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Franziska Franz 0 Fans
Herkunft: Deutschland
Webseite: Offizielle Homepage von Franziska Franz
Twitter: @franziskafranz7
Facebook: ffranz2
Instagram: franziskafr
Interview: Leserkanone.de-Interview mit Franziska Franz vom 18.10.2020
 
Leserkanone.de-Exklusivinterview vom 18.10.2020
In ihrem aktuellen Roman »Eisernes Verderben« macht Franziska Franz Frankfurt am Main unsicher. Im Interview mit Leserkanone.de sprach die Autorin über das Buch, über den Sprung vom Kinderbuch zum Kriminalroman und über ihre zukünftigen Projekte.

– Frau Franz, vor Kurzem erschien Ihr neuer Roman »Eisernes Verderben«. Womöglich hat noch nicht jeder Besucher unserer Webseite Notiz von dem Buch genommen, könnten Sie es unseren Lesern daher kurz mit eigenen Worten vorstellen?

Sehr gern.
Zwei ehemalige sportbegeisterte Psychologiestudenten treffen sich nach langer Zeit durch Zufall in Frankfurt wieder. Nach einem heftigen Streit vor einigen Jahren haben sie sich aus den Augen verloren. Sie beschließen, Frieden zu schließen und wollen sogar gemeiinsam für den Ironman-Triathlon trainieren, der jedes Jahr in Frankfurt stattfindet. Doch dann bekommt einer der beiden eine Drohung per E-Mail. Ein perfides Spiel nimmt seinen Lauf.

– Den Lesern welcher anderer Autoren oder welcher anderen Romane würden Sie Ihr Buch ans Herz legen? Haben Sie literarische Vorbilder? Was sind Ihre eigenen Lieblingsromane?

Ich würde dieses Buch allen Thriller- LiebhaberInnen empfehlen. Wer meinen »Blutmain« gelesen hat, sollte auch dieses Buch spannend finden. Meine eigenen Lieblingsromane? Natürlich diverse historische Romane von: Thomas Mann, Kurt Tucholsky, Heinrich Mann etc. aber auch zeitgenössische Romane, Krimis und Thriller, z.B. von Somin Beckett, Michael Tsokos etc.

– Tagtäglich erscheinen unzählige neue Kriminalromane, und es ist schwer, aus der breiten Masse herauszustechen. Was halten Sie selbst für die größten Alleinstellungsmerkmale Ihres Buchs, wegen denen man unbedingt bei Ihnen zuschlagen sollte?

Da ich dieses Jahr selbst in der Jury des besten Debüt-Krimis für den »Debüt-Glauser« sitze, weiß ich das sehr wohl.
Ich würde meine Bücher jenen Lesern empfehlen, die sich für psychopathische, soziopathische Täter interessieren. Außerdem werfe ich in meinen Büchern immer einen Blick auf die Gesellschaft. Und natürlich empfehle ich sie all jenen, die Krimis mit Lokalkolorit mögen.

– Sie haben sich zum wiederholten Mal dazu entschieden, Frankfurt am Main zum Handlungsort Ihres Romans zu machen. Wie kam es dazu? Was macht die Stadt zu einem idealen Schauplatz für das (geschriebene) Verbrechen? Und sollte man selbst aus Frankfurt stammen oder einen persönlichen Bezug zur Region haben, um größtmögliche Lesefreude an Ihrem Roman zu empfinden?

Wie ich oben bereits schrieb, sollte man Spaß an Lokalkolorit haben. Man muss dafür nicht unbedingt aus Frankfurt stammen. Die Stadt ist jedoch so bunt und auch schrill, dass ich vermutlich noch zehn weitere Krimis in dieser Stadt spielen lassen könnte und möchte. Natürlich wohne ich selbst in Frankfurt und kann vor Ort hervorragend recherchieren.

– Nachdem Sie vor drei Jahren noch Kinderbücher über langnasige Hasen und Waldgeister geschrieben hatten, folgte zuletzt Krimi auf Krimi. Wie kommt man als - davon gehen wir einfach mal aus - friedliebender Mensch dazu, sich wiederholt mit dem Verbrechen auseinanderzusetzen? Was bedeutet Ihnen das Krimigenre persönlich?

Das ist eine lustige Geschichte - während meiner Zeit als Kinderbuchautorin fragte mich ein Verleger, ob ich eine kriminelle Kurzgeschichte für eine Anthologie beisteuern wolle. Das war eine tolle Herausforderung und wurde eine Geschichte mit viel schwarzem Humor, über einen Sternekoch, der seine Frau wegen seiner Geliebten mit einem großartigen Menü um die Ecke gebracht hat. Damals habe ich im wahrsten Sinn des Wortes Blut geleckt und bin den Vereinen: »Syndikat« und »Mörderische Schwestern« beigetreten. Ich kenne nirgendwo sonst so viele entspannte und humorvolle Menschen, wie in diesen Vereinen. Vermutlich schreiben wir uns mit unseren Krimis den Frust von der Seele. Außerdem kann man mit Krimis so ganz nebenbei auf gesellschaftliche Missstände aufmerksam machen, finde ich.

– Während heutzutage viele Autoren bei der Verlagssuche von Vorneherein abwinken und selbst publizieren, sind Ihre Bücher in den letzten drei Jahren bei fünf verschiedenen Verlagen erschienen. Was halten Sie im Jahre 2020 für das eindringlichste Pladoyer dafür, als Autorin nach wie vor auf den »klassischen Weg« der Publikation über Verlagshäuser zu setzen?

Es ist meiner Meinung nach nichts dagegen zu sagen, ein Buch selbst zu veröffentlichen, wenn es zuvor bei einem Verlag erschienen ist und die Rechte nach Jahren an den Autor zurückgegangen sind. Ich persönlich arbeite sehr gern mit meinen Verlagen zusammen. Das erspart erstens viel Mühe und zweitens wird im Verlag natürlich extrem auf Qualität geachtet. Wenn man beispielsweise ein Manuskript vielfach versendet hat und abgelehnt wurde, dann sollte man ganz kritisch noch einmal den Text überdenken, statt ihn aus diesem Grund selbst zu veröffentlichen. Verlage wissen allzu gut, was sich verkauft und warum Texte abgelehnt werden. Ich finde nichts enttäuschender als ein qualitativ schlechtes Buch.

– Was können wir von der Autorin Franziska Franz in der nächsten Zukunft erwarten? Sind bereits neue Buchprojekte in Planung? Stehen außerdem Termine für Messen, Lesungen & Co. fest, bei denen man Sie live erleben kann?

Natürlich arbeite ich längst wieder an einem neuen Krimi, besser gesagt gleich an zwei Krimis.
Vom Gmeiner-Verlag hatte ich gemeinsam mit vier weiteren Autoren eine Live-Lesung im »City Hotel Hilton«, beim »Open Books Festival«. Leider schon ein paar Tage her.
Allerdings gibt es eine Lesung beim Krimitag, 8. Dezember, bei Buch&Wein, Berger Straße 122, 60316 Frankfurt. Dort lese ich ab 18Uhr mit sieben weiteren Autoren aus unserer gemeinschaftlichen Anthologie: »Banken, Bembel und Banditen«, Gmeiner-Verlag, Kurzgeschichten aus Rhein-Main.
(Der Krimitag wird jedes Jahr deutschlandweit in vielen verschiedenen Städten anlässlich des Todestages von Friedrich Glauser, einem der bedeutendsten Krimiautoren des 19. Jahrhunderts, vom Syndikat ausgetragen.)
An diesem Tag ist eine Anmeldung wegen der Corona-Bestimmungen unbedingt erforderlich.
Bei Youtube gibt es unter meinem Namen: Franziska Franz-Autorin seit kurzer Zeit auch einige Buchvorstellungen.
Ich hoffe, dass auch wir AutorInnen im nächsten Jahr wieder häufiger die Chance haben, live zu lesen. Dieses Jahr ist für uns alle nicht einfach.

Das Team von Leserkanone.de dankt Franziska Franz für die Zeit, die sie sich genommen hat!

Weiterführende Links:
Offizielle Webseite von Franziska Franz
Franziska Franz bei Twitter
Franziska Franz bei Facebook
Franziska Franz bei Instagram
»Eisernes Verderben« bei Leserkanone.de
»Eisernes Verderben« bei Amazon
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