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Marijana Pilawa 0 Fans
Herkunft: unbekanntes Herkunftsland

Im Frühjahr 2022 feierte Marijana Pilawa mit »Blutsbande« ihr Krimidebüt. Am 22. Juni 2022 stellte sie sich unseren Fragen zu ihrem Autorenleben:

Frau Pilawa, wie lange sind Sie bereits in der Buchwelt aktiv? Was führte zu jener Zeit dazu, dass Sie mit dem Schreiben begonnen haben?

Schreiben tue ich schon sehr lange. Allerdings waren es bislang wissenschaftliche Publikationen. Bereits während meines Studiums hatte ich die Gelegenheit erste Publikationserfahrungen zu sammeln. Die Veröffentlichung meiner Doktorarbeit 2008 war die erste Mammuterfahrung.

In welchem Genre oder welchen Genres sind Sie aktiv? Wie kam es dazu? Den Fans welcher Autoren würden Sie empfehlen, schnellstmöglich einen Blick auf Ihre Werke werfen?

Während der Coronazeit habe ich meinen ersten Kriminalroman "Blutsbande" geschrieben. Ich wollte einfach mal etwas völlig anderes schreiben - fernab von meiner wissenschaftlichen Tätigkeit. Ich selber lese gerne Thriller von Tess Gerritsen. Das bietet mir die notwendige Abwechslung im täglichen Allerlei. Früher habe ich auch viele Krimis von Agatha Christie und Edgar Wallace gelesen. In letzter Zeit lese ich auch gerne Krimis von Charlotte Link.

Wodurch wird eine Geschichte Ihrer Meinung nach zu einer guten Geschichte?

Eine Geschichte muss spannend aufgebaut sein. Sie muss den Leserin das Buch hineinziehen, so dass er es nicht mehr aus der Hand zu legenvermag. Gut ist es auch, wenn ich mich mit einer der Hauptfiguren identifizieren kann - und quasi das, was sie gerade erlebt, gleichzeitig miterleben kann. Ihre Liebe, ihre Ängste, ihre Seelenqualen usw.

Wie können sich Ihre Leser einen Tag in Ihrem Autorenleben vorstellen? Wie, wann und wie viel schreiben Sie? Haben Sie dabei spezielle Rituale?

Rituale pflege ich nicht, aber ich kann am besten morgens arbeiten, da bin ich noch "frisch" in meinen Gedanken und in meinem Tun. Die Seitenzahl kann ich nicht festlegen, manchmal gelingt mir nur eine halbe Seite am Tag, manchmal drei bis vier Seiten.

Woher stammen die Ideen für Ihre Geschichten? Was inspiriert Sie, wer inspiriert Sie?

Ideen habe ich viele. Aber nicht jede Idee eignet sich für einen Roman. "Blutsbande" ist nach einem Alptraum entstanden, der mich lange und nachhaltig beschäftigt hat. Diesen Traum habe ich zu meinem Debüt-Kriminalroman ausgebaut.

Geht dem Schreiben Ihrer Geschichten erst einmal umfangreiche »Reißbrettarbeit« voraus, oder lassen Sie Ihre Worte während des Schreibens ihren eigenen Weg finden? Warum halten Sie Ihre Vorgehensweise für die Richtige?

Natürlich sammle ich meine Gedanken und fasse sie zunächst handschriftlich in einer Kladde - später auch in Form von Zettelwerk - zusammen. Manche Gedanken verwerfe ich auch wieder. Aber es war tatsächlich so, dass die Ideen und Worte auch während des Schreibprozesses und Recherchierens gekommen sind. Ob es die richtige Vorgehensweise ist, sei dahingestellt.

Fühlt sich das »Autorenleben« genauso an, wie Sie sich das vor Ihrer ersten Veröffentlichung vorgestellt haben? Was wünschen Sie sich vom deutschsprachigen Buchmarkt und von Ihrer Lesern im Speziellen?

Schreiben ist immer eine einsame Angelegenheit, aber das war für mich noch nie ein großes Problem. Im Gegenteil - auf diese Weise konnte ich die Coronazeit gut nutzen. Vom deutschen Buchhandel würde ich mir wünschen, dass Selfpublishing einen ähnlichen Stellenwert erhält wie wir es vom traditionellen Buchmarkt her kennen. Etwas weniger Überheblichkeit wäre hier angebracht!

Das Team von Leserkanone.de dankt Marijana Pilawa für die Zeit, die sie sich genommen hat!
 
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Blutsbande
Genre: Kriminalroman (epubli, 23. März 2022)
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Ein Interview von: Heike Dzemski  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz