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Feli Berger 0 Fans
Herkunft: Österreich
Webseite: Offizielle Homepage von Feli Berger
Facebook: FeliBergerAutorin
Instagram: feli.berger
Interview: Leserkanone.de-Interview mit Feli Berger vom 03.02.2021
 
Leserkanone.de-Exklusivinterview vom 03.02.2021
In ihren beiden aktuellen Romanen versprüht Feli Berger »Fernweh« und »Heimweh«. Im Interview mit Leserkanone.de sprach die Autorin über die zugehörige Reihe »Golden Black«, über gegensätzliche Protagonisten in Liebesromanen und über das Veröffentlichen in Eigenregie.

– Frau Berger, vor Kurzem erschien Ihr neuer Roman »Heimweh«. Womöglich hat noch nicht jeder Besucher unserer Webseite Notiz von dem Buch genommen, könnten Sie es und die zugehörige Reihe »Golden Black« unseren Lesern daher kurz mit eigenen Worten vorstellen?

Hallo! Ja, sehr gerne. In der Dilogie Golden Black geht es um die bodenständige, extrovertierte Annie aus dem Salzburgerland, die ihre stets vorherbestimmte, enge Welt des eigenen Hotelbetriebes verlässt, um in der Großstadt New York ihr persönliches Abenteuer zu finden. Dort trifft sie die beiden Unternehmer Marten und Hayden , alias Mr. Black, die ihre Welt gehörig durcheinander bringen. Annie ist fasziniert von dem kühlen, geheimnisvoll wirkenden Mr. Black und findet ihn alles andere als abstoßend. Hayden hingegen braucht länger, um in Annie nicht nur die kleine Barkeeperin, sondern die Frau fürs Leben zu erkennen. Als sich die beiden jedoch endlich gefunden haben, stehen schon die nächsten Probleme in den Startlöchern, da Annie schlagartig ins öffentliche Interesse rutscht. Sie ist zerrissen zwischen der Liebe zu Hayden und der Welt, in die sie gepurzelt ist. Angefangen von den teils frechen Paparazzi, über die gemeinen Berichte im beliebten Cinderella Blog bis zu den Erwartungen von Haydens Familie.
Ob die beiden sich zusammenraufen, oder sie erkennen, dass ihre Welten doch zu unterschiedlich sind, könnt Ihr gerne in meiner Golden Black Reihe Fernweh Teil 1 und Heimweh Teil 2 nachlesen.

– Den Lesern welcher anderer Autoren oder welcher anderen Romane würden Sie Ihre Bücher ans Herz legen? Haben Sie literarische Vorbilder? Was sind Ihre eigenen Lieblingsromane?

Als ich im Juni 20 als völliger Autoren Grünschnabel meinen Debütroman veröffentlich habe, hätte ich diese Frage mit wenigen Worten beantwortet. Mittlerweile bin ich jedoch um einiges Schlauer und fange erst an, meine Leser*innen kennenzulernen. Deshalb empfehle ich Golden Black allen Leser*innen, die ab und an etwas fürs Herz brauchen; die gerne ein Abenteuer fern des eigenen Alltags mit einer selbständigen, liebenswerten Protagonistin und einem authentischen, sexy Protagonisten erleben möchten.

Ich selbst bin Vielleserin und liebe die Genres Romance, Fantasy und historische Romane in ihren vielen Facetten. Da wäre eine Jane Austen, die Meisterin der verzwickten Kuppelei, deren »Liebesromane« auch nach über 200 Jahren aktuell sind und mittlerweile zu den Klassikern gehören. Oder eine Rebecca Gablé mit ihrem Sinn, die blinden Flecken der Geschichte zu füllen. Die spannungsgeladenen Schlachten eines Bernard Cornwell und seines Helden Uhtred. Oder die fantastischen Welten von Herr der Ringe, Game of Thrones,…

– Tagtäglich erscheinen unzählige neue Liebesromane, und es ist schwer, aus der breiten Masse herauszustechen. Was halten Sie selbst für die größten Alleinstellungsmerkmale Ihrer Reihe, wegen denen man unbedingt bei Ihnen zuschlagen sollte?

Ja leider wird der Markt teilweise überschwemmt von Liebesromanen, die mal besser, mal schlechter geschrieben sind.
Ich möchte bei dieser Antwort gerne das großartige Feedback meiner Leser*innen zitieren: »Golden Black ist eine gefühlsbetonte, spannende Geschichte, die ich kaum aus der Hand legen konnte und das, obwohl ich normalerweise keine Liebesromane lese.«

– Was macht Annie zu einer solch »besonderen« Romanfigur, dass man sie unbedingt kennenlernen sollte? Was schätzen Sie an ihr und an Hayden persönlich?

Annie ist offen, freundlich und unabhängig. Sie ist keine dieser naiven Dummchen, von denen es leider manchmal in Liebesromanen nur so wimmelt. Sie schließt schnell Freundschaften, trägt das Herz am rechten Fleck und traut sich auch mal ordentlich Kontra zu geben. Sie ist der Typ Mensch, mit dem man gerne befreundet sein möchte.

Hayden ist nicht dieser typische, immer sympathische Strahlemann, in den man sich sofort verliebt. Ich habe versucht, ihn so authentisch wie möglich zu machen. Deshalb fällt er mehr in die Kategorie »harte Schale – weicher Kern«.

– Ein Multimilliardär und eine Barkeeperin - aus unterschiedlicheren Welten könnten Charaktere kaum kommen. Was ist aus Autorinnensicht der Reiz daran, über die Beziehung von derart verschiedenen Charakteren zu schreiben? Und wie kommt es Ihrer Meinung nach, dass Geschichten wie diese auch dreißig Jahre nach »Pretty Woman« bei der Leserschaft noch immer derart beliebt sind?

Zuerst war die Wahl des Millionärs einfach nur Spaß für mich. Hayden hätte auch der nette Nachbar von nebenan sein können. Aber mit dem zu Annie völlig konträren Umfeld des Großunternehmers, der in der High Society eine feste Konstante ist, eröffneten sich auch ganz neue Möglichkeiten des Settings und des spannungsgeladenen Konfliktpotenzials. Die Dynamik zwischen Annie und Hayden ist einfach toll und das fühlt man in jeder Szene.

Außerdem, wer von uns möchte nicht gerne mal mit einer Yacht die Meere kreuzen oder ganz gediegen im Privat Jet zu einem Wochenendausflug gebracht werden?
Hierbei möchte ich aber unbedingt erwähnen, dass sich Annie und Hayden an vielen Orten bewegen, die ich selbst besucht habe. Das war mir sehr wichtig, damit ich die Szenerie richtig beschreiben konnte.

Vielleicht liegt es am Gesamtpaket, das Pretty Woman damals schon so erfolgreich machte, und auch jetzt noch die Millionärs Romane so beliebt sein lässt. Sie sind wie ein modernes Märchen zwischen dem charmanten, gut situierten Prinzen und seiner liebenswürdigen, gutbürgerlichen Prinzessin.

– Sie haben »Fernweh« und »Heimweh« ohne einen Verlag in Eigenregie veröffentlicht. Was hat Sie dazu bewogen, es auf diesem Wege zu versuchen? Und halten Sie in der heutigen Zeit Verlage überhaupt noch für nötig?

Ich muss gestehen, dass ich mich im Verlagswesen nicht gut auskenne. Meine sehr gute Freundin und Autorin Christine Jaeggi hat mir sehr geholfen, mich in der großen Welt der Bücher und Autoren zurechtzufinden. Zuerst war ich sehr blauäugig und dachte, hey, so schwer kann das alles nicht sein. Nachdem ich einige Absagen oder einfach gar keine Nachricht diverser Verlage bekommen hatte, war mein eigener Stolz angekratzt. Doch so schnell wollte ich nicht aufgeben. Deshalb holte ich mir fachmännische Hilfe meiner Lektorin Veronika Carver, ein ordentliches Korrektorat von Smilla Johansson und das super schöne Cover, gemacht von meiner Freundin und Illustratorin Julia Lohninger. Wenn ich schon keine fachkundige Hilfe eines Verlages zu erwarten hatte, so wollte ich meine Bücher trotzdem so professionell wie nur irgendwie möglich auf den Markt bringen. Nach Teil 1 und dem enormen zusätzlichen Arbeitsaufwand, den man als Selfpublisher in Hinsicht auf Homepage, Marketing und Sozialen Medien hat, hat mir vor allem das Feedback meiner Leser*innen sehr viel Auftrieb gegeben, weiterzumachen.

– Was können wir von der Autorin Feli Berger in der nächsten Zukunft erwarten? Sind bereits neue Buchprojekte in Planung? Stehen außerdem Termine für Messen, Lesungen & Co. fest, bei denen man Sie live erleben kann?

Ja, ich schreibe schon wieder fleißig an meinem nächsten Projekt, das den Arbeitstitel »Stein der Elemente« trägt und im Genre Romantasy/Fantasy angesiedelt ist. Wann genau ich fertig werde, kann ich leider noch nicht sagen. Ich bin eine eher chaotische Schreiberin, weil sich meine Charaktere selten an eine ordentlich verfasste Gliederung halten wollen. Da ich außerdem gefühlte sieben Berufe gleichzeitig ausübe, hänge ich meinem geplanten Schreibpensum immer ein wenig hinterher.
Sobald es die Situation wieder erlaubt, will ich unbedingt eine der bekannten Buchmessen besuchen.
Am Thema Lesungen (auch online) knabbere ich zurzeit noch. Ich stehe lieber hinter der Kamera als vorne im Rampenlicht. Aber ich bin lernfähig und bemühe mich, auch das noch hinzubekommen-

Das Team von Leserkanone.de dankt Feli Berger für die Zeit, die sie sich genommen hat!

Weiterführende Links:
Offizielle Webseite von Feli Berger
Feli Berger bei Facebook
Feli Berger bei Instagram
»Golden Black 1 - Fernweh« bei Leserkanone.de
»Golden Black 1 - Fernweh« bei Amazon
»Golden Black 2 - Heimweh« bei Leserkanone.de
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