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Manuela Tengler 0 Fans
Herkunft: Φsterreich
Webseite: Offizielle Homepage von Manuela Tengler
Twitter: @ManuTengler
Facebook: ManuelaTenglerAutorin
Instagram: manuscript_lektorat
Interview: Leserkanone.de-Interview mit Manuela Tengler vom 03.06.2021
 
Leserkanone.de-Exklusivinterview vom 03.06.2021
Im neuesten Werk von Manuela Tengler wird der »Maskenball des Todes« gefeiert. Im Interview mit Leserkanone.de sprach die Autorin über das Buch, über das Veneto und über ihre Arbeit als Lektorin.

– Frau Tengler, vor Kurzem erschien Ihr neuer Roman »Maskenball des Todes«. Womöglich hat noch nicht jeder Besucher unserer Webseite Notiz von dem Buch genommen, könnten Sie es unseren Lesern daher kurz mit eigenen Worten vorstellen?

»Maskenball des Todes« ist eine Hommage an Venedig in moderner Form, ein Romantic Suspense für alle, die diese Stadt lieben und einen brandaktuellen Thrillerhintergrund mögen. Im Mittelpunkt steht die alleinerziehende Polizistin Alessandra Fornati, die plötzlich zur treibenden Kraft der Umweltproteste in der Serenissima wird – gegen die großen Kreuzfahrtschiffe, die nicht nur die Stadt zerstören, sondern auch die Gesundheit der Venezianer nachweislich bedrohen. Abgesehen vom Overtourism.

– Den Lesern welcher anderer Autoren oder welcher anderen Romane würden Sie Ihr Buch ans Herz legen? Haben Sie literarische Vorbilder? Was sind Ihre eigenen Lieblingsromane?

Das Buch ist ideal für alle, die gern romantische Geschichten mit einem Touch Thrill mögen und vielleicht auch Venedig, Italien lieben. Obwohl auch Nicht-Italien-Liebhaber bereits mit großer Freude gelesen haben. ;) – Und für diejenigen, die aus dem realen Leben über einen aktuellen Aspekt wie die Kreuzfahrtindustrie in Venedig mehr erfahren möchten.
Ich habe immer viel gelesen und bin wohl etwas geprägt durch Danielle Steel, Nora Roberts und aus jüngerer Zeit von erfolgreichen Autorinnen wie Petra Schier, Sabine Wassermann, Emily Bold oder Noah Martin, da ich neben Romanen wie »Maskenball des Todes« auch Liebesromane und historische Romane schreibe.

– Tagtäglich erscheinen unzählige neue Thriller, und es ist schwer, aus der breiten Masse herauszustechen. Was halten Sie selbst für die größten Alleinstellungsmerkmale Ihres Buchs, wegen denen man unbedingt bei Ihnen zuschlagen sollte? Was macht Ihr Buch zu einem »Umweltthriller«, als den es in einer Rezension bezeichnet wurde?

Viele Leser sind begeistert, weil sie meinen »sie wären mittendrin«. Man fühlt sich tatsächlich live in Venedig und das Buch konzentriert sich auf diesen »no grande navi-Effekt«, den ich bislang noch in keinem Buch gefunden habe. Hinzu kommt der aktuelle Hintergrund, denn Venedig kommt schon seit einiger Zeit nicht aus den Schlagzeilen heraus. Jeder neue Zwischenfall mit einem Kreuzfahrtschiff in der Lagune befeuert die Proteste der »no grande navi«-Organisation, mit deren Leiterin ich ebenfalls gesprochen habe.

– Was macht Alessandra Fornati zu einer solch »besonderen« Romanfigur, dass man sie unbedingt kennenlernen sollte? Was schätzen Sie an der »neuen Jeanne d’Arc Venedigs« persönlich?

Alessandra hat an ihrem persönlichen Schicksal zu knabbern, dennoch ist sie eine starke Frau mit dem Herz am rechten Fleck. Sie findet sich nicht freiwillig in der Rolle der »neuen Jeanne d’Arc Venedigs«, aber Venedig bräuchte auch im echten Leben eine solche Figur …

– Venedig ist nicht nur der Schauplatz Ihres Romans, Sie erwähnen Ihr Faible für das Veneto auch in Ihrer offiziellen Autorinnenvorstellung.

Was schätzen Sie an der Region? Was macht Venedig zu einem besonders gut geeigneten Romanschauplatz? Und sollte man selbst einen Bezug zur Region haben, um den größtmöglichen Unterhaltungswert aus Ihrem Buch beziehen zu können, oder eignet es sich auch für Leute, die noch nie etwas vom Dolce Vita gehört haben?

Ich kann privat und beruflich schwer trennen, so prägt mich seit Langem die Faszination für die historische Geschichte des Veneto – kleiner Spoiler: Am 4. August 2021 erscheint mein neuer historischer Roman »Die Muse von Florenz« beim Gmeiner Verlag unter dem Pseudonym Manuela Terzi. Die Lagunenstadt mit ihren kleinen Kanälen, dem prachtvollen Canal Grande, die Nähe zum Meer und gleichzeitig der morbide Charme machen für mich Venedig so liebenswert. Ja, es ist oft schmutzig und es müffelt, aber man sollte sich auch abseits der Touristenpfade begeben und sich einfach auf diese Stadt einlassen.

Man liebt Venedig oder man verabscheut es: Ich habe bislang aber niemanden getroffen, der es nicht bereut hätte, die Serenissima zumindest einmal gesehen zu haben. Von daher kann ich nur jede Leserin, jeden Leser ermutigen, meinen Roman gleich als Reiselektüre zu nutzen und vor Ort zu lesen.

– Den »Maskenball des Todes« haben Sie in Eigenregie veröffentlicht, Sie sind aber auch als Verlagsautorin aktiv. Weshalb haben Sie sich nicht auf eine Variante festgelegt? Welche Vor- und Nachteile hat das Schreiben für Verlage, welche Erfahrungen hat Ihnen das Self-Publishing gebracht?

Es gibt Herzensprojekte, die zwar meine Literaturagentin mag, die dennoch nicht in eine der vielen aufbrechenden Genreladen passen. »Maskenball des Todes« war so ein Buch. Ich wollte nicht die Ermittlerarbeit als Polizistin ins Zentrum stellen – somit war die Entscheidung dann für uns klar.

Ich schätze die Freiheit, als Hybridautorin zu arbeiten: Einerseits mag ich die Entscheidungsfreiheit als Selfpublishers, aber es kostet auch viel Zeit – das ist für mich aktuell wirklich schmerzhaft, so sehr ich das Schreiben liebe. – Als Verlagsautorin freue ich mich über das gute Verhältnis mit dem Team vom Gmeiner Verlag – ich bekomme Rückhalt und Unterstützung, die Mitarbeiter sind engagiert und wir freuen uns alle auf die kommende Buchveröffentlichung.

– Sie sind nicht nur als Autorin, sondern auch als Lektorin aktiv. Wie kam es dazu? Sind spezielle Erfahrungen als Lektorin beim Schreiben von Büchern hilfreich - oder umgekehrt? Welche Autoren können sich mit ihren Werken an Sie wenden - und wie?

Auf kollegialer Basis habe ich seit vielen Jahren »lektoriert«, das war mehr konstruktive Kritik, ging aber ins Eingemachte. Ermutigt, meine langjährige Erfahrung als Autorin und Texterin auch beruflich als Lektorin in die Waagschale zu werfen, hat mich die Zusammenarbeit mit einer Kundin, die mir inzwischen auch eine liebe Freundin geworden ist. Ihre Begeisterung war der Auslöser, meinen Traum vom eigenen Lektoratsdienst zu verwirklichen – manuscript steht für mich als Lektorin mit Herz (Lektorat, Korrektorat, Autorencoaching – Belletristik, Sachbuch, Drehbuch sowie Zielgruppenbrainstorming u. v. m.). Seit Kurzem gibt es eine tolle Kooperation mit QualiFiction, dem LISA-Bestselleranalysetool: HEARTBEAT ist mein Baby, für alle, die ihrem Roman noch die richtige Tiefe verleihen möchten.
Für mehr Infos und konkrete Anfragen http://www.manuela-tengler.at oder mich über das Kontaktformular erreichen. Außerdem bin ich auf Instagram und Facebook vertreten.

Der Umgang mit der deutschen Sprache und Rechtschreibung, ein Gefühl fürs Schreiben und viel, viel Lesen. Ich weiß nicht, ob ich umgekehrt aus dem Leben als Lektorin selbst Autorin geworden wäre, aber ich kenne ein paar der Kolleg*Innen, bei denen es tatsächlich so gelaufen ist.
Ich betreue Selfpublisher genauso wie Hybridautoren, die wie ich neben dem Verlag selbst Bücher veröffentlichen möchten, für die sich keine Schublade gefunden hat.

– Was können wir von der Autorin Manuela Tengler in der nächsten Zukunft erwarten? Sind bereits neue Buchprojekte in Planung?
Das Rennen eröffnet jetzt mal »Die Muse von Florenz«, im Winter folgt ein historischer Venedig-Roman bei einem anderen Verlag, der 2022 mit etwas Glück noch einen weiteren Venedig-Roman veröffentlicht. Aktuell warte ich sehnsüchtig auf Feedback zu meiner ersten Buchreihe, die jedoch ausnahmsweise nichts mit Bella Italia zu tun hat, für das übrigens eine wunderschöne zeitgenössische Trilogie in Arbeit ist.

Das Team von Leserkanone.de dankt Manuela Tengler für die Zeit, die sie sich genommen hat!

Weiterführende Links:
Offizielle Webseite von Manuela Tengler
Manuela Tengler bei Twitter
Manuela Tengler bei Facebook
Manuela Tengler bei Instagram
»Maskenball des Todes« bei Leserkanone.de
»Maskenball des Todes« bei Amazon
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Ein Interview von: Daniela Peine  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz