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Michael Kothe 1 Fan
Herkunft: Deutschland
Webseite: Offizielle Homepage von Michael Kothe
Interview: Leserkanone.de-Interview mit Michael Kothe vom 17.08.2020
 
Leserkanone.de-Exklusivinterview vom 17.08.2020
In seinem aktuellen Buch »Siebenreich - Die letzten Scherben« entführt Michael Kothe seine Leser in eine Parallelwelt. Im Interview mit Leserkanone.de sprach der Autor über den Roman, über das Fantasygenre und über das Schreiben von Kurzgeschichten.

– Herr Kothe, vor Kurzem erschien Ihr Roman »Siebenreich - Die letzten Scherben«. Womöglich hat noch nicht jeder Besucher unserer Webseite Notiz von dem Buch genommen, könnten Sie es unseren Lesern daher kurz mit eigenen Worten vorstellen?

Frau Peine, zunächst einmal ein Dankeschön für die Gelegenheit, mich und meine Bücher bekannt zu machen!
»Siebenreich – Die letzten Scherben« handelt von zwei modernen Westeuropäern, die unabhängig voneinander nach dem unbemerkten Durchschreiten eines magischen Tores in der mittelalterlich anmutenden und von Magie geprägten Parallelwelt Siebenreich stranden. Als Julia auf Mike trifft, hat der sich schon zwei Jahre lang eingelebt und verdient sein Brot als Orkjäger. Zur Jagd auf Orks hat ihn ein trauriges Erlebnis veranlasst, das ihm die Gewaltbereitschaft dieser Unholde bewusst machte. Zudem hat er eine ungeliebte Aufgabe zu erfüllen, von der Wohl und Wehe von Menschen, Zwergen und Elben abhängen mögen. Seine Mission wird enttarnt, und er und Julia werden in Siebenreich und später im Land der Orks erbarmungslos gejagt. Die Fantasy-Reihe »Siebenreich« mit ihren geplanten sieben eigenständigen Romanen ist mit Absicht keine Fantasy, in der Götter mit Welten jonglieren oder in der herrschsüchtige Königssöhne mit unendlichen Heeren gegeneinander antreten. Trotz Blut und stellenweise Grausamkeit werden auch weniger blutdürstige Leser Gefallen an den Abenteuern finden.

– Den Lesern welcher anderer Autoren oder welcher anderen Romane würden Sie Ihr Buch ans Herz legen? Haben Sie literarische Vorbilder? Was sind Ihre eigenen Lieblingsromane?

Wer die Fantasy-Romane von Wolfgang Hohlbein liest oder sich für die Mischung aus Magie und nicht-surrealistischen Abenteuern begeistert, wird auch den »Siebenreich«-Zyklus mögen, zumal alle Romane mit meinen beiden Protagonisten Mike und Julia voneinander unabhängig sind. Als Fan von Fantasyromanen, -filmen und -computerspielen finde ich natürlich J.R.R. Tolkien unübertroffen, die Handlung seiner beiden Werke um Mittelerde sehe ich allerdings als sehr komplex an. Seit ich zu schreiben begonnen habe, lese ich kaum noch Fantasy, sondern Thriller. Da besteht nicht die Gefahr, dass ich mich beeinflussen lasse und die Siebenreich-Bände zu sehr anlehne. Meine bevorzugten Autoren sind Dan Brown und, wenn´s leichtere Kost sein soll, Clive Cussler mit all ihren Werken.

– Tagtäglich erscheinen unzählige neue Fantasyromane, und es ist schwer, aus der breiten Masse herauszustechen. Was halten Sie selbst für die größten Alleinstellungsmerkmale Ihres Buchs, wegen denen man unbedingt bei Ihnen zuschlagen sollte?

Spannung lebt von Konflikten, und der Leser möchte wissen, wie sie ausgehen. Figuren bestimmen diese Konflikte mehr als die Handlung. Wenn sich der Leser in die »Idylle der Dreißigjährigen Krieges« hineinversetzt, wie ich das Ambiente umschreibe, will er den Aufruhr spüren, sich aber noch mehr mit den Figuren identifizieren. Julia und Mike sind für ihn greifbar, zumal er sie nicht nur auf ihren Abenteuern begleitet: Ihm wird ihre charakterliche Entwicklung offengelegt. Überwindet Julia ihre Zurückhaltung und nimmt in brenzliger Situation auch einmal das Heft in die Hand? Ist Mike immer Herr der Lage oder ist er seiner nach außen hin gezeigten Selbstsicherheit zum Trotz nicht doch abenteuermüde? Wie weit will er sich Julias größtem Wunsch beugen, sie durch ein magisches Tor mitten im Feindesland zurück nach Freiburg zu geleiten, natürlich in Abhängigkeit davon, wie sich ihre Beziehung zueinander entwickelt? Das sind Aspekte, die sogar bei Tolkien oft von der Handlung überrollt werden, in »Siebenreich« sind sie durchgehend präsent. Natürlich gibt es auch den Konflikt in der Handlung. Mikes nicht-menschlicher Widersacher hat seine Mission enttarnt, stellt ihm Fallen und jagt ihn mit allen Mitteln. Als Autor lüfte ich die Geheimnisse natürlich ganz, ganz langsam.

– Sie haben für Ihr Buch einen ganzen Kontinent erschaffen. Ist das Konstruieren einer solchen Fantasywelt bei Ihnen ein Prozess, der nach und nach während des Schreibens von statten geht, oder ging dem Verfassen zunächst erst umfangreiche Reißbrettarbeit voraus? Welcher Aufwand steckt generell in einem Buch wie »Siebenreich«? Und nach welchen Maßstäben und mit Hilfe welcher Inspirationen haben Sie Ihre Welt gestaltet?

Manche Menschen lassen sich Gute-Nacht-Geschichten erzählen oder vorlesen. Ich hatte dafür niemanden und musste mir als Ausgleich zu meinen sehr objektiv-nüchternen Berufsaufgaben meine Geschichte selbst ausdenken. So entstanden über 20 Jahre hinweg die Abenteuer in einem wild-romantischen, durch Krieg gefährdeten Ambiente, das sich anfangs sozusagen auf Sichtweite entwickelte. Als ich bald manche Abenteuer vom ersten Roman abspaltete, war ich gezwungen, auch die Länder um das hügelige und fruchtbare Königreich herum vorab zu definieren, in den Manuskriptentwürfen habe ich sie zum Teil schon beschrieben. Die Handlung bestimmt die Bewohner, und diese sind durch ihre Heimat geprägt, also kann ich ihre Welt von ihnen ableiten. Alles gehört passgenau zusammen, an Entfernungen und dem Zeitbedarf für Wege habe ich tagelang gerechnet. Zudem habe ich Siebenreich und seine Nachbarn begreifbar gestaltet. Bewusst darf Deutsch gesprochen werden, der Leser muss kein Elbisch, Orksch oder Goblinsch lernen. Da ich mit der Idee zwei Jahrzehnte schwanger ging, war der erste Manuskriptentwurf nach drei Monaten komplett. Danach waren die Anregungen meiner Testleser zu bewerten und umzusetzen. Das war ein weiteres Vierteljahr, und noch eins brauchte ich für das Eigenlektorat in mehreren Durchgängen samt Korrektorat. Mit all dem und der Covergestaltung, Recherche über die Titelfreiheit und mit dem Buchsatz steckt in »Siebenreich – Die letzten Scherben« ein Jahr Arbeit, der Rest war Wartezeit oder das Vorziehen meiner Kurzgeschichten.

– »Siebenreich« ist nicht das einzige heiße Eisen, das Sie derzeit im Feuer haben, denn kurz zuvor erschien Ihre Anthologie »Quer Beet aufs Treppchen«. Was erwartet Ihre Leser in dem Buch? Und warum sollten sie sofort mit dem Buch weitermachen, sobald sie »Siebenreich« fertiggelesen haben?

Epische Fantasy hält den Leser in ihrem Bann, danach muss er durchatmen. Kurzgeschichten bieten die nötige Abwechslung, aber Anthologien sind Wundertüten: Meist vereinen sie Produkte vieler Autoren. Bezüglich Genre, Thema und Schreibstil kauft der Leser die Katze im Sack. Stammt jedoch die Anthologie aus der Feder eines einzigen Autors, bietet die Leseprobe oder das Blättern beim Buchhändler die Gewähr für ungetrübten Lesespaß, sofern dem Leser die ersten Seiten gefallen. In »Quer Beet aufs Treppchen« habe ich nur Beiträge veröffentlicht, die ich zu Schreibwettbewerben eingesandt hatte. Allein die ambitionierte Teilnahme zeugt von einem höheren Niveau, als wenn ich im stillen Kämmerlein geschrieben hätte. Bei oft weit über hundert Mitbewerbern ist die Aufnahme von acht Beiträgen in Verlagsanthologien ein großartiger Erfolg. Thematisch ist alles dabei: Vom Urteil zum Tod durch Erhängen über eine düstere Babysitterin, einen tollpatschigen Raumfahrer, einen Reporter im Inspector-Columbo-Look bis zum vergnüglichen Mord am Frühstückstisch. Warum sollen die Leser nach »Siebenreich« damit weitermachen: Ein Rezensent hat »Quer Beet« als »gut gefüllte« Wundertüte bewertet.

– Gab es für Sie - abgesehen von der Länge - große Unterschiede im Schreiben von Anthologiebeiträgen und Ihrem »vollständigen« Roman?

Während ich im Roman »leben« muss, ist es leichter, mich in eine einzelne Szene oder in eine kurze Abfolge hineinzuversetzen. Allerdings brauche ich dafür die Stimmung, die dem Thema und dem Genre der Kurzgeschichte gerecht wird. Andererseits benötige ich das große Umfeld nicht, das ich beim Roman bedenken muss. Im Ergebnis greift die Logik kürzer, die Kurzgeschichte ist ein beinahe geschlossenes System, wohingegen im Roman jede Szene ihre Fäden zu vielen anderen hat. Die Komplexität des Settings und der Handlung macht den Unterschied: Bereinigt um unterschiedliche Druckformate und Schriftgrößen sind meine zwei Anthologien zusammen genauso lang wie der Roman, ich habe aber nur die halbe Zeit damit verbracht. Den Koordinationsaufwand bei Romanszenen erachte ich als ungleich höher. Natürlich, ohne die Anthologiebeiträge zu Pausenfüllern zu degradieren! Dem Leser zuliebe verlangen sie inhaltlich und handwerklich genauso viel Sorgfalt, oft sogar noch mehr, denn ich muss mit weniger Worten Protagonisten vorstellen, Spannungsbögen aufbauen und eine interessante Pointe zünden. Die Szenen beider Werke lese ich ungefähr 10 bis 15mal und überarbeite sie, bevor ich sie »abgebe«.

– Ein Fantasyroman, bayrische Provinzpossen, mystisch-romantische Geschichten, Horror - wie kommt es zu einer solch ungewöhnlichen Genre-Kombination? Und anhand welcher Maßstäbe entscheiden Sie, in welche Richtung das jeweils nächste Projekt gehen soll?

Projekte sind für mich meine beiden großen Arbeiten: Die Fantasy-Reihe »Siebenreich« und die Jahres-Anthologien »Quer Beet aufs Treppchen«. Alle sieben Abenteuer in Siebenreich sind in ihrer Grundidee festgelegt, die Anthologiebeiträge orientieren sich an den Ausschreibungsbedingungen der aktuellen Wettbewerbe. An beiden Projekten schreibe ich parallel, das eine bietet Abwechslung vom anderen. Natürlich erhält eines immer höchste Priorität, wenn es auf die Zielgerade gelangt. An Wettbewerben, die keine Vorgaben machen, nehme ich regelmäßig nicht teil. Wenn mich ein Thema anspricht, schreibe ich oft spontan drauflos, sobald ich eine Idee, ein Motiv habe, das mich dann aufs Genre festlegt, sofern es die Vorgabe nicht schon tut. Dabei dauert die Überarbeitung ein Mehrfaches der Zeit fürs Schreiben. Andererseits ist es nicht ungewöhnlich, dass eine Idee sich in mir festsetzt und ich sie über längere Zeit in Gedanken soweit formuliere, dass sie beinahe druckreif in die Tastatur kommt. Auf diese Weise haben sich Krimis, Horror oder Mystisches ebenso zu Siegergeschichten gemausert wie kürzlich meine erste Liebesgeschichte.

– Sie haben Ihre Bücher ohne einen Verlag in Eigenregie veröffentlicht. Was hat Sie dazu bewogen, es auf diesem Wege zu versuchen? Und halten Sie in der heutigen Zeit Verlage überhaupt noch für nötig?

Leider hält sich hartnäckig die Erwartung der Leser, die Werke der Selfpublisher hätten vor Verlagen nicht bestanden. Obwohl ich dem in vielen Einzelfällen zustimme, sehe ich das Hindernis eher in der Kapazität. Das belegen für mich die Zahlen. Wenn ein Kleinstverlag »sich bemüht«, jährlich fünf bis zehn Bücher zu verlegen, und ein großer auf 50 bis 150 kommt, sind die veröffentlichten 10.000 bis 15.000 Bücher pro Jahr eine Riesenleistung. Die 70.000 bis 100.000 Werke der Selfpublisher passen da einfach nicht rein.
Bei mir war gewiss kein Frust über einen ausgebliebenen Verlagsvertrag die Ursache, wenn ich auch Ungeduld zugebe. Mitte 2019 wollte ich die Wartezeit auf eine Antwort auf meine Manuskripteinsendung von »Siebenreich« überbrücken. Also kürzte ich für einen Schreibwettbewerb die Idee für einen 250-Seiten-Krimi auf zehn Seiten, reichte ihn jedoch wegen einer bevorstehenden Reise nicht mehr ein. Während des neunstündigen Flughafenaufenthalts schrieb ich weitere drei Kurzkrimis, und die Idee für eine eigene Anthologie war geboren: »Schmunzelmord – 25 kriminelle Kurzgeschichten aus dem Münchner Norden«. Mein Gedanke war: »Lass einen Verlag die Printversion herausbringen, veröffentliche du dein eBook.« In den Internetforen stieß ich beim Stichwort eBook regelmäßig auf Selfpublishing. Je mehr ich darüber las, umso interessanter schien es: Schließlich hört mein Projekt nicht mit der Manuskripteinsendung auf! Sondern ich entscheide, was unter welchem Titel veröffentlicht wird, ich gestalte das Cover, ich recherchiere eventuelle Rechte Dritter, ich mache den Buchsatz und so weiter. Ich fand die Veröffentlichung meiner ersten Anthologie »Schmunzelmord« so prickelnd, dass ich aus Überzeugung selbst veröffentliche. Sollte sich jedoch ein Verlag interessieren, wäre ich gewiss nicht abgeneigt. Verlage bieten ein Renommee, das der Selfpublisher sich selten erarbeiten kann. Schon die Neugier auf eine Zusammenarbeit wäre für mich Spannung pur: professionelles Lektorat, Korrektorat und ein Marketing, wofür ich nicht die Mittel und die Beziehungen habe. Die Professionalität ist es, die auch heute noch Verlage am Leben halten soll. Viele Leser können oder möchten nicht unbesehen im Internet kaufen, sie wollen ein Buch in der Hand halten und sich mit dem Buchhändler darüber unterhalten. Dieser Buchhändler hat natürlich nur die Werke im Regal, die die Auswahl und Qualitätssicherung durch Verlage erfolgreich bestanden haben, und dem Online-Händler gebricht es am persönlichen Kontakt.

– Was können wir von dem Autor Michael Kothe in der nächsten Zukunft erwarten? Sind bereits neue Schreibprojekte in Planung? Stehen außerdem Termine für Messen, Lesungen & Co. fest, bei denen man Sie live erleben kann?

Kürzlich habe ich meine zwei neuesten Bücher auf den Markt gebracht. Jetzt sind Dinge dran, die ich aufgeschoben habe. Das hält mich jedoch nur von der durchgängigen Arbeit an Band 2 von »Siebenreich« ab. Die ersten 100 Seiten sind im Entwurf geschrieben. Kurzgeschichten für Schreibwettbewerbe entstehen laufend weiter. Bis zu drei Tage kann eine einzelne Geschichte beanspruchen. Ungefähr die Hälfte der Anthologie 2020/2021 von »Quer Beet aufs Treppchen« hätte ich schon gefüllt. Unentschlossen bin ich, ob ich davon die Kurzkrimis abzweigen und für eine Krimi-Anthologie verwenden soll, die aber ernsthafter als »Schmunzelmord« würde. Es hängt davon ab, wie viele Ausschreibungen mich bis Mitte 2021 ansprechen. Neben dem Schreiben habe ich die Öffentlichkeitsarbeit für meine Bücher beinah als Hobby entdeckt: Eigene Homepages für jedes Buch, Leseproben auf Internetplattformen und in Foren, Presseartikel und Autorenlesungen. Leider hindert mich Corona an Lesungen, ich komme nicht aus Spanien fort, meiner Wahlheimat neben Bayern. Seit April schieben eine Bibliothek und ich eine Terminabsprache vor uns her. So bleiben mir zwei Dinge: Autorenlesungen auf YouTube – bisher drei – und die Absicht, Lesungen in Krankenhäusern, Seniorenheimen und lokalen Kultureinrichtungen abzuhalten. Hierfür eignen sich Kurzgeschichten bestens. Solche Veranstaltungen möchte ich durchführen, wenn ich mich ab dem Spätherbst in München befinde. Auf neue Bücher muss man bis nächstes Jahr warten.

Das Team von Leserkanone.de dankt Michael Kothe für die Zeit, die er sich genommen hat!

Weiterführende Links:
Offizielle Webseite von Michael Kothe
»Siebenreich - Die letzten Scherben« bei Leserkanone.de
»Siebenreich - Die letzten Scherben« bei Amazon
»Quer Beet aufs Treppchen« bei Leserkanone.de
»Quer Beet aufs Treppchen« bei Amazon
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