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Andreas Roß

0 Fans
Herkunft: Deutschland
Webseite: Offizielle Homepage von Andreas Roß
Facebook: profile.php?id=100010389726964
Instagram: ross.and.reas

Nachdem er schon seit vielen Jahren seine Fans mit seinen Werken zu begeistern wusste, stellte sich Andreas Roß am 29. November 2022 unseren Fragen zu seinem Autorenleben:

– Herr Roß, wie lange sind Sie inzwischen Teil der schreibenden Zunft? Was führte zu jener Zeit dazu, dass Sie mit dem Schreiben begonnen haben?

Mit dem Schreiben begann ich in der Pubertät, wie so viele andere auch. Meine Texte werden seit 1998 veröffentlicht, zuerst in Zeitschriften und Anthologien, ab 2011 auch als eigenständige Romane und Kurzgeschichten-Bände, erst im Neumann-Verlag (Hanau), nun im mainbook-Verlag (Frankfurt). Durch meine Tätigkeit als "Mundwerker", also Sozialarbeiter, habe ich in der Knast- und Obdachlosenarbeit viele Geschichten erlebt, die danach schreien, umgearbeitet und verfremdet aufgeschrieben zu werden.

– In welchem Genre oder welchen Genres sind Ihre Bücher angesiedelt? Fans welcher Autoren sollten am besten schnellstmöglich einen Blick auf Ihre Bücher werfen?

Vor allem bin ich im Genre der Kriminalgeschichten unterwegs. Aber auch Geschichten des alltäglichen Wahnsinns faszinieren mich. Meist geht es um den Geschlechterkampf. Warum auch immer, gewinnen in meinen Geschichten meist Frauen. Mit kurzen Beiträgen (Neues aus der Kategorie KURZ und KNACKIG) bin ich auf meinem youtube-Kanal nach dem Motto: Was sich reimt ist wahr, aktiv.

– Wie wird ein Buch Ihrer Meinung nach zu einem guten Buch, was macht Figuren zu gelungenen Figuren?

Ein gutes Buch muss fesseln. Die Geschichte darin benötigt mehrere Ebenen und das Ende sollte immer überraschend sein. Die Figuren, vielschichtig und mit sympathischen Zügen ausgestattet, auch die Übeltäter, müssen glaubhaft und dreidimensional agieren.

– Wie können wir und Ihre Leser uns einen Tag in Ihrem Autorenleben vorstellen? Wie, wann und wie viel schreiben Sie? Halten Sie sich dabei an spezielle Rituale?

In der Regel schreibe ich täglich, mal mehr, mal weniger, je nachdem, ob ein Abgabetermin naht oder mich die Muse küsst.

– Woher holen Sie sich Ihre Ideen? Wer oder was sind Ihre Inspirationen?

Als Sozialarbeiter werde ich durch meine Arbeit inspiriert. Manchmal ist es allerdings schon ausreichend, wenn ich mit offenen Augen durch den Alltag laufe.

– Entstehen Ihre Geschichten im Voraus »am Reißbrett«, oder schreiben Sie »drauflos« und lassen Sie sich selbst überraschen? Warum halten Sie Ihre Vorgehensweise für die Richtige?

In der Vergangenheit ließ ich mich von einer Grundidee antreiben und schickte die Protagonisten in scheinbar aussichtslose Situationen, um zu schauen, wie sie sich verhalten. Den großen Vorteil dieser Arbeitsweise sehe ich in der Neugierde, die sich dann in mir aufbaut. Das hilft gut über die einsame Zeit des Schreibens hinweg.
Ich habe allerdings die Arbeitsweise bei meinem neuen Roman, der noch in der Mache ist, verändert. Diesmal habe ich vorher einen Plot ausgearbeitet und fülle nun das Skelett mit Fleisch. Welche Arbeitsweise mir besser gefällt, kann ich noch nicht sagen.
Meine Kurzgeschichten, manchmal mit verschiedenen alternativen Enden ausgestattet, probiere ich sehr gern bei meinen Lesungen am Publikum aus und passe sie dem Publikumsgeschmack an. Seit 2014 bin ich, gemeinsam mit einem Liedermacher, mit dem ständig wechselnden Programm "Verrückte Welten" unterwegs.

– Fühlt sich das »Autorenleben« genauso an, wie Sie es vor Ihrer ersten Veröffentlichung vermutet haben? Was wünschen Sie sich vom deutschsprachigen Buchmarkt und von Ihrer Lesern im Speziellen?

Ein innerer Drang zwingt mich nahezu täglich an den Schreibtisch, um neue Geschichten aufs Papier zu bringen. Meinem Publikum bin ich immer wieder sehr dankbar für ihr offenes Ohr und die Rückmeldungen. Auch daran kann ich wachsen.
Die Entwicklung am Buchmarkt ist, meiner Meinung nach, fatal. Hier sei nur ein Punkt benannt: Die Politik einzelner Grossisten verhindert, dass immer mehr Autor*innen mit kleineren Auflagen vom Markt getrieben werden, nur um schnelle Geschäfte mit den wenigen Bestsellern machen zu können. Dies ist frustrierend.

Mehr von mir unter https://www.krimiautor-ross-darmstadt.de, auf Facebook oder Instagram.

Das Team von Leserkanone.de dankt Andreas Roß für die Zeit, die er sich genommen hat!
 
Bücher nach Bewertung Bücher chronologisch Bücher alphabetisch
abgedrückt
Genre: Kriminalroman (Naumann, 23. September 2013)
Begegnung mit dem Berserker
Genre: Kriminalroman und Kurzgeschichtensammlung (Naumann, 30. März 2011)
Das Leben ist eine Zicke
Genre: Kriminalroman und Kurzgeschichtensammlung (Books on Demand und Odenwald, 6. März 2018)
Innere Schreie
Genre: Kriminalroman (mainbook, 13. März 2020)
Tage, die alles verändern
Genre: Kriminalroman (Naumann, 20. März 2017)
weißkalt
Genre: Kriminalroman (Naumann, 1. April 2015)
Falls ein Buch des Autors in der hier aufgeführten Liste fehlen sollte, dann könnt ihr uns dies nach einem Klick hier mitteilen.
 
Ein Interview von: Daniela Peine  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz  •  Cookies