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Klaus E. Spieldenner 0 Fans
Herkunft: Deutschland
Webseite: Offizielle Homepage von Klaus E. Spieldenner
Twitter: @keSpieldenner
Facebook: Klaus.Spieldenner.Autor
Interview: Leserkanone.de-Interview mit Klaus E. Spieldenner vom 15.03.2020
Tags: Eine Verlinkung in Leserkanone.de-Artikeln
 
Leserkanone.de-Exklusivinterview vom 15.03.2020
In seinem neuen Krimi »Elbfinsternis« erzählt Klaus E. Spieldenner eine Geschichte rund um eine Entführung, Wettbetrug und den Hamburger SV. Im Interview mit Leserkanone.de sprach der Autor über das Buch, über seine Kommissarin Sandra Holz und über das Autorenleben in Corona-Zeiten.

– Herr Spieldenner, vor kurzem erschien Ihr neuer Roman »Elbfinsternis«. Womöglich hat noch nicht jeder Besucher unserer Webseite Notiz von dem Buch genommen, könnten Sie es unseren Lesern daher kurz mit eigenen Worten vorstellen?

Gerne!
Die 12jährige Katharina aus Hamburg verschwindet aus einem Ferienlager an der Ostsee. Schnell wird klar, es handelt sich um Entführung. Die Unbekannten fordern vom Vater des Mädchens – einem Schiedsrichter der Fußballbundesliga - das Relegationsspiel zwischen dem Hamburger Sportverein und dem VFB Stuttgart mit 6:1 zu Gunsten der Schwaben zu entscheiden, ansonsten stirbt Katharina. Die Kriminellen verleihen ihrer Forderung Nachdruck indem sie den Eltern einen Link senden, der ihre Tochter eingeschlossen und leidend im Live-Stream zeigt. Die Atemluft der kleinen Katharina im engen Gefängnis reicht noch für 33 Stunden. Zu dieser Zeit endet auch das Bundesligaspiel im Volkspark-Stadion. Sandra Holz und ihrem Team bleibt nur wenige Stunden Zeit die Entführer zu finden und das Mädchen zu befreien.

– Den Lesern welcher anderer Autoren oder welcher anderen Romane würden Sie Ihr Buch ans Herz legen? Haben Sie literarische Vorbilder? Was sind Ihre eigenen Lieblingsromane?

Wer Freude an regionalen Geschichten hat; solche die Heimat, aber auch die Ferne real und ungeschminkt wiedergeben, wer Spannung mag, aber keinen Horror, wem echte Ermittler lieber sind, als Übermenschen mit großem Waffenarsenal, für den sind meine acht Kriminalromane genau das richtige. Ich selbst habe als Jugendlicher die meiste Freizeit mit Lesen verbracht. Erst »Enid Blyton« und ihre »Fünf Freunde«, dann »Karl Mey« und später Comics jeglicher Couleur. Heute komme ich leider kaum noch zum Lesen. Doch ich lenke mich - hin und wieder - mit Biographien von bekannten Musikern vom »Autorendasein« ab.

– Der Hamburger Sportverein hat seinen Fans in den vergangenen Jahren schon eine Menge Kopfschmerzen bereitet. Wie kamen Sie auf die Idee, in das Umfeld des Vereins nun auch noch einen Kriminalfall hineinzuschreiben?

Ideen kommen auch mich zu, wie Autos auf der Landstraße. Mir fiel die Geschichte zum entführten Mädchen im Ferienlager ein, als meine Frau und ich auf einem Wohnmobil-Stellplatz nahe der Weser standen und auf der anderen Flußseite auf eine Jugendherberge blickten. Eine übliche Erpressung/Geldforderung kam für mich nicht in Frage. Plötzlich gingen mir Schiedsrichter und Sportwetten nicht mehr aus dem Kopf. Eine Reportage über Betrug bei Sportwetten in Europa tat ihr Übriges. Der »Hamburger Sport Verein« war für mich natürlich erste Wahl. Zumal der HSV - als ich im Winter 2018/Frühjahr 2019 das Manuskript schrieb - gerade wieder um den Aufstieg kämpfte.

– Ihre Kommissarin Sandra Holz ist schon sehr häufig in Ihren Büchern zum Einsatz gekommen. Was macht sie zu einer solch »besonderen« Romanfigur, daß man sie unbedingt kennenlernen sollte, was hebt sie von anderen Ermittlern ab? Was schätzen Sie an ihr persönlich?

Es war ebenfalls Zufall, daß ich 2012 mit Sandra Holz eine Kommissarin auswählte. Heute bin ich sehr glücklich mit Sandra und wir verstehen uns prächtig. Einmal, als meine Frau und ich den Umzug vom beschaulichen Bad Zwischenahn in Richtung Hamburg planten, gab es einige Aussprachen zwischen Sandra und mir. Doch letztendlich konnte ich toughe Oldenburgerin überreden mit umzuziehen und ihren Dienst bei der Kriminalpolizei Hamburg in Alsterdorf anzutreten. Heute bin ich froh, daß ich mit Sandra keinen Übermenschen geschaffen habe, sondern eine Ermittlerin mit Ecken und (auch familiären) Kanten. Es macht Spaß sie Buch für Buch einzusetzen, obwohl ich nicht glaube, daß sie noch bis zur Pension dem Kriminaldienst treu bleiben wird. ;-).

– Sollte man aus Hamburg stammen oder einen persönlichen Bezug zur Hansestadt haben, um größtmögliche Lesefreude an Ihrem Roman zu empfinden, oder ist Ihr Buch auch einer Dirndl tragenden Wurstfachverkäuferin aus Oberbayern zu empfehlen?

Nach über einhundert Lesungen und vielen Kontakten nach Hamburg, fühle ich mich ein wenig als literarischer Botschafter, der die Besonderheit der Hansestadt in seinen Büchern auch in die anderen Bundesländer trägt. Es gibt keinen Grund der Wurstfachverkäuferin die Bücher um Sandra Holz nicht zu empfehlen. Im Gegenteil, sicher ist sie offen zu lesen, wie das Leben im Norden der Republik und außerhalb des schönen Bayerns funktioniert.

– Was macht Hamburg Ihrer Meinung nach zu einem idealen Schauplatz für Kriminalromane?

Ganz klar die Vielfältigkeit. Sei es der Hafen, die unterschiedlichen Stadtteile, die kulturelle Vielfalt. Alle Nationen haben sich in Hamburg irgendwie schwerelos zusammengefügt und geben ein großes Beispiel an toleranten Miteinander ab. In meinem Song »Hamburg, du bist nicht nur die Reeperbahn« drücke ich das aus: »Mal bist du Dorf - so klein und zart - mal Großstadt- laut schmutzig und hart. Du magst nicht erwachsen sein ...«

– Was können wir von dem Autor Klaus E. Spieldenner in der nächsten Zukunft erwarten? Wird es mit Sandra Holz weitergehen, und sind bereits neue Buchprojekte in Planung? Stehen außerdem Termine für Messen, Lesungen & Co. fest, bei denen man Sie live erleben kann?

Leider geht das Thema Corona-Virus auch nicht an meiner Autorentätigkeit vorbei. So sind alle geplanten Lesungen bis Mitte des Jahres abgesagt oder stehen noch in Frage. Das ist extrem schade, ich mag den direkten Kontakt mit meinen Leserinnen und Lesern (und die, die es noch werden wollen). Sicher wird es im zweiten Halbjahr wieder (musikalische) Lesungen mit mir geben. Die Termine findet man auf meiner Homepage: www.hamburg-krimi.de oder auch auf meiner Facebook-Seite. Sandra wird auch im nächsten Jahr Hamburg – was die dortige Kriminalitätsrate angeht – so weit wie möglich sauber halten. Und wie lange sie noch Freude am Ermitteln hat? Schau´n wir mal!

Liebe Grüße - in diesen »stürmigen Zeiten« - an alles Leserinnen und Leser. Wir sollten positiv denken, die Unsicherheit wird vorübergehen und der Alltag wird zurückkehren. Lesen ist ein gutes Mittel um den Kopf »Corona-frei« zu halten. Und ich habe sicher nichts dagegen, wenn es meine Regionalkrimis sind, die Sie lesen.

Die Trailer zu meinen Büchern mit den selbst komponierten Songs finden Sie auf meinem YouTube-Kanal.

Das Team von Leserkanone.de dankt Klaus E. Spieldenner für die Zeit, die er sich genommen hat!

Weiterführende Links:
Offizielle Webseite von Klaus E. Spieldenner
Klaus E. Spieldenner bei Twitter
Klaus E. Spieldenner bei Facebook
Klaus E. Spieldenner bei YouTube
»Elbfinsternis« bei Leserkanone.de
»Elbfinsternis« bei Amazon
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