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Beryl Brighton 6 Fans
Herkunft: Deutschland
Interview: Leserkanonen-Interview mit Beryl Brighton vom 05.04.2022
 
Leserkanonen-Exklusivinterview vom 05.04.2022
In ihrem aktuellen Roman »Die Lady und der Spionjäger« entführt Beryl Brighton ihre Leser in die Regency-Ära. Im Interview mit Leserkanone.de sprach die Autorin über das Buch, über dessen Protagonisten und über das frühe neunzehnte Jahrhundert.

Frau Brighton, vor Kurzem erschien Ihr neuer Roman »Die Lady und der Spionjäger«. Womöglich hat noch nicht jeder Besucher unserer Webseite Notiz von dem Buch genommen, könnten Sie es unseren Lesern daher kurz mit eigenen Worten vorstellen?

»Die Lady und der Spionjäger« handelt von den beiden Protagonisten Domenica Montague, der Tochter eines Lords und Mortimer Pemberton, dem achten Duke of Witwater.
Domenica wird von ihrem Vetter erpresst, den ihr unbekannten Duke of Witwater auf einem Ball zu vergiften. Auf dem Fest vertraut sie sich Mortimer Pemberton an, ohne zu ahnen, wen sie vor sich hat.
Mortimer selbst hat ein Geheimnis nämlich, dass er als Hobby Spione und Rebellen jagt, eigentlich will er sich nun zur Ruhe setzen und eine Familie gründen, aber in London taucht wieder der Spion auf, der für den Tod seines Bruders verantwortlich ist.
Mortimer und Domenica ahnen dabei nicht, in welchen Strudel von Ereignissen sie geraten sind, der auch Opfer fordern wird.

Den Lesern welcher anderer Autoren oder welcher anderen Romane würden Sie Ihr Buch ans Herz legen? Haben Sie literarische Vorbilder? Was sind Ihre eigenen Lieblingsromane?

Ich denke jeder Leser, der sich gerne in die Zeit des Regency entführen lässt und Romance Romane mit etwas Spannung gewürzt liebt, wird sich auch mit »Der Lady und der Spionjäger« auf einige amüsante und prickelnde Lesestunden freuen dürfen.
Es gibt so viele wunderbare Autoren, lebend wie verstorben, dass es unfair wäre sich auf einige zu begrenzen.
Durch mein Literaturstudium habe ich das Privileg viele Bücher lesen zu dürfen und es gibt viele, die mich begeistern egal ob Klassiker oder moderne Roman. Daher sage ich: Mein lieblingsbuch ist immer das, welches ich gerade lese.

Tagtäglich erscheinen unzählige neue historische Liebesromane, und es ist schwer, aus der breiten Masse herauszustechen. Was halten Sie selbst für die größten Alleinstellungsmerkmale Ihres Buchs, wegen denen man unbedingt bei Ihnen zuschlagen sollte?

Wichtig ist mir bei meinen Büchern immer, dass sie neben einer spannend-romantischen Handlung auch gut recherchiert sind. Außerdem sind meine Charaktere originell und schmeicheln sich schnell ins Herz der Leser. Und es gibt einige unerwartete Wendungen, die die Spannung bis zum Ende hochhält.

Was macht die Regency-Ära in Ihren Augen so interessant, dass Sie sich dafür entschieden haben, Ihre Geschichte in diese Epoche zu platzieren?

Die Regency-Ära ist für mich aus zwei Gründen besonders interessant. Auf der einen Seite verbinden wir diese Zeit mit Ladys und Gentleman. Noblen Herrschaften mit Ehre und Stolz und prächtigen Bällen, die eine hervorragende Basis für einen romantischen Liebesroman mit tollen Charakteren bieten.
Was aber weniger bekannt ist und mich als geschichtsinteressierte Autorin auch fasziniert, ist wie spannungsgeladen die Zeit auch war. Es gab viel Verbrechen vor allem in den Großstädten. Es war die Zeit der napoleonischen Kriege und die Zeit der Republikbestrebungen Irlands. Beides im britischen Adel sehr gefürchtet. Ein weiteres neuaufkommendes Phänomen ist auch die Entstehung des Pressewesens, dass auch in meinem Roman eine wichtige Rolle spielt. Ich habe in »Die Lady und der Spionjäger« einen Blick auch auf diese weniger bekannten Gesichtspunkte der Regency Ära geworfen.

Wie haben Sie es geschafft, die damalige Zeit in Worten einzufangen? Waren für das Buch viele Recherchen notwendig? Welcher Aufwand steckt generell in einem Roman wie »Die Lady und der Spionjäger«?

Ich habe mich einige Zeit mit den Hintergrundwissen für dem Roman und der Regency Ära beschäftigt: unter anderem über die Presse; ob es 1800 schon einen Geheimdienst gab; Skandalen, die damals in der Presse waren. Alles in Allem denke ich steckt in dem Roman zwei Wochen Recherchearbeit.

Was macht Domenica Montague und Mortimer Pemberton zu solch »besonderen« Romanfiguren, dass man sie unbedingt kennenlernen sollte? Was schätzen Sie an ihnen persönlich?

Was die beiden zu so »besonderen« Romanfiguren macht, ist sehr unterschiedlich. Domenica ist eine sehr selbstbewusste, junge Frau für ihre Zeit, immerhin spielt der Roman1800 und der Spielraum für Frauen war begrenzt. Was ich an ihr mag, ist dass sie sich nicht einfach ihrem Schicksal fügt, sondern für sich einsteht und für das was ihr wichtig ist kämpft.
Mortimer dagegen ist nicht nur ein Duke, sondern begibt sich als »Hobby« auf die Jagd nach Spione und Rebeln. Man muss dabei bedenken, dass der Roman zur Zeit der Republikbestrebungen Irlands und den napoleonischen Kriegen spielt. Es gab keinen organisierten Geheimdienst, wie man es heute vom MI 5 kennt. Spionage funktionierte zu diesem Zeitpunkt mehr über weitreichende persönliche Bekanntschaft-Netzwerke, die von den höchsten bis in die niedrigsten Kreise reichten. Auch er lässt sich, ähnlich Domenica, nicht in eine Rolle hineinzwängen und das ist etwas, neben vielen anderen Dingen, die ihn mir sympathisch machen.

Was können wir von der Autorin Beryl Brighton in der nächsten Zukunft erwarten? Sind bereits neue Buchprojekte in Planung?

Es wird schon Ende April/ Anfang Mai einen neuen Roman geben. Es handelt sich um einen Liebesroman, der im modernen Irland spielt. Protagonist sind in diesem Roman ein irischer Arzt und eine Britin, die unter widrigen Umständen aufeinandertreffen und ihre Vergangenheit bewältigen müssen.
Außerdem darf man sich diesen Herbst auf einen weiteren Regency-Liebesroman freuen.
Mehr sei an dieser Stelle nicht verraten.

Das Team von Leserkanone.de dankt Beryl Brighton für die Zeit, die sie sich genommen hat!

Weiterführende Links:
»Die Lady und der Spionjäger« bei Leserkanone.de
»Die Lady und der Spionjäger« bei Amazon
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