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Viktoria Kalkbrenner 0 Fans
Herkunft: Deutschland
Webseite: Offizielle Homepage von Viktoria Kalkbrenner
Instagram: toechter_der_lilith
Interview: Leserkanone.de-Interview mit Viktoria Kalkbrenner vom 18.03.2019
 
Leserkanone.de-Exklusivinterview vom 18.03.2019
Mit ihrem Roman »Lieb sein reicht nicht - Das Vermächtnis der Lilith« baut Viktoria Kalkbrenner das Selbstvertrauen ihrer Leserinnen auf. Im Interview mit Leserkanone.de sprach die Autorin über das Buch, über Durchsetzungskraft und über ihren Podcast.

– Frau Kalkbrenner, vor Kurzem erschien Ihr Werk »Lieb sein reicht nicht - Das Vermächtnis der Lilith«. Womöglich hat noch nicht jeder Besucher unserer Webseite Notiz von dem Buch genommen, könnten Sie es unseren Lesern daher kurz mit eigenen Worten vorstellen?

Im Roman geht es um Anna, eine etwas unsichere junge Unternehmensberaterin, die von ihrem Kollegen Oliver planmäßig ausgenutzt wird. Lange nimmt sie das gar nicht so wahr, doch dann erreicht sie einen Punkt, an dem sie sich gezwungen sieht, etwas dagegen zu unternehmen. Über eine Freundin stößt sie auf die »Töchter der Lilith«, einen 500 Jahre alten Frauen-Geheimbund, der sie dabei unterstützt, mehr Selbstvertrauen aufzubauen. Gleichzeitig tritt Nick in ihr Leben, ein sehr attraktiver Kollege. Aber eine Beziehung unter Kollegen kommt für Anna nicht in Frage, denn sie ist der Meinung, dass das immer schlecht ausgeht für die Frau.

– Den Lesern welcher anderer Autoren oder welcher anderen Bücher würden Sie »Lieb sein reicht nicht« ans Herz legen? Haben Sie literarische Vorbilder? Was sind Ihre eigenen Lieblingsbücher?

Ans Herz legen würde ich »Lieb sein reicht nicht« allen Frauen, die gerne kurzweilige Frauenromane wie Liebesromane oder Beziehungsromane lesen, die einfach Spaß machen und gut unterhalten, aber auch denen, die Sachbücher zum Thema Selbstvertrauen und Durchsetzungskraft lesen.
Ich selbst lese viel in beiden Kategorien, wobei ich erstere klar bevorzuge. Mein literarisches Vorbild ist Susan Elizabeth Phillips mit ihren Chicago-Stars-Romanen. Ich mag ihre Art, Dialoge zu schreiben, ihren Witz, ihr Einfühlungsvermögen und ihre wahnwitzigen Einstiege in die Storys. Bei den Sachbüchern hat mich Dudley Lynch mit »DelphinDenken« geprägt.

– Wie kamen Sie auf die Idee, Ratschläge zu Selbstvertrauen und Durchsetzungskraft in Romanform zu verpacken? Was macht Sie selbst zur Expertin in diesen Gebieten?

Die Idee stammt aus meinen eigenen Erfahrungen. Ich selbst lese viel lieber Romane als Sachbücher. Es ist weniger anstrengend und macht viel mehr Spaß. Auch in Sachbüchern mag ich die kurzen Beispielgeschichten zwischendrin am liebsten. Sie bringen die Botschaft viel eindringlicher rüber als theoretische Erklärungen und bleiben länger im Gedächtnis. Also dachte ich mir, warum nicht gleich einen ganzen Roman schreiben, der die Botschaft transportiert.

Bereits seit meinem Studium beschäftige ich mich psychologischen Themen, vor allem mit der Individual- und der Neuropsychologie. Die Erkenntnisse daraus habe ich viele Jahre in meiner Arbeit in der Unternehmenswelt genutzt und an den zahlreichen Fachbüchern meines Mannes Christian Kalkbrenner mitgeschrieben. Nun habe ich einige der Erkenntnisse auf die Frauenwelt transferiert und in meinen Roman einfließen lassen, weil sich das ganz hervorragend dazu eignet.

– Was macht Ihre Protagonistin Anna zu einer solch »besonderen« Figur, dass man sie unbedingt kennenlernen sollte? Was schätzen Sie an ihr persönlich?

Anna besitzt Eigenschaften und Verhaltensweisen, in denen sich meiner Erfahrung nach viele Frauen in Teilen wiederfinden. Anna ist intelligent, fleißig, zuverlässig, freundlich und hilfsbereit. Also eine ganz positive Figur. Aber sie ist auch unsicher, sie mag sich nicht in den Vordergrund drängen. Sie ist lieb und bescheiden und wartet erst mal ab. Anna verkörpert genau das, was man heute in den Medien den jungen Frauen vorwirft: hervorragende Bildung, aber zu wenig Durchsetzungskraft.

Persönlich schätze ich an Anna, dass sie nicht länger passiv verharrt, sondern etwas verändern will. Dass sie sich mutig auf etwas Neues einlässt, obwohl das nicht so ihr Ding ist.

– Sie haben Ihre Buch ohne einen Verlag in Eigenregie via »Books on Demand« veröffentlicht. Was hat Sie dazu bewogen, es auf diesem Wege zu versuchen? Und halten Sie in der heutigen Zeit Verlage überhaupt noch für nötig?

»Lieb sein reicht nicht« ist nicht ganz eindeutig in eine Verlagskategorie einzuordnen. Das haben die Verlage nicht so gerne. Ich wollte aber keine Kompromisse machen, deshalb habe ich mich gar nicht bei Verlagen beworben. Durch die Bücher meines Mannes hatte ich schon viel Erfahrung in der Bucherstellung. Lektorat, Satz und Cover habe ich professionell in Auftrag gegeben und um die Vermarktung muss ich mich eh selbst kümmern.

Das Selfpublishing ist in den letzten Jahren stark gewachsen. Die Digitalisierung schafft hier ungeheuer viele neue Möglichkeiten. Trotzdem glaube ich, dass Verlage heute noch nötig sind. Es gibt eine riesige Anzahl an neuen Büchern jedes Jahr und viele Autoren sind es nicht gewohnt, alles selbst zu organisieren oder sie wollen das auch nicht. Für diese bietet ein Verlag sicher viele Vorteile.

– Sie schreiben nicht nur, Sie haben auch einen Podcast. Wie kam es dazu, und worum geht es in Ihrem Podcast? Inwieweit ähnelt die Arbeit bei der Vorbereitung einer solchen Aufnahme der Arbeit an einem Roman?

Nachdem mein Roman erschienen ist, hat es nur zwei Wochen gedauert, bis die ersten Leserinnen gefragt haben, wann es eine Fortsetzung gibt. Da der Zeitraum von einem Roman zum nächsten ziemlich lange ist, habe ich ein Medium gesucht, um auch zwischendurch den Kontakt zu halten. Da schien mir ein Podcast ein sehr geeignetes Mittel. Hier kann ich in jeder Episode eine eigene Geschichte erzählen, die eine klare Botschaft vermittelt.
Sowohl in meinen Podcastepisoden als auch in meinem Roman geht es um eine in sich abgeschlossene Geschichte, die einen neuen Blickwinkel bietet. Oft braucht man nur den Blickwinkel zu verändern, dann sehen die Dinge ganz anders aus. Wenn man sich dann auch anders verhält, nämlich passend zu diesem neuen Blickwinkel, dann kommt die Wirkung ganz von alleine. Und plötzlich wird man von seiner Umgebung mit neuen Augen betrachtet. Dazu brauche ich keine langen theoretischen Erklärungen, das vermitteln die Geschichten. Natürlich bietet ein Roman viel mehr Raum für die Geschichte. Mehr Handlungsstränge und auch mehr Tiefgang. Im Podcast sind die Geschichten eher kurzgehalten und drehen sich jeweils ganz konkret um einen Aspekt. Aber »die Moral von der Geschicht« ist deshalb nicht minder eindrücklich. Die Vorbereitung ist ähnlich: ich stelle mir eine Frau in einer bestimmten Situation vor und dann lasse ich sie laufen und beobachte nur noch.

– Was können wir von der Autorin Viktoria Kalkbrenner in der nächsten Zukunft erwarten? Sind bereits neue Buchprojekte in Planung?

In meinem Kopf existiert bereits ein grober Plan für das nächste Buch. Es wird um das Thema »Verhandeln« und »Nein sagen« gehen. Ähnlich wie in »Lieb sein reicht nicht« wird es wieder ein Frauenroman, aus dem Frauen kurzweilige Unterhaltung und einen neuen Blickwinkel mitnehmen können.

Das Team von Leserkanone.de dankt Viktoria Kalkbrenner für die Zeit, die sie sich genommen hat!

Weiterführende Links:
Offizielle Webseite von Viktoria Kalkbrenner
Viktoria Kalkbrenners Podcast
»Lieb sein reicht nicht - Das Vermächtnis der Lilith« bei Leserkanone.de
»Lieb sein reicht nicht - Das Vermächtnis der Lilith« bei Amazon
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