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Mona Frick 1 Fan
Herkunft: Deutschland
Webseite: Offizielle Homepage von Mona Frick
Facebook: Autorin-Mona-Frick
Instagram: mona_frick_autorin_und_model
Interview: Leserkanonen-Interview mit Mona Frick vom 20.07.2021
 
Leserkanonen-Exklusivinterview vom 20.07.2021
Zu Beginn des Monats ist der von Mona Frick verfasste Roman »Küss mich in Rom« bei O'Connell Press erschienen. Im Interview mit Leserkanone.de sprach die Autorin über das Buch, über die ewige Stadt und über das Wandeln zwischen den Genres.

Frau Frick, vor Kurzem wurde Ihr Roman »Küss mich in Rom« aufs Neue herausgegeben. Womöglich hat noch nicht jeder Besucher unserer Webseite Notiz von dem Buch genommen, könnten Sie es unseren Lesern daher kurz mit eigenen Worten vorstellen?

Sehr gern. Es geht um die Liebe, die eigentlich schon aufgegeben wurde. Es geht um Wahrheiten und Lügen. Es geht um Anteilnahme und Menschlichkeit. Kurz: Mein Roman geht um das Leben und die Hoffnung.

Den Lesern welcher anderer Autoren oder welcher anderen Romane würden Sie Ihr Buch ans Herz legen? Haben Sie literarische Vorbilder? Was sind Ihre eigenen Lieblingsromane?

Meine Bücher eint alle, dass sie mit Herz und Humor geschrieben sind. Sie spielen meist in Deutschland. Die Regiokrimireihe hat ältere Protagonisten. Hier geht es um Lokalkolorit und Humor. Die Liebesromane sind mit Protagonisten in den Dreißigern, auf der Suche nach der großen Liebe bevölkert.
Es ist schwierig, sich mit anderen Autoren zu vergleichen. Könnte überheblich wirken oder auch sinnlos. Also würde ich lieber die Leser nennen. Diejenigen, die leichte, aber nicht seichte Bücher mögen. Die nicht auf »Bad boys trifft leidenschaftliche Jungfrau« stehen, sondern auf Männer mit Herz und Frauen mit Verstand. Die gerne lachen, aber auch berührt werden mögen.
Ich lese querbeet, zum Beispiel Suter, T.C. Boyle, Irving, Murakami, und, und, und.

Eigentlich haben Sie das Buch schon vor mehreren Jahren veröffentlicht, nun ist es wieder erschienen. Wie kam es dazu? Warum ist es heute noch genauso gut und so aktuell wie damals?

Es wurde neu aufgelegt und dieses Mal von einem Verlag veröffentlicht. Das ist schonmal ein großer Unterschied.
Heute ist es sogar noch besser als damals. Ich habe den Roman 2015 geschrieben. Ich hatte ursprünglich vor, einen reinen Liebesroman zu schreiben. In diesem besonderen Jahr war ich ehrenamtlich bei der Flüchtlingshilfe engagiert. Und nach einer Weile, ich konnte mich gar nicht dagegen wehren, spielten meine persönlichen Erfahrungen in die Geschichte ein. Damals glaube ich, war die Leserschaft noch nicht bereit für dieses sensible Thema in einem ansonsten locker-flockigen Liebesroman aus dem täglichen chaotischen Leben meiner Protagonistin Amy. Heute, mit Abstand - und das zeigen mir auch die Rezensionen und Kommentare -wird das eher geschätzt und positiv erwähnt. Vielleicht kann ich ein ganz kleines bisschen dazu beitragen, dass Menschen als Menschen gesehen werden, egal, woher sie kommen.

Was macht Ihre Protagonistin Amy zu einer solch »besonderen« Romanfigur, dass man sie unbedingt kennenlernen sollte? Was schätzen Sie an ihr und an Mike persönlich?

Amy ist herzlich, kann über sich selbst lachen, ist eine tolle Freundin für ihre beiden besten Kumpel, Bernd, der schwule Personaltrainer und Patty, die Freundin aus Schulzeiten.
Sie engagiert sich für Andere. Mit ihr kann man Spaß haben und trotzdem Tiefe spüren. Ich hätte auch gern so eine Freundin.
Mike ist ein ernsthafter Mann, der zur Stelle ist, wenn man ihn braucht. Er ist engagiert und kann anpacken. Er hat Tiefe und sieht gut aus. Zudem riecht er gut und kann toll küssen.

Amy möchte an der Fontana di Trevi in Rom geküsst werden. Wie kamen Sie auf diesen ganz speziellen Wunsch? Warum passen Rom und Liebesromane Ihrer Meinung nach perfekt zusammen, was schätzen Sie selbst an der »ewigen Stadt«?

Ich liebe Rom einfach, die Stadt, die Altes und Neues vereint. Die Via Appia, die man schon im Lateinunterricht kennen gelernt hat. Auf der Geschichte stattgefunden hat, und gleichzeitig die ratternden Vespas überall, das Dolce Vita der Gegenwart und der Filmklassiker, die Amy liebt und ich auch.
Und gemeinsam haben Amy und ich, dass wir beide sehr romantisch sind. Und was kann es Romantischeres geben als einen Kuss am Valentinstag in Rom??

Sie haben in der Vergangenheit nicht nur Liebesromane geschrieben, sondern auch Regionalkrimis und Märchen. Wie kommt es zu einer solch ungewöhnlichen Genre-Kombination? Und anhand welcher Maßstäbe entscheiden Sie, in welche Richtung das jeweils nächste Projekt gehen soll? Was unterscheidet die Arbeit an einem Roman wie »Küss mich in Rom« von der Schöpfung eines Buchs der anderen Genres, etwa einem Band von »Schäfers Ermittlungen«?

Haha, ertappt. :)
Ich kann nur immer betonen, dass all die unterschiedlichen Genres eint, dass alle mit Herz und Humor geschrieben sind.
Meine Protagonisten sind alle herzlich und humorvoll. Meine Leserinnen und Leser sollen gleichzeitig lachen und weinen können, Ich denke, es ist ähnlich, wie beim Kochen. Ich kann doch auch Spaghetti kochen und gleichzeitig Kartoffelgratin oder Milchreis mit Apfelmus. So geht es mir auch beim Essen. Ich mag sowohl Sushi als auch Pizza oder gutbürgerliche Küche.
Und so geht es mir beim Schreiben und den Lesern hoffentlich auch beim Lesen.
Das Gute an der Krimireihe ist, dass ich und die Leser die Protagonisten schon kennen. Man weiß zum Beispiel, dass Schäfer Brezeln mag und den VfB, dass er mit gesundem Menschenverstand ermittelt aber eben auf seine kauzig schwäbische Art. Die Schwierigkeit ist, dass man bei acht Bänden und über all die Jahre genau die Chronologie im Blick behalten muss, die gegenseitigen Beziehungen usw.
Bei den Liebesromanen fange ich jedes Mal wieder neu an.
Hat beides seinen Charme und seine Tücken...

Birgt das Wechseln zwischen den Genres nicht die Gefahr, dass man keine Schar an »treuen Fans« aufbauen kann, die vorbehaltlos bei jeder neuen Veröffentlichung zugreifen können?

Die Regiokrimireihe hat tatsächlich ihre Fans, die immer schon auf die nächste Folge warten. Wegen ihnen habe ich jetzt auch meinen Entschluss wieder zurückgenommen, nach der siebten Folge aufzuhören. Ich schreibe inzwischen an der achten Folge.
Und tatsächlich gebe ich am Ende des jeweiligen Buches nur einen Überblick über die Bücher desselben Genres und nicht der anderen. Eventuell würde es die jeweiligen Leser irritieren, aber ich weiß es nicht. Vielleicht unterschätzt man sie einfach.

Was können wir von der Autorin Mona Frick in der nächsten Zukunft erwarten? Sind bereits neue Buchprojekte in Planung? Stehen außerdem Termine für Messen, Lesungen & Co. fest, bei denen man Sie live erleben kann?

Ich bin wie gesagt, momentan am achten Band meiner Regiokrimireihe um den schwäbischen, inzwischen Ex-Oberkommissar Jürgen Schäfer, der alles kann außer Hochdeutsch.
Ich sage seit Jahren nach jedem letzten Buch: Das war`s. Ich habe ausgeschrieben. Doch spätestens nach einem Jahr tritt mich wieder die Muse ans Schienbein, habe ich irgendeine Szene vor Augen, sei es der Anfang, sei es eine Schlüsselszene oder hier: der Prolog, und mir bleibt gar keine andere Wahl, als den Computer wieder anzuwerfen und loszuschreiben.
Ich kann nicht sagen, in welchem Genre es sein wird, das müssten Sie meine Muse fragen :)
Lesungen habe ich im Moment nicht vor, aber wer weiß...

Das Team von Leserkanone.de dankt Mona Frick für die Zeit, die sie sich genommen hat!

Weiterführende Links:
Offizielle Webseite von Mona Frick
Mona Frick bei Facebook
Mona Frick bei Instagram
»Küss mich in Rom« bei Leserkanone.de
»Küss mich in Rom« bei Amazon
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