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Andreas Heineke 0 Fans
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Interview: Leserkanonen-Mini-Interview mit Andreas Heineke vom 28.08.2021
 
Leserkanonen-Mini-Interview vom 28.08.2021
In diesem Sommer veröffentlichte der Emons Verlag den Kriminalroman »Fälschung à la Provence« von Andreas Heineke. In einem Mini-Interview beantwortete uns der Autor die wichtigsten Fragen zum neuen Buch.

Herr Heineke, der Kölner Emons Verlag hat im Juni Ihren neuen Kriminalroman »Fälschung à la Provence« veröffentlicht. Was erwartet Ihre Leser darin, wovon handelt er?

Einer von Picassos letzten Wohnsitzen war das Schloss Vauvenargues bei Aix-en Provence. Dort gab es vor 10 Jahren eine Ausstellung der letzten Picasso-Werke. Das Schloss öffnete für drei Monate seine Tore und ist seitdem ist es nicht mehr zugänglich für die Öffentlichkeit. In diesen Wochen reisten die Kunstkenner aus aller Welt an, um diese Werke zu sehen. Ich war einer dieser Gäste. Soweit die Wahrheit.
In meinem Krimi wird eine Kunsthistorikerin, die dort die Führungen macht ermordet. Der Fall führt tief in die Kunstszene. Galeristen, Museen, Sammlungen, welche Bilder sind echt und welche sind Fälschungen?
Aber es gibt auch eine komplizierte Liebesgeschichte meines Dorfgendarms mit einer Kollegin der Police nationale, aber sie ist kompliziert, mehr verrate ich jetzt noch nicht.

Warum führt guten Gewissens kein Weg daran vorbei, sich von Ihrem Buch so schnell wie möglich in den Luberon führen zu lassen? An welche Zielgruppe ist es gerichtet?

Ich bin fast immer auf Lesetour und habe das große Glück meine Leserinnen und Leser zu treffen. Nach jeder Veranstaltung kommt mindestens einer der Gäste zu mir, um sich Reisetipps geben zu lassen. Der Luberon ist mein Sehnsuchtsort, dort entsteht der Großteil meiner Krimis, ich liebe diese Gegend. Ich glaube, das färbt auf meine Leserinnen und Leser ab.
Meine Zielgruppe sind Menschen, die sich gern mit einer spannenden Geschichten in die Schönheit der Provence entführen lassen, aber auch Lust haben nebenbei etwas über die Geschichte der Gegend zu erfahren, wie in diesem Fall über das Leben von Picasso.
Neulich hat ein Leser in einer Onlinerezension geschrieben, mein Buch sei anspruchsvolle Unterhaltung. Das hat mich wirklich gefreut, denn es ist genau das, was ich gerne erreichen möchte.

Was hat Sie dazu inspiriert, »Fälschung à la Provence« zu Papier zu bringen?

Zum einen mein Besuch bei der Picasso Ausstellung in dem Schloss und zum anderen die vielen Kunst-Galerien im Luberon. Das ist dort ein riesen Markt. Ich liebe Kunst, aber ich finde das Handeln mit ihr, gerade wenn der Preis in absurde Höhen getrieben wird sehr skurril. Ein Galerist in meinem Buch sagt, dass der Wahreneinsatz in keinem Verhältnis zum Preis steht. Es ist nur ein Holzrahmen und Farbe, so groß sei die Gewinnmage nirgendwo. So nüchtern möchte ich das nicht betrachten, man darf Kunst nie auf Handwerk reduzieren, wie es der Kunstfälscher Beltracchi getan hat, aber den Gedanken darf man zulassen, wenn man die Millionen sieht, die manchmal investiert werden.

Zum Abschluss unseres Mini-Interviews möchten wir noch ein kleines Assoziationsspielchen durchführen. Was fällt Ihnen aus dem Stehgreif zu den folgenden Schlagworten ein?

Pascal Chevrier: Meine liebenswerte Hauptperson, der Gendarm, der nach einer gescheiterten Ehe sein Glück in der Provence sucht. Ein nachdenklicher, sensibler Charakter und ein Gourmet.
Audrey von der Police nationale: Pascals neue Liebe, aber es ist kompliziert, denn für sie ist Liebe universell, was das bedeutet, Ihr werdet es lesen...
Die Provence: Mein Sehnsuchtsort, der schönste Ort der Welt. Mein Fernweh im Pandemiejahr ist kaum zu beschreiben. An keinem Ort der Welt gibt es dieses Licht und diesen Duft, über das gute Essen wollen wir gar nicht erst anfangen zu sprechen.
Die Kunstszene: Eine skurrile Szenerie, die leider zu oft ausschließlich von Gewinnmaximierung getrieben ist. Dabei kann ein gutes den Blickwinkel auf die Welt verändern.
Das Krimigenre: Krimis sind seit vielen Jahren die Literaturform die Welt zu erklären. Ich versuche das auch zu tun und nebenbei auch Wissen zu vermitteln. Seitenlange DNA Analysen langweilen mich, ich möchte die Menschen kennenlernen, die etwas mit dem Verbrechen zu tun haben.

Das Team von Leserkanone.de dankt Andreas Heineke für die Zeit, die er sich genommen hat!

Weiterführende Links:
Offizielle Webseite von Andreas Heineke
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»Fälschung à la Provence« bei Leserkanone.de
»Fälschung à la Provence« bei Amazon
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