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Dämonen-Lady 3 - Dämonen im Labyrinth der Lüste
Verfasser: Doris E.M. Bulenda (8)
Verlag: DeBehr (3)
VÖ: 28. November 2016
Genre: Erotische Literatur (2702) und Fantasy (8093)
Seiten: 432 (Kindle Edition), 434 (Taschenbuch-Version)
Themen: Dämonen (686), Geliebte (119), Labyrinthe (78), Minotauren (5)
Reihe: Dämonen-Lady (3)
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Schon wieder müssen Aziz, seine menschliche Dämonen-Lady und viele befreundete Dämonen losziehen. Beelzebub hat einen riesigen Titan im Weltenlabyrinth verloren, der muss gerettet werden. Und das Zwischenreich öffnet sich und ein mächtiger, alter Feind kann entkommen. Viele Abenteuer warten auf Aziz, Beelzebub und die Dämonen-Lady.
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Doris E.M. Bulenda für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Doris E.M. Bulenda gibt es auf ihrer Autorenseite und bei Facebook.
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„Also, ihr wollt was über den Typ Odysseus hören? Der war der größte Lügner und Aufschneider, den ich je kennengelernt habe. Mann, konnte dieser Kerl flunkern.“
     „Die Geschichten, die man sich so über ihn erzählt, oder genauer gesagt, die Homer aufgeschrieben hat, sind also nicht ganz wahr?“
     Mrit lachte laut auf. „Nicht ganz wahr – das trifft nicht den Kern der Sache. Wie gesagt, ich kannte Odysseus gut. Wir haben so manchen Becher Wein zusammen getrunken. Und er war ein begnadeter Geschichtenerzähler. Nur leider hat er seine Rolle in den Geschichten doch ordentlich geschönt.“ Jetzt waren wir natürlich alle sehr neugierig geworden. „Erzähl, schon, so lass doch hören“, ich war begierig, mehr zu erfahren. Und auch den Dämonen war anzusehen, dass sie die Geschichten gerne hören würden.
     „Zum Beispiel die Sache mit den Sirenen. Laut Odysseus waren das Ungeheuer, die die Seefahrer an die Klippen gelockt haben mit ihrem betörenden Gesang und sie dann aufgefressen haben. Jedenfalls hat er es so erzählt. In Wirklichkeit waren das ein paar junge Mädchen, die sich in einiger Entfernung von einem bekannten Hafen am Strand in Positur gestellt haben und ein paar nette Liedchen geträllert haben. Dazu haben sie ordentlich die Hüften geschwungen. Den Seeleuten, die wochen- und monatelang keine weiblichen Wesen gesehen hatten, hat das gut gefallen. Und zum Dank haben sie den Mädchen Geschenke aus der Ladung des Schiffes ins Meer geworfen. Die haben sich die Mädels dann aus dem Wasser gefischt und haben dabei ziemlich guten Profit gemacht. Leider war das bei den Kapitänen der Schiffe nicht so beliebt, da oft ziemlich viel und auch wertvolle Ladung über Bord ging. Also war es strikt verboten, den Liedern zuzuhören und zu den Mädchen hinzusehen.“
     „Odysseus hat da keine Ausnahme gemacht, er hat seiner Besatzung verboten, hinzusehen oder hinzuhören. Er hat ihnen tatsächlich Stöpsel in die Ohren gesteckt und sogar eine Art Scheuklappen aufgesetzt. Da waren seine Leute natürlich stocksauer. Aber sie sind brav an den Damen vorbeigerudert. Der Einzige, für den das Verbot nicht galt, war klarerweise Odysseus selber. Und dem sind fast die Augen rausgefallen, so hat er geglotzt. Er war total verzückt von den netten Liedern und den hübschen Mädchen. Also hat er selber angefangen, Geschenke für die Damen von Bord zu werfen. Leider hatten die Helden nach dem Krieg und auf ihrer Irrfahrt nicht mehr viel. Seine Besatzung war wütend, dass er jetzt ihre letzten Besitztümer wegschenken wollte. So haben ihn drei oder vier gepackt und an den Mast gefesselt. Erst als die Mädchen schon lange außer Sicht- und Hörweite waren, haben sie ihn wieder losgemacht. Danach hat er eine halbe Stunde lang getobt ... Und erzählt hat er die Geschichte natürlich ganz anders.“
     Wir lachten alle herzlich über diese Story von Mrit. Schon machte er weiter: „Dann gab’s auch die Sache mit Polyphem. Also, der war zwar groß, aber doch nicht so groß, wie Odysseus allen erzählt hat. Er war ungefähr doppelt so groß wie ein normaler Mensch. Die Geschichten, dass er vier Gefährten von Odysseus verspeist hat, sind total lächerlich. Da hätte er Wochen und Monate dran geknabbert. Nur musste unser Held ja erklären, warum er plötzlich vier Männer weniger hatte, nachdem er bei Polyphem wieder abgefahren war.“ Mrit nahm noch einen ordentlichen Schluck Wein, bevor er weitererzählte.
     „Also, nicht nur, dass sich Odysseus mit seiner Penelope nicht gerade gut verstanden hat und es deswegen auch nicht sehr eilig hatte, heimzukommen. Nein, er war auch der schlechteste Navigator, der jemals auf einem Meer gekreuzt ist. Und zu Polyphem wollte er ganz sicher nicht, ist aber aufgrund seiner miserablen Navigation da gelandet. Nein, Lady Aziz, da war nichts mit Göttern, die ihn vom Weg abgebracht haben. Das hat er schön selber verpatzt. Vier seiner Leute, die etwas schneller heim wollten, wussten, wie sie von dieser Insel nach Hause kommen konnten. Und sind ihm deswegen einfach abgehauen. Sie hatten keine Lust mehr, mit dieser Null als Steuermann über die Meere zu kreuzen, statt zügig heimzufahren. Der Stolz von Odysseus hätte es nur nie zugelassen, dass er zugibt, dass seine Leute desertiert sind. Und so sind sie eben offiziell von Polyphem gefressen worden.“
     „Die Geschichte mit dem Blenden des Auges von Polyphem ist ebenfalls stark übertrieben. Das ist nie passiert. Das Einzige, was wirklich passiert ist, ist die Sache mit dem Wein. Sie haben alle zusammen gesoffen, was das Zeug hält. Und Polyphem ist als erster eingepennt, trotzdem als letzter wieder aufgewacht. Zwischendurch haben sich die anderen davongemacht, weil sie von Polyphem keine Hilfe erwarten konnten. Der konnte auch nicht navigieren und hat sich eh’ nur für seine Ziegen und Schafe interessiert. Das war alles. Wie gesagt, Polyphem war keineswegs so gigantisch oder so böse. Als er gemerkt hat, dass seine Gäste weg waren, hat er nur die Achseln gezuckt und seine Viecher weiter gehütet. Aber das wäre auch keine gute Geschichte zum Erzählen gewesen. Daher hat Odysseus sie ein bisschen aufgepeppt.“
     Mittlerweile kugelten wir uns schon vor Lachen. Aziz lachte so laut, dass er das Gleichgewicht verlor und umfiel. Er riss mich mit, ich landete in voller Länge auf dem Boden. So wälzten wir uns beide vor Lachen, dann setzten wir uns wieder auf. Es dauerte ein bisschen, bis wieder Ruhe in der Dämonenrunde war und Mrit weiter erzählen konnte. „Also, jetzt folgt das letzte Kapitel. Die Heimkehr zu Penelope und den Freiern. Die gute Frau war so gar nicht erfreut darüber, dass Odysseus ihr Idyll da gestört hatte.“
     Was, wie bitte, bei Homer hieß es doch, dass sie die Freier loswerden wollte und hinhalten, deshalb hat sie so ein Zeug gewebt und nachts wieder aufgetrennt. Das sorgte jetzt bei Mrit für ordentliche Heiterkeit. „Aber bitte, Lady Aziz, du glaubst doch nicht, dass Penelope diese Freier jahrelang dabehalten und mit dem besten Essen und Wein traktiert hätte, wenn sie nicht ein ganz persönliches Interesse an ihnen gehabt hätte. Wenn sie sie hätte loswerden wollen, hätte sie sie doch nur rausschmeißen müssen.“
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