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Stefan S. Kassner

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Herkunft: Deutschland
Webseite: Offizielle Homepage von Stefan S. Kassner
Facebook: StefanSKassner
Instagram: stefanskassner
Interview: Leserkanonen-Interview mit Stefan S. Kassner vom 08.09.2022
 
Leserkanonen-Exklusivinterview vom 08.09.2022
Im neuesten Roman von Stefan S. Kassner ist »Kein Platz für die Liebe«. Im Interview mit Leserkanone.de sprach der Autor über das Buch, über das Gay-Romance-Genre und über seine zukünftigen Projekte.

– Herr Kassner, vor Kurzem erschien Ihr neuer Roman »Kein Platz für die Liebe«. Womöglich hat noch nicht jeder Besucher unserer Webseite Notiz von dem Buch genommen, könnten Sie es unseren Lesern daher kurz mit eigenen Worten vorstellen?

Protagonist Tobias beginnt seine Assistenzarztstelle an der Uniklinik Mannheim und muss mit jedem Tag feststellen, dass der Weg, den vor allem sein Vater für ihn vorgesehen hat, nicht seiner ist. Neben dem Gefühl, fremd an diesem Ort zu sein, stellen sich neue und unbekannte Gefühle gegenüber seinem Kollegen Julian ein, bis im ersten gemeinsamen Nachtdienst etwas geschieht, das Tobias Leben völlig auf den Kopf stellt.

– Den Lesern welcher anderer Autoren oder welcher anderen Romane würden Sie Ihr Buch ans Herz legen? Haben Sie literarische Vorbilder? Was sind Ihre eigenen Lieblingsromane?

Bezogen auf das Genre kann ich den Lesern den Roman: ‚Das Geheimnis der McKays‘ meiner Autorenkollegin Tanja Bern ans Herz legen.

Meine literarischen Vorbilder sind: Astrid Lindgren, Ingrid Noll, Friedrich Dürrenmatt, Ottfried Preußler, Mark Twain, Stephen King und noch viele andere, die mir ad hoc nicht einfallen.

Meine Lieblingsromane sind (unter anderem): Die Verwandlung, The Giver, Die Brüder Löwenherz, Krabat, Die Apothekerin, Shining, In einer kleinen Stadt, Die Wolke, Fahrenheit 451, Sofies Welt

– Tagtäglich erscheinen unzählige neue Werke im Gebiet der Gay Romance, und es ist schwer, aus der breiten Masse herauszustechen. Was halten Sie selbst für die größten Alleinstellungsmerkmale Ihres Buchs, wegen denen man unbedingt bei Ihnen zuschlagen sollte?

Ganz klar, weil es ein Buch eines schwulen Autors ist. Ich denke, dass ein prägender Prozess wie das Coming-Out nur von jemandem beschrieben werden kann, der dies selbst durchgemacht hat. Dabei ist es vor allem der innere Prozess des ‚mit sich selbst haderns‘, der für viele Homosexuelle eine einschneidende Erfahrung ist, in den meisten Werken aber viel zu kurz kommt. Wer wirklich verstehen will, was in einem jungen Menschen vorgeht, der feststellt, dass er homosexuell ist, sollte meinen Roman lesen.

– Was macht Assistenzarzt Tobias zu einer solch »besonderen« Romanfigur, dass man ihn unbedingt kennenlernen sollte? Was schätzen Sie an ihm und an seinem Kollegen Julian persönlich?

Obwohl er auf den ersten Blick schwach erscheint, verfügt Tobias über eine große Stärke. Im Negativen bedeutet das, dass er lange in einer Situation verbleibt, die ihm nicht gut tut, es bedeutet aber auch, dass er den Mut hat, neue Wege zu gehen und auf sein Herz zu hören.
Julian, obwohl auf den ersten Blick der Stärkere, macht es sich deutlich schwerer als Tobias. Beide müssen lernen, dass sie zuerst sich selbst lieben und annehmen müssen, bevor sie bereit für einen Partner sind.

– Weshalb ist ein Ort, an dem täglich um Menschenleben gekämpft wird und gegen schlimme Krankheiten gefochten wird, trotzdem - oder gerade - ein idealer Schauplatz für einen Liebesroman?

Kliniken sind ein abgeschlossener Mikrokosmos.Man bewegt sich in einer Art eingeschworener Gemeinschaft, mit eigenen Regeln und Hierarchien. Gerade auch, da viele Beschäftigte dort die meiste Zeit verbringen, wird dieser Mikrokosmos bald zum Lebensmittelpunkt. Um dort zu bestehen, sind Freundschaften und Liebschaften von entscheidender Bedeutung.

– »Kein Platz für die Liebe« ist nicht das einzige heiße Eisen, das Sie derzeit im Feuer haben, denn kurz zuvor erschien ihr Buch »Let's Talk about Medicine: Die Motte aus der Vagina«. Was erwartet Ihre Leser in dem Buch? Und warum sollten sie sofort mit dem Buch weitermachen, sobald sie »Kein Platz für die Liebe« fertiggelesen haben?

Man könnte sagen, dass ‚Kein Platz für die Liebe‘ die ernsthafte und ‚Let’s Talk about Medicine: Die Motte aus der Vagina‘ die humoristische Auseinandersetzung mit meiner ärztlichen Tätigkeit ist. Ich glaube, dass es kaum lustigere und kuriosere Situationen gibt, als sie das Leben schreibt. Wer solche Situationen erleben und einfach herzlich lachen möchte, der wird mit der Motte sicherlich eine tolle Zeit haben.

– Kurzgeschichten, Erlebnisberichte, Romane - wie kommt es zu einer solch ungewöhnlichen Genre-Kombination? Und anhand welcher Maßstäbe entscheiden Sie, in welche Richtung das jeweils nächste Projekt gehen soll?

Ohne meine Agentin, Alisha Bionda, wären viele der Projekte nicht entstanden. Entweder habe ich eine Idee und bespreche sie mit ihr, oder sie kommt mit einer Anfrage auf mich zu. Die Motte aus der Vagina war bereits fertig und glücklicherweise war Alisha begeistert und wollte das Projekt im eigenen Verlag bringen. Bei ‚Kein Platz für die Liebe‘ sprach Alisha mich an, da DP (DigitalPublishers) nach Autoren suchte, die eine Gayromance schreiben wollten.
Letztendlich entscheidet mein inneres Auge, das sich entweder öffnet und mir eine Idee zeigt, oder nicht. Im Grunde öffnet es sich aber immer.

– Was können wir von dem Autor Stefan S. Kassner in der nächsten Zukunft erwarten? Sind bereits neue Buchprojekte in Planung?

Ich bin ständig aktiv - insofern stehen auch zu jeder Zeit Projekte an. Am 12. September 2022 erscheint mein SteamPunk Roman ‚Hora Hominis: Frauenwerk‘ zu dem es eine (kostenfreie) Prolognovelle ‚Hora Hominis: Kindeswerk‘ gibt.
Am 31.10.2022 erscheint meine (gruselige) Halloweennovelle ‚Mio, Mio, Mio‘ und am 16.11.2022 zum Tag der Toleranz meine Novelle ‚Drahtseilakt‘.
In der Vorweihnachtszeit gibt es dann noch eine Weihnachtsnovelle ‚Die Weihnachtsagenten‘ und 2023 stehen dann gleich mehrere Romanprojekte an. Unter anderem eine Cosy Crime Reihe mit dem Arbeitstitel ‚Poison Baker‘ ein Thriller und noch eine Romance-Reihe.

Ich gebe alle Veröffentlichungen, sowie Lesungen auf meiner Homepage: www.stefan-kassner.de und meinem Instagram/Facebook-Account: @stefanskassner bekannt und freue mich über neue Follower.

Das Team von Leserkanone.de dankt Stefan S. Kassner für die Zeit, die er sich genommen hat!

Weiterführende Links:
Offizielle Webseite von Stefan S. Kassner
Stefan S. Kassner bei Facebook
Stefan S. Kassner bei Instagram
»Kein Platz für die Liebe« bei Leserkanone.de
»Kein Platz für die Liebe« bei Amazon
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