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Axel Ulrich 2 Fans
Herkunft: Deutschland
Webseite: Offizielle Homepage von Axel Ulrich
Facebook: axelulrichautor
Instagram: axelulrich_autor
Interview: Leserkanonen-Interview mit Axel Ulrich vom 09.06.2022
 
Leserkanonen-Exklusivinterview vom 09.06.2022
Mit »Koks im Kiel« und seinen »Herbert«-Romanen mischt Axel Ulrich derzeit zwei Genres gleichzeitig auf. Im Interview mit Leserkanone.de sprach er über seine Bücher, über freche Ermittler und über Aliens am Bodensee.

Herr Ulrich, vor Kurzem erschien Ihr neuer Roman »Koks im Kiel«. Womöglich hat noch nicht jeder Besucher unserer Webseite Notiz von dem Buch genommen, könnten Sie es unseren Lesern daher kurz mit eigenen Worten vorstellen?

Der Segler André, ehemaliger Partner meines Protagonisten Franz Walzer, kauft ein älteres Top-Regatta-Schiff und holt es in der Karibik ab. Drogenschmuggler aus Stuttgart packen ohne sein Wissen zwei Zentner Kokain in den Kiel. Sie knallen auf dem Atlantik gegen einen treibenden Container, das Kokain kommt nach oben. Sie wehren sich, die Gangster reagieren mit Anschlägen. Walzers Schwiegersohn in spe wird von ihnen mit einem Tütchen Koks in Thailand in den Knast befördert, abgezweigtes Kokain taucht auf dem Markt zum Sonderpreis auf, eine Geisel sitzt in einem Bunker in den Rheinauen und André schießt sich selbst ins Bein. Es ist eine ziemlich wilde Geschichte.

Den Lesern welcher anderer Autoren oder welcher anderen Romane würden Sie Ihr Buch ans Herz legen? Haben Sie literarische Vorbilder? Was sind Ihre eigenen Lieblingsromane?

Es gibt so viele gute andere Thriller-und-Krimi-Autoren. Ich habe gerne die Eifel-Krimis von Jacques Berndorf alias Michael Preute gelesen, die Bücher von Schorlau gefallen mir gut, da es in jedem konkret um eine andere politische oder ökonomische Sauerei geht sowie Andreas Eschbach, Adler-Olsen, Mankell, Stieg Larsson, M.A. Rothman, Andreas Gruber, Jo Nesbo, Ironmonger, Jonas Jonasson und so weiter und so weiter.

Tagtäglich erscheinen unzählige neue Kriminalromane, und es ist schwer, aus der breiten Masse herauszustechen. Was halten Sie selbst für die größten Alleinstellungsmerkmale Ihres Buchs, wegen denen man unbedingt bei Ihnen zuschlagen sollte?

Koks im Kiel ist ein spannender Drogen-Thriller, müsste natürlich für Freunde des Wassersports besonders interessant sein. Spielt meistens draußen statt drinnen, ein Outdoor-Thriller sozusagen. Und es gibt viel zu lachen.

Was macht Franz Walzer zu einer solch »besonderen« Spürnase, dass man ihn unbedingt kennenlernen sollte? Was schätzen Sie an ihm persönlich?

Ein Rezensent hat mal geschrieben, bei meinen Büchern hätten alle mehr oder weniger Dreck am Stecken und die Polizei spiele höchstens eine Nebenrolle. Das stimmt. Franz nimmt vieles nicht so ganz genau, ist ein wenig der Robin Hood und liebt es, Behörden eins auszuwischen. Staatsgläubig ist der nicht, lebt nach dem Motto - »hilf dir selbst, dann hilft dir Gott«. Ein frecher Typ.

»Koks im Kiel« ist nicht das einzige heiße Eisen, das Sie derzeit im Feuer haben, denn nebenher erscheinen auch Ihre SciFi-Thriller-Komödien der »Herbert«-Reihe. Was erwartet Ihre Leser in den Büchern? Und warum sollten sie sofort damit weitermachen, sobald sie »Koks im Kiel« fertiggelesen haben?

Naja, vor dem »Koks im Kiel« gab es ja noch den »Schoofseggl« und das »Drecksgeschäft«. Beides auch Thriller um Franz Walzer. In »Schoofseggl« geht es um einen bösartigen Stuttgarter Puffbesitzer, der Leute erpresst und in »Drecksgeschäft« um Geldwäscher, die kleine Unternehmen mittels Kindesentführung zur Geldwäsche zwingen - absolut fies.

Die »Herbert«-Bücher sind ja was ganz anderes, ein Entwicklungshelfer wird vom Planeten Goni auf die Erde geschickt, er ist ein dort erzeugter Mensch. Er soll aber nicht die Erde von allem Bösen befreien, sondern die Waffen abschaffen, weil die Bewohner von Goni Schnee- und Wassersport-Fans sind und ihrer Leidenschaft auf der Erde risikolos frönen wollen. Das gelingt weitgehend, aber auf der Erde verändert sich einiges, sobald es keine Waffen mehr gibt. Das ist ein hochinteressantes gedankliches Experiment. Denken Sie mal intensiv darüber nach! Glauben Sie, die ganz großen Länder bleiben so groß, wenn ihre Regierungen keine Waffen mehr haben?

Wie passen Krimis und Science-Fiction-Komödien zusammen? Gibt es große Unterschiede in der Herangehensweise an das Schreiben in den beiden Genres? Und anhand welcher Maßstäbe entscheiden Sie, in welche Richtung das jeweils nächste Projekt gehen soll?

Die passen eher nicht zusammen, müssen sie ja auch nicht. In der Herangehensweise gibt es für mich keinen Unterschied. »Herbert« ist kein SciFi im üblichen Sinne. Es beginnt ja damit, dass er im Bodensee notlanden muss. Herbert ist auch ganz schön schusselig, es geht um die Liebe, um seine leicht gestörte Beziehung zur Mafia und so fort. Bisher ist mir für das nächste Projekt zum Glück immer was eingefallen , bei dem ich das Gefühl habe, »wow, das wird was«.

»Koks im Kiel« unterscheidet sich von den »Herbert«-Büchern auch dadurch, dass es ein Verlagsroman ist, während Sie die anderen Werke in Eigenregie veröffentlichen. Wie kam es dazu? Was sind für Sie persönlich die größten Unterschiede im Schreiben von Verlagsromanen und Selbst-Publikationen?

Beim Schreiben gibt es für mich keine Unterschiede. Es ist schon schwer genug, einen Verlag für Krimi/Thriller zu finden, aber bei so einer Art SciFi, wie ich sie mache, winken die SciFi-Verlage ab und die normalen Verlage gruseln sich, wenn einer vom anderen Stern auftaucht. So bin ich außer Verlagsautor auch zum Selfpublisher geworden. Tut gar nicht weh! Herbert ist ja auch kein zähnefletschender Alien, hat keine Schuppen oder Federn statt Haut, sondern ist ein ganz normaler Mensch.

Was können wir von dem Autor Axel Ulrich in der nächsten Zukunft erwarten? Sind bereits neue Buchprojekte in Planung? Stehen außerdem Termine für Messen, Lesungen & Co. fest, bei denen man Sie live erleben kann?

In Kürze kommt der schrillste und schrägste »Herbert« von allen bisherigen raus, in den nächsten Wochen. In der Nummer drei bekommt es Herbert mit einer Kollegin aus Goni zu tun, die sich die letzte verfügbare Atomwaffe auf der Erde unter den Nagel reißt und sich zur Weltherrscherin aufschwingt. Wieder eine turbulente Geschichte. Zur Zeit habe ich keine Lesungen in der Pipeline und Messen auch nicht. Sollte ich allerdings eingeladen werden, komme ich gerne.

Das Team von Leserkanone.de dankt Axel Ulrich für die Zeit, die er sich genommen hat!

Weiterführende Links:
Offizielle Webseite von Axel Ulrich
Axel Ulrich bei Facebook
Axel Ulrich bei Instagram
»Koks im Kiel« bei Leserkanone.de
»Koks im Kiel« bei Amazon
»Herbert 1 - Wundertüte aus dem All« bei Leserkanone.de
»Herbert 1 - Wundertüte aus dem All« bei Amazon
»Herbert 2 - Aliens und parallele Welten« bei Leserkanone.de
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Ein Interview von: Daniela Peine  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz