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Jacqueline Lochmüller 21 Fans
Herkunft: Deutschland
Pseudonyme: Jacqueline Greven und Shannon Crowley
Webseite: Offizielle Homepage von Jacqueline Lochmüller
Facebook: jacqueline.lochmuller
Interview: Leserkanone.de-Interview mit Jacqueline Lochmüller vom 07.01.2019
 
Leserkanone.de-Exklusivinterview vom 07.01.2019
In ihrem aktuellen Thriller führt Autorin Jacqueline Lochmüller alias Shannon Crowley ihre Leser ins »Blackwood Castle«. Im Interview mit Leserkanone.de sprach die Autorin über das Buch, über das Schreiben in unterschiedlichen Genres und über ihre zukünftigen Projekte.

– Frau Lochmüller, vor einigen Monaten erschien Ihr aktueller Thriller »Blackwood Castle«, den Sie unter Ihrem Pseudonym »Shannon Crowley« verfasst haben. Womöglich hat noch nicht jeder Besucher unserer Webseite Notiz von dem Buch genommen, könnten Sie es unseren Lesern daher kurz mit eigenen Worten vorstellen?

In meinem Thriller ‚Blackwood Castle‘ geht es um Andrew Collins, einen hochverschuldeten Anwalt, der, nachdem er über lange Zeit zuviel und unter Hochdruck gearbeitet hat, unter einem Burn-Out leidet. Zu dem Zustand kam es, weil er seine Frau Heather mit stattlichem Einkommen, gesellschaftlichem Ansehen und einem großzügigen Anwesen etc. beeindrucken wollte. Collins steht vor dem Ruin. Er kann nicht mehr arbeiten, die Bank droht mit Pfändung. In dieser Situation findet er auf einem Spaziergang im Keller einer Burgruine eine gefangen gehaltene junge Frau. Er glaubt zu wissen, dass es sich um eine kürzlich entführte Bankierstochter handelt und beschließt, die Entführung zu übernehmen um sich mit dem Lösegeld zu sanieren.

– Den Lesern welcher anderer Autoren oder welcher anderen Romane würden Sie Ihr Buch ans Herz legen? Haben Sie literarische Vorbilder? Was sind Ihre eigenen Lieblingsromane?

Ich denke, der Leser der gerne Thriller mag, die auch eine Portion schwarzen Humor enthalten, wird bei ‚Blackwood Castle‘ nicht enttäuscht werden. Mit anderen Autoren oder deren Büchern möchte ich mich nicht vergleichen. Es hat jeder seinen eigenen Schreibstil. Obwohl ich selber sehr gerne und sehr viel lese, könnte ich jetzt nicht sagen wer Autor XY gern liest, hat vielleicht auch Freude an meinen Büchern. Ich habe auch keine literarischen Vorbilder. Meine derzeitigen Lieblingsautoren sind Stephan Ludwig, Sabine Thiesler, Petra Hammesfahr etc.

– Heutzutage gehen viele Autoren und Verlage großzügig mit dem Begriff des »Thrillers« um und bezeichnen auch einfachste Krimis bereits als Thriller, da die Schublade vermutlich mehr Zugkraft beim Leser hat. Was macht Ihren Thriller zu einem »richtigen« Thriller?

Zwischen Krimi und Thriller sehe ich schlichtweg den Unterschied, dass der Leser beim Krimi immer nur so viel weiß wie der Ermittler, während man beim Thriller die Sicht des Täters hat. Bei meinen Thrillern erlebt man, wie der Täter das Verbrechen begeht, wie er durch sein Handeln zunehmend in Schwierigkeiten gerät und sich die Schlinge um seinen Hals immer enger zieht.

– Orientiert man sich am Klappentext, hört sich Ihr Protagonist Andrew Collins nicht nach einem typischen Sympathieträger an. Was macht ihn zu einer solch »besonderen« Romanfigur, dass man ihn unbedingt kennenlernen sollte? Was schätzen Sie an ihm persönlich?

Ich schätze an Andrew Collins, dass er bis zum Kennenlernen seiner Frau Heather, ein fröhlicher fleißiger Mann war, engagiert in seinem Beruf, freundlich, aufgeschlossen und lebensfroh. Er will Heather glücklich machen und gerät ab dem Moment in eine Abwärtsspirale. Er merkt rasch, dass sie maßlos ist in ihrem Verlangen, an seiner Seite die vermögende Dame von Welt zu sein. Weil es ihm trotz aller Bemühungen nicht gelingt ihre Wünsche zu erfüllen, beginnt sie ihn erst mit Empörung, dann mit Häme, niederzumachen. Seine Psyche bekommt einen gewaltigen Knacks, er überfordert sich immer mehr, um doch noch ihren Bedürfnissen gerecht zu werden und scheitert.

– Unter unterschiedlichen Namen schreiben Sie Kriminalromane, Thriller und erotische Romane. Wie kam es dazu, dass Sie in solch unterschiedlichen Genres gelandet sind? Wäre es nicht der einfachere Weg gewesen, sich auf eine einzelne »Schublade« festzulegen, damit die Fans eines Ihrer Bücher beim nächsten Buch wieder ganz sicher davon ausgehen können, dass es ihren Geschmack erneut trifft?

Mein ursprünglicher Wunsch war es Krimis, Thriller und Psychodramen unter meinem richtigen Namen zu schreiben. Der Autorenname sollte jedoch immer zum Genre des Buches passen. Das erste Buch, welches ich über einen Publikumsverlag veröffentlichen konnte, war doch dann ein Erotisches. Nach einem Gespräch mit der Verlegerin haben wir uns auf ein Pseudonym geeignet. Danach kamen Regionalkrimis unter meinem tatsächlichen Namen, so wie die Thriller die in Irland spielen. Damit diese sich von den Regionalkrimis unterscheiden kam es zum zweiten Pseudonym. Die Pseudonyme sind alle offen – es kann jeder wissen wer dahinter steht. Sicher ist es schwieriger mehrere Namen aufzubauen, doch wie gesagt sollte der Autorenname zum Genre passen.

– Wie entscheiden Sie, in welche Richtung das jeweils nächste Buch gehen soll? Bedarf das Schreiben in unterschiedlichen Genres einer jeweiligen speziellen Stimmungslage? Oder schreiben Sie gar gleichzeitig unterschiedliche Bücher, um je nach Tageslaune Abwechslung beim Schreiben zu haben?

Nachdem ich hauptberuflich schreibe und versuche, damit meinen Lebensunterhalt zu verdienen, darf ich mich beim Schreiben nicht von Stimmungslagen beeinflussen lassen. Ich versuche regelmäßig jedem der Verlage mit denen ich zusammen arbeite ein Projekt anzubieten und konzentriere ich dabei auf den Schwerpunkt unter dem der Verlag veröffentlicht. An mehreren Büchern gleichzeitig schreibe ich nicht. Es kann aber vorkommen, dass ich ein Manuskript, das schon ein Stück weit geschrieben ist, vorrübergehend beiseitelege um etwas anderes in Angriff zu nehmen, für das ich vielleicht schon einen Abgabetermin habe. Würde ich tatsächlich parallel an mehreren Projekten arbeiten, würde ich mich in den Texten total verzetteln. Ich stecke beim Schreiben völlig in der Geschichte, lebe, fühle und denke mit meinen Figuren, wobei ich bei den Tätern trotzdem gut innere Distanz halten kann ?.

– Ist die generelle Herangehensweise an das Schreiben eines Kriminalromans oder Thrillers eine andere als an das Schreiben erotischer Romane? Unterscheidet sich die Arbeit in Sachen Recherche und dem generell nötigen Aufwand, den man hat, oder ist die Arbeit viel ähnlicher, als man es als Außenstehender denken könnte?

Der Ablauf beim Schreiben ist, zumindest bei mir, immer der Gleiche. Ich erarbeite aus einem Grundgedanken ein Exposé. Außer im Genre unterscheidet sich die Arbeit bei Krimi, Thriller oder Erotik nicht wirklich. Ich brauche einen möglichst fesselnden Einstieg der etliche Fragen aufwirft: Wie geht es weiter? Kommt der Protagonist zum Ziel und wenn ja, wie? Ich versuche die Spannung in die Höhe zu treiben und dem Leser ein Roman-Ende zu bieten, mit dem er zufrieden, erleichtert oder glücklich ist.

– Was können wir von der Autorin Jacqueline Lochmüller und ihren Alter Egos in der nächsten Zukunft erwarten? Sind bereits neue Buchprojekte in Planung? Stehen außerdem Termine für Messen, Lesungen & Co. fest, bei denen man Sie live erleben kann?

Neue Projekte sind sowohl in Planung als auch schon geschrieben. Ich arbeite an einem neuen Exposé unter ‚Shannon Crowley‘, ein neuer Regionalkrimi ist geschrieben und kommt in etwa einem Jahr auf den Markt, ein weiterer ist in Arbeit.
Zu folgenden Terminen bin ich live anzutreffen:
Leipziger Buchmesse am Freitag, den 22.03.2019 mit einer Lesung aus »Blackwood Castle«. Geplante Uhrzeit: 11.20 Uhr.
Am 06.04.2019 in Berching bei der Ladies Crime Night um 19.30 Uhr sowie am 11.05.2019 in Nürnberg, ebenfalls Ladies Crime Night um 19.30 Uhr.

Weitere Informationen über mich gibt es bei Facebook unter meinen jeweiligen Namen sowie auf meiner Webseite https://jacquelinelochmueller.jimdofree.com/

Das Team von Leserkanone.de dankt Jacqueline Lochmüller für die Zeit, die sie sich genommen hat!

Weiterführende Links:
Offizielle Webseite von Jacqueline Lochmüller
Jacqueline Lochmüller bei Facebook
»Blackwood Castle« bei Leserkanone.de
»Blackwood Castle« bei Amazon
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Ein Interview von: Daniela Peine  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz