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Marlen Rohde 0 Fans
Herkunft: unbekanntes Herkunftsland
Pseudonym: Svarlen Edhor
Facebook: Brausesee
Instagram: brausesee_autoren
Interview: Leserkanone.de-Interview mit Svarlen Edhor vom 05.02.2021
 
Leserkanone.de-Exklusivinterview vom 05.02.2021
In ihrem neuesten Buch laden Svarlen Edhor ihre Leser in die »WG der Glücksbringer« ein. Im Interview mit Leserkanone.de sprachen die Autoren der »Brausesee-Saga« über das Buch, über lustige Fantasyromane, über das Schreiben im Duett und über ihre zukünftigen Projekte.

– Svarlen Edhor, vor Kurzem erschien Ihr neuer Roman »Die WG der Glücksbringer«. Womöglich hat noch nicht jeder Besucher unserer Webseite Notiz von dem Buch genommen, könnten Sie es unseren Lesern daher kurz mit eigenen Worten vorstellen?

Sehr gern! »Die WG der Glücksbringer« ist unser neuntes Buch, was in einem fiktiven Universum am sog. »Brausesee« angesiedelt ist. Das Besondere an diesem Setting: Alle unsere Figuren sind Haushaltsgegenstände oder Dinge des täglichen Lebens. So gibt es sprechende Föhns, Staubhaufen mit Größenwahn - und in der »WG der Glücksbringer« eben die typischen Glücksbringer, die jeder von uns kennt: Hufeisen, Schwein, Kleeblatt, Schornsteinfeger und Glückspilz.
Alle haben individuelle Persönlichkeiten, die man auch im echten Leben so antrifft. Zum Beispiel ist Marius van Kompost (das Kleeblatt) besessen von Meditation, immer auf der Suche nach der ultimativen Minimalisierung des Alltags, liebt alles, was ökologisch ist und bringt dies natürlich auch in jedem zweiten Satz seinem Gesprächspartner näher.

– Den Lesern welcher anderer Autoren oder welcher anderen Romane würden Sie Ihr Buch ans Herz legen? Haben Sie literarische Vorbilder? Was sind Ihre eigenen Lieblingsromane?

Das Genre »Lustige Fantasy« ist in Deutschland leider noch nicht so stark vertreten. Englischsprachige Pendants wären Terry Pratchett, Ben Aaronovitch und vor allem Douglas Adams.
Generell ist der Schreibstil auf für alle Nicht-Germanisten flüssig zu lesen und ordnet sich dem unter, was uns am Wichtigsten ist: Den Leser zum Lachen zu bringen! Wer also auf durchgeknallte Lektüre steht und die ein oder andere Anspielung auf Videospiele, Gesellschaft, Politik oder Alltag mit einem Schmunzeln genießen kann, ist bei uns goldrichtig.

Zu den Vorbildern: Eigentlich inspiriert uns alles, was Menschen zum Lachen bringt. Das Leben ist ja oftmals nicht so witzig und liefert uns täglich Aufgaben, da ist es einfach schön, wenn man den Menschen etwas geben kann, wo sie mal abschalten können. Jede/r Autor/in, der dafür sorgt, gilt eigentlich schon als Vorbild.

Privat lesen wir gern Fantasy, Dystopien und Sachbücher.

– Was macht die fünf Bewohner der Wohngemeinschaft in Schmetterlingsend zu solch »besonderen« Romanfiguren, dass man sie unbedingt kennenlernen sollte? Was schätzen Sie an ihnen persönlich?

Als Autoren schätzen wir die unterschiedlichen Charaktere und ihre Eigenschaften, die aber niemals komplett über die Stränge schlagen. Der schwarze Humor ist eher als grauer Humor zu verstehen und gibt dem ganzen Pfeffer, ohne zu scharf zu werden.
Die Persönlichkeiten der Bewohner schweifen so stark auseinander, dass geradezu absurd komische Dinge passieren MÜSSEN.
Zum Beispiel Hugo Hufeisen, dessen Lebensziel darin besteht, DVD Videos vom Krafttraining über das Internet zu verkaufen. Leider sind zur Zeit aber nur seine Eltern Kunden und auch die haben schon jedes Video zweimal gekauft, was die Lage in der WG natürlich zuspitzt, da sein Teil der Miete von seiner Seite nicht aufgebracht werden kann.
Das ärgert vor allem Norman Toxikus (Glückspilz) und Ebert Kothlett (Schwein). Sie sind eher die jung-gebliebenen, schnippischen Draufgänger, haben jedoch auch eine zarte Seite an sich und einen Blumenladen aufgemacht. Nun bezahlen sie durch Hugos Eskapaden auch noch einen größeren Teil der Miete.
Mittendrin steckt natürlich Marius van Kompost, der versucht, zwischen den Parteien meditativ das Gleichgewicht zu erhalten.
Was kann da schiefgehen?

– Wie gelingt es, beim Schreiben eines satirischen Buchs wie dem Ihren auf Knopfdruck humorvoll zu sein und locker und witzig zu klingen? Wie erhalten Sie während eines wochen- oder monatelangen Schreibprozesses die dafür notwendige Stimmung?

Die meiste Inspiration kommt wirklich aus dem Alltag, da wir gern mit Menschen reden und zusammen lachen. Die Brücke über die Schneise der Inspiration muss dann aber doch manchmal mittels Süßkram á la Schokolade und leicht verwertbaren Kohlenhydraten geschlagen werden.

– Wie kamen Sie zu dem Entschluss, Ihre Bücher als Gemeinschaftsprojekte zu verfassen?

Wir machen eigentlich fast alles zusammen, somit lag es nahe, die Sache gemeinsam zu schreiben. Wir kennen uns schon das halbe Leben und haben auch ungefähr den gleichen Humor.

– Wie funktioniert es, zu zweit an einem Buch zu schreiben? Legen Sie vorher fest, wer die einzelnen Segmente schreibt, oder wird es während der Arbeit am Buch kurzfristig entschieden? Oder schreibt nur einer von Ihnen, während der andere Input liefert? Wie schaffen Sie es, dass am Ende alles »wie aus einem Guss« wirkt und stilistisch zusammenpasst?

Es beginnt meistens mit einem Buchtitel. Dann folgt eine grobe Übersicht in einer Art Mindmap und dann geht es auch schon los. Wir schreiben sowohl einzeln als auch zusammen, gleichzeitig als auch versetzt.
Oftmals entwickelt sich dann beim Schreiben die ein oder andere Situation spontan. Die größte Herausforderung ist es dabei, den Leser nicht zu langweilig und genüsslich immer wieder nicht-vorhersehbare Situationen zu schaffen, die aber zur Komik passen.

– Welche Aspekte an der schreiberischen Arbeit des jeweils anderen schätzen Sie besonders? Gibt es Dinge, die der jeweils andere von Ihnen womöglich sogar ein kleines Stückchen besser beherrscht als Sie selbst?

Ganz klar! Marlen verliert sich in der Beschreibung von Gegenständen und Landschaften, während Sven sich meistens um den Humor kümmert.

– Sie haben »Die WG der Glücksbringer« und Ihre vorausgegangenen Bücher ohne einen Verlag in Eigenregie veröffentlicht. Was hat Sie dazu bewogen, es auf diesem Wege zu versuchen? Und halten Sie in der heutigen Zeit Verlage überhaupt noch für nötig?

Verlage werden selbstverständlich auch in Zukunft eine große Rolle spielen und viele der schönsten Bücher dieser Welt werden unter diesen veröffentlicht. Generell ist es für Autoren, die gern näher an den eigenen Lesern sein wollen und hohe künstlerische Freiheit genießen möchten, zu überlegen, ob sie nicht selbst veröffentlichen oder sogar einen kleinen Verlag dafür gründen. Wichtig dabei ist aber, dass man einen dem Leser gerechten, hohen Anspruch an die eigene Arbeit stellt und sich Hilfe holt, wenn es sein muss.
Logischerweise trägt man natürlich auch das eigene finanzielle Risiko.

– Was können wir von dem Autorenduo Svarlen Edhor in der nächsten Zukunft erwarten? Sind bereits neue Buchprojekte in Planung? Stehen außerdem Termine für Messen, Lesungen & Co. fest, bei denen man Sie live erleben kann?

Auch in diesem Jahr wird es natürlich wieder viele Brausesee Neuveröffentlichungen geben! Uns schwebt da vielleicht schon eine Story im Weltraum oder auch mit Figuren des Kasperletheaters vor ...
Als Valentinstags-Special veranstalten wir am 14.02.21 um 14.00 Uhr auf unserem Instagram-Account @brausesee_autoren (https://www.instagram.com/brausesee_autoren/) und bei Susis und Francis Leseecke (https://www.facebook.com/susisleseecke) auf Facebook eine exklusive Live-Lesung einer Romance-Satire, die so noch nie veröffentlicht wurde!
Titel: »Molly lässt die Herzen schmelzen«

Das Team von Leserkanone.de dankt Svarlen Edhor für die Zeit, die sie sich genommen haben!

Weiterführende Links:
Svarlen Edhor bei Facebook
Svarlen Edhor bei Instagram
»Die WG der Glücksbringer« bei Leserkanone.de
»Die WG der Glücksbringer« bei Amazon
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Ein Interview von: Daniela Peine  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz