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Rebecca van Deyk 0 Fans
Herkunft: unbekanntes Herkunftsland
Webseite: Offizielle Homepage von Rebecca van Deyk
Twitter: @RebeccavanDeyk
Facebook: zombies.apokalypsen.horror.thriller
Instagram: rebeccavandeyk
Interview: Leserkanone.de-Interview mit Rebecca van Deyk vom 04.01.2019
 
Leserkanone.de-Exklusivinterview vom 04.01.2019
In ihrem aktuellen Roman lädt Rebecca van Deyk ihre Leser in die »Zombiecity« ein. Im Interview mit Leserkanone.de sprach die Autorin über das Buch, über Untote und über Frauen im Horrorgenre.

– Frau van Deyk, vor Kurzem erschien Ihr Roman »Zombiecity - Stadt der Untoten«. Womöglich hat noch nicht jeder Besucher unserer Webseite Notiz von dem Buch genommen, könnten Sie es unseren Lesern daher kurz mit eigenen Worten vorstellen?

In meinem Buch, welches ich ehrlich gesagt zwischendurch als Lückenbüßer geschrieben habe, geht es um eine Kleinstadt, in der über Nacht ein Chaos von Untoten entsteht und eine junge Mutter mittendrin steckt, ohne Hilfe, allein mit ihrer Tochter. Es ist das Erste dieser Art für mich, wobei ich mich bemüht habe, sehr viel geistig entstehen zu lassen, also vor dem inneren Auge, »show don`t tell« wie man so schön sagt. Die junge Frau, Jennifer, verbarrikadiert sich in ihrem kleinen Haus, doch dann werden die Vorräte knapp. Ihr Mann... aber vielleicht lesen Zombiefans ja auch gern selber

– Den Lesern welcher anderer Autoren oder welcher anderen Romane würden Sie Ihr Buch ans Herz legen? Haben Sie literarische Vorbilder? Was sind Ihre eigenen Lieblingsromane?

Hm, also da ich oft mit Herrn Barth gekauft werde, wäre er auch mein erster Tipp. Mein absolutes Vorbild ist J.R.R. Tolkien und somit sind auch seine Bücher meine Liebsten Pharmakos ist auch eines meiner oft gelesenen Bücher. Brooks und King finde ich zwar sehr gut, aber manchmal einfach zu langatmig.

– Zombiegeschichten sind sich oft sehr ähnlich, oder sie stehen zumindest unter diesem Generalverdacht. Was halten Sie selbst für die größten Alleinstellungsmerkmale Ihres Buchs, wegen denen man unbedingt bei Ihnen zuschlagen sollte?

Ehrlich gesagt, habe ich das Genre mit meinem Buch auch nicht wirklich neu erfunden, es dient einfach als kurze Unterhaltung. Ich finde eigentlich nur die Protagonistin gut, weil sie zwar Angst hat, Dinge sehen muss, die sie lieber nicht gesehen hätte, aber eben nicht nur schreiend vor den Untoten davon läuft. Auch auf ihre kleine Tochter kann sie stolz sein.
Merkmale? Wenn denn, dann, dass ich alles versuche zu beschreiben, was mir in den wenigen Z-Büchern, die ich gelesen habe, fehlt. Ich erzähle von einigen Menschen, wer sie vorher waren und was sie taten. Da ist z.B. eine Frau... aber auch hier will ich nicht zu viel erzählen (grins).

– Was macht Ihre Protagonistin Jennifer zu einer solch »besonderen« Romanfigur, dass man ihn unbedingt kennenlernen sollte? Was schätzen Sie an ihr persönlich?

Eigentlich habe ich es schon in Frage 3 beantwortet. Jennifer ist eine junge Frau, eher zurückhaltend, mag keine Gruselstorys. Sie muss sich durchboxen, allein, immer mit dem Spagat, ihr eigenes und das Leben ihrer Tochter zu schützen. Und dann muss sie sich noch mit der langsam aufkommenden Lebensmittelknappheit und dem Keller auseinandersetzen. Ich mag sie. Leider kann man in einer Kurzgeschichte nicht so tief gehen, wie ich es gern getan hätte. Und wie bereits geschrieben, entstand diese Geschichte in einer Zwangspause an meinem großen Roman.

– Ein weiteres Klischee, das über das Zombie- und Horrorgenre existiert, besteht darin, dass es darin von männlichen Autoren und Lesern geradezu wimmelt, während Frauen die Ausnahme bilden. Wie kam es dazu, dass Sie ausgerechnet im Horrorbereich gelandet sind? Was bedeutet Ihnen das Genre persönlich?

Meinen ersten Zombiefilm habe ich weit vorher gesehen, als ich laut FSK und meiner Eltern schauen durfte (schäm). Ich habe sehr viele Jahre später immer wieder solche Träume gehabt, bei denen ich lustigerweise viel gelernt habe, z.B. wie man ein Auto kurzschließt. Mich gruseln diese Träume nicht. Und irgendwann habe ich einfach mal angefangen etwas in diese Richtung zu schreiben. Mein Roman, der sich noch in der »Schaffungsphase« befindet, ist auf jeden Fall in dieser Form noch nicht erschienen. Zwischendurch hatte ich die übliche und verhasste Autorenblockade. Allerdings wollte ich sie dennoch nutzen und schrieb in dieser Zeit »Zombiecity«. Diese Geschichte sollte eigentlich sehr viel kürzer werden, als sie es dann letztendlich wurde. Auch weitere Kurzgeschichten sind bereits in der Schublade, die ich dann in einem ganzen Buch veröffentlichen möchte. In diesen Geschichten wird es gruselig und mystisch. Weitere Ideen brodeln und ganz viel Herzblut steckt bereits in den ersten 230 Seiten meines Romans. Auf meiner Webseite www.rebecca-van-deyk.de kann man bald mehr darüber erfahren.
Was mir wichtig ist, zu sagen: auch wenn ich diese Bücher, meist blutig, schreibe, so bin ich eine sehr ruhige und liebenswerte Frau. Angst braucht man vor mir nicht zu haben, es sei denn, man quält Tiere.

– Sie haben Ihre Bücher ohne einen Verlag in Eigenregie via »neobooks« veröffentlicht. Was hat Sie dazu bewogen, es auf diesem Wege zu versuchen? Und halten Sie in der heutigen Zeit Verlage überhaupt noch für nötig?

Jain. Ich finde es immer wieder schade, wenn grausame Inhalte einen Verlag finden und manch tolles Buch vor sich hinvegetieren muss und mancher Hype geht mir gehörig auf die Nerven. Ebenfalls finde ich es schade, dass sich Verlage erst dann interessieren, wenn man schon ganz oben ist (mehr oder weniger). Ich finde das Selfpublishing einfach schöner, da einem alle Freiheiten bleiben und warum sollte man jemanden etwas vom Kuchen abgeben, der sich den Kuchen vorher nicht mal ansatzweise ansehen wollte?! Auf der anderen Seite hat man, wenn auch mittlerweile weniger, auch seine Vorteile mit einer Veröffentlichung in einem Verlag. Ich schreibe unter einem weiteren Pseudonym, wobei auch diese Bücher im »Selbstverlag« veröffentlicht werden. Das muss jeder Autor für sich selbst entscheiden. Natürlich träume auch ich dann und wann davon, im Piperverlag o.ä. zu erscheinen, damit ich mehr Zeit zum Schreiben habe. Als Selfpusblisher macht man ja alles selbst.

– Was können wir von der Autorin Rebecca van Deyk in der nächsten Zukunft erwarten? Sind bereits neue Buchprojekte in Planung? Stehen außerdem Termine für Messen, Lesungen & Co. fest, bei denen man Sie live erleben kann?

Ohja, und ob (strahl). Ich liebe das Schreiben und konnte es nun endlich zum Beruf machen. Es werden auf jeden Fall noch einige Kurzgeschichten und Romane folgen. Und ich freu mich auf jedes Buch. Da ich unter Pseudonym schreibe, bleibe ich eigentlich lieber im Verborgenen. So sieht man meine spitze Nase, die große Warze darauf und den Buckel nicht (lacht). Allerdings werde ich für den Roman, der für Sommer 2019 geplant ist, wohl mal aus meinen Loch herauskriechen, denn ich habe da eine tolle Werbeaktion geplant. Auch darüber berichte ich dann auf meiner Webseite und in den sozialen Medien. Ich vergebe übrigens auch gern mal kostenlose Rezensionsexemplare für Leser und Blogger.

Das Team von Leserkanone.de dankt Rebecca van Deyk für die Zeit, die sie sich genommen hat!

Weiterführende Links:
Offizielle Webseite von Rebecca van Deyk
Rebecca van Deyk bei Twitter
Rebecca van Deyk bei Facebook
»Zombiecity - Stadt der Untoten« bei Leserkanone.de
»Zombiecity - Stadt der Untoten« bei Amazon
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