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Maja Overbeck 20 Fans
Herkunft: Deutschland
Webseite: Offizielle Homepage von Maja Overbeck
Facebook: majaoverbeck.de
Instagram: majaover
Interviews: Leserkanone.de-Interview mit Maja Overbeck vom 17.11.2019
  Leserkanone.de-Interview mit Maja Overbeck vom 02.09.2020
 
Leserkanone.de-Exklusivinterview vom 02.09.2020
Was dank des Tiefs »Kirsten« vor einigen Tagen fürs ganze Land galt, gilt für Maja Overbeck schon seit einigen Wochen: »Es könnte stürmisch werden«. Im Interview mit Leserkanone.de sprach die Autorin über eben jenes neue Buch, über Norddeutschland und über das Schreiben von Bestsellern.

– Frau Overbeck, ein knappes Jahr ist vergangen, seitdem wir Sie zuletzt zu einem Gespräch begrüßen konnten. Was hat sich in der Zwischenzeit im Autorinnenleben der Maja Overbeck getan?

Ja, Wahnsinn, so schnell vergeht ein Jahr! Und dieses war wohl für die meisten Menschen ein ziemlich besonderes. Ich bin sehr dankbar, dass ich dies im positiven Sinne sagen kann. Ich habe einen weiteren Roman geschrieben und vor kurzem veröffentlicht, wieder im Selfpublishing. Nach dieser »zweiten Runde« bin ich überzeugter denn je von meinem Weg. Ich lerne so viel, jeden Tag, es ist verdammt anstrengend - und ganz wunderbar! Der neue Roman Es könnte stürmisch werden hat es aktuell in die Top 50 des gesamten Kindle-Shops geschafft. Das ist unglaublich und ich bin zutiefst dankbar.

– Ihr vorausgegangenes Buch »Schmetterlinge unerwünscht« hatte sich zwischenzeitlich zu einem Nummer-1-Bestseller bei Amazon gemausert. Wie fühlt es sich an, eine Bestsellerliste von ganz oben betrachten zu können? Wie erklären Sie sich selbst den Erfolg Ihrer Bücher?

Die Bestsellerfahnen sind im Amazon-Shop unglaublich wichtig für den Erfolg und die Sichtbarkeit. Da sind Bücher eben auch nur ein Produkt. Für mich sind sie aber auch ein Signal, dass das, was ich beim Schreiben fühle, das, was mich bewegt, offensichtlich bei den Leserinnen ankommt. Und das macht mich glücklich.

Wenn ich nach dem gehe, was in den Rezensionen geschrieben wird, mögen die Leserinnen meinen Schreibstil, meine authentischen Figuren und die romantischen, aber nicht kitschigen Geschichten. Ich selbst glaube, dass es vor allem daran liegt, dass ich fühle, was ich schreibe. Klingt als wäre das selbstverständlich, ist es aber nicht.

– Inzwischen ist mit »Es könnte stürmisch werden« ein neuer Roman aus Ihrer Feder erschienen. Was erwartet Ihre Leser in dem Buch?

EKSW ist eine sommerliche Liebesgeschichte, die in Hamburg und an der Nordsee spielt. Es geht um einen Neuanfang, der sich stürmischer entwickelt als geplant: Jana kehrt nach vielen Jahren in ihre Heimat Hamburg zurück. Sie ist offen für alles - nur nicht für die Liebe. Doch dann trifft sie gleich am ersten Abend auf Hek und alles kommt anders als beide dachten …

Wie schon in meinem ersten Roman war es mir vor allem wichtig, authentische Figuren zu schaffen, die sich beim Lesen schnell wie Freunde anfühlen.
Neben der großen Liebe geht es in der diesmal um die Sorgen einer alleinerziehenden Mutter, die sich ein neues Leben aufbaut, um Familienkonflikte und um Freundschaft. Und wie es sich für einen Sommerroman gehört, spielt auch das Meer eine wichtige Rolle :).

– Weshalb sollte man Ihre neuen Protagonisten Jana und Hek unbedingt kennenlernen?

Also ich bin sicher, Hek wird jede Leserin begeistern ;) Nein, im Ernst: Hinter Heks charmant unwiderstehlicher Fassade verbirgt sich eine Geschichte voller Konflikte, vor allem mit seinem Vater, dessen Firma er übernehmen soll. Aus meiner Sicht macht Hek von allen Protagonisten die größte Entwicklung im Buch durch.

Jana macht es den Leserinnen dank ihres sonnigen Gemüts leicht, sich mit ihr zu identifizieren. Sie ist eine starke, sympathische Frau, die fest und selbstbestimmt im Leben steht und trotz aller Hindernisse bei ihrem Neustart in Hamburg nie ihre positive Leichtigkeit verliert. Nur mit den Männern (ja, es gibt da mehrere!) läuft es nicht so richtig nach Plan ... :)

Neben den beiden gibt es übrigens noch eine Menge anderer interessanter Protagonisten und ihre (Neben-)Geschichten!

– Es hört sich so an, als würde Ihr Buch eine Menge norddeutsches Flair versprühen. Wie kamen Sie auf die Idee, Ihre Geschichte nach Hamburg zu verlagern? Was bedeutet Ihnen die Hansestadt selbst? Und ist Ihr Buch auch für Leser zu empfehlen, die mit Nordseewind wenig anfangen können?

Ich bin ja gebürtige Münchnerin und lebe hier wieder seit über dreißig Jahren. Aber meine Heimatstadt bringt mein Herz weit weniger zum Klopfen als Hamburg, keine Ahnung warum. Hamburg ist einfach cool und modern und vielfältig und wunderschön. Schon in meinem ersten Roman spielt die Stadt ja eine große Rolle, beim zweiten war mir gleich klar, dass er ganz dort spielen muss. Ich kenne Hamburg sehr gut, weil meine Schwester dort lebt und ich regelmäßig Zeit dort verbringe.

Und natürlich macht die Liebesgeschichte zwischen Jana und Hek auch unabhängig vom Setting im Norden viel Spaß!

– Seit dem Erscheinen Ihres Erstlingswerks »I Love Teens« sind inzwischen schon zweieinhalb Jahre vergangen. Fühlt sich das »Autorenleben« eigentlich genauso an, wie Sie sich das vorher vorgestellt haben? Was wünschen Sie sich vom deutschsprachigen Buchmarkt und von Ihrer Leserschaft im Speziellen?

Wenn ich ehrlich bin, habe ich mir nichts vorgestellt. Weil ich gar nicht geplant hatte, ein »Autorenleben« zu führen. Aber so wie es ist, fühlt es sich gut an. Man braucht starke Nerven, und muss mit einer ständigen Achterbahn der Gefühle leben können. Heute liebst du, was du tust, morgen zweifelst du an jedem Satz, den du je geschrieben hast. Aber das ist wohl in jedem kreativen Beruf so.
Ich wünschte mir manchmal, dass Bücher weniger als schnelles Konsumgut gelesen würden, dass man das einzelne Werk mehr würdigte, sich etwas mehr Zeit bis zum nächsten ließe - und dementsprechend die Preise für eBooks auch mehr die viele Arbeit, die in einen Roman fließt, widerspiegeln würden. Aber hey, ich lebe auch davon, dass Lesewütige heute schon mal zehn Bücher und mehr im Monat lesen. Und wenn schon Konsum, dann doch gerne Bücher :)))

– Hat sich die Corona-Krise auch bei Ihrer Arbeit als Autorin bemerkbar gemacht?

Nein, Gott-sei-Dank nicht. Nie war ich dankbarer für meinen Weg als im Lockdown.

– Was können wir von der Autorin Maja Overbeck in der nächsten Zukunft erwarten? Sind bereits neue Buchprojekte in Planung? Stehen außerdem Termine für Messen, Lesungen & Co. fest, bei denen man Sie live erleben kann?

Aber natürlich! Ich arbeite schon intensiv an meiner nächsten Geschichte.
Auf die Frankfurter Buchmesse werde ich in diesem Jahr coronabedingt nicht fahren. Für meine Romane stehen auch leider keine Lesungen an. Es ist schade, aber Bibliotheken und Buchhandlungen sind immer noch sehr zögerlich Selfpublishern gegenüber und geben den Verlagsautoren eindeutig den Vorrang.
Umso glücklicher bin ich, dass ich am 17. November in der Stadtbibliothek Mannheim wieder einmal aus meinem Elternratgeber I love Teens lesen darf.

Das Team von Leserkanone.de dankt Maja Overbeck für die Zeit, die sie sich genommen hat!

Weiterführende Links:
Offizielle Webseite von Maja Overbeck
Maja Overbeck bei Facebook
Maja Overbeck bei Instagram
»Es könnte stürmisch werden« bei Leserkanone.de
»Es könnte stürmisch werden« bei Amazon
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