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Helen Schreiber 0 Fans
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Interview: Leserkanone.de-Interview mit Helen Schreiber vom 11.02.2021
 
Leserkanone.de-Exklusivinterview vom 11.02.2021
Dieser Tage erschien der Roman »Heimweh nach uns« der singenden Autorin Helen Schreiber. Im Interview mit Leserkanone.de sprach die Schriftstellerin über das Buch, über den Sprung in die Buchwelt und über Yoga.

– Frau Schreiber, dieser Tage erschien Ihr Roman »Heimweh nach uns«. Womöglich hat noch nicht jeder Besucher unserer Webseite Notiz von dem Buch genommen, könnten Sie es unseren Lesern daher kurz mit eigenen Worten vorstellen?

»Heimweh nach uns« ist ein Liebesroman mit den Protagonisten Lena und Malte. Sie sind seit dreiundzwanzig Jahren ein Paar und Eltern von zwei Kindern. Sie hetzten als Familie durch das Leben und verlieren sich dabei als Paar aus den Augen. Als Lena dann einen Yoga-Kurs geschenkt bekommt, löst ihr Yogalehrer Reik etwas in ihr aus, was sie nicht erwartet hat. Er stellt die Fragen, die schon so lange in ihr nach Antwort suchen und gibt ihr die Ruhe, die sie vermisst. Und so begibt sie sich auf eine ungewisse Reise zu sich selbst und zu ihren Gefühlen.

– Den Lesern welcher anderer Autoren oder welcher anderen Romane würden Sie Ihr Buch ans Herz legen? Haben Sie literarische Vorbilder? Was sind Ihre eigenen Lieblingsromane?

Das finde ich immer schwer zu beantworten. Jeder, der gerne Liebesromane mitten aus dem Leben liest, ist bei »Heimweh nach uns« perfekt aufgehoben. Ich mag den Stil von Rosie Walsh, vielleicht kann man da eine gewisse Tendenz fühlen, vergleichen würde ich es aber nicht.
Wirkliche literarische Vorbilder habe ich nicht, ich selbst liebe Sachbücher. Sobald ich irgendwo ein interessantes Thema aufschnappe, lese ich sofort ein Buch dazu. Und ich mag Biographien, weil sie eben nah am Leben sind. Aktuell lese ich »Ungezähmt« von Glennon Doyle. Aber wenn ich einen Roman nennen soll, der mich persönlich sehr bewegt hat, dann ist es die »Die Farbe Lila« von Alice Walker.

– Tagtäglich erscheinen unzählige neue Liebesromane, und es ist schwer, aus der breiten Masse herauszustechen. Was halten Sie selbst für die größten Alleinstellungsmerkmale Ihres Buchs, wegen denen man unbedingt bei Ihnen zuschlagen sollte?

Mitten aus dem Leben - direkt ins Herz, so würde ich es beschreiben. Mein Ziel war es, einen lebensnahen Roman zu schreiben, der alltäglich und trotzdem besonders ist. Es gibt kein Aschenputtel, keinen Badboy und keinen dramatischen Schicksalsschlag, sondern einfach nur ein ganz normales Paar, das gemeinsam durchs Leben geht - mit allem, was dazu gehören kann. Es geht um das Scheitern im Großen wie im Kleinen. Und es geht um den Mut, Entscheidungen zu treffen, für sich und auch für die Menschen, die man liebt.

– Wie kamen Sie auf die Idee, Ihr Buch in einem Yoga-Szenario anzusiedeln? Welche Rolle spielt Yoga in Ihrem eigenen Leben? Und eignet sich Yoga auch - oder gerade - für solche Leserinnen und Leser, die Yoga bisher eher für eine Teesorte halten und sich in der Praxis noch nicht damit beschäftigt haben?

Eigentlich war das Yogasetting erst einmal gar nicht so sehr im Fokus. Aber als mir klar wurde, welche Fragen die Protagonistin innerlich bewegen, passte die ruhige und besondere Atmosphäre als Zufluchtsort für Lena. Reiks Leben ist ein kompletter Gegenentwurf . Manchmal braucht es den Gegensatz, um die Schwachstellen im eigenen Leben zu erkennen. Der Roman ist definitiv auch für Menschen spannend, die (noch) nichts mit Yoga am Hut haben. Die Yogapraxis steht nicht im Mittelpunkt, sondern vielmehr Reik und seine Art, auf Lena einzuwirken. Ich glaube, es ist mehr die Ruhe, die sie bei ihm findet als irgendeine Form von Spiritualität., die sie sucht. Lena ist eine Frau, die einfach verdammt viel um die Ohren hat.

Ich selber praktiziere seit einigen Jahren Yoga, habe schnell gemerkt, dass es guttut, sich einfach mal ab und an Zeit für sich selbst zu nehmen. Und das ist, glaube ich, auch der Grund, warum Yoga für jeden funktionieren kann.

– Was macht Ihre Protagonistin Lena zu einer solch »besonderen« Romanfigur, dass man sie unbedingt kennenlernen sollte? Was schätzen Sie an ihr - und an Malte und Reik - persönlich?

An Lena mag ich, dass sie so normal ist. Eine eigentlich starke Frau, die sich inmitten der Rushhour ihres Lebens ein Stück verloren hat. Sie macht Fehler und das macht sie menschlich und nahbar. Das birgt natürlich das Risiko, dass sie auch bei den Lesern*innen anecken kann, weil sie eben fehlbar ist. Aber sie verliert nie die Fähigkeit, sich zu reflektieren, und das schätze ich sehr an ihr.
Malte ist in meinen Augen ein toller Mann, ein Familienmensch und absolut verbindlich. Doch auch er hat sich ein Stück von sich selbst entfernt. Auch er macht Fehler, so wie wir alle Fehler machen. Trotzdem fühlt man, wer da in ihm steckt.
An Reik fasziniert mich, dass er eine Entscheidung für einen unkonventionellen Lebensstil getroffen hat. Er strahlt eine wahnsinnige Ruhe aus und hat die Gabe, den Blick des Gegenübers auch mal in die Vogelperspektive zu lenken.

– »Heimweh nach uns« ist Ihr Erstlingswerk. Wie kamen Sie auf die Idee, den Sprung in die Buchwelt zu wagen? Fühlt sich das »Autorenleben« genauso an, wie Sie sich das vorher vorgestellt haben? Was wünschen Sie sich vom deutschsprachigen Buchmarkt und von Ihrer Leserschaft im Speziellen?

Ich liebe es, zu schreiben, musste aber erst einmal lernen, meinen Gedanken Struktur zu geben. Irgendwann war es für mich dann soweit und ich habe den Versuch gewagt, einen Verlag zu finden, was dann ziemlich schnell geklappt hat.
Ich kann gar nicht sagen, was ich für eine Vorstellung vom Autorenleben hatte, aber bis jetzt fühlt es sich richtig gut. Und das hat sehr viel damit zu tun, wie toll ich von meinem Verlag begleitet werde.
Vom deutschsprachigen Buchmarkt würde ich mir wünschen, dass der Blick wieder mehr auf die eigenen Talente im Land gelenkt wird. Wenn man sieht, wie viele tolle Autor*innen da draußen unterwegs sind, muss man diesen Schatz doch eigentlich heben, oder? Und dass die Leser*innen sich trauen, auch einfach mal bei den kleinen Verlagen vorbeizuschauen.

– Was können wir von der Autorin Helen Schreiber in der nächsten Zukunft erwarten? Sind bereits neue Buchprojekte in Planung? Stehen außerdem Termine für Messen, Lesungen & Co. fest, bei denen man Sie live erleben kann?

Musik spielt in meinem Leben eine große Rolle. Für mein »Debüt« habe ich einen eigenen, kleinen Soundtrack geschrieben und gesungen, der auf allen gängigen Musikportalen unter dem gleichnamigen Buchtitel gestreamt werden kann. Sollte ich irgendwann einmal eine Leserschaft haben, die mich auch live sehen will, dann gäbe es viele musikalische Lesungen von mir. Das fällt aber momentan noch mehr in die Kategorie »Traum«.
Und natürlich sitze ich aktuell an meinem neuen Roman, denn mein Ziel ist es, als Autorin langfristig Fuß zu fassen.

Das Team von Leserkanone.de dankt Helen Schreiber für die Zeit, die sie sich genommen hat!

Weiterführende Links:
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Helen Schreiber als Sängerin bei Instagram
»Heimweh nach uns« bei Leserkanone.de
»Heimweh nach uns« bei Amazon
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Ein Interview von: Daniela Peine  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz