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Höllentrip mit Luzifer
Verfasser: Doris E.M. Bulenda (8)
Verlag: Schwarzer Drachen (20)
VÖ: 14. August 2017
Genre: Fantasy (8075)
Seiten: 250 (Taschenbuch-Version), 186 (Kindle-Version)
Themen: Großmütter (193), Hölle (69), Katzen (446), Stalking (155)
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"Höllentrip mit Luzifer" erzählt die Geschichte von Michelle, die seit Jahren von einem Stalker verfolgt wird. Als letzten Ausweg schlägt ihr ihr Streuner-Kater vor, am Grab ihrer Großmutter Hilfe zu suchen. Die schickt sie in die Hölle, um einen Teufel oder Dämon als Helfer zu finden. Kurzentschlossen macht sie sich zusammen mit dem Kater auf in die Hölle. Dort erlebt sie einige unliebsame Überraschungen und stellt fest, dass sie viel mehr Stärken hat, als sie jemals geahnt hat.
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Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Doris E.M. Bulenda für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Doris E.M. Bulenda gibt es auf ihrer Autorenseite und bei Facebook.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

Der Zettel war in meinem Briefkasten – ein strahlend weißes Blatt Papier. Und darauf war ein großer, roter Blutstropfen. Mein Entsetzen hätte nicht größer sein können, als ich diese »Nachricht« zwischen ein paar uninteressanten Werbesendungen fand.
     So hatte er mich doch wieder gefunden. Es war alles umsonst gewesen. Die vielen Umzüge in den letzten Jahren. Von einer Stadt zur anderen, von einem Land in das nächste. Sogar den Kontinent hatte ich einmal gewechselt – und er hatte mich immer und immer wieder aufgespürt.
     Ein Stalker – mein Stalker. Und einer meiner Ex-Freunde dazu. Nein, kein Liebhaber.
     Nur ein Freund, ein ehemaliger Freund. Den ich aus verschiedenen Gründen nicht mehr als Freund haben wollte.
     Er hatte sich in mein Leben eingeschlichen, hatte sich fast gewaltsam hineingedrängt und hatte versucht, immer mehr Raum bei mir einzunehmen. Tag und Nacht wäre er am liebsten bei mir gewesen. Nein, er hatte keinen Sex von mir gewollt. Mit mir ins Bett zu gehen, das hatte er brüsk abgelehnt, als ich einmal vor langer, langer Zeit versucht hatte, ihn zu verführen.
     Ich wusste nicht, was er eigentlich von mir wollte. Nur, dass er mir wohl immer und ewig auf den Fersen bleiben würde. Anscheinend konnte nichts und niemand ihn stoppen. Er war nicht gewalttätig – bis jetzt. Er war mir gegenüber noch nie gewalttätig geworden. Andeutungen und versteckte Drohungen, so wie jetzt dieser Blutstropfen, das ja. Aber nicht mehr.
     Und daher gab es kaum eine rechtliche Möglichkeit, diesen Kerl zu stoppen. Oh sicher, ich war von Anwalt zu Anwalt gelaufen. Ich hatte Anzeigen über Anzeigen bei der Polizei erstattet. Es hatte nichts gebracht. Das Ganze hatte mich nur eine Menge Geld und viele, viele Nerven gekostet.
     Sogar ein paar einstweilige Verfügungen hatte ich erreicht – nutzlos, fruchtlos wie alle anderen Versuche meinerseits, diesen Kerl von mir fernzuhalten. Er hatte sich einfach nicht an ein Kontaktverbot gehalten.
     Aber – er hatte mir ja nichts getan ... Nur, mich ständig angerufen, bevorzugt mitten in der Nacht oder am frühen Morgen, um meinen Anrufbeantworter vollzulabern mit Schwüren, was für ein treuer Freund er mir doch sein würde. Nur, mir hunderte oder tausende von Briefen zu schicken, in denen er mir seine ewige Freundschaft schwor. Und die immer wieder versteckte Drohungen enthielten. Er hatte mir nichts getan ... Noch nicht ...
     Natürlich lauerte er mir auch vor dem Haus auf oder stand vor dem Eingang zu meinem Arbeitsplatz. Das ging so weit, dass ich aus einem Job rausgeworfen wurde – natürlich unter einem anderen Vorwand –, weil sein Rumlungern vor der Tür die Kundschaft abgeschreckt hatte.
     Doch so lange noch nichts passiert war, solange er mich nicht angegriffen, verletzt oder mir Schlimmeres angetan hatte – so lange gab es keine legale Möglichkeit, diesen Kerl zu stoppen.
     Und auch keine andere ... Ich hatte sogar in meiner Verzweiflung einmal, in einer anderen Stadt, in einem anderen Land, die Beziehungen eines Kollegen zu einer als gewalttätig bekannten Rockerbande ausgenutzt. Ich hatte – ich gestehe es, ohne die geringsten Gewissensbisse zu spüren, – diese Rocker dafür bezahlt, ihn zu verprügeln. Ihm eine ordentliche Lektion zu erteilen.
     Die Rocker hatten ihren Job gut erledigt. Die Abreibung war gelungen. Nach dieser Attacke war er eine Weile im Krankenhaus gelegen. Und es war ihm auch klargemacht worden, wofür er die Prügel bezogen hatte. Aber wenn ich gedacht hatte, dass die Sache damit erledigt wäre, hatte ich mich getäuscht.
     Kaum war der Typ aus der Intensivstation in ein normales Krankenzimmer gebracht worden, gingen die Anrufe bei Tag und Nacht wieder los. Nein, auch eine Geheimnummer – ich hatte mehrmals eine beantragt und auch bekommen – hatte ihn nicht abgehalten. Wie auch immer er das geschafft hatte – er hatte jedes Mal wieder meine Telefonnummer herausbekommen und den Terror fortgesetzt.
     Ich war mit den Nerven am Ende. Ganz im Gegensatz zu meinen Anwälten, der Polizei und den öffentlichen Stellen war ich davon überzeugt, dass er früher oder später auch gewalttätig werden würde. Irgendwann würde er mir zeigen, was er von mir wollte. Und das würde sicher nichts Erfreuliches für mich sein.
     Ganz am Anfang, da hatte ich ihn noch nicht so ernst genommen. Ich hatte mich sogar nach dem Bruch unserer Freundschaft noch einmal mit ihm getroffen. Dabei hatte ich versucht, ihm zu erklären, warum ich nicht mehr mit ihm befreundet sein wollte. Ich hatte auch versucht, ihn zu überzeugen, dass er dieses Verhalten sein lassen sollte. Das Ergebnis: nichts.
     Er lachte mich an, versicherte mir seine ewige, unvergängliche, immerwährende Freundschaft – und dann ging der Terror weiter. Ohne dass ich nach so vielen Jahren der Angst, des Entsetzens und der Flucht genau gewusst hätte, worum es ihm eigentlich ging.
     Und jetzt hatte er mich wieder gefunden. Nach all dem Aufwand, den ich getrieben hatte. Die vielen verschiedenen Orte und Plätze, an denen ich nur kurz gewohnt hatte. Die Stellen, an denen ich mich nicht angemeldet hatte. Mein Aussehen, das ich mehrfach total verändert hatte – das alles hatte nichts genützt. Er hatte mich wieder aufgestöbert.
     Mit dem Zettel in der Hand schloss ich zitternd vor Angst und Entsetzen die Tür zu meiner billigen, möblierten Wohnung auf. Das Öffnen war aufwendig, mit den vielen zusätzlichen Schlössern, die ich hatte anbringen lassen. Und doch war ich mir sicher, dass er – wie schon so oft – auch hier früher oder später eine Möglichkeit finden würde, sich Einlass zu verschaffen. Wie er es immer wieder und jedes Mal bei jeder meiner vielen Wohnungen getan hatte.
     Nein, er hatte nie etwas gestohlen, aber er hatte dauernd Botschaften hinterlassen. Zettel, brennende Kerzen und andere, zum Teil sehr ekelige Dinge. Die mich am nächsten Tag zu einer weiteren überstürzten Flucht veranlasst hatten.
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