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Astrid Schwikardi

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Herkunft: Deutschland
Pseudonym: V.J. Courtier
Webseite: Offizielle Homepage von Astrid Schwikardi
Twitter: @aschwikardi
Facebook: Astrid-Schwikardi
Instagram: astridschwikardi
Interview: Leserkanonen-Interview mit Astrid Schwikardi vom 08.11.2022
 
Leserkanonen-Exklusivinterview vom 08.11.2022
In ihren Kriminalromanen aus dem mainbook Verlag macht Astrid Schwikardi Köln unsicher, ihre Spürnase Mark Birkholz kam in »Exodus« bereits zu seinem dritten Einsatz. Im Interview mit Leserkanone.de sprach die Autorin über die Reihe, über ihren Protagonisten und über ihre zukünftigen Projekte.

– Frau Schwikardi, in diesem Jahr erschien Ihr Roman »Exodus«. Womöglich hat noch nicht jeder Besucher unserer Webseite Notiz von dem Buch genommen, könnten Sie es unseren Lesern daher kurz mit eigenen
Worten vorstellen?

»Exodus« ist der dritte Band meiner Kriminalreihe um den Kölner Ermittler Mark Birkholz, die mit dem ersten Band »Uterus« im Jahr 2019 zum Leben erwachte. Im ersten Band wird der Leser mit dem persönlichen Schicksal meines Protagonisten Mark Birkholz konfrontiert. Mit dem brutalen Mord an seiner Schwester Patricia, für den sich Mark Birkholz die Hauptschuld gibt, nachdem er damals durch einen folgenschweren Fehler die Ermittlungsarbeiten behindert hat.
Einige Jahre sind mittlerweile seit dem Mord vergangen, und es scheint, als wenn Mark Birkholz sein Leben wieder in den Griff bekommen hätte, als plötzlich die frühere Freundin seiner Schwester, Aurelia Vreede, nach einem abendlichen Spaziergang mit ihrem Freund spurlos verschwindet. Doch schon wenige Tage darauf taucht ein Brief von Aurelia auf, in dem sie ausdrücklich darum bittet, nicht nach ihr zu suchen. Die Neugierde des Kölner Ermittlers ist geweckt. Unverzüglich stellt er private Nachforschungen an, die zuerst im Sande verlaufen. Als allerdings Aurelias Mutter kurz darauf auf einem Eventschiff unter mysteriösen Umständen ums Leben kommt, steht für ihn fest, dass hinter den rätselhaften Todesumständen und Aurelias Verschwinden ein Zusammenhang bestehen muss. Kurzerhand leitet er die Ermittlungen ein.

– Den Lesern welcher anderer Autoren oder welcher anderen Romane würden Sie Ihr Buch ans Herz legen? Haben Sie literarische Vorbilder? Was sind Ihre eigenen Lieblingsromane?

Eine sehr gute Frage, die nicht so leicht zu beantworten ist. Natürlich habe auch ich Lieblingsautoren, deren Geschichten ich sehr gerne lese. Und obwohl Geschmäcker sehr unterschiedlich sein können, würde ich prinzipiell davon ausgehen, dass Leser, die die Geschichten derselben Autoren lesen wie ich, auch meine Bücher mögen werden. Für mich persönlich sind die Thriller von Andreas Gruber exzellent recherchiert und spannend geschrieben. Besonders angetan hat es mir der fünfte Band seiner Sneijder-Reihe »Todesmal«. Zu meinen absoluten Lieblingsthrillern zählt aber vor allem »Die Therapie« von Sebastian Fitzek. Meiner Meinung nach sein Meisterwerk, sowohl von der schriftstellerischen Umsetzung der Grundidee als auch vom Spannungsaufbau betrachtet.

– Tagtäglich erscheinen unzählige neue Kriminalromane, und es ist schwer, aus der breiten Masse herauszustechen. Was halten Sie selbst für die größten Alleinstellungsmerkmale Ihres Buchs, wegen denen man unbedingt bei Ihnen zuschlagen sollte?

Ganz vorneweg das persönliche Schicksal meines Protagonisten Mark Birkholz sowie seine Persönlichkeitsentwicklung, die er im Laufe der einzelnen Bände durchläuft. Mark Birkholz zeichnet sich durch seine Eigenwilligkeit und seine Sturheit aus, mit der er sich durchs Leben beißt. Ein Typ mit Ecken und Kanten, der zu seinen Schwächen steht und das Herz am rechten Fleck trägt.
Doch natürlich sind es auch die spannenden Geschichten, die selbstverständlich alle unabhängig voneinander gelesen werden können. Gerade an der Geschichte zu »Uterus« habe ich lange recherchiert und ein Szenario entworfen, dass im ersten Moment unfassbar ist, doch durchaus möglich. »Animus« hingegen ist eine sehr düstere Geschichte, ein wenig bizarr, doch ebenso vorstellbar.

– Sollte man aus Köln stammen oder einen persönlichen Bezug zur Region haben, um größtmögliche Lesefreude an Ihrem Roman zu empfinden, oder ist Ihr Buch Krimifans zu empfehlen, die fernab von der Rheinmetropole leben?

Meine Kriminalromane spielen selbstverständlich auch zum Teil an bekannten Orten und Plätzen rund um Köln, gerade deshalb sind die Bücher besonders für Kölner Thriller- und Krimifans interessant. Doch natürlich ist die Krimireihe auch den Leserinnen und Lesern zu empfehlen, die fernab von der Rheinmetropole leben.

– Vor Ihrer Kommissar-Birkholz-Reihe wurden mehrere Ihrer Kurzgeschichten in Anthologien veröffentlicht. Gab es für Sie - abgesehen von der Quantität - große Unterschiede im Schreiben von Anthologiebeiträgen und den Romanen? Welcher Aufwand steckt generell in einem Buch wie »Exodus«?

Die Unterschiede sind wirklich gravierend. Eine Kurzgeschichte mit einem Seitenumfang von knapp fünf Seiten ist in wenigen Tagen geschrieben. Wenn man die anschließende Überarbeitung hinzunimmt, ist das Projekt nach spätestens einer Woche fertiggestellt.
Ein Projekt wie »Exodus« ist eine ganz andere Hausnummer. Die Zeit des Schreibens ist sehr intensiv, teilweise benötigt man 1-2 Jahre, bis das Grundgerüst einer Geschichte steht und aufs Papier gebracht ist. Die Recherchereisen und -arbeiten nehmen sehr viel Zeit in Anspruch. Hinzu kommt die Arbeit der Probeleser und Experten, die den Rohentwurf des Manuskripts genaustens auf Herz und Niere prüfen. Insbesondere meine polizeilichen Berater und Experten haben in dieser Zeit einen sehr hohen Stellenwert. Ihr Urteil ist entscheidend. Ohne ihre Mithilfe wäre ein Buchprojekt wie »Exodus« niemals zu bewältigen.

– Was können wir von der Autorin Astrid Schwikardi in der nächsten Zukunft erwarten? Wie und wann wird es mit Kommissar Birkholz weitergehen? Und sind womöglich sogar bereits darüber hinaus neue Buchprojekte in Planung? Stehen außerdem Termine für Messen, Lesungen & Co. fest, bei denen man Sie live erleben kann?

Tatsächlich plane ich mit meinem Verlag Mainbook bereits eine Fortsetzung der Kriminalreihe. Es wird also definitiv mit Kommissar Mark Birkholz weitergehen. Nur wann es so weit sein wird, steht noch nicht fest, da ich derzeit noch an einem Thriller schreibe und den zuerst fertigstellen muss.

Nach der Frankfurter Buchmesse vor wenigen Wochen genieße ich erstmal die kleine Verschnaufpause, bevor pünktlich zu Beginn der Vorweihnachtszeit Signierstunden anstehen. Was ich ebenfalls schon sagen kann, ist, dass ich vermutlich auch im nächsten Jahr wieder auf der Frankfurter Buchmesse anzutreffen sein werde.

Termine zu geplanten Lesungen & Co. werde ich wie immer rechtzeitig auf meiner Homepage www.astridschwikardi.de verkünden.

Das Team von Leserkanone.de dankt Astrid Schwikardi für die Zeit, die sie sich genommen hat!

Weiterführende Links:
Offizielle Webseite von Astrid Schwikardi
Astrid Schwikardi bei Twitter
Astrid Schwikardi bei Facebook
Astrid Schwikardi bei Instagram
»Mark Birkholz 3 - Exodus« bei Leserkanone.de
»Mark Birkholz 3 - Exodus« bei Amazon
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