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Tea Loewe 0 Fans
Herkunft: Deutschland
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Instagram: tealoewe.autorin
Interview: Leserkanone.de-Interview mit Tea Loewe vom 21.11.2019
 
Leserkanone.de-Exklusivinterview vom 21.11.2019
In ihrem aktuellen Fantasyroman berichtet die aus der Leserkanonen-Heimatstadt Leipzig stammende Autorin Tea Loewe vom »Geheimnis von Talmi'il«. Im Interview mit uns sprach die Autorin über ihr Buch, über das Fantasgenre und über das Erschaffen von Welten.

– Frau Loewe, vor Kurzem erschien Ihr Fantasyroman »Das Geheimnis von Talmi'il«. Womöglich hat noch nicht jeder Besucher unserer Webseite Notiz von dem Buch genommen, könnten Sie es unseren Lesern daher kurz mit eigenen Worten vorstellen?

Superkurz: »Zwei Königreiche – eine uralte Fehde – eine Todeswelle aus Magie«
Der Roman spielt im Zarkonischen Reich, dass sich nach Jahrhunderten des Friedens plötzlich einem vernichtenden Angriff des Nordens ausgesetzt sieht. Während das Reich förmlich überrannt wird, versuchen Thronerbe Migal Zarkon und sein bester Freund und Magier Soohl Kenton einer uralten Spur nachzugehen. Sie führt die beiden in Richtung der alten Ruinenstätte Talmi'il. Dort muss etwas verborgen liegen. Etwas, das den Krieg noch wenden könnte. Nur begeht Migal auf dem Weg dorthin einen folgenschweren Fehler, der nicht nur sein Schicksal verändert.

– Den Lesern welcher anderer Autoren oder welcher anderen Romane würden Sie Ihr Buch ans Herz legen? Haben Sie literarische Vorbilder? Was sind Ihre eigenen Lieblingsromane?

Allen Lesern von komplexeren Welten, epischen Schlachten, fantastischen Abenteuern. Leser, die etwa Game of Thrones mögen (Wobei ich mich selbst nicht direkt mit solch einer Ikone vergleichen möchte, das käme mir vermessen vor), oder die Eragon verschlungen und Herr der Ringe im TV gesuchtet haben. Meine eigenen Lieblingsromane liegen fast alle im Highfantasy-Bereich. Allen voran Harald Evers »Höhlenwelt-Saga« und die Reihe »Die Chroniken des Raben« von James Barclay.

– Nachdem sie zuvor Kurzgeschichten für Anthologien und für das Internet verfasst hatten, ist »Das Geheimnis von Talmi'il« Ihr erster Roman. Wie kam es dazu, dass Sie sich dieses Mal für ein umfangreiches Projekt entschieden haben?

Tatsächlich entstand der Roman zuerst. Durch die Einreichung bei einem Verlag bin ich überhaupt erst auf den Geschmack von Kurzgeschichten gekommen. Allerdings schreiben die sich schneller und schaffen es auch eher noch in ein Buch. Die Kurzgeschichten haben den Roman also überholt. Die Grundidee zu »Das Geheimnis von Talmi'il« geisterte mir schon lange durch den Kopf und fand also grobe Erstskizze ihren Weg Ende 2013 aufs Papier.

– Wie kam es dazu, dass Sie gerade im Fantasybereich gelandet sind? Was bedeutet Ihnen das Genre?

Fantasy bedeutet mir alles. Auch schon früher. Als Jugendliche habe ich Fantasybücher verschlungen, bin in die Welten beim Lesen förmlich reingekrochen. So sehr, dass ich kaum ansprechbar war. Da lag es nahe, selbst in dem Bereich zu starten. Ich hatte schon immer viel Fantasie, eventuell sogar zu viel. Nun hat sie einen guten Kanal gefunden.

– Was macht Soohl und Migal zu solch »besonderen« Romanfiguren, dass man sie unbedingt kennenlernen sollte? Was schätzen Sie an ihnen persönlich?

Soohl ist ein Grummel, der nach außen wirkt, als sollte man ihn lieber in Ruhe lassen. Dabei ist er im Grunde ein aufrichtiger und herzensguter Mensch und dazu ein wahnsinnig fähiger Magier. Migal hingegen ist Thronerbe wider Willen und mit einem riesigen Trotzkopf gesegnet. Oder auch nicht. Manchmal hilft ihm das, manchmal rennt er damit Wände ein, die besser stehenbleiben sollten.
Am besten ist es, die beiden in Kombination zu erleben. Da hat man immer wieder mal etwas zu lachen, manchmal möchte man den Kopf auf die Tischplatte hauen, und manchmal einfach schreien: Richtig, weiter so! Man kann mit ihnen mitfühlen, mitleiden und mitfiebern.

– Mit den Reichen von Zarkon und Tulamnit haben Sie ein ganz eigenes »Buchuniversum« erschaffen. Ist das Konstruieren einer solchen Fantasywelt bei Ihnen ein Prozess, der nach und nach während des Schreibens von statten geht, oder ging dem Verfassen zunächst erst umfangreiche Reißbrettarbeit voraus? Welcher Aufwand steckt generell in einem Buch wie »Das Geheimnis von Talmi'il«? Und nach welchen Maßstäben und mit Hilfe welcher Inspirationen haben Sie Ihre Welt gestaltet?

Mein Schreibprozess ist eine Mischung aus Reisbrettarbeit und Kapitel-zu-Kapitel-Entwicklung. Ich habe ein grobes Ziel vor Augen, doch wie genau die Figuren sich entwickeln, bestimmen sie manchmal auch selbst mit. Zuallererst male ich mir in der Regel eine Landkarte. Für Zarkons Reich gab es zusätzlich Pläne von Zaggart, der Hauptstadt, vom Schloss, von der Akademie, dem Schwesternorden und der Ruinenstätte Talmi'il. Das etwas Konkretere Plotten üben ich noch, werde aber mithilfe meiner Ersttestleserin immer besser darin, sodass ich mir zukünftig ständiges Umschreiben hoffentlich öfter ersparen kann.
In so einem Roman steckt wahnsinnig viel Arbeit. Vor allem im Ersten, bei dem man ja noch so sämtliche Fehler mitnimmt, die einem über den Weg laufen. Da reicht blankes Talent nicht. Schreiben ist auch Handwerk, das man sich erst antrainieren muss und das einer Menge Übung bedarf.

– Sie sind nun schon seit zwei Jahren schriftstellerisch tätig. Fühlt sich das »Autorenleben« genauso an, wie Sie sich das vorher vorgestellt haben? Was wünschen Sie sich vom deutschsprachigen Buchmarkt und von Ihrer Leserschaft im Speziellen?

Noch läuft das Autorenleben ja vor allem neben dem Hauptberuf und dem Mutterdasein. Sprich, es kämpft in den Abendstunden gegen TV+Füßehochlegen, Haushaltschmeißen oder einfach einschlafen. Meine Traumvorstellung ist natürlich eine gänzlich andere, aber ob das in Erfüllung geht, hängt auch davon ab, wie sehr sich der deutsche Buchmarkt für deutschsprachige Autoren öffnet. Das ist gar nicht so einfach. Insofern würde ich mir mehr Platz auch in großen Bücherketten für Regale deutschsprachiger AutorInnen wünschen, damit wir von den Lesern überhaupt gesehen werden. Ansonsten wünsche ich mir von meiner Leserschaft vor allem Mundpropaganda, wenn das Buch gefallen hat, und eine persönliche Rückmeldung an mich, falls nicht und weshalb.

– Was können wir von der Autorin Tea Loewe in der nächsten Zukunft erwarten? Sind bereits neue Buchprojekte in Planung? Stehen außerdem Termine für Messen, Lesungen & Co. fest, bei denen man Sie live erleben kann?

Ich arbeite bereits am nächsten Projekt. Es soll eine Fantasy-Trilogie werden. Allerdings habe ich eben entschieden, den zweiten Teil weitestgehend fertigschreiben zu wollen, bevor ich Teil 1 irgendwo einreiche. Weshalb das wohl noch mindestens ein Jahr dauern wird, bis ich damit überhaupt auf die Suche gehen kann. Bis dahin bin ich mit dem bereits veröffentlichten Buch aktiv, so viel wie irgend möglich. Vorrangig hört oder sieht man mich natürlich im Raum Leipzig – u.a. sicherlich zur Buchmesse. Im Rahmen von »Leipzig liest« werde ich voraussichtlich bei Hugendubel zu hören sein, kann aber noch nicht genau sagen, ob Freitag oder Samstag.
Wer möchte, kann mir gern auf Facebook oder Instagram folgen. Das sind meine Autorenplattformen, auf denen ich solche Dinge ankündige und auch ein paar zusätzliche Dinge poste wie »Protagonisteninterviews« etc.

Das Team von Leserkanone.de dankt Tea Loewe für die Zeit, die sie sich genommen hat!

Weiterführende Links:
Tea Loewe bei Facebook
Tea Loewe bei Instagram
»Das Geheimnis von Talmi'il« bei Leserkanone.de
»Das Geheimnis von Talmi'il« bei Amazon
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Ein Interview von: Daniela Peine  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz