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Wilfried Herz 0 Fans
Herkunft: unbekanntes Herkunftsland
Interview: Leserkanonen-Interview mit Andrea und Wilfried Herz vom 14.01.2022
 
Leserkanonen-Exklusivinterview vom 14.01.2022
In ihrem Roman »Stiche« haben Andrea und Wilfried Herz ihre Anwältin Dr. Frida Kling in ihren zweiten Einsatz geschickt. Im Interview mit Leserkanone.de sprachen die beiden Autoren über das Buch, über Rastatt und über das Schreiben als Gemeinschaftsarbeit.

Frau Herz, Herr Herz, vor Kurzem erschien Ihr neuer Roman »Stiche«. Womöglich hat noch nicht jeder Besucher unserer Webseite Notiz von dem Buch genommen, könnten Sie es unseren Lesern daher kurz mit eigenen Worten vorstellen?

Gerne. STICHE ist der 2. Rastatt-Krimi mit der jungen Anwältin Dr. Frida Kling. Sie unterstützt ihre Mandanten nicht nur vor Gericht, sondern auch durch eigene Ermittlungen, die immer schwierig und nicht selten gefährlich sind. In »STICHE« wird Frida Zeugin eines Verkehrsunfalls mit Fahrerflucht. Von der Nebenklägerin als Vertreterin im anschließenden Prozess verpflichtet, findet Frida bald die Binsenweisheit bestätigt, dass nirgends so viel gelogen wird wie vor Gericht. Immer tiefer gerät sie als Anwältin und Ermittlerin in einen Sumpf aus Unwahrheiten und Abhängigkeiten, deren Folgen blutig sind.

Den Lesern welcher anderer Autoren oder welcher anderen Romane würden Sie Ihr Buch und die zugehörige Reihe ans Herz legen? Haben Sie literarische Vorbilder? Was sind Ihre eigenen Lieblingsromane?

Vielleicht passen beispielsweise Karen Slaughter, Julianne Hoffman oder Laetitia Colombani ganz gut. Literarische Vorbilder ließen sich sehr viele benennen; es gibt eine lange Reihe von ganz unterschiedlichen AutorInnen, deren Bücher wir überaus schätzen. Lieblingsromane (im Thriller-Milieu): »Mr. Majestyk« von E. Leonard, »Der Spion, der aus der Kälte kam« von John Le Carré, »Die Witwe Couderc« von G. Simenon, »Süß war der Tod von Jesolo«, ein supertrivialer Kommissar-X-Roman aus den 60ern - u.v.a. (ganz abgesehen von Romanen der AutorInnen Ferrante, Gardam, Zola, Bergengruen, Joseph Roth, Rosendorfer, Cornwell, Twain, Conan-Doyle, Ambler etc., etc. ...).

Tagtäglich erscheinen unzählige neue Kriminalromane, und es ist schwer, aus der breiten Masse herauszustechen. Was halten Sie selbst für die größten Alleinstellungsmerkmale Ihres Buchs, wegen denen man unbedingt bei Ihnen zuschlagen sollte?

Wir sind überzeugt davon, dass Erzählweise und Stil, in denen unsere Bücher verfasst sind, auch hohen Ansprüchen gerecht werden. Wir waten weder in Blut, noch breiten wir sensationelle Abartigkeiten aus, um Mängel am Plot zu kaschieren. Unsere Storys sind vielschichtig und stimmig.

Was macht Dr. Frida Kling zu einer solch »besonderen« Romanfigur, dass man sie unbedingt kennenlernen sollte? Wieso hat sie gleich mehrere Buchauftritte verdient? Was schätzen Sie an ihr persönlich?

Frida ist intelligent, klug, redlich und beharrlich. Wir haben nicht versucht, sie durch seelische oder körperliche Beeinträchtigungen interessanter zu machen. Ihre Lebensführung ist einerseits zeitgemäß (Vegetarierin, Radfahrerin) und andererseits konservativ (sie bewohnt ein altes Häuschen, spaltet selbst Holz für ihre Heizung, kocht altmodisch). Frida arbeitet erfolgreich mit herkömmlichen Mitteln, ist erfrischend sympathisch, findig und kreativ.

Sollte man aus Rastatt stammen oder einen persönlichen Bezug zur Region haben, um größtmögliche Lesefreude an Ihrem Roman zu empfinden, oder ist Ihr Buch auch allen anderen Krimifreunden zu empfehlen?

Rastatt ist ein besonderer Schauplatz, der eine nähere Betrachtung verdient (das gilt für Ortsansässige ebenso wie für Ortsfremde) eine interessante Kulisse, in die der Stoff eingebettet wurde - besonders authentisch beschrieben, weil wir hier zu Hause sind. Im Grunde könnten unsere Geschichten jedoch auch anderswo angesiedelt sein.

Wie kamen Sie zu dem Entschluss, Ihre Bücher als Gemeinschaftsprojekte zu verfassen?

Wir arbeiten schon seit vielen Jahren im Team und haben gemeinsam weit über 20 TV-Drehbücher verfasst. Gemeinsam entwickeln wir eine Idee sowie die Figuren und Handlungsstränge. Die Prosa verfasst Wilfried zwar alleine, doch stets in Absprache mit Andrea, die ihre schützende Hände über den Fortgang der Arbeit hält und jederzeit regulierend eingreift, sodass auch bei diesem Bereich des Projektes echte Kooperation stattfindet.

Welche Aspekte an der schreiberischen Arbeit des jeweils anderen schätzen Sie besonders? Gibt es Dinge, die der jeweils andere von Ihnen womöglich sogar ein kleines Stückchen besser beherrscht als Sie selbst?

Während Wilfrieds Stärken im Ausgestalten des Plots und der Prosa liegen, ist Andrea eindeutig dafür begabt, erzählerische Knoten zu lösen; und sie findet bei Bedarf Mittel und Wege, Blockaden und Engpässe durch überraschende Ansätze und Wendungen zu überwinden und über den gestalterischen Bogen zu wachen. So passt am Ende stilistisch alles zusammen und wirkt wie aus einem Guss.

Was können wir von den Autoren Andrea und Wilfried Herz in der nächsten Zukunft erwarten? Wie und wann wird es mit Frida Kling weitergehen? Und sind womöglich darüber hinaus bereits neue Buchprojekte in Planung? Stehen außerdem Termine für Messen, Lesungen & Co. fest, bei denen man Sie live erleben kann?

Wahrscheinlich werden wir als nächstes den bereits fertigen Abenteuer-/Liebesroman »Es war einmal in Venedig« auf den Markt bringen, der auf jeden Fall eine breite Leserschaft ansprechen wird. Bald folgen der Liebesroman »Osterreise nach Prag« und der Thriller »Der Jongleur«. Außerdem ist der Actionthriller »Doppelspiele« im Entstehen. Ob Frida demnächst wieder auftreten wird, hängt nicht zuletzt von den Reaktionen des Publikums ab.
Lesungen wird es im Frühjahr geben, allerdings nur im näheren Einzugsbereich von Rastatt, Baden-Baden und Karlsruhe.

Das Team von Leserkanone.de dankt Andrea und Wilfried Herz für die Zeit, die er sich genommen hat!

Weiterführende Links:
»Frida Kling 1 - Peng!« bei Leserkanone.de
»Frida Kling 1 - Peng!« bei Amazon
»Frida Kling 2 - Stiche« bei Leserkanone.de
»Frida Kling 2 - Stiche« bei Amazon
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