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Jean Rises 0 Fans
Herkunft: Deutschland
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Interview: Leserkanonen-Interview mit Jean Rises vom 29.09.2021
 
Leserkanonen-Exklusivinterview vom 29.09.2021
Vor wenigen Tagen hat der Roman »Cannibal Genocide« von Jean Rises das Licht der Buchwelt erblickt. Im Interview mit Leserkanone.de sprach der Autor über das Buch, über Kannibalen und über das Horrorgenre.

Herr Rises, gerade erschien Ihr neuer Roman »Cannibal Genocide«. Womöglich hat noch nicht jeder Besucher unserer Webseite Notiz von dem Buch genommen, könnten Sie es unseren Lesern daher kurz mit eigenen Worten vorstellen?

Der Roman ist eine Extreme Horror Survival Geschichte, die auf wahren Ereignissen basiert. Hier steht das Volk der Sentinelesen im Mittelpunkt, die durch den modernen Menschen bedroht und aufgesucht werden. Fremde Rituale, blutige Kämpfe und der ein oder andere Kulturschock finden sich im Buch wieder.

Den Lesern welcher anderer Autoren oder welcher anderen Romane würden Sie Ihr Buch ans Herz legen? Haben Sie literarische Vorbilder? Was sind Ihre eigenen Lieblingsromane?

Ganz klar den Lesern, die Richard Laymon oder Jack Ketchum lesen. Beides sind mit meine literarischen Vorbilder, ebenso Tim Curran, hier würde ich mich als größter deutscher Fan von Curran bezeichnen. Meine eigenen Lieblingsromane sind, wenn man von einer Top 5 ausgeht: Stephen King - The Stand, Tim Curran - Verseucht, Richard Laymon - Die Insel, Jack Ketchum - die Beutegier Trilogie und von Tim Curran - Nightcrawlers.

Kannibalen tauchen bekanntlich regelmäßig in Horrorromanen auf. Was halten Sie selbst für die größten Alleinstellungsmerkmale Ihres Buchs, wegen denen man unbedingt Ihre Kannibalen kennenlernen und bei Ihnen zuschlagen sollte?

Die meisten Kannibalen in den anderen Horrorromanen sind meistens Serienmörder, die wie die echten Vorbilder einen Hang zum Menschenfleisch haben, oder Backwood Horror Stories, wo meist degenerierte, mutierte oder wilde Menschen jagd auf andere Menschen Machen. In »Cannibal Genocide« sind es indigene urzeitliche Völker, die rituell ihre Feinde essen. Das Buch ist eine Hommage an die italienischen Kannibalenfilme aus den 70ern und 80ern.

Was macht eine abgeschiedene Insel aus Autorensicht zum idealen Schauplatz eines Horrorromans?

Da es die Insel wirklich gibt, mitsamt den Ureinwohner, ist sie der perfekte Schauplatz. Da aufgrund der Feindseligkeit und Abgeschiedenheit der Wilden, gibt es einige Mythen und Geschichten über den Ort. Man weiß fast nichts von der Insel, hier kann man wunderbar Wahrheit mit Fiktion verknüpfen. Zu der ständigen Gefahr durch die Inselbewohner gibt es natürlich noch gefährliche und tödliche Flora und Fauna in dieser grünen Hölle. Man ist nie sicher an so einem Ort und jeder Schritt könnte dein letzter sein.

»Cannibal Genocide« ist nicht das einzige heiße Eisen, das Sie derzeit im Feuer haben, denn »Morgentau - Nekrose« ist immer noch aktuell. Was erwartet Ihre Leser in der Geschichte? Und warum sollten sie sofort damit weitermachen, sobald sie »Cannibal Genocide« fertiggelesen haben?

In »Morgentau - Nekrose« geht es um den Tod eines jungen Mädchens, wir begleiten ihren unruhigen Geist, der mit ansehen muss wie der eigene Körper langsam verfällt. Das Buch wurde durch echte Autopsien und Bodyfarmen inspiriert. Jeder der auf der Suche nach einer Antwort ist, was einem nach dem Tod erwartet, könnte hier fündig werden.

Wie kam es generell dazu, dass Sie ausgerechnet im Horrorgenre gelandet sind? Was ist aus Sicht des Schreibenden die Faszination am Abgründigen und Morbiden?

Mich hat schon als kleiner Junge das unheimliche gereizt. Was mit Gespenstergeschichten angefangen hat, ging über John Sinclair und Stephen King Romane weiter zu Horrorfilmen. Da ich leidenschaftlich alles inhaliere was mit Horror zu tun hat, war klar, dass nur dieses Genre für mich infrage kommt. Die Faszination am Schreiben solcher Geschichten ist, dass man auch eine wohlige Gänsehaut hat, vom ersten Entwurf des Textes, bis zum ersten Feedback eines Leser.

Was können wir von dem Autor Jean Rises in der nächsten Zukunft erwarten? Sind bereits neue Buchprojekte in Planung? Stehen außerdem Termine für Messen, Lesungen & Co. fest, bei denen man Sie live erleben kann?

Ende des Jahres ist ein Sammelband geplant, mit all meinen Kurzgeschichten, die bisher erschienen sind, inklusive neuer Stories. Das Buch wird den Titel »Totenwache« haben. Die Arbeiten am sechsten Buch »Rotten« haben bereits begonnen, was im Frühjahr 2022 erscheinen soll. Danach geht es mit einem Unterwasser Horror in die tiefen des Teufelsmeer. Nebenbei werde ich auch in neuen Anthologien vertreten sein und einige Mediabook-Texte für Filme und Hörspiele beisteuern.

Fest geplant ist mein Besuch im Oktober in Köln, auf dem House of Horrors Event, hier werde ich einige Leser treffen und unbeschwert quatschen. Wer mich sieht, darf mich gerne ansprechen, ich bin meistens ganz nett und schau nur wild aus.

Das Team von Leserkanone.de dankt Jean Rises für die Zeit, die sie sich genommen hat!

Weiterführende Links:
Jean Rises bei Facebook
Jean Rises bei Instagram
»Cannibal Genocide« bei Leserkanone.de
»Cannibal Genocide« bei Amazon
»Morgentau - Nekrose« bei Leserkanone.de
»Morgentau - Nekrose« bei Amazon
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