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LESERKANONE
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Jennifer Lehr 0 Fans
Herkunft: unbekanntes Herkunftsland
Pseudonym: P.J. Lehmann
Webseite: Offizielle Homepage von Jennifer Lehr
Facebook: P.J.LehmannAutoren
Instagram: p.j.lehmann
Interview: Leserkanonen-Interview mit P.J. Lehmann vom 21.11.2021
 
Leserkanonen-Exklusivinterview vom 21.11.2021
Zwei Bände der Buchreihe »Wiederkehr der Götter« des Autorenduos P.J. Lehmann hat der Piper Verlag bereits veröffentlicht: »Der Schatten des Todes« und »Der Preis des Lebens«. Im Interview mit Leserkanone.de sprach das Duo über die Bücher, über das Schreiben als Gemeinschaftsarbeit und über seine zukünftigen Projekte.

Frau Lehr, Herr Hahmann, in diesem Jahr erschien im Piper-Imprint »Wundervoll« Ihr Roman »Der Preis des Lebens«, der zweite Band Ihrer Reihe über die »Wiederkehr der Götter«, die im vergangenen Jahr mit »Der Schatten des Todes« ihren Anfang genommen hatte. Womöglich hat noch nicht jeder Besucher unserer Webseite Notiz von der Reihe genommen, könnten Sie sie unseren Lesern daher kurz mit eigenen Worten vorstellen?

In der Reihe geht es um Halvar und Iouna. Halvar ist ein entstellter Kopfgeldjäger und Iouna eine davongelaufene Prinzessin. Ihre beiden Wege kreuzen sich, nachdem Halvar den Auftrag bekommen hat, sie zu finden. Allerdings läuft nicht alles so wie geplant und irgendwann wird klar, dass weitaus höhere Mächte ihre Finger im Spiel haben. Was genau die Götter Athan, Xhar und Norna von den beiden wollen und wobei sie die Hilfe der beiden Protagonisten brauchen, wird im Laufe der Reihe klar.

Den Lesern welcher anderer Autoren oder welcher anderen Romane würden Sie Ihre Bücher ans Herz legen? Haben Sie literarische Vorbilder? Was sind Ihre eigenen Lieblingsromane?

Das »Weilburger Tageblatt« verglich uns mit Game of Thrones. Allerdings wissen wir nicht, ob die Einschätzung hinkommt, das liegt wohl individuell am Leser. Die Richtung könnte aber stimmen - zumindest später. Ein bestimmtes Vorbild haben wir nicht, wir denken, dass wir aus allen möglichen Bereichen etwas dabei haben. Viel Inspiration lieferten uns auch Sagen, Legenden oder Opern wie Tristan und Isolde. Lieblingsbuch von Patrick: A song of ice and fire. Lieblingsbuch von Jennifer: Die Ayla Romane.

Tagtäglich erscheinen unzählige neue Fatasyromane, und es ist schwer, aus der breiten Masse herauszustechen. Was halten Sie selbst für die größten Alleinstellungsmerkmale Ihrer Reihe, wegen denen man unbedingt bei Ihnen zuschlagen sollte?

Wir schreiben realistisch, trotz dem Aspekt der Magie und der erfunden Welt. Das beginnt beim Aufbau zwischenmenschlicher Beziehungen bis hin zu Kämpfen, die ohne Magie stattfinden. Bei uns erlernt kein Held binnen Wochen das perfekte Führen einer Klinge oder ist ohne Fehler. Bei uns werden Konflikte auch mal durch Reden gelöst. Unser Schwerpunkt ist zudem auch nicht die Fantastik allein, sondern mehr der Aufbau von Charakteren und dem damit verbundenen Hauptplot. Jeder Leser, der bereit ist, sich vollkommen auf eine Welt und deren Figuren einzulassen, sollte zuschlagen!

Was macht Iouna und Halvar zu solch »besonderen« Romanfigur, dass man sie unbedingt kennenlernen sollte? Was schätzen Sie an ihnen persönlich?

Halvar ist kein allseitsbeliebter Badboy. Ich glaube, das ist das, was wir am meisten an ihm schätzen. Er besitzt für alles seine Motive, die im Laufe des ersten Bandes ans Licht kommen. So besitzt er die Fähigkeit einzulenken, wenn er mal falsch liegt und ist nicht gewollt heroisch veranlagt. Er würde nie einen Feind nicht töten, nur weil er versucht, besser zu sein als derjenige. Bei Iouna ist es, dass sie zu anfang noch etwas unbeholfen wirkt, aber im Laufe der Zeit immer mehr reift, da sie nie die Machtkämpfe in ihrer Heimat leibhaftig gespürt hat, sondern sie zuvor etwas aus der Ferne betrachten durfte. Ihre Ideen sind nicht immer die besten, aber sie werden besser. Durch das Leben auf der Straße hat sie zudem keine oberflächliche Art entwickelt und behandelt Menschen, wie jene ihr entgegenkommen.

Wie kamen Sie zu dem Entschluss, die Reihe als Gemeinschaftsprojekt zu verfassen? Und wie funktioniert es, zu zweit an einem Buch zu schreiben? Legen Sie vorher fest, wer die einzelnen Segmente schreibt, oder wird es während der Arbeit am Buch kurzfristig entschieden? Oder schreibt nur einer von Ihnen, während der andere Input liefert? Wie schaffen Sie es, dass am Ende alles »wie aus einem Guss« wirkt und stilistisch zusammenpasst?

Halvar und Iouna waren Figuren eines RPG´s in unserem Forum, das heißt, wir haben eine Geschichte mit anderen geschrieben, bei der jeder Mitspieler seine ausgedachte Figur steuert. Als das RPG zu Ende ging, bekamen wir, was die Geschichte unserer beiden Figuren anging, sehr viel positives Feedback. Dass wir daraus eine eigene Geschichte machen sollten - und das haben wir. Natürlich mussten wir eine komplett neue Welt erschaffen, die Namen der Protagonisten ändern, aber der Kern der Geschichte ist ähnlich. Zu zweit zu schreiben funktioniert sehr gut, wenn man ähnliche Vorstellungen und Werte vertritt. Bei uns ist es so, dass wir aus zwei Perspektiven schreiben. Halvar und Iouna natürlich. Patrick schreibt Halvars Perspektive und Jennifer die Sicht von Iouna. Danach korrigieren wir uns gegenseitig. So entstehen auch die Dialoge, in dem jeder von uns die Position einnimmt und aus der Sicht der Charaktere antwortet - oder eben aus der Sicht einer Nebenfigur. Es entsteht ein realistischer Dialog und nicht ein: »Was würde er/sie sagen?«. Das sorgt auch sehr oft für Lachanfälle oder Krisen, weil die Charaktere nicht das antwortet oder macht, was wir gebracht hätten, um zu einem bestimmten Ausgang zu kommen. Also mussten wir ab und an einiges ändern. Wenn der Charakter »Nein« sagt, sagt er »Nein« und nicht »Ja«. Dann ist das so und wir passen unsere Protagonisten nicht der gewollten Situation an. Um die Dialoge herum, die wir meist über Whatsapp führen, wird dann auf dem Computer die Geschichte geschrieben. Im Laufe der Zeit sind unsere beiden Schreibstile so eine gewisse Symbiose eingegangen. Vor allem, da gerade unser erster Band nicht Version 1.0, sondern sicherlich schon 9.0 ist. Es gibt feine Unterschiede, aber die sind wegen der beiden unsterschiedlichen Sichten auch gewollt.

Welche Aspekte an der schreiberischen Arbeit des jeweils anderen schätzen Sie besonders? Gibt es Dinge, die der jeweils andere von Ihnen womöglich sogar ein kleines Stückchen besser beherrscht als Sie selbst?

Jennifer: Ich schätze bei Patrick vor allem, dass er bei meinen häufig aufkommenden Ideen nicht vollkommen die Nerven verliert. Ich glaube, das ist gar nicht so einfach manchmal. Wir ergänzen uns gut. Als Master of Science kennt er sich wesentlich besser damit aus, mit welcher Waffe man gegen welche Rüstung kämpfen könnte/sollte. Das erleichert solch ein Projekt immens, wenn man sich an physikalische Richtlinien halten kann - und einer sich damit auskennt. Außerdem ist er eine Koryphäe darin, unsere Karten zu malen oder wichtige Eckdaten aufzulisten. Dazu bin ich zu faul, aber wäre darin auch viel langsamer als er. Außerdem ist es toll, dass wir uns zu Anfang des RPG´s kaum kannten und nun seit Jahren sehr gute Freunde sind.

Patrick: Ich schätze an Jenna besonders, dass sie nie aufhört, über die Geschichte nachzudenken und sie verbessern zu wollen. Ich glaube, das ist eine Grundvoraussetzung, ein Buch fertig zu stellen - und auch beim gemeinsamen Schreiben. Man kann super mit ihr zusammenarbeiten und es ist jederzeit ein gemeinsames Arbeiten am Projekt. Sie akzeptiert meine Meinung zu ihren Ideen und falls wir mal in etwas nicht übereinstimmen, wird immer eine Lösung gesucht, mit der beide zufrieden sind - was für gewöhnlich auch die beste Lösung für das Projekt ist. Sie kümmert sich hervorragend um unsere Social Media Kanäle und den Kontakt mit Fans, anderen Autoren etc. Darin ist sie weit besser als ich. Zudem liebe ich es, wie unsere Gespräche (egal ob über die Geschichte oder Privates) von todernst bis absolut absurd und albern schwanken können, als wäre es das normalste auf der Welt. Zu guter Letzt schätze ich natürlich unsere Freundschaft, die mit dem RPG begann sehr!

Was können wir von dem Autorenduo P.J. Lehmann in der nächsten Zukunft erwarten? Oder von Ihnen einzeln? Sind bereits neue Buchprojekte in Planung? Stehen außerdem Termine für Messen, Lesungen & Co. fest, bei denen man Sie live erleben kann?

Zur Zeit schreiben wir am 3. Band unserer Reihe. Allerdings haben wir als Nebenprojekt auch einen Sci-Fi Roman in der Mache, den wir im ähnlichen Stil verfassen - aus zwei Perspektiven. Konkrete Daten zu beidem gibt es aber noch nicht. Allerdings lässt auch die Welt um Halvar und Iouna Raum nach oben offen. So ist es nicht unwahrscheinlich, dass wir drei Bände anhängen, die sich dann mit insgesamt sechs Perspektiven beschäftigen. Trotzdem sind die ersten drei Bände dann als eigene Reihe zu verstehen.
Wer Lust auf Lesungen hat, können wir raten, unseren Instagram-Account im Auge zu behalten, da kündigen wir solche immer an. Durch Corona machen wir viel online, weil das einfacher zu bewerkstelligen ist. Ebenso findet man uns unter »P.J. Lehmann« auf Patreon, wo es neben Fanmerch zu unseren Büchern auch eine Verlinkung zu einem Discord-Server für alle gibt, auf dem wir ebenso Lesungen halten werden, ohne, dass alle auf Instagram angemeldet sein müssen. Wir versuchen, für Leser, potenzielle Leser und Fans zugänglich zu sein, daher findet man uns fast überall. Ebenso auf Facebook. Man kann uns Fragen zum Buch stellen, wenn man sich unsicher ist, ob es für jemanden das Richtige ist, Lob oder Kritik äußern. Wir sind da recht offen und ehrlich.
Ansonsten planen wir grundsätzlich auch wieder wirkliche Live-Lesungen, sobald die Situation diese wieder zulässt. Darüber informieren wir natürlich auch über die oben genannten Kanäle!

Das Team von Leserkanone.de dankt dem Autorenduo P.J. Lehmann für die Zeit, die sie sich genommen hat!

Weiterführende Links:
Offizielle Webseite von P.J. Lehmann
P.J. Lehmann bei Facebook
P.J. Lehmann bei Instagram
P.J. Lehmann bei Patreon
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»Wiederkehr der Götter 2 - Der Preis des Lebens« bei Leserkanone.de
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