shops Skinneedles, vor einigen Monaten in meinem Kopf anklopfte und mich fragte, ob ich bereit für ein neues Abenteuer wäre, war ich sofort Feuer und Flamme. Er bat mich, ihm beim Aufbau seines Shops zu helfen, den ihm sein verstorbener Vater hinterlassen hatte. Schnell merkte ich, dass er zwar ein verdammt netter Kerl war, aber auch einen ziemlichen Batzen Vergangenheit mit sich rumschleppte. Mit mir wollte er nicht reden – also schickte ich ihm Carrie. In er Hoffnung, dass sie die Eine ist, die seine harte Schale knacken kann.

Wie du schon erwähnt hast, geht es in allen Geschichten der San Francisco Ink Reihe nicht nur um Tattoos, heiße Typen und sexy Frauen. Sondern um viel mehr. Ich beleuchte das Leben der Protagonisten, und kitzele Charakterzüge aus ihnen heraus, von denen sie vielleicht selbst nicht wussten, dass sie sie besitzen. Es geht um tiefschürfende Erlebnisse, um Freundschaft, Intrigen und die ganz große Liebe. Und natürlich dreht sich auch vieles um die schönste Sache der Welt: Sex. Sinnlich oder auch mal rau – je nach Situation.

Charlotte: Nun zu dir selbst. Was fasziniert dich an Tätowierungen?

Amy: Es sind nicht nur die Bilder auf nackter Haut, die mich anmachen. Es sind die Geschichten dazu, die mich berühren. Ein Tattoo ist kein Abziehbild aus dem Kaugummi Automaten. Man sollte sich schon gut überlegen, was man sich unwiderruflich auf seine Haut bringen lässt. Und meine Figuren erzählen von den Erlebnissen in ihrem Leben, die zu den jeweiligen Tattoos geführt haben. Ich finde das unglaublich spannend, denn das gibt Einblicke in die Seelen der Figuren.

Charlotte: Hast du selbst eine? Wenn ja was? Und vor allem wo? Falls nein – warum nicht?

Amy: Ja, auch ich habe ein Tattoo. Ich weiß, wie sich die Nadeln auf der Haut anfühlen. Habe das Surren der Maschine im Ohr, während der Tätowierer damit über meine Haut kratzt. Atme die Luft ein, die in einem Studio herrscht, wenn Farbe auf Haut gebracht wird. Und weiß auch um die gute Überlegung und die Schmerzen. Ich trage mein Tattoo allerdings versteckt, aus dem Grund, weil zu dem Zeitpunkt etwas nur für mich haben wollte. Es spiegelt eine Zeit in meinem Leben wider, die ich lange hinter mir gelassen habe. Was nicht heißen soll, dass ich mich für mein teuflisches Tattoo schäme. Heute bin ich erwachsener geworden und bei den vielen Tattoos, die ich mir für meine Protagonisten ausdenken darf, auch wieder auf den Geschmack gekommen. Ich bin mir sicher, dass ich mir auf meine alten Tage noch eins stechen lassen werde.

Charlotte: Du bist genau wie ich ein Pseudonym. Mein Wirtskörper Carin erklärt unsere Situation immer ganz griffig so: »Carin = kein Sex, Charlotte = viel Sex«. Wie lautet deine Existenzberechtigung?

Amy: Das Passwort lautet auch bei Amy: Sex. Ganz klar. Ich mag es sehr, meine Figuren Sex haben zu lassen. Sinnlich, erotisch, hart. Je nach Szene, je nach Laune. Aber ich versuche auch, meine Figuren ihre Gefühle dabei transportieren zu lassen. Also ist jede Szene, die ich schreibe, nicht nur Sex, sondern viel mehr. Es ist das, was die Figur in dem Moment sieht, schmeckt und fühlt.

Charlotte: Wenn du als Amy in der Öffentlichkeit unterwegs bist – wie beispielsweise kürzlich in Berlin auf der Loveletter Convention – benimmst du dich dann anders? Oder bist du doch auch irgendwie Andrea?

Amy: Als Andrea bin ich still und zurückhaltend, als Amy laut und im Weg ...
Nein, Quatsch!
So gut ich die beiden Körper beim Schreiben trennen kann, umso schlechter bin ich darin, es im real life zu tun. Ich glaube, ich kann gar nicht anders, als einfach Ich zu sein. Verrückt, lachend und irgendwie auch durchgeknallt. Aber manchmal auch ruhig und nachdenklich – auch wenn das in der Öffentlichkeit eher selten vorkommt. Beantwortet das deine Frage?

Charlotte: Lass uns über Sex reden!

Amy: Sex. Die schönste Sache der Welt.
Ich schreibe sehr gerne Sexszenen – allerdings nur da, wo es auf dem Weg der Protagonisten auch reinpasst. Während Andrea bei heißen Szenen zum Kamin abschwenkt, halte ich mit der Kamera voll drauf. Ich will, dass meine Figuren den Sex genießen. Und die Leser auch. Dabei kommt mir als Autor natürlich die Ich – Perspektive zugute, aus der ich meine Figuren nicht nur sehen, sondern auch fühlen, riechen, schmecken ... lassen kann. Sex mit allen Sinnen sozusagen.

Charlotte: Das ist eben etwas, darüber würden sich Carin und Andrea auch nicht unterhalten. Wir schon! Nun streiten sich ja viele Menschen darüber, ob man wirklich explizite Liebesszenen in einer Geschichte braucht. Ich sag dann immer: »Was heißt schon brauchen?« Ich weiß ja (oder vielmehr Carin weiß es), dass viele Geschichten auch ohne deutliche Erotik prima funktionieren, aber andererseits macht es doch auch Spaß, eine wirklich prickelnde Szene zu lesen. Auch in deinen Büchern geht’s ordentlich zur Sache. Wie wichtig ist für dich die Erotik in deinen Geschichten? Und wie gehst du beim Schreiben ans Werk?

Amy: Ich weiß ja nicht, wie der Leser sich das vorstellt, ob er überhaupt darüber nachdenkt, wie ein Autor eine Sexszene schreibt. Aber – ich für meinen Teil sitze dabei nicht nackt herum und probiere alles an mir selbst aus – sonst käme ich ja über die ersten Sätze nicht hinaus ...
Ich sitze dabei ganz normal an meinem Laptop, trinke Kaffee und werfe mein Kopfkino an. Dann schreibe ich. Vorher habe ich natürlich auf diese Szene hingearbeitet, d.h., meine Figuren in die richtige Stimmung gebracht.
In der San Francisco Ink Reihe ist Sex ein wichtiges Thema. Und das nicht nur im Jetzt, sondern auch in der Vergangenheit meiner Figuren. Was nicht heißt, dass sie alle Sexbesessen sind und sich von Kapitel zu Kapitel vögeln, sondern dass sie alle schon ihre Erlebnisse damit gemacht haben und sich in ihrer Geschichte mit dem richtigen Partner zur richtigen Zeit weiterentwickeln.

Charlotte: Stichwort »change the scene« – wir haben uns ja schon einmal den Spaß gegönnt. Dein aktueller Held Eric hatte in der Kurzgeschichte »Simply with you – Eine Nacht mit Eric« einen Auftritt mit seiner Band in der Bar Hot Chocolate aus meiner gleichnamigen Serie. Ich plane für einen meiner neuen Helden einen Besuch im Skinneedles. Was glaubst du, sagen die Leser zu solchen Überschneidungen?

Amy: Da wir so ziemlich im gleichen Genre und jeweils an einer Reihe mit liebgewonnenen Figuren schreiben, glaube ich, dass solche Gastauftritte den Lesern gefallen. Weil sie da »Menschen« wiedertreffen, die sie bereits kennen. Und wenn man jemanden mag, dann freut man sich doch in der Regel auch über ein Wiedersehen.

Charlotte: Vielen Dank für den kleinen Kaffeeplausch und viel Erfolg für deinen neuen Roman!
Liebe Charlotte, es war mir wie immer ein Vergnügen!

Das Team von Leserkanone.de dankt Amy Baxter und Charlotte Taylor für die Zeit, die sie sich genommen haben!

Weiterführende Links zu Amy Baxter:
Offizielle Webseite von Amy Baxter
Amy Baxter bei Facebook
Amy Baxter bei be-ebooks.de
»San Francisco Ink 2 - Forever next to you: Eric & Joyce« bei Leserkanone.de
»San Francisco Ink 2 - Forever next to you: Eric & Joyce« bei Amazon

Weiterführende Links zu Andrea Bielfeldt:
Offizielle Webseite von Andrea Bielfeldt
Andrea Bielfeldt bei Facebook

Weiterführende Links zu Charlotte Taylor:
Offizielle Webseite von Charlotte Taylor
Charlotte Taylor bei Facebook
Charlotte Taylor bei be-ebooks.de

Carin Müller:
Offizielle Webseite von Carin Müller
Carin Müller bei Facebook
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